EU verursacht „Erdbeben“ in Israel

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Ein verbindliches Dekret der EU verbietet jegliche Finanzierung, Zusammenarbeit, Vergabe von Stipendien, Forschungsmittel oder Preisverleihung an Israelis mit Wohnsitz in Siedlungen im Westjordanland, auf den Golanhöhen oder in Ost-Jerusalem. Der Beschluss sei bindend für alle 28 Mitgliedstaaten der EU. Betroffen sind über eine halbe Million jüdische Israelis…

Von Ulrich W. Sahm, Jerusalem, 16. Juli 2013

Gemäß der neuen Richtlinie müsse künftig jede Vereinbarung zwischen einem EU-Mitgliedstaat und Israel eine Klausel enthalten, wonach die Siedlungen nicht Teil des Staates Israel seien.

Ein hochrangiger israelischer Beamter des Außenministeriums hat nach Angaben der Zeitung Haaretz die neue Regelung als „Erdbeben“ bezeichnet. „Erstmals hat die EU hierzu eine explizite schriftliche Richtlinie veröffentlicht. Bisher gab es stille Absprachen und Vereinbarungen, wonach die EU nicht jenseits der Grünen Linie (die Waffenstillstandslinie von 1949, von Palästinensern auch 1967-Grenze genannt) aktiv werde. Jetzt sei es eine formale, verbindliche Politik.

Der Abgeordnete und stellvertretende Minister Ofir Akunis redete von einem „falschen und bedauerlichen Beschluss. Solche Schritte, noch ehe die Palästinenser eine Rückkehr zu den Verhandlungen erklärt haben, rücken Friedensgespräche in die Ferne, anstatt sie zu beschleunigen.“

Der Minister für Regionale Entwicklung Silvan Shalom meinte, dass die Regelung zeige, wie “abgerückt” Europa von der Wirklichkeit im Mittleren Osten sei. Europa schließe sich selber von einer Beteiligung am Friedensprozess aus.

Das Amt des Ministerpräsidenten schweigt noch zu dem neuen EU-Beschluss.

Der hohe Beamte im Außenministerium sagte: „Wir sind nicht bereit, diese Klausel in unsere Verträgen mit der Europäischen Union einzufügen und zu unterzeichnen.“ Das praktische Ergebnis könne ein Stopp aller Zusammenarbeit in Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur, Sport und Wissenschaft sein.

Die „Territorialklausel“ in dem Papier komme einer europäischen Anerkennung der Waffenstillstandslinie von 1949 als Staatsgrenze Israel gleich, was gemäß ersten israelischen Kommentaren einer einseitigen Parteinahme der EU für palästinensische Positionen darstelle. Während Israel darauf besteht, den Grenzverlauf auszuhandeln, wobei gemäß einem amerikanischen Friedensvorschlag vom 23.12.2000 die großen Siedlungsblöcke und Teile von Ost-Jerusalem bei Israel bleiben sollten, bestehen die Palästinenser auf einem bedingungslosen israelischen Abzug und einer erneuten Teilung Jerusalems.

Die neue Richtlinie erlaube nach israelischen Medienangaben eine Zusammenarbeit mit israelischen Behörden in Ost-Jerusalem, wie dem Justizministerium, jedoch nur für Aktivitäten innerhalb der „Grenzen von 1967“. Unklar ist ob auch akademische Einrichtungen wie die Hebräische Universität in Jerusalem betroffen sind, weil sie Dozenten mit Wohnsitz in Ost-Jerusalem oder in Siedlungen beschäftigt. Ebenso könnten künftig Sportler mit Wohnsitz „jenseits der 67-ziger Grenzen“ von Projekten der EU, wie EUROMED Jugendbegegnungen, ausgeschlossen werden. Bei Verhandlungen in Brüssel zu Projekten von EUROMED sei Israel schon aufgefordert worden, die Territorialklausel einzufügen, berichtet Haaretz.

