„Imagine there’s no countries…“

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Vom 4. bis 14. Juli 2010 fand das achte peacecamp statt – zum vierten Mal in Reibers im niederösterreichischen Waldviertel…

Evelyn Böhmer-Laufer / Ronny Böhmer

Dass peacecamp Spuren hinterlässt, war schon bei der Ankunft in Reibers sichtbar, erstrahlte doch das Jugendgästehaus, das uns seit 2007 alljährlich beherbergt, in neuem Glanz: frisch getünchte Wände, neu installierte Duschen, gestrichene Stühle und Bänke, Spitzendeckchen auf den Ablagen und Tischchen. Was Bürgermeister Reinhard Deimel und Gemeinderätin Anita Fröhlich uns im Vorjahr versprochen hatten, war vom neu konstituierten Verein, der das Jugendgästehaus nunmehr betreut, umgesetzt worden, und uns war klar, dass nicht nur Reibers sondern die gesamte Gemeinde Dobersberg peacecamp willkommen hieß und in ihre Reihen aufnahm.

Diese Verbindung fand im Rahmen des Schlussaktes „reibers4peace“ am 12. Juli mit der Pflanzung des von peacecamp gewidmeten Ginkgo-Baumes und Anbringung der von der Gemeinde Dobersberg gewidmeten Plakette einen feierlichen Ausdruck. Der hierbei anwesende Abgeordnete zum Nationalrat Erwin Hornek erzählte den Anwesenden von seinen persönlichen Erlebnissen als Kind einer durch den nur 4 km weiter gelegenen ehemaligen Eisernen Vorhang gespaltenen Familie und bezeichnete das peacecamp-Projekt als „genial“, weil es junge Menschen aus verschiedenen Ländern an diesen geschichtsträchtigen Ort nahe der Grenze zur Tschechischen Republik zusammenbrachte, um sich gerade da Gedanken über den Frieden zu machen.

Einmal peacecamper, immer peacecamper: Dies fand auch im Überraschungsbesuch einer Gruppe TeilnehmerInnen aus zwei früheren peacecamps Ausdruck: Acht Schüler und Schülerinnen aus Österreich, Ungarn und Israel hatten sich in Budapest getroffen, waren nach Wien gereist und kamen nach Reibers, um uns da mit ihrer Anwesenheit zu überraschen. Ihr Gastgeschenk – ein speziell für uns gedrehter kleiner Film – vermittelt besser als Worte, welch bleibenden Eindruck peacecamp bei diesen Jugendlichen hinterlassen hat.

Immer wieder werde ich gefragt, was peacecamp denn tatsächlich bewirke, ob es die unentgeltliche Mühe von VeranstalterInnen und MitarbeiterInnen lohne, den unermüdlichen Einsatz von Workshop-LeiterInnen, den Beitrag der Sponsoren. Obwohl wir uns jedes Jahr um eine Evaluierung des peacecamps mittels Fragebögen bemühen, für deren ehrenamtliche Auswertung die Statistikerin am Ende uns dankt („Thank you for letting me do the assessment of this. It seems to have been a great camp.“), sind die informellen Berichte und Rückmeldungen, die wir von TeilnehmerInnen und deren Eltern und Lehrern bekommen, noch überzeugender.

In den beteiligten Schulen wächst die Liste der Anmeldungen für peacecamp und erfordert immer komplexere Auswahlverfahren der maximal zehn SchülerInnen jeder Gruppe, die auf ein peacecamp mitkommen dürfen. Eltern intervenieren bei der Schulleitung für die Teilnahme ihres Kindes am peacecamp, Lehrer berichten uns, dass Kinder von peacecamp wie ausgewechselt, selbstsicherer, mutiger, engagierter, reifer zurückkommen; Eltern schicken Dankesbriefe, Jugendliche posten in Facebook unermüdlich unzählige Nachrichten, Fotos, Briefe – Teenager, „die einmal dabei waren, sind für immer dabei“ (siehe Brief einer ehemaligen Teilnehmerin im Kasten) –, mit ihnen und um sie herum wächst eine immer größer werdende peacecamp-Familie.

Jedes peacecamp ist ein Einzelprodukt, Resultat der Aufarbeitung vorheriger peacecamps, der kreativen und anderen Ressourcen des jeweiligen Teams und der jeweils mitwirkenden Jugendlichen aus vier Nationen – jüdische und arabische Israelis, Ungarn und Österreicher, heuer 34 an der Zahl.

Eine eingehende Vorbereitung ist für alle verpflichtend; es bringen alle TeilnehmerInnen Aufzeichnungen zu ihrer persönlichen Lebens- und Familiengeschichte, ein Kapitel Zeitgeschichte und Ideen zur Gestaltung eines „Culture Evenings“ mit; sie haben sich bereits Gedanken zum Thema Frieden gemacht und uns diese als Antwort auf „4 questions“ (zum Thema Frieden) mitgeteilt. Diesen Fragebogen werden sie auch einige Zeit nach dem peacecamp ausfüllen, und wir werden ihre Antworten mit denen von Gleichaltrigen vergleichen, die nicht auf dem peacecamp waren.

