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Dr. Richard Treitel: Vom KZ Theresienstadt ins DP-Camp 7 Deggendorf

Eine Traumreise mit tragischen Hindernissen, Teil V. der umfassenden Familiengeschichte Treitel…

Von S. Michael Westerholz/Deggenau

Dr. Richard Treitels Bereitschaft, sich gemeindienlich  zu engagieren, steht in einem auffälligen Gegensatz zu seinem Schweigen über die eigenen Leiden und seine Befindlichkeit nach der Befreiung. Schon als seine Cousine Grete ihren Bericht darüber verfasste, wie es ihr in Nazi-Deutschland und in Theresienstadt  ergangen war, hatte Dr. Treitel  sich lediglich zu einer kurzen Ergänzung in eigener Sache aufgerafft.  Als der Verleger Richard Ehrlich aus Berlin sein Theresienstädter Tagebuch in Deggendorf um den Bericht der Fahrt von Böhmen nach Niederbayern ergänzte, schwieg er. Auch, als seine Bekannte aus Berliner Tagen, Margot Bendheim, ihre Erinnerungen an die traumatisch beendete „Traumreise in die Freiheit“ niederschrieb.

Ehrlich, ein Protegé  des Nobelpreisträgers Albert Einstein, zählte Dr. Treitel zu seinen guten Bekannten aus Berliner Tagen. Er beschrieb die Reise aus dem befreiten KZ:

„Am Mittwoch, dem 11. Juli 1945, sollten wir Theresienstadt verlassen. In einem Waggon der III. Klasse ohne Bänke, aber gut versorgt mit Lebens- und Hygienemitteln,  passierten wir Prag und trafen abends in Pilsen ein. Wir übernachteten, wurden vom Roten Kreuz gut versorgt und am nächsten Tag von 23 Militärlastwagen abgeholt. Je 20 bis 25 Personen bestiegen diese Lastwagen, auf die auch ihr Gepäck verladen wurde. Hatte uns die Bahnfahrt schon durch eine ganz entzückende Gegend geführt, so erhöhte die Aussicht vom Auto aus diese Reise noch ganz wesentlich. Wald- und Berglandschaften wurden sichtbar, dazwischen wogende Kornfelder in voller Reife und satte Wiesengründe in Flussgegenden. Saubere Bauernanwesen vereinzelt und in Kirchdörfern boten einen netten Anblick. Mehrmals kamen wir durch Marktflecken und kleine Städtchen. Unser Zielort war Deggendorf in Niederbayern unweit Passau und Regensburg.

Wiederholt machte die Autokolonne Halt, bis das Tempo gegen Abend stark beschleunigt wurde, so dass wir noch vor Einbruch der Dunkelheit in die Nähe von Deggendorf kamen. Leider waren die Lastautos von Menschen und Gepäck stark überlastet, so dass sich schon während der regulären Fahrt Störungen bemerkbar machten, insbesondere versagten die Bremsen mehrere Wagen.

Kurz vor Deggendorf wurde dieser Missstand zum Verhängnis für unseren Transport. Die ersten Wagen hatte eine gefährliche Stelle im Walde gut passiert. Auch das Auto, in dem wir saßen, hatte noch Glück und kam unversehrt zum Stehen. Der Wagen hinter uns jedoch fuhr auf uns auf, der dritte Wagen kippte, der vierte Wagen überschlug sich und stürzte eine Böschung herab und noch ein weiteres Auto, das aber nur Gepäck enthielt, stürzte ebenfalls ab.

Die Situation war grauenvoll. Wir saßen in unserem Wagen zwischen Koffern eingezwängt, konnten nicht helfen, mussten die Schmerzensrufe der Verunglückten tatenlos anhören. Durch einen Motor-Radfahrer, der unseren Transport begleitete, wurde glücklicherweise sehr schnell Hilfe herbeigeschafft. Amerikanische Ärzte und Soldaten erschienen in wenigen Minuten an der Unfallstelle, wo Notverbände angelegt, die über 50 Verunglückten in Rot-Kreuz-Autos verladen und in umliegende Krankenhäuser transportiert wurden.