Nach Angaben von Haaretz würden künftig alle Lebensbereiche der Israelis einbezogen sein, falls gemäß den EU Vorgaben auch für wissenschaftliche Kooperation, Jugendaustausch und sogar für die Tourismusbranche gelten sollten. Die Richtlinien könnten streng genommen jegliche Entwicklungshilfe Israels an Palästinenser unterbinden und Pilgertouren israelischer Unternehmen nach Bethlehem und Jericho unterbinden, eine wichtige Einnahmequelle der palästinensischen Autonomiebehörde. Unklar ist auch, wie Deutschland künftig seine eigene Entwicklungshilfe an Palästinenser in dem von Israel verwalteten C-Gebiet im Westjordanland abwickeln will. BMZ-Minister Dirk Niebel hat erst kürzlich in Jerusalem erklärt, dass Israel die anerkannte Verwaltungsmacht im Besetzten Gebiet sei, und dass deshalb Entwicklungsprojekte wie Solaranlagen oder Klärwerke nur mit israelischer Genehmigung errichtet werden könnten.

Die Geschäftsträgerin der EU Botschaft in Tel Aviv, Sandra De Waele, erklärte im israelischen Rundfunk, dass die EU „seit jeher“ die israelische  Präsenz im Westjordanland und auf den Golanhöhen nicht anerkenne und die Siedlungspolitik für „illegal“ gemäß dem Völkerrecht halte.

David Kriss, Sprecher der EU-Delegation in Tel Aviv erklärte auf Anfrage, dass die EU-Kommission die neuen Richtlinien schon am 30. Juni verabschiedet habe, dass ihr Wortlaut aber erst am 30. Juli offiziell veröffentlicht werde. Die Regelungen gelten von 2014 bis 2020.

Nach Angaben von Nir Barkat im Haaretz plane die EU weitere Schritte, wie Visumspflicht für jüdische Siedler bei Reisen in die EU. „Die Europäer wollen eine “Große Chinesische Mauer” zwischen ihren Beziehungen zwischen dem legitimen Staat Israel und einen illegalen Siedlungsstaat errichten“, schreibt Barkat.

(C) Ulrich W. Sahm / haGalil.com

23 Kommentare

  1. “Riciano – erstens hat die Völkergemeinschaft an und für sich gar kein Recht den Juden eine Heimstätte über die Köpfe der einheimischen Bevölkerung hinweg zu versprechen –“

    KEINE ‘Versprechen‘ … klar formulierter AUFTRAG (Mandat)!!!

    1. Inhalt des Mandates:
    “Einrichtung einer NATIONALen Heimstätte für das JÜDISCHe Volk …geschlossene AnSIEDLUNG durch Zurverfügungstellung von STAATsLAND“

    “…zweitens konnten die Engländer dies nur tun, weil ihnen zuvor die Palästinenser beim Kampf gegen die Türken geholfen hatten.
    VERSPROCHENe Gegenleistung – ein unabhängiger Staat Palästina.“

    2. GENAU dies taten die royalen Beauftragten des UK GLEICH zu Beginn in 1922, indem sie 78% des GEBIETES sobezeichnet damalig ‘PALÄSTINA‘ abTEILTEN für das in 1946 ARABISCHes (moslemisches) REICH (Staat) gewordene Jordanien!!! …übrig von sog. ‘Palästina‘ blieb ein REST von 22%, welcher WIEDERum zerTEILT werden sollte??? UNGEACHTET dessen, dass ‘die ARABER‘ bereits über DREIVIERTEL von sog. ‘Palästina‘ einfach so bekommen hatten …denn WER lebt denn dort??? Die in Herrschernot geratene KalifenFAMILIE einmal unbeachtet – ARABISCHes VOLK – WER denn sonst???

    Rückblickend betrachtet alles in allem eine mauschelig überdies heuchlerische DEAL-Veranstaltung! – NIX VölkerRECHT???