Die „Academy of the Impossible“ (David Maayan, Angelika Kisser-Maayan, Yap Sun Sun und Walther Mathes) half den Jugendlichen, diese Themen in kreative Formen zu gießen. Erst nachdem gemeinsam gesungen, musiziert, Theater gespielt, debattiert und diskutiert worden war, wurden die gefürchteten „Geschichtspräsentationen“ mit anschließenden Diskussionen gehalten. Hier konnte man erfahren, wie die Geschichte Ungarns und Österreichs, insbesondere die Situation der Juden in Europa, zur Entstehung des Staates Israel beigetragen hat und wie wichtig der Staat Israel als Garant für das Überleben der Juden ist. Aber auch, was das Entstehen des Staates Israel für die Araber bedeutet, wurde erörtert und wie komplex und verstrickt die Beziehungen zwischen den beiden Völkern sind.

Der darauf folgenden hitzigen Debatte setzte die Uhr ein Ende: Die Zeit war aus, ein anderer Workshop sollte beginnen. „Wie können wir jetzt aufhören? Es muss weiter diskutiert werden.“ forderten die Jugendlichen. Die Erwachsenen bestanden trotz allen Protestes auf die Einhaltung des Zeitplans. Das Resultat war ergreifend wie peacecamp selbst: Es gelang, die Debatte einfach stehen zu lassen und dennoch zu einem gemeinsamen, kreativen Tun überzugehen, bei dem das Alte, Unaufgelöste, hinter uns gelassen wurde und etwas wirklich Neues entstehen konnte. Nachträglich stellte sich heraus, dass die Jugendlichen nachts weiterdiskutiert hatten, in Eigenregie und ganz ohne „lenkende“ Erwachsene.

Ein Fußmarsch zur nahe gelegenen österreichisch-tschechischen Grenze gab Anlass zu einem besonders anschaulichen zeitgeschichtlichen Rückblick und machte deutlich, dass Mauern fallen, Konflikte ein Ende finden und gravierende gesellschaftspolitische Veränderungen stattfinden können, auch dort, wo dies nie für möglich gehalten worden wäre.

In der von Katja Rainer geleiteten „Large Group“ konnten Themen des Umgangs von Menschen miteinander sowie des subjektiven Erlebens des Einzelnen bearbeitet und reflektiert werden: Was ist maßgeblich für das Gefühl der Zufriedenheit? Kann ich glücklich sein, auch wenn nicht all meine Wünsche erfüllt, nicht all meine Vorstellungen realisiert, nicht alle Konflikte gelöst sind? Hier zeigten die TeilnehmerInnen Ernsthaftigkeit und Verständnis für die komplexen, oft unauflösbaren Knoten, die unsere Beziehung zu uns selbst und zu Anderen kennzeichnen.

All dies fand seinen Ausklang in der Schlussveranstaltung reibers4peace, mit dem gesamten Ort Reibers als Kulisse. Friedensstatements wurden aus Fenstern gerufen, es wurde John Lennons Song „Imagine“ gesungen und zu Barry Whites „You are The First, My Last, My Everything“ getanzt, Grüppchen von Teenagern mimten Szenen aus „typisch“ jüdischen, arabischen, ungarischen oder österreichischen Familien, bzw. aus dem, was sie für solche hielten. Jede Teilnehmerin, jeder Teilnehmer, ging mit einem Diplom „Ambassador of Peace“ nach Hause; am darauffolgenden Tag gab Aviv Shir-On, Botschafter des Staates Israel in Österreich, der show4peace im Dschungel Wien/MuseumsQuartier die Ehre und drückte seine Wertschätzung für die hier geleistete Friedensarbeit aus.

Es fordern alle eine Wiederbegegnung; eine solche soll im Laufe des kommenden Jahres in Israel stattfinden, während hier bereits die ersten Vorbereitungen für peacecamp 2011, geplant für 4. bis 14. Juli 2011 in Reibers, stattfinden.

peacecamp 2010 wurde von Gerald Muthsam als Dokumentarfilm aufgezeichnet. Man kann ihn in mehreren Teilen in YouTube sehen. Hier der Link zum 7-minütigen Teaser:

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=Wr8CpGKfH48[/youtube]

Die Links zu den kompletten Film-Fassungen finden Sie in unserem Blog: http://peacecamp2010.blogger.de/

Gefördert wurde peacecamp 2010 vom Zukunftsfonds der Republik Österreich, der Karl-Kahane-Stiftung, dem Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur, den Bundesländern Niederösterreich und Wien, dem Rotary Club Perchtoldsdorf sowie vielen privaten Spendern. Ihnen allen sei hier nochmals gedankt.

