Besorgniserregende Entwicklung

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In Rom erlaubt die Polizei Demonstrationen vor der Synagoge…

Von Karl Pfeifer

Besorgniserregende Nachrichten erhielt ich heute aus Italien. Riccardo Pacifici, Präsident der jüdischen Gemeinde in Rom erklärte der Nachrichtenagentur Adnkronos, dass die Polizei seit kurzem Demonstrationen vor der Synagoge erlaubt, was während der letzten 30 Jahre nicht der Fall war.

Letzten Samstag durften extrem rechte Gruppen demonstrieren. Auch gestern fand eine Demonstration statt bei der Studenten laut „Saddam, Saddam“ gebrüllt haben.

Nur wenige Meter von der Synagoge entfernt gibt es eine jüdische Schule mit 1.000 Kindern, die angsterfüllt in der Schule bleiben mussten. Eltern konnten ihre Kinder nicht abholen. Ein Tumult, eine unhaltbare Situation, die es während der letzten 30 Jahren nicht gab.

Man kennt das, es ist wie ein unbedingter Reflex, der dazu führt, dass man vor der Synagoge mit Spucken, Chören und Böllern demonstriert. Und für den 24. November wurde eine weitere Demonstration von Rechtsextremisten genehmigt.

4 Kommentare

  1. Das kann nur von oben kommen!Wenns gegen Juden geht erlauben die Linken anscheinend viel.

    Aber warum schreien die Saddam?Der ist doch schon lange Tot…

  2. Wenn ich euch einen guten und ehrlichen Rat geben darf, dann bitte verlasst sofort alle großen Städte Italiens.

    Italien schafft die Wirtschaft bald nicht mehr unter Kontrolle zu halten.

    Packt eure Schulen und 7 Sachen und holt die Leute sofort in kleinere Städte!!!

    Die machen solche Gesetzesänderungen nicht ohne Grund!!!

  3. Manchmal ist die Realität ärger als jede Satire – was auch dieser Beitrag Karl Pfeifers veranschaulicht. Gruselig.
    In den Schriften Henryk M. Broders spiegelt sich dies teilweise ebenfalls wieder.

    Aus der Distanz betrachtet: Amüsant auch dieser Beitrag:
    „Verfolgte Unschuld: Martin Walser will Michel Friedman wegen Antisemitismusvorwurf verklagen“:
    http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/14494

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