    Jane, von Ihnen schriftlich dargeboten zu bekommen, dass die United Nations ‘an und für sich gar KEIN Recht den Juden …den ARABERn …oder Chinesen …‘ – steht für sich – charakterisiert Ihre Person wesentlich in Bezug gerade auf middle east!

    Mensch bedenke, dass KRIEGsRESUTATE durch SIEGERmächte geschaffen wurden …in 1918 ff. sowie 1945 ff.!

    Hatten die Alliierten Siegermächte denn überhaupt das RECHT?, “ über die Köpfe der einheimischen Bevölkerung“ hinweg das einstige Deutsche gleichermassen das einstige Habsburgische Kaiserreich zu verTEILEN??????? …ganze Heerschaaren einheimischer Bevölkerung ‚in Gang zu versetzen‘ (vertreiben)?????? …neue STAATsGRENZEN zu ziehen???????

    ‘Den Arabern‘ – zuvorderst deren Führer in middle east wäre ein KONSEQUENTes Resutate durchsetzen wohl besser bekommen, sowie wie es die sowjetische Armee einst nach der zweiten arisch-europäischen Perversion taten – u. a. der Grossmufti von Jerushalayim (ARABER) gastierte einst interessengeleitet in der Reichshauptstadt Berlin – wurde von den Höflingen des österreichischen Führers fürstlich finanziell ausgestattet!

  2. „warum zahlen wir überhaupt für illegale Siedlungen? und regen die sich auch noch auf? ja geht´s noch?“

    Weil die EU fuer alles zahlt wo ist das Problem

    • ..und man sich in Israel so ausgiebig empört – hab mal gelesen, dass ein Spaßvogel meinte, man solle mal bei Google die Worte ‚Israel‘ und ‚empört‘ eingeben –

      viel Spaß beim Lesen!

  3. warum zahlen wir überhaupt für illegale Siedlungen? und regen die sich auch noch auf? ja geht´s noch?

    • Vollkommen richtig – das dürfte eigentlich wirklich nicht sein – und die Israelis werden sich wohl oder übel daran gewöhnen müssen, dass es hinsichtlicher der Siedlungen zukünftig nicht nur bei Lippenbekenntnissen zu deren Illegalität bleiben dürfte.

  4. “Als seriöse Quelle ist gerade hinsichtlich der sensiblen Fragen – Wikipedia nicht mehr gut zu gebrauchen.“

    Liebe Jane, dass gerade Sie ein manifestiertes GrundsatzProblem mit tatsächlichen, UNWIDERLEGBAR historischen FAKTEN und Tatsachen haben, ist kein grosses Geheimnis, jedoch genau deshalb sind Ihre AnSCHULDigungsZeremonien schlicht haltlos und um so UNGLAUBWÜRDIger! Auch Sie wissen ganz GENAU, dass die von der Völkergemeinschaft einst geforderte ‘Einrichtung einer Heimstätte für das JÜDISCHE Volk‘ im Mandatsgebiet sog. ‘Palästina‘ (so bezeichnet einen Teil zerfallen Osmanien) aufgrund alleinig ARABISCHer InteresssenAktionen seit Beginn des Auftrages bis zu dessen Ende GEWALTSAM BEWAFFNET verhindert wurde!!! Spielen Sie sich hier nicht im NACHGANG als Vereinte Nationen-GutWelt-RechtsExpertin auf – lächerlich und heuchlerisch zugleich, für ARABER eine konsequente Durchsetzung von Resolutionen zugunsten derer zu fordern, diejenigen für das JÜDISCHE Volk ‘grosszügig‘ arrogant in Zweifel zu ziehen- dies taten und tuen Sie ständig!

    Wissen Sie: Wenn “die Welt“ wie nach dem Ende des ersten WELTkrieges BESCHLOSSEN, die Einrichtung einer Heimstätte für das JÜDISCHE Volk in zerfallen Osmanien

    “geschlossene AnSIEDLUNG durch Zuverfügungstellung von STAATsLAND“

    REALisiert hätte, gäbe es heute KEINen Konflikt …hätten über 6 MILLIONEN Menschen vllt. NICHT auf grausam pervertiertesteweise ihr Leben verlieren müssen 🙁 Ihr selbstgefälliges deutsches Geschwafel von ’Recht‘ und ‘Gerechtigkeit‘ gerade in diesem Kontext ist Unerträglich!