Nachts gingen wir mit unserem kleinen Handgepäck mehrere Kilometer zu Fuß und warteten in einem Elektrizitätswerk auf ein Auto, das uns endlich nach unserem Bestimmungsort bringen sollte…“  1

Dr. Treitel lebte sich im DP-Camp 7 Deggendorf ein. Bei der ersten Wahl für die fünf Leiter der Selbstverwaltung  am 15. Oktober 1945 kandidierte er auf einer zionistischen Liste. Dass er unter den zwölf Bewerbern mit 50 Stimmen den achten Platz belegte, beweist sein Ansehen unter den Überlebenden. Seine Stimmen wogen nämlich umso mehr, als die meisten der 550 Wahlberechtigten nichtdeutsche Juden waren. Im täglichen Umgang miteinander waren Rivalitäten zwischen deutschen, österreichischen, tschechischen und den aus dem etwas unbestimmt verorteten „Osten“ stammenden Juden unübersehbar. Uralte gegenseitige Vorurteile erwiesen sich als unausrottbar.  Richard Ehrlich:

„Zu den schweren Sorgen, die von außen her an die Lagerinsassen herankamen, gesellten sich im Inneren Zwistigkeiten, Streitigkeiten und ein unbegreiflicher Unfrieden, der seine Erklärung nur in dem Gegensatz der Nationalitäten hatte, wo es sich um deutsche und tschechische Juden handelte, um die Entnervung, Unterernährung und die Verschiedenheit der Kinderstuben bei den auf so engen Raum zusammengesetzten, so unterschiedlichen armen Menschen. (….). Dass unter den furchtbaren Lebensumständen bzw. den Erinnerungen daran niedrige Instinkte der Menschen an die Oberfläche gekehrt werden, ist verständlich, wenn auch nicht immer entschuldbar. Der anfänglich auch in Deggendorf noch nicht überwundene Hunger, die gesundheitlichen Nöte und die schockierende Ablehnung durch die anfänglich hier stationierten US-Soldaten bewirkten naturgemäß, dass der Selbsterhaltungstrieb, Egoismus und oft auch Neid Platz griffen. Und da nicht immer das allerbeste Menschenmaterial zu dieser Misere verurteilt war, ist es nicht verwunderlich, wenn Zank und Streit täglich zu vernehmen waren. Aber erfreulicherweise traf man auch auf hilfsbereite und edle Menschen, mit denen ein Zusammensein und eine Aussprache einen Genuss bedeuteten….“ 2

Nur von Richard Ehrlich erfahren wir auch, dass Richard Treitel mit knapper Not einem Abtransport von Theresienstadt nach Ausschwitz entgangen war: Dieser Transport war am 14. Oktober 1943 mit 1.500 Häftlingen abgefahren. Ehrlich erwähnt unter den Verschleppten auch Richard Treitel  –  doch der war Tage nach den Dauerschrecken über Transporte mit  insgesamt fast 10.000 Opfern binnen zweier Wochen  immer noch anwesend. 3

Dr. Treitel als Anwalt, Ankläger und Richter im DP-Camp und Landgericht Deggendorf

Als im November 1945 in Deggendorf eine  „Schieds- und Disziplinar-Gerichtsordnung“  eingeführt wurde, beriefen seine Mitbewohner den wieder aktiven Rechtsanwalt Dr. Treitel  und Dr. Cornelius Weil zu Richtern der II. Instanz. Der 1886 im böhmischen Konskau geborene Weil hatte bis 1938 als Anwalt in Wien gewirkt und wie Dr. Treitel mit dem Ersten und Zweiten Staatsexamen die Richterbefähigung erworben. Im DP-Camp 7 mit seinen bis zu 1.965 Menschen aller Altersstufen hatte ihre Kammer mit je zwei Laien-Beisitzern wie ein deutsches Schöffengericht  nicht  nur  Verstöße gegen die Lagerordnung zu behandeln, sondern auch Straftaten  wie Diebstähle, Kameradendiebstähle, Körperverletzungen, Bedrohungen, Nötigungen usw.  Viele DP, und nicht nur die Jungen, lebten sich  ohne Rücksicht auf kranke Zimmernachbarn aus. Sie versuchten aufzuholen, was sie in den Jahren des Terrors verpasst hatten.  Die tiefsitzende Angst vieler Überlebender vor erneutem Hunger und totaler Verarmung, das  Fehlen psychologischer Helfer und die weitverbreitete  Zukunftsangst waren Ursachen für einen nervenden Zustand.4

