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„Wir fühlten uns als Weltbürger“

Vor drei Jahren starb der Schweizer Psychoanalytiker Paul Parin (1916 – 2009)…

Wenn mir die Ereignisse auf den Leib rücken, kann ich keine Geschichten mehr erzählen. Seit in den südslawischen Ländern ein schrecklicher und schrecklich sinnloser Krieg herrscht, fällt mir kaum etwas anderes ein als Leserbriefe, Aufrufe an Soldaten, sie sollen desertieren. Die Versuchung, mich ganz in die Lesewelt zurückzuziehen ist da. Warum schweige ich nicht endlich und verzichte darauf zu schreiben? Weil ich gerne schreibe und weil ich Christa Wolf zustimme, die geschrieben hat: „Wer zu verzichten angefangen hat, ist auf Ungerechtigkeit festgelegt.“

Paul Parin (1992)

Von Roland Kaufhold

„Wir waren diszipliniert, wenn wir selber es für richtig hielten; jeder Befehl verletzte unsere Würde. Wir fühlten uns als Weltbürger, solidarisch mit allen, die unterdrückt und ausgebeutet werden. Deshalb war für uns jede Heimar zu eng.“ Dies schrieb Paul Parin, streitbarer jüdischer Schweizer Psychoanaly­tiker, 1992. Seinerzeit war er 76 Jahre alt, seine psychoanalytische Praxis hatte der Weltbürger und Weltenreisende bereits sechs Jahren zuvor aus Altersgründen geschlossen. Dafür widmete sich der überzeugte, kritische Freud-Schüler mit zunehmender Begeisterung seiner zweiten Leidenschaft: Dem literarischen, autobiografisch getönten Schreiben. Hierfür wurde er international ausgezeichnet, immer wieder.

Vor drei Jahren, am 18. Mai 2009, ist Paul Parin verstorben, wir haben seinerzeit auf haGalil an ihn erinnert. Mit diesem haGalil – Themenschwerpunkt mit Beiträgen von und über Paul Parin vertiefen wir diese Erinnerung an diesen außergewöhnlichen Intellektuellen und Menschenfreund.

Einige biografische Daten

Paul Parin wurde am 20. 9.1916 in Slowenien als Kind einer jüdischen Familie geboren. Als Sohn eines Gutsbesitzers wuchs er unter privilegierten, multikulturellen Lebens­bedingungen auf. Der Berufswunsch des politisch bewussten Intellektuel­len stand früh fest: „Ich hab‘ mich schon seit 1934 auf die Chirurgie ge­stürzt, weil ich wußte, es kommt ein Weltkrieg“. 1943 promoviert er in Medizin und macht eine psycho­analyti­sche Ausbildung. 1952 eröffnet er eine psychoana­lytische Praxis in Zürich, die klinische Basis für seine zahl­reichen psy­choana­lytisch-kulturkritischen Studien: Der Widerspruch im Subjekt (1978), Subjekt im Widersp­ruch (1986).

Paul Parin und Goldy Parin-Matthèy 1946 in Zürich

Wo immer möglich und nötig mischte er sich fortan in den öffentlichen Dis­kurs ein, belebte diesen durch sei­nen unbestechlichen, analytisch ge­schärften Blick: „Das Politische ist immer auch per­sönlich“, was glei­chermaßen auch umge­kehrt gilt. Ganz im Sinne der aufklärerischen Tradition der Psychoanalyse insistiert Parin: „Die Vergan­genheit ver­sinkt, und Geschichtslosig­keit droht sich einzu­stel­len, wo immer es Herrschaft und Beherrschte gibt. Ohne eine Kul­tur, die ihre Kri­tik gegen die Machtverhältnisse rich­tet, ist kein Fort­schritt möglich“.

Seine Position als kritischer Sozialist und „moralischer Anarchist“ (Christa Wolf) bringt er mit den Worten Andrè Bretons zum Aus­druck: „Mit dieser Welt gibt es keine Verständigung. Wir gehören ihr nur in dem Maße an, als wir uns gegen sie auflehnen“.

