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True Faces II – Künstlerporträts aus Israel

Eine Ausstellung im Foyer des Jüdischen Gemeindezentrums München bis 31. Mai 2011…

St.-Jakobs-Platz 18, 80331 München, Tel. 202400-491, kultur@ikg-m.de, www.ikg-muenchen.de, Zugänglich: Mo-Do: 15-19 Uhr, Eintritt frei

Im Sommer 2008 machte sich der international renommierte Medizin- und Wissenschaftsphotograph des Universitätsklinikums der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf Wilfred H.G. Neuse nach Israel auf, um in den Carmel Bergen bei Haifa die Ortschaft Ein Hod zu besuchen. Mit seinen zahlreichen Galerien und Ateliers ist Ein Hod ein zentraler Treffpunkt der israelischen Künstlerszene.
Zugleich ernsthaft und voller Humor nähert sich Neuse mit seiner Kamera den Künstlern und hält sie in aussagekräftigen Momenten ihres Lebens und Schaffens fest. In Interviews hat er Hintergründe und Schicksale erfahren, die aufzeigen, wie sehr das dortige Leben mit der deutschen Geschichte verwoben ist. Bei über 40 Grad im Schatten sind Bilder von über 50 Persönlichkeiten entstanden, die mit ihrer Religion und Kunst in teils sehr unterschiedlichen Parallelwelten leben. Die Ausstellung „True Faces II“ zeigt eine repräsentative Auswahl.

Wilfred H.G. Neuse ist Designer, Fotograf und bildender Künstler. Er lebt und arbeitet in Düsseldorf. Nach seiner Ausbildung zum Typograph und Layoutsetzer studierte er Visuelle Kommunikation an der Peter Behrens Werkkunstschule Düsseldorf. In den Jahren 1978-2007 hatte er einen Lehrauftrag für analoge Fotografie an der Fachhochschule für Design Düsseldorf inne. Sein inhaltlicher Arbeitsschwerpunkt liegt im Bereich Medizin- und Wissenschaftsfotografie. Seit 1984 leitet er die Fotoabteilung der Hautklinik der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Neuse ist regelmäßig an Gruppen- und Einzelausstellung im In- und Ausland beteiligt. Arbeitsaufenthalte führten ihn bislang zweimal in das Künstlerdorf Ein Hod, Israel.

Foto: Batia Eisenwasser, Malerin, geboren in Haifa, © Wilfred H.G. Neuse