Iran heizt Konflikte in Westafrika an

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Der Iran sorgt mit seinen Aktivitäten in Westafrika zunehmend für Spannungen. So hat heute der Senegal bekannt gegeben, seine diplomatischen Beziehungen mit der Islamischen Republik abzubrechen, da er diese verdächtigt, separatistische Rebellen mit Waffen zu beliefern…

In dieser Woche wurden in der im Süden des Landes gelegenen Region Casamance drei senegalesische Soldaten von den Rebellen getötet – mit Waffen aus dem Iran.

„Der Senegal ist empört, feststellen zu müssen, dass iranische Waffen senegalesischen Soldaten den Tod gebracht haben. Infolgedessen hat der Senegal entscheiden, seine diplomatischen Beziehungen mit der Republik des Iran vom heutigen Tag an abzubrechen“, teilte das Außenministerium in Dakar mit.

Es ist dies nur das letzte Glied einer Kette diplomatischer Verstimmungen zwischen dem Iran und westafrikanischen Staaten. Bereits im Dezember hat der Senegal seinen Botschafter aus Teheran zurückgerufen, um seiner Unzufriedenheit mit den Erklärungen Teherans in Bezug auf die Beschlagnahmung von Mörsergranaten und Raketen in Nigeria zwei Monate zuvor Ausdruck zu verleihen. Das Nachbarland Gambia – wohin die Waffen gelangen sollten – brach seine Beziehungen schon damals völlig ab.

Haaretz, 23.02.11, Newsletter der Botschaft des Staates Israel

2 Kommentare

  1. Justi, im Grunde alles ganz richtig. Aber dann wieder so ein Tiefflug:Wo der Deutsche ist, da wird “Arbeit macht frei” und es entstehen überall Psychiatrien, haha“

    Was wollen Sie uns damit sagen? Haben Sie schlechte Erfahrungen gemacht? Ãœber die deutsche Psychiatrie gibt es schreckliche Aktenberge. Unrecht ohne Ende. Massenmorde. Aber was hat das jetzt mit Gaddafi zu tun?

  2. Im Iran wird die Diktatur des Menschenrechtsverbrechers Ahmadinedschad nicht mehr lange währen. Durch das Internet kann man heute gut unterscheiden, wer falsch und wer richtig ist. Und, das Volk, international will keinen Krieg. Die Menschen denken global, wissen jetzt, dass Kriege immer von Despoten ausgehen, und Geld Interesse der ausschlaggebende Faktor ist. Kriege kosten ungeheuerlich viel Geld, dieses Geld sollte besser direkt in die Bevölkerung investiert werden. Was die Leute wollen, ist die Befreiung aus der Sklaverei. Demokratie, echte Demokratie, strebt Machtzentren entgegen. Die westlichen Demokratien verhielten sich ungeheuerlich verlogen. Investierten in der Regel in Diktatoren des Geldes wegen. Die internationale Entwicklung steuert aber auf etwas Gutes hin. Das Loslösen vom Verlogenen, Heuchlerischen. Selbst der dümmste Putz Arbeiter weis heute, wer korrupt ist, wer ein Lügner ist. Zwar gibt es das kollektivierte Lügen, wie z.B. in Pi-News, Holocaust Leugner missbrauchen Israel zur Fremden Hetze aber kein Wort über deutsche Industrie  im dritten Reich, Pi-News Leser unterstützen Mubarak, und unterstützen so einen Mörder und Folterer. O.K. dieser Menschentypus ist eben typisch deutsch, da darf man gar keine humanistischen Grundsätze erwarten. Wo der Deutsche ist, da wird „Arbeit macht frei“ und es entstehen überall Psychiatrien, haha. Doch in den meissten Ländern gibt es tatsächlich friedliebende Menschen, die eigentlich nur ihre Existenz bewältigen möchten, ohne bösartig sein zu müssen.

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