Grete und Richard Treitel waren ein schönes Beispiel dafür, dass es auch in ärgster Bedrängnis im KZ  nicht  immer um den Grundsatz gegangen war: „Jeder ist sich selbst der Nächste!“  Sie selbst und auch viele Ehepaare, Jugendfreunde, Arbeits-  und Geschäftskollegen, hatten Theresienstadt, manche sogar Auschwitz, Buchenwald, Flossenbürg überlebt, indem sie sich gegenseitig beigestanden und  alles miteinander geteilt hatten. Eine Mehrheit indessen hatte keinen mitmenschlichen Beistand, sondern die schiere Hölle erlebt, Angehörige und ihren letzten Besitz verloren  –  solche Traumata konnten nicht einfach abgestreift werden.

Die angebotene sofortige Heimreise der jüdischen Deutschen in ihre Heimatorte war keine gangbare Alternative:  Denn nicht nur Grete Treitel erlebte bei ihrer Rückkehr nach Berlin vermeintliche Freunde, die von anvertrauten Wertgegenständen nichts mehr wissen wollten. Reichsbanker-Familie Kleinberger kehrte aus Theresienstadt  nach Hannover heim. Als sie kostbare Möbel bei einer Fischerin abholen wollte, wurde sie abgewiesen: „Hätte ich geahnt, dass Sie zurückkommen, hätte ich nichts bei mir unterstellen lassen!“ 5

Um die Wende der Jahre 1945/46 eröffnete die jüdische Gemeinschaft vor allem auf Anregung der mittlerweile stark agierenden Zionisten im DP-Camp 7 eine sogenannte Volks-Universität. Fast alle Akademiker unter den bald 1.965  Menschen im Camp stellten sich als Dozenten zur Verfügung: Journalisten, Publizisten, Ingenieure, Ärzte, Druckerei- und Verlagsmanager, Pharmazeuten, Literaturwissenschaftler, Künstler. Gelehrt wurden auch die englische, jiddische und hebräische Sprache, Chemie, Biologie, Maschinenbau- und Elektro-Ingenieurs-Wissenschaften, Medizin. Dr. Richard Treitel übernahm die Fächer Jura, Arbeits- und Tarifrecht.6

Bald darauf  wurde ihm eine diffizile  Aufgabe übertragen, in der er Ermittler, Staatsanwalt und gelegentlich Richter war: Gleich nach dem Krieg hatten die Alliierten in den drei Westzonen mit der „Entnazifizierung“ begonnen: Aktive Nazis  –  Bürgermeister, Orts- und Kreisleiter, Lehrer, Juristen, Mediziner, Unternehmer usw. –  waren  in Sammellager gebracht worden. Sie sollten dort zu Demokraten umerzogen  werden. Nach Erlass des Kontrollratsgesetzes Nr. 104 vom 5. März 1946   „zur Befreiung vom Nationalsozialismus und Militarismus“ wurden  „Spruchkammern“ eingerichtet. In ihnen konnten auch Laien als vorsitzende Richter  über Beklagte richten. Bis zum Jahresende 1949 mussten sich 1,5 Millionen Deutsche vor Spruchkammern verantworten. Nur 0,6 Prozent von ihnen wurden als Nazigegner anerkannt, 54 % als Mitläufer identifiziert. Und nur 1, 4 % wurden als „Hauptschuldige“  oder „Belastete“ beurteilt. Historiker bewerten die Masse der Verfahren als Farce, da entlastende Zeugenaussagen nicht selten durch gegenseitige Erpressungen zustande gekommen waren oder durch Vergünstigungs-Angebote.

