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	Kommentare zu: Viel Theater um einen Tisch: Der Heidelberger Israel-Streit	</title>
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	<description>Jüdisches Leben online</description>
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		Von: Die Geschichte vom Keks &#171; Israel &#38; Judentum		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Die Geschichte vom Keks &#171; Israel &#38; Judentum]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 May 2010 20:12:13 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[[...] Heidelberg zu lesen ist, geht in seiner Kritik am Heidelberger StÃ¼ckemarkt noch weiter als der Brief von Georg Stein vom Palmyraverlag. So bekunden die Verfasser ihr Befremden darÃ¼ber, dass man Ã¼berhaupt eine Theaterkooperation mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] Heidelberg zu lesen ist, geht in seiner Kritik am Heidelberger StÃ¼ckemarkt noch weiter als der Brief von Georg Stein vom Palmyraverlag. So bekunden die Verfasser ihr Befremden darÃ¼ber, dass man Ã¼berhaupt eine Theaterkooperation mit [&#8230;]</p>
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		Von: rolf johann		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[rolf johann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 May 2010 08:38:11 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Es ging mir nicht darum, Herrn Stein in Schutz zu nehemn. Aber mehr Gelassenheit wÃ¤re hier hilfreich gewesen. Man hat ihm doch dadurch erst die groÃŸe BÃ¼hne gegeben. R.J:]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ging mir nicht darum, Herrn Stein in Schutz zu nehemn. Aber mehr Gelassenheit wÃ¤re hier hilfreich gewesen. Man hat ihm doch dadurch erst die groÃŸe BÃ¼hne gegeben. R.J:</p>
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		Von: Dietrich Dancker		</title>
		<link>https://www.hagalil.com/2010/04/heidelberg-3/#comment-12057</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietrich Dancker]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Apr 2010 16:32:26 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Der Auftritt des Herrn Stein war sicher die bisher medienwirksamste Aktion im Zusammenhang mit dem Heidelberger StÃ¼ckemarkt, aber nicht die einzige mit emtsprechender StoÃŸrichtung. So versammelten sich vor der gestrigen ErÃ¶ffnungsveranstaltung etliche &quot;Friedensaktivisten&quot; -die AnfÃ¼hrungszeichen stehen fÃ¼r meine Zweifel daran, dass solche Aktionen wirklich dem Frieden dienen- vor dem Heidelberger Theaterkino. (Wie angekÃ¼ndigt, siehe Stellungnahme von Jan Linders) Eine Fahne zeigte die Aufschrift &quot;Applaus fÃ¼r Besatzung?&quot; Mit der Wahl des Wortes &quot;Applaus&quot; wird eine direkte Verbindung zwischen dem Theater und der Besatzung hergestellt. Das ist, gelinde gesagt, problematisch. Ohne natÃ¼rlich die politischen und sonstigen Einsttellunge aller Autoren zu kennen, wage ich einfach mal zu bezweifeln, dass die HauptunterstÃ¼tzer der Siedlerbewegung in der Kulturszene Tel Avivs zu finden. Schlimm ist aber vor allem die Verengung des Blicks auf den Staat Israel und seine Gesellschaft auf den Konflikt mit den PalÃ¤stinensern. Wenn Israelische -sei es im Sport, der Wissenschaft oder eben der Kultur- mit dem Konflikt in Verbindung gebracht wird, macht dies deutlich, dass es nicht nur um politische Kritik geht, sondern um Diffamierung und Delegitimierung des jÃ¼dischen Staates Israels geht. Dass vor allem europÃ¤ische Medien und Aktivisten es immer wieder verstehen, den Menschen in Israel genau diesen Eindruck zu vermitteln, ist aus meiner Sicht ein gewichtiges Friedenshindernis. (Sovielzu den AnfÃ¼hrungszeichen, s.o.)