Von 1955 bis 1971 unternimmt Parin – gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Goldy Parin-Matthèy sowie seinem befreundeten Kollegen Fritz Morgenthaler – sechs Forschungs­reisen nach Westafrika, um mit Hilfe der psychoanalytischen Gesprächs­technik das Seelenleben westafrikanischer Völker zu unter­suchen. Durch seine Studien Die Weißen den­ken zuviel (1963) und Fürchte Deinen Nächsten wie Dich selbst (1971) wird er zum Mitbegründer der Ethnopsychoanalyse. 1985 folgt mit der Er­zählsammlung Zu viele Teufel im Land sein schmerzhafter Abschied von Afrika.

Nun folgen literarische Werke voller Lebenserinnerungen, prachtvolle Erzählungen, in denen sich die Geschichte dieses Jahr­hun­derts spiegelt: 1980 erscheint Untrügliche Zeichen von Verände­rung: Jahre in Slowenien, 1990 Noch ein Leben, 1992 Es ist Krieg und wir gehen hin. 1993 und 1995 schließlich seine Erzählsammlungen Karakul und Eine Sonnenuhr für beide Hemisphären.

Grundmotiv seines wissenschaftlichen, politischen und psychoanalytischen Engagements bildete seine Sehnsucht nach Aben­teuern und sein unge­broche­ner Humor und Optimismus. 1992 bemerkte er in seiner Dankes­rede zur Verlei­hung des Erich Fried Preises: „Wenn mir die Ereignisse auf den Leib rücken, kann ich keine Geschichten mehr erzählen. (…) Die Versuchung, mich ganz in die Lesewelt zurück­zuziehen ist da. Warum schweige ich nicht endlich und verzichte darauf zu schreiben? Weil ich gerne schreibe und weil ich Christa Wolf zu­stimme, die geschrieben hat: `Wer zu verzich­ten ange­fangen hat, ist auf Ungerechtig­keit festgelegt‘.“

Wir eröffnen diesen erinnernden Themenschwerpunkt mit der von Roland Kaufhold verfassten biografisch orientierten Studie „Ein moralischer Anarchist«. Erinnerung an den Psychoanalytiker, Schriftsteller und skeptischen Weltbürger Paul Parin (20.09.1916–18.05.2009)“.

Es folgt ein persönlich gehaltener Brief, den die kürzlich verstorbene Schriftstellerin Christa Wolf vor sechs Jahren anlässlich Parins 90. Geburtstages verfasst hat: „Lieber Paul Parin, was sage ich Ihnen zu diesem Geburtstag? Mein Leben wäre ärmer ohne Sie. Ich versuche, mich zu halten an Ihren Wahlspruch: `Inseln von Vernunft in einer irrsinnig selbstgefährdeten Welt schaffen.´ Ich umarme Sie, Ihre Christa Wolf“, beendet Christa Wolf ihr Schreiben. Emilio Modena, mit Paul Parin eng befreundeter Psychoanalytiker aus Zürich, hat uns diesen Brief Christa Wolfs für haGalil zur Verfügung gestellt. Danke!

16 Jahre zuvor war Paul Parin auf Anregung Christa Wolfs der Erich-Fried Literaturpreis für sein literarisches Schaffen verliehen worden. Wir dokumentieren eine gekürzte Version von Christa Wolfs Preisrede: Ein Weg nach Tabou: Laudatio auf den Wissenschaftler und Erzähler Paul Parin (1993). Ihr folgt Paul Parins 1992 vorgetragene Dankesrede: Zur Verleihung des Literaturpreises 1992 der Internationalen Erich Fried Gesellschaft.

Nun folgen mehrere Essays und Erzählungen Paul Parins; einen thematischen Schwerpunkt bilden seine verstreuten Beiträge über Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit. Ich danke an dieser Stelle Johannes Reichmayr (Wien), er hat diese Texte – sowie zahlreiche Fotos von Paul Parin und Goldy Parin-Matthey – für haGalil zur Verfügung gestellt hat. Sie sind alle der von Reichmayr herausgegebenen CD mit den Texten Parins entnommen worden.

„Heimat eine Plombe“ lautete der umfangreiche Wiener Festvortrag Paul Parins vom November 1994. Es ist eine luzide, zeitlose psychoanalytische Studie über die seelische Bedeutung des Phantasmas von „Heimat“. In dieser Studie spiegelt sich Parins Grundüberzeugung in verdichteter Weise wieder. „Da nehme ich lieber einen, der keine Heimat hat, mich selber“, bemerkt er ziemlich am Anfang seiner Reflexionen.