Der langjährige Nachkriegs-Bürgermeister der Deggendorf benachbarten Gemeinde Metten, Xaver Lohmer (92), der einige Wochen als Vorsitzender einer Spruchkammer amtierte: „Jedermann bekannte Nazis, übelste Schreier darunter, machten sich klein, armselig und unschuldig. Häufig wurden von dieser Seite aus Gegner und Richter unter Druck gesetzt. Ich hab´ ganz schnell hingeworfen  –  Wahrheit und Gerechtigkeit waren  da nicht zu erwarten. Es war vielmehr eine widerliche Schande, wie die Wahrheit verbogen wurde!“

Typische Verfahren unter insgesamt 4.100 in Stadt und Landkreis  Deggendorf:

Dr. Richard Treitels Nichte Celia (Cilly) Ruth hat bei ihrem Besuch in Deggendorf zugehört, als ihr Onkel mutmaßliche Nazis anhörte. Es gehörte zu seinen Aufgaben, die Niederschriften solcher Anhörungen an die Staatsanwaltschaft weiterzuleiten. Diese entschied, ob es zu öffentlichen  oder zu Strafbefehlsverfahren kommen sollte.

Sein erstes Verfahren als „2. öffentlicher Kläger der Spruchkammer I Deggendorf“ war das der Kaufmännischen Angestellten Maria E.  Von Dr. Treitel aufgefordert, ihre Tätigkeit in der NS-Zeit zu beschreiben, verfasste sie am 5. Dezember 1946 einen zweiseitigen Bericht. E. war demzufolge seit Jahren als Lohnrechnerin beschäftigt und im Jahre 1942 vom Stabszahlmeister der Heeresstandortverwaltung  (HSVw) in der Alten Kaserne Deggendorfs als  „Betriebsfrauenwalterin“ berufen worden. Zwar musste sie weiterhin Lohnabrechnungen der Mitarbeiter erstellen. Doch ihre eigentliche Aufgabe bestand in der Sozialfürsorge für Frauen und Kinder von Soldaten, für Kriegerwitwen und  Kriegswaisen.  Zur Verblüffung Dr. Treitels stellte sich heraus, dass die Frau weder der NSDAP noch irgendeiner Parteigliederung angehört hatte. Sie hatte sich strikt geweigert, an Parteikundgebungen oder Ideologieschulungen teilzunehmen. Sogar den „Hitler-Gruß“ mit ausgestrecktem rechten Arm hatte die selbstbewusste Bayerin stets verweigert. Sie war deshalb mehrmals bei der Partei und der GESTAPO denunziert worden. Maria E. wurde auf Vorschlag von Dr. Treitel als „Nichtbetroffene“ anerkannt und konnte wieder als Angestellte arbeiten.8

Am 15. Juli 1946 hatte er selbst als  Spruchkammer-Vorsitzender im „Verfahren gegen August Wilhelm Adler, * 15. 11.1915, wohnhaft zu Deggendorf, Mühlberg 244 1/5“ amtiert.  Der Beklagte wurde „in die Gruppe der Mitläufer eingereiht“ und zu einer Geldstrafe von 300 Reichsmark (RM) verurteilt. Dazu kamen  68 RM Gerichtskosten. Letztendlich kam Adler straffrei davon, da er laut Bescheid vom 5. Februar 1947 unter eine Weihnachtsamnestie fiel. Es ist anzunehmen, dass Dr. Treitel weitere Verfahren geführt hat.9

Trotz seiner Richter-  und Dozententätigkeit übernahm er weiter  Anwaltsaufgaben. Der  Alliierte Kontrollrat  der vier Siegermächte hatte im August 1945 mit seinem  Gesetz 1  das NS-Recht, inklusive der „Judengesetzgebung“ aufgehoben. Mithin waren Dr. Treitel und alle jüdischen Kollegen wieder Anwälte, Richter und Notare. In der CENTER REVUE vom 12. Januar 1946 suchte Dr. Treitel  Gerth Klaus (* 1926) und Karin  (* 1927), Sohn und Tochter des Kurt Kutschera, der wieder Inhaber des  „Café Wien“   und des  benachbarten „Zigeunerkeller“ auf dem Kurfürstendamm 26 in Berlin war.