    WAS hat “Welt“ denn getan???? Ich frage Sie einmal?

    Als Ergebnis jedenfalls war zu Ende des Mandates auf DREIVIERTEL der für den EIGENTLICHEN Auftragsinhalt vorgesehenen Fläche eine ARABISCHE Heimstätte für eine aus ARABIEN vertriebene HerrscherFamilie tatsächlich EINGERICHTET worden!

    …für das JÜDISCHE Volk …diejenigen Menschen, welche in 1947 noch ÜBRIG waren: komplette FEHLANZEIGE!!! Es wurde weiter ARABISCHen Interessen gehuldigt – die einstigen MandatsHerren schickten sogar noch Schiffe voll mit JÜDISCHen Flüchtlingen, welche es auf teils abenteuerlicheweise schafften, der EUROPÄISCHEN MÖRDERHÖLLE zu entkommen, GEWALTSAM in ebendiese zurück!
    …beendeten UNerledigterweise das UN-Mandat …Israel nahm seine Geschicke und damit verbundenes Schicksal ALLEIN in die Hand …wurde seit Wiederentstehen mit ARABISCH-moslemischen KRIEGen und Terror versucht zu vernichten – WARUM eigentlich???

    Sie, Jane sind nun für die Funktion eines MoralApostels gänzlich völlig UNgeeignet 🙁

    • Riciano – erstens hat die Völkergemeinschaft an und für sich gar kein Recht den Juden eine Heimstätte über die Köpfe der einheimischen Bevölkerung hinweg zu versprechen –

      zweitens konnten die Engländer dies nur tun, weil ihnen zuvor die Palästinenser beim Kampf gegen die Türken geholfen hatten.

      Versprochene Gegenleistung – ein unabhängiger Staat Palästina.

      Damit dürften alle Folgeversprechungen erst mal auf Sand gebaut sein.

      Weiterhin ist es heute ganz egal, was wann wer mal wem versprochen hat.

      Man könnte die Waffenstillstandslinie anzweifeln – allerdings zu Israels Ungunsten – schließlich war Israel bei der Staatsausrufung kleiner.

      Mit der Anerkennung Israels in den Grenzen von 49 durch viele Staaten, ist diese Grenze völkerrechtlich bindend – darüberhinaus hat schlichtweg kein Land Israel anerkannt – bis dahin und nicht weiter – so siehts eben aus.

      Darüberhinaus war die Bedingung für die Aufnahme in die UNO und die Anerkennung durch zahlreiche Staaten die Zustimmung die arabischen Flüchtlinge wieder nach Hause kehren zu lassen.

      Israel hat zugestimmt – und ist wortbrüchig bis heute.

      Daher sind, streng genommen, die Voraussetzung für die Anerkennung und die Aufnahme in die UNO – bis heute nicht wirklich erbracht.

  5. Obamas UN-Beauftragte wird sich fuer ein Sicherheitsrat Sitz fuer Israel bemuehen

    Samantha Power verpflichtet sich schwere Lobbyarbeit zu leisten fuer Israel damit Israel einen Sitz im UN-Sicherheitsrat bekommt.

    Samantha Power, ihre Nominierung wurde von Obama im letzten Monat angekuendigt, und wuerde ersetzen Susan Rice die zur Nationale Sicherheitsberaterin ernannt wurde.

    Samatha Power bemaengelt die schwachen Leistungen gegen das Schlachten in Syrien und sie sagte vor dem Senate Foreign Relations Committee, dass Amerika eine „besondere Beziehung“ mit Israel hat, dessen „Legitimität sollte unstrittig sein, und eine Sicherheit geniesst die ueber jeden Zweifel erhaben sein Muss. “

    weiter unter dem Link
    http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/170024

    Die USA und Canada sind die aeltesten staerksten und wirklichen Freunde des Juedischen Staates.