Paul Parin, der in Jugoslawien aufgewachsen ist, als Jude der Shoah entkam, hat den größten Teil seines Lebens im beschaulichen Zürich verbracht. Eine Heimat war Zürich für ihn jedoch nie. Hieran hat er nie einen Zweifel gelassen. Immer wieder brach er von Zürich aus zu Forschungsreisen auf, nach Afrika, um Abenteuer zu erleben. Wer etwas vom Weltbürger Parin verstehen möchte sollte diesen Beitrag lesen.

In der Erzählung Die Falle. Asylland Schweiz beschreibt Parin in fiktiver, dennoch an der Schweizer Tagespolitik angelehnter Weise das Schicksal eines jugoslawischen Kriegsflüchtlings. Die Erzählung beginnt so: „`Das ist gründlich schiefgegangen´, dachte Mehmed S., als er im Flugzeug nach Belgrad sass. Sein erster Flug; doch hatte er keine Freude daran. Der Schweizer Polizist neben ihm, ein netter junger Mann, zeigte mit dem Finger zum Fensterchen…“

Seinen weisen, heiteren Essay Psychoanalytische Entlarvung des Glücks eröffnet der Psychoanalytiker Paul Parin im autobiografischen Rückblick in dieser Weise: „Ich bin ein Glückspilz. Dass ich das werden würde, wusste meine Mutter schon wenige Wochen vor meiner Geburt.“ Die Möglichkeiten des Glücks sind von unbewussten Gefühlen und Ängsten bestimmt. Es finden sich treffende Formulierungen wie diese „…Dabei empfinden unsere Patienten einen Hauch von Glück, und wir mit ihnen.“ Glück ist kein Dauerzustand, sondern ein Prozess, eine Bewegung. Parin betont: „Die Vorstellung dauerhaften Glücks beruht auf einer Illusion.

Hartnäckige innere Bilder. Antisemitismus: Zur Psychologie einer Vorurteils lautet eine Studie, die Parin 1997 für die Schweizer Wochenzeitung WoZ verfasst hat. Antisemitismus und Rassismus sind immer auch politische, kollektive Phänomene, niemals nur individuelle. Auch Parin betont die Notwendigkeit einer Unterscheidung zwischen persönlicher Schuld und historischer Verantwortung. Er sieht durchaus Chancen für rationale Aufklärungen über Antisemitismus. Abschließend formuliert er: „… Hier wäre eine weitreichende Aufklärung möglich. Antisemiten könnten erkennen, dass `ihre´ Juden gewöhnliche Menschen sind, weder böser und gefährlicher noch irgendwie anders als irgendwelche andere Mitmenschen“. Hieran schließt das 1993 von Guy Kempfert und Dani Schönmann mit Parin geführte Interview Sozialpsychologie des Antisemitismus an. Nun folgt ein sehr umfangreiches Gespräch zwischen den linken Psychoanalytikern Paul Parin, Johannes Cremerius und Lutz Rosenkötter aus dem Jahr 1996, das anlässlich Parins 80. Geburtstages sowie einer Tagung der Psychoanalytischen Seminars Zürich geführt wurde: Das Hexeneinmaleins des Faschismus ist es betitelt.

Paul Parin hat sich immer wieder in sehr konkreter Weise für bedrohte Minderheiten eingesetzt. Hierfür stehen sein Aufruf an die Schweizer Öffentlichkeit und Regierung aus dem Jahr 1998: Warnung vor Seelenmord an Kindern. Bosnischen Flüchtlinge vor der Rückschaffung. In eindringlicher Weise appelliert der 82-jährige für einen liberalen, menschlichen Umgang mit bosnischen Kriegsflüchtlingen. Lernen aus der Geschichte – das beinhaltet auch eine Warnung davor, sich durch „Mithilfe an Verbrechen schuldig (zu) machen.“ Abgeschlossen wird diese Sammlung von Beiträgen Parins durch eine seiner letzten Rezensionen, in denen sich sein lebenslanges Interesse an einer Psychoanalyse der Macht widerspiegelt, welches er in mehreren Sammelbänden dokumentiert hat: Narzissmus und Macht – eine Studie von Hans-Jürgen Wirth.

