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Israelischer UN-Botschafter: Flottille wird nur Ärger bringen

In einem Pressegespräch anlässlich seines Dienstantritts hat Ron Prosor, der neue Botschafter Israels bei den UN, erklärt, dass die Gaza-Flottille überflüssig sei und ausschließlich dazu diene, „eine Agenda der Provokation voranzutreiben“. Er führte aus: „Diese Flottille hat weder humanitäre Gründe noch möchte sie den Palästinensern helfen“…

Er erklärte, es gehe den Organisatoren nicht darum, Nahrung oder Waren nach Gaza zu liefern. „Die internationale Gemeinschaft, allen voran der Generalsekretär der UNO, hat erklärt, dass die Flottille keine gute Idee ist. Verschiedene Regierungschefs haben gewarnt, dass sie überflüssig ist. Ich hoffe sehr, dass es uns mit Unterstützung der internationalen Gemeinschaft gelingt, sie aufzuhalten. Es ist unnötig, die Spannungen in der ohnehin angespannten Region noch zu verstärken. Wir haben ein Recht auf Selbstverteidigung und darauf, Waffenschmuggel zu unterbinden und zu verhindern, dass Raketen nach Gaza gelangen, die dann später auf Sderot und andere Orte in Israel abgeschossen werden.“


Foto: MFA

Bezüglich der Situation in Syrien erklärte Prosor: „Assad ist der einzige Augenarzt, der blind ist, wenn es um den Terror geht, den er in seinem Hinterhof heranwachsen lässt.“

Er warnte außerdem vor einer weiteren Bewaffnung der Hizbollah im Libanon und erklärte: „Israel hat sich aus dem Libanon vollständig zurückgezogen. Es ist wichtig, dass jetzt die UNO-Resolution 1701 vollständig umgesetzt wird. Iran ist nicht schüchtern, wenn es darum geht, seine Agenda in Syrien und dem Libanon durchzusetzen.“

Ynet, 24.06.11, Newsletter der Botschaft des Staates Israel