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Zentrale Kundgebungen: Für Israels Kampf

Am vergangenen Sonntag fanden zwei zentrale Demonstrationen für Israel statt. Hunderte solidarisierten sich in Köln und Berlin mit Israel und seinem Kampf gegen die Angriffe auf sein Selbstverteidigungsrecht und auf seine Existenz….

Mitteilung der Botschaft des Staates Israel

Insgesamt weit über 1500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer wendeten sich entschieden gegen die Hass- und Delegitimierungskampagnen der Feinde Israels, die nicht erst seit den Zwischenfällen mit der Hamas-Unterstützungsflotte vor der Gaza-Küste gegen den jüdischen Staat geführt werden. Auch wurde auf beiden Demonstrationen betont, dass sich Gilad Shalit seit vier Jahren in den Händen der Hamas befindet und dass man seine sofortige Freilassung fordert. Die verschiedenen Redner machten Ihre verschiedenen Standpunkte eindringlich deutlich.

Berlin: Solidarität mit dem legitimen Verteidigungskampf Israels
Free Gaza from Hamas

Bei der fahnenreichen Kundgebung am Berliner Breitscheidplatz, die um 14.00 Uhr durch Initiator Avi Efroni eröffnet wurde, solidarisierten sich ca. 400 Teilnehmer mit dem Aufruf des Forum Atid-Zukunft e.V. und anderer Organisationen unter der Forderung „Free Gaza from Hamas“. Die friedliche Demonstration mit Plakaten wie „Free Gilad Shalit“ und „Israel hat ein Recht auf Selbstverteidigung“ löste sich nach knapp zwei Stunden bei Musik auf.

Avi Efroni (Forum Atid-Zukunft e.V.)

Stefan Kramer (Generalsekretär der Juden in Deutschland in Deutschland)

Klaus Faber (Koordinierungsrat gegen Antisemitismus)

Jörg Rensmann (Mideast Freedom Forum)

Ralf Schuhmann (Scholars for Peace in the Middle East)

Melody Sucharewicz (TV-Botschafterin für Israel)

Köln: Fairplay für Israel – Für Wahrheit und Solidarität

Die friedliche Demonstration wurde von israelischer Musik begleitet und es herrschte eine ausgelassene Stimmung, als um 14 Uhr die Veranstalterin Michaela Fuhrmann von der Synagogen Gemeinde Köln die Reden mit einem Plädoyer für Israelsolidarität eröffnete.

http://www.youtube.com/watch?v=TqxF8uUTv8o
Dr. Dieter Graumann (Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland)

Der „Kübel von Hass, der über Israel ausgeschüttet werde, ist unsäglich, sagte der Vizepräsident des Zentralrates der Juden in Deutschland, Dr. Dieter Graumann am 13. Juni 2010 bei der großen Solidaritätskundgebung in Köln.

Unter dem Motto „Fairplay für Israel – für Wahrheit und Solidarität“ haben am Sonntag in Köln rund 1000 Menschen die Nahost-Politik der israelischen Regierung verteidigt. Anlass war die internationale Kritik an einer israelischen Militäraktion auf einem Schiffskonvoi mit Hilfsgütern für den Gaza-Streifen, bei der Ende Mai mindestens neun Friedensaktivisten getötet und zahlreiche Menschen verletzt worden waren. Zu der Pro-Israel-Demonstration hatten die Deutsch-israelische Gesellschaft (DIG) und die Synagogengemeinde Köln eingeladen. Auch für den Präsidenten der DIG, Dr. h.c. Johannes Gerster, mangele es in der Öffentlichkeit an „Objektivität und Fairness, gegenüber Israel, das als einzige Demokratie im Nahen Osten 62 Jahre nach seiner Gründung immer noch angegriffen und akut gefährdet ist“.

Auf den ersten Blick, war der Platz vor dem Kölner Dom in blau weiße Farben getränkt, doch bei näheren hinsehen erkannte man ganz deutlich die Banner und Plakate der Demonstranten. Diese hatten Aufschriften, wie „Free Gaza from Hamas“ oder „Yes to Hummus. No to Hamas!“. Fotos von der Demonstration in Köln