    Besonders jetzt wo die Antisemitische EU wiedermal versucht Juden zu Drangsalieren ist die Verbindung in die USA wo ca 6 Millionen Juden leben wichtig geworden im Kampf gegen Antisemitismus.

  6. Eine erregte Antisemiten
    „Dass diese Politk keinen Frieden schafft, davon geht die ganze Welt aus – und Israel pfeifft darauf. Ich glaube nicht, dass das eine gute Grundlage für irgendwas ist.“

    Irak Moslemischen Terror untereinander
    Libanon Moslemischer Terror untereinander
    Syrien Moselemischer Terror untereinander
    Jordanien voll mit Fluechtlingen wegen Moslemischen Terror
    Aegypten Islamisten fuehren Krieg gegen die Aegyptische Armee
    Der Aegyptische Sinai voll mit Islamistischen Terroristen

    Israel = Frieden

    Die Christlichen Israelis sind zufrieden im Vergleich zu ihren Christlichen Bruedern in Syrien wo Christen entweder erschossen werden oder Gekoepft

    Die Moslemischen Drusen sind sehr gute Israelische Staatsbuerger mit die besten Soldaten in der IDF

    Selbst der groeste Teil der Moslemischen Israelis ist zufrieden weil seit 65 Jahren Frieden mit ausnahme der Israelischen Verteidigungskriege gegen die Moslemisch Arabischen Staaten.

    Israel hat einen Anti Terrorzaun errichtet und der Palestinensische Terror ist um 99% gestoppt worden.

    Israel pfeifft auf solche Antisemiten wie Sie es sind und auf leere Versprechungen die nur Terror und Tod fuer Juden bedeuten.

  7. Ich war vor wenigen Tagen zu Besuch in Berlin. Zufällig sah ich dort ein für mich in dieser Stadt ungewohntes Bild: ein typisch orthodox gekleideter jüngerer Jude (Kippa, Zizit, Vollbart, dunkler Anzug) lief offensichtlich geschäftig und zielstrebig über einen Platz in der Nähe des Kurfürstendamms.

    Später traf ich mich dort mit jüdischen Freunden ganz unterschiedlicher Biographie, Nationalität, Alter und sozialer Herkunft in einem netten italienischen Restaurant. In einem Punkte waren wir aber alle gemeinsam einer Meinung: wir waren keinesfalls mit der Siedler-Politik des Netanyahu-Blocks einverstanden.

    (P.S.: alle Freunde hatten keinen russischstämmigen Hintergrund !! . . .)

    • Schön, dass sich hier ab und zu auch Juden und Israelis melden, die nicht das Hohe Lied der Hasbara singen.

  8. Das die Europaeische Union pro Moslemisch Arabisch ist, das ist nun wirklich nichts neues. Auch hier auf Hagalil gibt es zwei Vertreter die Pro Moslemisch sind und hoffen das in Shomron und Judea ein weiterer Arabisch Moslemischer Staat entsteht.

    Die EU verhaelt sich wie ein Arabisch Moslemischer Staat gegenueber Israel und einer 2000 jaehrigen Antisemitischen Tradition.

    Auf dem Video sind die ersten Auswirkungen der Pro Moslemischen Entscheidung der EU in Jerusalem zu sehen.

    Es begann damit das ein Orthodoxer Jude von Araber niedergestochen wurde und zahlose Juedische Autos Angegriffen wurden sind.

    Intivada am Tor Schrem (Damaskus) in Jerusalem

    https://www.youtube.com/watch?v=HqnOAb_ui10&feature=player_embedded

    Die Antisemitische Entscheidung der EU wird in Israel Juedisches Blut kosten .