Paul Parin im Gespräch mit Georg Stefan Troller ist ein berührendes Interview G. S. Trollers mit dem alten Paul Parin, welches das ZDF im Rahmen der Reihe „Zeugen des Jahrhunderts“ ausgestrahlt hat:

http://www.youtube.com/watch?v=Mo5a1pWu_QI

Komplettiert werden könnte es durch die Dokumentationsfilme von Marianne Pletscher (1996) sowie von M. Popp, M. & T. Bergmann (2007).

Nun folgt eine Sammlung von Buchbesprechungen ausgewählter Bücher Paul Parins: Noch ein Leben (Parin, 1990) besteht aus einer Erzählung und zwei Essays. Eine Sonnenuhr für beide Hemisphären (Parin, 1995) ist eine Sammlung literarischer Erzählungen, in denen sich Parins weitgefächerte Interessen widerspiegeln. Lesereise erschien 2006, sein letzter Band – Paul Parin war zu diesem Zeitpunkt bereits weitgehend erblindet. Hierin erinnert er sich auch seiner symbolträchtigen Rückreise von Jugoslawien – wo er bei den jugoslawischen Partisan gegen die Nationalsozialisten gekämpft hatte – nach Zürich, im Juni 1946: „Die Reise, von der ich berichte, liegt beinahe vierzig Jahre zurück. Ich fuhr von Prijedor in Nordbosnien nach Belgrad. (…) In Triest, das damals von alliierten Truppen besetzt war, gab es einen kurzen Aufenthalt. Dann ging es weiter über Mailand nach Zürich; dort wollte ich meine psychoanalytische Ausbildung beginnen. Der Weg war von Erlebnissen und heftigen Gefühlen begleitet, von denen ich heute die Motive ableite, die mich zur Psychoanalyse gedrängt haben. Stationen der Reise lassen sich als Orte einer Entwicklung beschreiben, die zur Psychoanalyse führt.“

Das von seinem befreundeten Züricher Kollegen Emilio Modena (Zürich) herausgegebene Buch Leidenschaften ist eine interdisziplinäre Hommage an den nun 90-jährigen Paul Parin – ein berührender Band, in dem einige Freunde und Kollegen Parins Spuren und Interessen aufgreifen und weiterentwickeln.

„Meine Bewunderung für Freud ist entstanden, als ich mit sechzehn als erste seiner Schriften die ›Vorlesungen zur Einführung in die Psychoanalyse‹ las. Der Autor setzt ein äußerst skeptisches Publikum voraus, redet seine Hörer oder Leser persönlich an, diskutiert und begründet seine Argumente. Das gefiel mir. Den Stil liebe ich noch heute“ – dies schrieb Parin 1993.

Ja, meine Bewunderung für Paul Parin ist entstanden, als ich mit siebzehn im Philosophieunterricht meines Gymnasiums einen Essay Paul Parins las. Seine Sprache hatte sich früh in mir fest gesetzt. Seinen Stil, seine Leidenschaft, stets gepaart mit kritischer Distanz, liebe ich noch heute. Er ist mir ein Vorbild.

Fotos: © Verein „Studio und Archiv Paul Parin und Goldy Parin-Matthèy“ an der Sigmund Freud Privatuniversität Wien, www.paul-parin.info, mit herzlichem Dank an Johannes Reichmayr

Bücher von Paul Parin:

Fürchte deinen Nächsten wie dich selbst
Psychoanalyse, Ethnopsychoanalyse, Kulturkritik
Noch ein Leben

Literatur

Kaufhold, R. (1996): Ein moralischer Anarchist. Der streitbare Schweizer Psychoanalytiker Paul Parin wird heute 80 Jahre alt, Frankfurter Rundschau, 20.9.1996, S. 7

Kaufhold, R. (2006): Ein moralischer Anarchist. Der Psychoanalytiker und Schriftsteller wird heute 90 Jahre alt. In: Basler Zeitung, 20.09.2006, S. 6f.

Kaufhold, R. (2009a): Erinnerung an den Psychoanalytiker, Schriftsteller, Ethnopsychoanalytiker und skeptischen Weltbürger Paul Parin (20.9.1916-18.5.2009), in: Journal für Psychoanalyse Nr. 50, 2009. Hg.: Psychoanalytisches Seminar Zürich (PSZ).