This was peacecamp 2010:

Das Peacecamp war für mich eine außergewöhnliche und einzigartige Erfahrung. Es sind so viele verschiedene Situationen, die einen bleibenden Eindruck bei mir hinterließen, dass ich gar nicht so recht weiß, wo ich anfangen soll. Für mich am interessantesten zu beobachten war, wie sich die vier kleinen Gruppen immer mehr zu einer großen durchmischten Gruppe formten. Obwohl sie sich untereinander schon noch eher zu ihrer „eigenen“ Gruppe zugehörig fühlten, bildeten sich im Laufe der Woche neue Gemeinschaften, die völlig durchmischt außerhalb der strukturierten Zeit Fußball oder Basketball spielten, draußen saßen und musizierten, zur gleichen Musik tanzten, gemeinsam kochten, diskutierten, im Grunde genommen: einfach miteinander lebten. Würde man all das auf eine komplette Gesellschaft umwälzen, wäre es grob gesagt eine nahezu perfekte Welt.

Das schönste Beispiel dafür finde ich war die Diskussion zum jüdisch- und arabisch-israelischen History Part. Es war ja eigentlich zu erwarten, dass diese Diskussion sehr emotional und mit einigen Differenzen verlaufen würde. Daher war es auch von Vorteil, dass die Diskussion erst sehr spät in der Woche seinen Platz fand. Denn, als die Session zu Ende war und niemand so richtig aufhören wollte zu reden, da sie sich alle in Mitten in einer hitzigen Diskussion fühlten, kam es einfach zu einem Punkt wo man sagte: STOP. Dieser Konflikt ist nun mal zu komplex um ihn in so kurzer Zeit als Ganzes erfassen oder ihn auch nur ansatzweise lösen zu können. Und das wussten die Jugendlichen auch. Dieser Konflikt wurde von früheren Generationen in die Welt gerufen, sie waren es, die hier Grenzen am Papier und in unseren Köpfen gezogen haben. Es ist an der heutigen, jungen Generation, zu sagen: wir wollen all das nicht mehr. Und dass sich die Jugendlichen nach dieser Diskussion, als alle Emotionen hochkamen, gegenseitig in die Arme schlossen, den Konflikt zur Seite legten und wieder gemeinsam Basketball spielten, an einem Tisch saßen und miteinander
Spaß hatten – genau daran sollten sich so manche Politiker ein Vorbild nehmen. 

Sehr eindrucksvoll fand ich auch den Marsch zur tschechischen Grenze. Kurz davor, dort wo die Straße hinunter geht zu den Bäumen, die quasi die Grenze darstellen, kam ich mit Tomer etwas ins Gespräch. Als er mich nun fragte, wie weit es denn noch sei und wo jetzt die Grenze ist, deutete ich zu den Bäumen und dem Grenzschild. Als er nochmal nachfragte, ob das wirklich die Grenze sei, konnte ich bemerken, wie verblüfft er darüber war und wie unvorstellbar ihm das vorkam. Dieser Eindruck bestätigte sich auch nochmal, als wir dann unten saßen und langsam mehr und mehr Leute herkamen. Diese Grenze und die Geschichte des Eisernen Vorhangs drückt für mich eine sehr starke Symbolkraft aus, die natürlich auch bei den Participants nicht unbemerkt blieb. So schweißtreibend heiß und anstrengend der Weg zur Grenze auch war, muss ich sagen, dass es für mich eines der Highlights am Peacecamp war. Denn nicht nur die Symbolkraft dieser Grenze, auch das gemeinsame „Leiden“ unter der Hitze und der Anstrengung schweißte die Leute zusammen.

Die Kleingruppen-Arbeit mit den Artists fand ich sehr interessant und produktiv, auch wenn ich selbst nicht direkt Teil davon war, sondern mehr beobachtet hatte. Ich glaube, dass „My Family“ – die Arbeit mit den Familien-Alben, und das schauspielerische Darstellen von „My Story on Stage“, das Selbstbewusstsein und vor allem dem Selbstwertgefühl der Participants enorm steigerte. Denn dadurch wurde ihnen bewusst: Du stehst auch im Mittelpunkt, du bist ein interessanter Mensch, und wir wollen hören was du zu sagen hast! Und genau diese persönliche Motivation braucht man um etwas auf die Beine stellen zu können, um aktiv zu werden und um gegen gesellschaftliche und politische Missstände aufstehen zu können. 