Es wÃ¤re indes bedauerlich, wenn die Diskussionen Ã¼ber Demonstrationen ind andere MaÃŸnahmen den kÃ¼nstlerischen Aspekt des StÃ¼ckemarktes Ã¼berlagern oder gar verdrÃ¤ngen wÃ¼rden. So war etwa Savjon Liebrechts ErÃ¶ffnungsstÃ¼ck &quot;Die BanalitÃ¤t der Liebe&quot; Ã¼ber die Beziehung von Hannah Arendt und Martin Heidegger grandios; es bleibt zu hoffen, dass sich Ãœbersetzer und Verleger fÃ¼r eine deutsche BÃ¼hnenfassung finden.

SchlieÃŸlich sei auf diesem Wege Intendant Peter Spuhler und Festivalleiter Jan Linders fÃ¼r ihr Engagement gedankt, dass nicht nur Freunde, dafÃ¼r aber ganz sicher gute Frucht bringt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Auftritt des Herrn Stein war sicher die bisher medienwirksamste Aktion im Zusammenhang mit dem Heidelberger StÃ¼ckemarkt, aber nicht die einzige mit emtsprechender StoÃŸrichtung. So versammelten sich vor der gestrigen ErÃ¶ffnungsveranstaltung etliche &#8222;Friedensaktivisten&#8220; -die AnfÃ¼hrungszeichen stehen fÃ¼r meine Zweifel daran, dass solche Aktionen wirklich dem Frieden dienen- vor dem Heidelberger Theaterkino. (Wie angekÃ¼ndigt, siehe Stellungnahme von Jan Linders) Eine Fahne zeigte die Aufschrift &#8222;Applaus fÃ¼r Besatzung?&#8220; Mit der Wahl des Wortes &#8222;Applaus&#8220; wird eine direkte Verbindung zwischen dem Theater und der Besatzung hergestellt. Das ist, gelinde gesagt, problematisch. Ohne natÃ¼rlich die politischen und sonstigen Einsttellunge aller Autoren zu kennen, wage ich einfach mal zu bezweifeln, dass die HauptunterstÃ¼tzer der Siedlerbewegung in der Kulturszene Tel Avivs zu finden. Schlimm ist aber vor allem die Verengung des Blicks auf den Staat Israel und seine Gesellschaft auf den Konflikt mit den PalÃ¤stinensern. Wenn Israelische -sei es im Sport, der Wissenschaft oder eben der Kultur- mit dem Konflikt in Verbindung gebracht wird, macht dies deutlich, dass es nicht nur um politische Kritik geht, sondern um Diffamierung und Delegitimierung des jÃ¼dischen Staates Israels geht. Dass vor allem europÃ¤ische Medien und Aktivisten es immer wieder verstehen, den Menschen in Israel genau diesen Eindruck zu vermitteln, ist aus meiner Sicht ein gewichtiges Friedenshindernis. (Sovielzu den AnfÃ¼hrungszeichen, s.o.)</p>
<p>Es wÃ¤re indes bedauerlich, wenn die Diskussionen Ã¼ber Demonstrationen ind andere MaÃŸnahmen den kÃ¼nstlerischen Aspekt des StÃ¼ckemarktes Ã¼berlagern oder gar verdrÃ¤ngen wÃ¼rden. So war etwa Savjon Liebrechts ErÃ¶ffnungsstÃ¼ck &#8222;Die BanalitÃ¤t der Liebe&#8220; Ã¼ber die Beziehung von Hannah Arendt und Martin Heidegger grandios; es bleibt zu hoffen, dass sich Ãœbersetzer und Verleger fÃ¼r eine deutsche BÃ¼hnenfassung finden.</p>
<p>SchlieÃŸlich sei auf diesem Wege Intendant Peter Spuhler und Festivalleiter Jan Linders fÃ¼r ihr Engagement gedankt, dass nicht nur Freunde, dafÃ¼r aber ganz sicher gute Frucht bringt.</p>
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