    • Wissen Sie – wenn ihre Meinung irgendwie repräsentativ sein sollte, dann stellt sich die Frage, warum die EU Israel überhaupt irgendwelche Privilegien, Unterstützungen etc. einräumen sollte – ist ja dann wirklich mehr als überflüssig.

    • Lassen Sie mal ihren Vodoo Heron – für die Feindseligkeiten zwischen Arabern und Juden sind nicht die Europäer verantwortlich – es sei denn für die missliche Lage der Palästinenser, welche durch Unkonsequenz, trotz klarer Rechtslage, allzu lange ignoriert wurde.

      Opfer der rechtswidrigen Expansionspolitik sind Israels und Palästinenser – aber noch sehr viel mehr Palästinenser (die Gewaltakte von Juden an Arabern werden SIE hier natürlich unterschlagen).

      Und die Verantwortung dafür tragen Sie mal bitte schön selbst – Israel macht schließlich alles was es will und ignoriert alle Ratschläge, UNO-REsolutionen und das Völkerrecht.

      Das mindeste ist es, dass es dann für seinen Mist die Verantwortung selbst übernimmt.

      Dass diese Politk keinen Frieden schafft, davon geht die ganze Welt aus – und Israel pfeifft darauf. Ich glaube nicht, dass das eine gute Grundlage für irgendwas ist.

    • Die deutsche Wikipedia ist hinsichtlich NahOstThemen von Zeloten unterwandert – die machen was sie wollen – und haben dort auch die Schiedsstellen besetzt.

      Als seri̦se Quelle ist gerade hinsichtlich der sensiblen Fragen РWikipedia nicht mehr gut zu gebrauchen.

      • „Die deutsche Wikipedia ist hinsichtlich NahOstThemen von Zeloten unterwandert – die machen was sie wollen – und haben dort auch die Schiedsstellen besetzt.“

        wie ich sehe Rippentrop funktioniert noch einwandfrei auch ohne besetzte gebiete

        J

  9. Interessant, wie sich die EU über internationales Recht hinwegsetzt, sogar UNO Resolutionen misachtet.

    „Grenzen“ sind „Armistic Lines“, also keine Grenzen. Diese müssen nach gemäß UNO ausverhandelt sein. Sind sie aber nicht.

    Israel hat die Verwaltung über das Westjordanland und hat selbstverständlich das Recht, dort zu bauen. Es ist eben nicht „Besetztes Gebiet“ sondern „disputed territory“. Nicht zuletzt erlaubt die Balfour Erklärung (in San Remo bestätigt) Siedlungstätigkeit. Nur nicht in den vom Oslo Abkommen geregelten Gebieten.

    @Jane: ich weiß, dass das die offizielle israelische Position ist. Ich hab mir das lange genug durchdacht und recherchiert. Eine andere Position scheint mir heute nicht redlich. Was die so gennanten Palästinenser als alternative Sichtweise bieten ist unredlich. Auch wenn unser jüdischer Kanzler Bruno Kreisky seinerzeit Herrn Arafat salonfähig gemacht hat. Was er damit angerichtet hat oder nicht müssen andere beurteilen. Vielleicht wollte er Frieden stiften. Hat er aber nicht.

    Was mir an der EU Position nicht behagt, ist, dass sie kein Problem mit einem arabischen Palästina hat, jedoch schon eines mit einem jüdischen Israel. Das ist furchtbar. Hat hier irgendwer ein echtes Problem mit einem französischen Frankreich, einem deutschen Deutschland, einem englischen England oder einem spanischen Spanien? Na bitte. Warum jetzt nicht eins und eins zusammenzählen und auch kein Problem mit einem jüdischen Israel haben?

    • Das ist lächerlich. Israel ist anerkannt und wird in vielerlei Hinsicht unterstützt, von der EU und von den USA.

      Doch die EU, die USA, die UNO und sogar die israelischen Rechtsgutachten von 1967 sagen allesamt – Besiedelung jenseits der Grünen Linie ist illegal.

      Israel ist anerkannt – bis zur Grünen Linie. Israel hat kein Recht diese Grenze eigenmächtig und unilateral zu verschieben.