Ich persönlich bin (ich weiß nicht ob das der richtige Ausdruck ist) stolz, Teil des peacecamps 2010 gewesen zu sein und unglaublich dankbar dafür, dass es diese Aktion gibt. Denn Frieden beginnt nicht bei irgendwelchen Politikern oder Herrschern. Frieden beginnt bei den einfachen Menschen, die es schlicht und einfach satt haben, immer und immer wieder die schrecklichsten Ereignisse in den Medien mitzuverfolgen, oder diese gar hautnah erleben zu müssen.  Soweit es mir möglich ist, möchte ich meine Hilfe und all mein Bestes dafür geben, dass auch zukünftige peacecamps so gut gelingen, wie dieses!

Andrea Prinz
Praktikantin, peacecamp 2010

 

Intensität als Antwort auf scheinbar unlösbare Fragen

Es besteht kein Zweifel, dass man sich auf ein Experiment einlässt, indem man am Peacecamp teilnimmt. Selbstverständlich stiegen vor allem in den Tagen vor dem ersten Zusammentreffen der internationalen Gruppen am Flughafen Wien Schwechat die Erwartungen und nicht zuletzt auch die Nervosität, sogar erste Befürchtungen über die Richtigkeit der Entscheidung zur Teilnahme befielen mich. Würde ich tatsächlich mit allem, was in Reibers an Konflikten auftauchen würde, fertig werden? Mittlerweile war ich mir nicht mehr sicher. Langsam versammelte sich die österreichische Delegation und bereitete sich auf die Begrüßung der beiden israelischen Gruppen vor. Doch nach deren Ankunft war eine deutliche Schüchternheit von allen Seiten zu spüren. Noch isolierten sich die Gruppen und es gab Berührungsängste.

Schließlich wurde verkündet, dass es ein Problem mit dem Bus der ungarischen Peacecamper gab, und die Wartezeit füllte jede Gruppe anders, so holte Nevo Gat, ein jüdisch-israelisch Teilnehmer des Camps seine Gitarre aus dem Koffer und sorgte für musikalische Unterhaltung, während sich ein Großteil der österreichischen Gruppe im Bus um den Laptop mit der Präsentation für den österreichischen Culture Evening versammelte, um letzte Vorbereitungen zu treffen.

Die Culture Evening waren eine der Besonderheiten für jeden einzelnen Teilnehmer, über die Workshops hinaus stellten sie vielleicht sogar die beste Möglichkeit für den Aufbau eines gegenseitigen Verständnisses und gegenseitig entgegengebrachter Toleranz dar. Denn die anfängliche Vorsicht, die zur Isolation und dem bewussten Einhalten eines gewissen Abstands beitrug, musste und wollte immerhin abgebaut werden. So war es ein Schlüsselmoment, als nach dem arabischen Kulturabend eine Teilnehmerin der österreichischen Delegation, die gebeten wurde, bei der Präsentation auszuhelfen, begeistert feststellte, dass die einzige arabisch-israelische Teilnehmerin mit Kopftuch unheimlich freundlich und auch offenherzig war.

Doch die Workshops, die unter Anleitung von Künstlern aus dem Theaterbereich stattfanden, ermöglichten in erster Linie das Näherkommen in jener Geschwindigkeit, wie sie in den zehn Tagen in Reibers folgte. Vor allem die Intensität des Austausches, sei es nun auf kultureller oder einfach nur auf sozialer Ebene zwischen uns allen, macht das Peacecamp zu etwas Besonderem.

Als wir am Ende des Camps nach Wien fuhren, um im Dschungel Wien einige der erarbeiteten Performances zu präsentieren wurde mir eines klar: Insgesamt waren wir zu Anfang 34 junge Menschen gewesen, unter denen es vereinzelt Freundschaften gegeben hatte, doch auf den ersten Blick hatten wir nicht unbedingt viel gemeinsam, außer der Teilnahme am Peacecamp – Allerdings wurde uns hier gezeigt, wie wenig dies der Wahrheit entsprach, innerhalb von nur zehn Tagen habe ich 33 neue Freunde gefunden, die mir alle am Herzen liegen.

Vermutlich zeigt sich das starke freundschaftliche Band auch dadurch, dass wir Jugendlichen in Reibers etwas Neues versucht haben, ohne sich um Herkunft, Religion, Aussehen und dergleichen zu kümmern haben wir gemeinsam etwas erarbeitet, mit mehreren Resultaten. Uns wurde gezeigt, dass viele Dinge, von denen wir glauben, es wäre unmöglich sie zu erreichen, erreicht werden können. Denn wir haben sie erreicht und es ist noch nicht vorbei, wie die Peacecamp-Generationen vor uns haben auch wir bereits Treffen in Budapest vereinbart und freuen uns darauf, nicht den Kontakt zu verlieren und das Peacecamp nicht nur in bester Erinnerung zu behalten, sondern auch darauf zu achten, unsere dort entstandenen Ideen und Visionen gemeinsam in die Tat umzusetzen.

Bath-Sahaw Baranow
Teilnehmerin der österreichischen Gruppe, peacecamp 2010