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Wall Street Journal: Bank in Deutschland mit iranischem Atomprogramm verbunden

Während die Schlinge der internationalen Sanktionen sich um den Hals des iranischen Atomprogramms legt, kann das Regime in Teheran sich weiter auf eine in Deutschland operierende Bank stützen. Das berichtete das Wall Street Journal am Sonntag…

The Wall Street Journal, 18.07.2010

„Die Europäisch-Iranische Handelsbank AG (EIH) […] macht laut einer mit der Angelegenheit vertrauten Person Milliardengeschäfte für iranische Unternehmen, die mit Irans konventionellen und ballistischen Raketenbeschaffungsprogrammen assoziiert sind, einschließlich von Unternehmen, die von den USA, der UNO und der Europäischen Union auf die schwarze Liste gesetzt wurden.

Zu diesen Unternehmen gehören Einheiten der Rüstungsindustrieorganisation, der Luftfahrtindustrie und der Revolutionswächter […] Westliche Regierungen behaupten, dass diese Unternehmen in die Entwicklung von Irans Atom- und Raketenprogrammen involviert sind.“

„Von den vier in Deutschland registrierten iranischen Banken ist deutschen Offiziellen zufolge nur die EIH frei von jeglichen Sanktionen und Kontrollen. Das hat damit zu tun, dass die EIH von der UNO nicht sanktioniert wird und Deutschland und andere EU-Regierungen sich bei Sanktionen nach der UNO richten und nicht nach den USA.

Die EIH wurde 1971 von einer Gruppe iranischer Geschäftsleute in Hamburg gegründet. Sie operiert offen unter der Aufsicht der deutschen Bankregulierungsbehörde. Offizielle teilen mit, sie sei eine wichtige Stelle innerhalb Europas für die Erleichterung des iranischen Handels in Euros geworden.“

Den vollständigen Artikel gibt es unter dem folgenden Link: http://online.wsj.com/article/SB10001424052748704229004575371341662207242.html?
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