Max Reinhardt hatte 1913 den „Unions-Palast“ mit seiner  „Insel der Seligen“  eröffnet. Es war das erste Kino Berlins. 1919 übernahm der slowakische Jude Carl Kutschera  das Cafè und den Musikkeller. Er machte Spitzenetablissements daraus. Schon bald schossen sich die Nazis auf „die Schmutzjuden“ Kutschera ein. Julius Streicher hetzte im „Stürmer“ aus allen Rohren gegen die fleißige Familie, deren Sohn Kurt mittlerweile die Geschäfte führte.  Während der Olympischen Spiele durften Stadtführerinnen wie Dorothea Günther „Ausländer in den `Zigeunerkeller´ führen, wo ausgelöst durch ungarische Weine eine besondere Atmosphäre herrschte.“  1937 wurde die Familie gezwungen, ihren Anteil am nunmehrigen UFA-Palast an „arische“ Gesellschafter  zum Spottpreis zu verkaufen. Die ganze Familie wurde am 15. Mai 1943 im Transport I/94 nach Theresienstadt verschleppt. Die obligatorische Aufforderung  ihrer Kultusgemeinde, „sich den Weisungen der Behörden zu fügen und Ruhe und Anstand zu bewahren“, gab ihnen das Gefühl totaler Verlassenheit.  Das löste sich erst, als plötzlich und dann in schöner Regelmäßigkeit Päckchen  von Paul Löbe eintrafen. Nur die Eltern kehrten zwei Jahre später zurück, gebrochen, aber auch kämpferisch: Sie holten sich ihr geraubtes Eigentum zurück.

Als sie erfuhren, dass der ihnen gut bekannte Dr. Richard Treitel überlebt hatte, übertrugen sie ihm das Suchmandat. Doch ihre Kinder blieben verschollen. Erst das Gedenkbuch des Bundesarchivs von 1986 nennt Karin Kutschera als mutmaßliches Opfer in Auschwitz. Ihr Bruder Gerth Klaus wurde am 12. Oktober 1944 nach Auschwitz-Birkenau gebracht. Dort verliert sich seine Spur. Der Ehrenvorsitzende der Wirteinnung Berlins, Kurt Kutschera, verfiel und starb 1950, seine Witwe schloss ihre Lokale am Ende der 60er Jahre. 10

–> Fortsetzung

Anmerkungen

  1. Ehrlich, Richard, handschriftliches Tagebuch, Leo-Baeck-Institut New York, Kopie im Besitz des Verfassers, S. 20 u. 60; Bendheim, Margot, in Deggendorf verehelichte Friedländer, mit M. Schwerdtfeger: Versuche, dein Leben zu machen  Als Jüdin versteckt in Berlin, rowohlt Berlin, 2008, S. 232f.
  2. Wie oben 1, S. 175
  3. Wie oben 1, S. 109 f.
  4. CENTER REVUE, November 1945, S. 2
  5. Kleinberger M., Transportnummer VIII/1 387 hat überlebt, Piper München Zürich 2001
  6. Westerholz, S. M., Vor 67 Jahren: In Deggendorf eröffnete eine Universität, Deggendorf aktuell, Nr. 13 v. 29.03.2012
  7. Zu Spruchkammern WIKIPEDIA, aufgerufen am 29.03. 2012;  Lohmer Xaver, Metten, Gespräche am 26. 08. 1987 und 29.03.2012; „Typische Verfahren“ vergl. Spruchkammer-Verfahren in DEG, Staatsarchiv Landshut.
  8. Bericht Maria Eisner, DEG, vom 06.12.1946 in Sammlung Familie Treitel Levy, Jüdisches Museum Berlin, Inventar-Nummer 2.2 DP-Lager Deggendorf, 2007/129/18
  9. Spruchkammer-Verfahren A. W. Adler, Vorsitzender Treitel Dr. R., Staatsarchiv Landshut, Spruchkammerakten DEG, Kasten 1, Akte Nr. 13.
  10. Dr. Treitels Suchanzeige in CENTER REVUE v. 12.01.1946; über Fam. Kutschera, Café Wien und Zigeunerkeller WIKIPEDIA und Berliner Veröffentlichungen auf Google, über die Kinder vergl. Gedenklisten des Bundesarchivs und Opfernamen auf Listen aus Arolsen.