      Es ist richtig, dass eine solche Grenze neu verhandelt werden kann. Das hat aber nur dann rechtliche Legitimität, wenn dies ohne Zwang einmütig von allen davon betroffenen Parteien so beschlossen wird – deshalb ist die erste Voraussetzung für Friedensverhandlungen und eine endgültige Grenzregelung ein Rückzug Israels aus allen besetzten Gebieten.

      Dies verlangt die Resolution 242. Die erste Voraussetzung für Verhandlungen allein hat Israel bis heute nicht erbracht, genauso wenig ist es der von ihm selbst eingegangenen Verpflichtung, die palästinensischen Flüchtlinge nach Israel zurückkehren zu lassen, nachgekommen.

      Die Palästinenser hatten den israelischen Staat innerhalb seiner international anerkannten Grenzen anerkannt.

      Dieses palästinensische Volk hat so viel gelitten. In einem außerordentlich großmütigen Akt der Vernunft, haben sich die Palästinenser den neuen Verhältnissen ergeben, Israel anerkannt und die Israelis machen einfach weiter.

      Vom rechtlichen Aspekt mal abgesehen finde ich das menschlich einfach nur erbärmlich.

      • Um den rechtlichen Aspekt noch zu vervollständigen.

        Der Umstand, dass es bislang keinen Staat Palästina gibt, macht die Palästinenser, welche in der West-Bank und in Gaza leben keineswegs zu rechtlosen ‚Untermenschen‘, über die man einfach hinwegtrampeln kann.

        Sie haben ein Heimatrecht und an und für sich hatten sie dies auch in dem Gebiet, welches heute Israel ist. Als solche sind sie befungt mit Isreal über Grenzen neu zu verhandeln – müssen sie aber nicht.

        Aus diesem Grund war auch schon aus rechtlicher Sicht der Teilungsplan der UNO und auch die Anerkennung Israels selbst höchst umstritten.

        Aber da Israel von den meisten Staaten der Welt anerkannt ist, hat es eben Glück gehabt – das ist der rechtliche Status Quo.

        Es wäre ein Segen für die Palätinenser, wenn ihnen das auch endlich vergönnt wäre – und für den Rest der Welt wohl auch.

    • Arabisches Palästina, französisches Frankreich, jüdisches Israel

      – Sie vermischen hier etwas Herr Stroh.

      РReligion und Staatszugeh̦rigkeit.

      Niemand hat ein Proglem mit einem ‚israelischen Israel‘ – und wer oder was Israel sein will – kann es selbst definieren.

      Die Vormachtstellung einer Religionsgemeinschaft innerhalb eines Staates steht im Widerspruch zu den Grundregeln der Demokratie.

      Aus diesem Grund haben nicht nur die Palätinenser ein Problem mit der Anerkennung Israels als ‚jüdischem‘ Staat.

      Schon der amerikanische Präsident, der 1948, Israel offiziell anerkannte, ersetzte aus diesem Grund in der Anerkennungsurkunde ‚Jewish State‘ durch ‚State of Israel‘.

  10. Darf das ‚europäisch‘ diplllmatische Heer für dessen eventuell zu erwartende PraxisKonsultationen in Israel ab nun denn noch von ‚über den Wolken‘ via business class auf dem International Airport Ben Gurion ISRAEL in Lod zur „Landung“ ansetzen oder wird diesen zukünftig fregattierterweise sozusagen im Glanze historischer ErinnerungsMomente der Seeweg mit vllt. der Gorch Fock (Gorch Fock (Schiff, 1917), ein Vorpostenboot der Kaiserlichen Marine
    Gorch Fock (Schiff, 1933), ein Segelschulschiff der Reichs- und Kriegsmarine
    Gorch Fock (Schiff, 1958), ein Segelschulschiff der Deutschen Marine
    unschuldsschneeweiss beflaggt vielmehr belieben??? …es wird wirklich spannend werden 😉

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