Kaufhold, R. (2009b): »Ein moralischer Anarchist«. Erinnerung an den Psychoanalytiker, Schriftsteller und skeptischen Weltbürger Paul Parin (20.09.1916–18.05.2009), psychosozial Nr. 117 (3/2009), S. 117-126.

Kaufhold, R. (2009c): Erinnerung an den Psychoanalytiker, Schriftsteller, Ethnopsychoanalytiker und skeptischen Weltbürger Paul Parin (20.9.1916-18.5.2009), in: Kinderanalyse 3/2009, 17. Jg., S. 297-303.

Modena, E. (Hg.) (2007): Leidenschaften. Paul Parin zum 90. Geburtstag. Berlin (Edition Freitag).

Parin, P.; Morgenthaler, F. & Parin-Matthèy, G. (1963/2006): Die Weißen denken zuviel. Psychoanalytische Untersuchungen bei den Dogon in Westafrika. Hamburg (Europäische Verlagsanstalt).

Parin, P.; Morgenthaler, F. & Parin-Matthèy, G. (1971/2007): Fürchte deinen Nächsten wie dich selbst. Psychoanalyse und Gesellschaft am Modell der Agni in Westafrika. Gießen (Psychosozial-Verlag).

Parin, P. (1978): Der Widerspruch im Subjekt. Ethnopsychoanalytische Studien. Hamburg (Europäische Verlagsanstalt).

Parin, P. (1980): Untrügliche Zeichen von Veränderung. Jahre in Slowenien. Hamburg (Europäische Verlagsanstalt).

Parin, P. (1985): Zu viele Teufel im Land. Aufzeichnungen eines Afrikareisenden. Hamburg (Europäische Verlagsanstalt).

Parin, P. & Parin-Matthèy, G. (1986/2007): Subjekt im Widerspruch. Aufsätze 1978–1985. Gießen (Psychosozial-Verlag).

Parin, P. (1990): Noch ein Leben. Eine Erzählung. Zwei Versuche. Gießen (Psychosozial-Verlag).

Parin, P. (1991): Es ist Krieg und wir gehen hin. Bei den jugoslawischen Partisanen. Hamburg (Europäische Verlagsanstalt).

Parin, P. (1993): Karakul. Erzählungen und ein Faksimile. Hamburg (Europäische Verlagsanstalt).

Parin, P. (1993a): Zur Verleihung des Literaturpreises 1992 der Internationalen Erich Fried Gesellschaft Wien, 3. Mai 1992. In: psychosozial, 16. Jg. (1993), Heft I (Nr. 53), 126–131.

Parin, P. (1995): Eine Sonnenuhr für beide Hemisphären und andere Erzählungen. Hamburg (Europäische Verlagsanstalt).

Parin, P. (1996): Heimat, eine Plombe. Rede am 16. November 1994 in Wien. Hamburg (Europäische Verlagsanstalt).

Parin, P. (2001): Der Traum von Segou. Neue Erzählungen. Hamburg (Europäische Verlagsanstalt).

Parin, P. (2003): Die Leidenschaft des Jägers. Hamburg (Europäische Verlagsanstalt).

Parin, P. (2005): Das Katzenkonzil. Hamburg (Europäische Verlagsanstalt).

Parin, P. (2006): Lesereise 1955–2005. Berlin (Edition Freitag).

Pletscher, M. (1996): »Mit Fuchs und Katz auf Reisen, zum achtzigsten Geburtstag von Paul Parin«, Filmportrait, 22.09.1996, 3-Sat: 17.10.1996, 45 Min.

Popp, M. & Bergmann, T. (2007): Der Rauch der Träume. Paul Parin – ein Fragment. Dokumentarfilm. Deutschland.

Rambert, B. (1997): »Macht doch net so a Gschiss« – Abschied von Goldy Parin-Matthèy. In: Werkblatt 37 (2/1996), 9–11.

Reichmayr, J. (Hg.) (2006): Paul Parin: Psychoanalyse, Ethnopsychoanalyse, Kulturkritik. Gießen (Psychosozial-Verlag).

Rütten, U. (1996): Im unwegsamen Gelände. Paul Parin – Erzähltes Leben. Hamburg (Europäische Verlagsanstalt).

Wolf, C. (1993): Ein Weg nach Tabou. »Laudatio« auf den Wissenschaftler und Erzähler Paul Parin. In: psychosozial, 16. Jg. (1993), Heft I (Nr. 53), 119–125.