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Kommission für gerechtere Lastenverteilung nimmt Arbeit auf

Zum ersten Mal ist am Montag die „Kommission für eine gerechtere Verteilung der Belastungen unter den Bürgern“ zusammengekommen…

Die Kommission soll eine Neufassung des sogenannten „Tal-Gesetzes“ erarbeiten, das bisher ultraorthodoxen Juden ermöglicht hat, dem Militärdienst fernzubleiben. Eine Neufassung des Gesetzes war eines der vier Themen gewesen, die Ministerpräsident Binyamin Netanyahu und der stellvertretende Ministerpräsident Shaul Mofaz als Hauptziele für die umgebildete Koalition genannt hatten.

Ministerpräsident Netanyahu erklärte: „Die Kommission wird viele Stimmen anhören, um zu einer gerechteren Lösung für die israelische Gesellschaft zu gelangen.“

Vertreter der beiden ultraorthodoxen Parteien Shas und Yahadut ha-Tora, sowie auch der arabischen Parteien, hatten sich geweigert, an der Kommission teilzunehmen.

Ultraorthodoxe und arabische Staatsbürger leisten zurzeit keinen Militärdienst. Im Moment besteht für sie allerdings die Möglichkeit eines freiwilligen Zivildienstes.

Ynet, 21.05.12, Newsletter der Botschaft des Staates Israel