Israel testet erfolgreich Abwehr gegen Kassam-Raketen

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Mit dem neuen Raketenabwehrsystem „Eiserne Kuppel“ ist es bei einem Test gelungen, selbst unter schwierigen Sicht- und Wetterverhältnissen mehrere parallel abgefeuerte Kurzstrecken-Raketen abzufangen, wie sie die Hamas im Gazastreifen und die Hisbollah im Libanon gegen Israel einsetzen. Ende Juni sollen die ersten mobilen, auf Tatra-Lastwagen montierte Abwehrraketen in Sderot an der Grenze zu Gaza aufgestellt werden. Bis Ende des Jahres sollen die von den israelischen Rüstungsbetrieben Rafael und der Luftfahrtindustrie „SPYDER ADS-SR“ genannten Abwehrsysteme auch entlang der Grenze zum Libanon aufgestellt werden…

Von Ulrich W. Sahm, Jerusalem, 9. Januar 2010

Zehntausend Kassam- und Gradraketen sowie Mörsergeschosse wurden in den letzten Jahren allein auf den Süden Israels abgeschossen. Am Freitag landete eine Rakete in der südisraelischen Stadt Aschkelon, ohne Schaden anzurichten. Die Waren-Terminale Karni und Kerem Schalom wurden mit Mörsergranaten beschossen. Israel schloss kurzfristig die Grenzübergänge. 170 Lastwagen mit Fleisch- und Milchprodukten für die 1,5 Millionen Bewohner des von Israel und Ägypten blockierten Küstenstreifens wurden wieder zurückgeschickt. Für die Lieferanten der Waren und die Lastwagenfahrer entstand ein Schaden in Millionenhöhe. Israelische Militärsprecher hielten es für „rätselhaft“ wieso ausgerechnet jetzt radikale Palästinensergruppen die einzigen Grenzübergänge angreifen, über die der Gazastreifen regelmäßig versorgt wird, zumal Ägypten mit Stahlplatten das Schmuggeln von Waren durch Tunnel unter der Grenze hinweg zunehmend schwieriger macht. Israel hat am Freitag mehrere Tunnel aus der Luft angegriffen. Dabei kamen mindestens drei palästinensische Tunnelbauer ums Leben, darunter auch ein 14 Jahre alter Junge.

Wegen der kurzen Flugzeit von wenigen Sekunden oder Minuten der relativ primitiven und nicht lenkbaren Raketen aus Gaza oder Libanon galt bis vor einigen Jahren ein wirksames Abwehrsystem als unmöglich. Angedacht wurde zum Beispiel, solche Kurzstreckenraketen mit einem Laserstrahl im Flug zu zerstören. Doch jetzt gelang es den israelischen Rüstungsbetrieben, mit der „Eisernen Kuppel“ mehrere anfliegende Raketen rechtzeitig zu erfassen, ihr mutmaßliches Zielgebiet zu errechnen und dann nur jene Raketen abzuschießen, die in einem bewohnten Gebiet landen könnten.

„So ist das System in der Lage, nur gefährliche Bedrohungen abzuwehren und keine Raketen für ungefährliche Angriffe zu verschwenden“, hieß es in Sicherheitskreise. „Es ist auch eine Kostenfrage, nicht auf jede billige Kassamrakete eine Abwehrrakete zum Preis von Zehntausenden Dollar abzuschießen“, sagte ein Offizier im Rundfunk.

Jeder Lastwagen mit dem Abwehrsystem enthält drei Abschussrohre, um auch Salven mit mehreren Raketen abfangen zu können. „Eiserne Kuppel“ soll Raketen mit einer Reichweite von vier bis siebzig Kilometern abfangen können. Gegen Mörsergraten, die wie Artillerie abgeschossen werden, biete das System noch keinen Schutz.

rafael509

Nach Angaben des Verteidigungsministeriums könne ein einziges Gerät der „Eisernen Kuppel“ eine Region in der Größe der Stadt Haifa vor Raketenangriffen schützen. Es sollen mehr Einzelsysteme produziert werden, als ursprünglich geplant, denn „es herrscht lediglich eine Feuerpause. Die nächste Runde wird um einiges zerstörerischer und tödlicher werden. Nur haben wir jetzt eine passende Antwort auf die Bedrohung.“ Generalmajor Yedidiah Yari sagte: „Die Mitarbeiter von Rafael haben in einer Rekordzeit ein Abwehrsystem entwickelt, wie es auf der Welt kein zweites gibt.“ Verteidigungsminister Ehud Barak bezeichnete den erfolgreichen Abschluss der Testreihe als „wichtigen Meilenstein für die Entwicklung eines umfassenden Verteidigungskonzepts für Israel“.
Parallel zur „Eisernen Kuppel“ kooperiert Rafael mit der amerikanische Firma „Raightune“ bei der Entwicklung des „Magischen Szepters“ zum Abfangen von Mittelstreckenraketen mit einer Reichweite von mehreren hundert Kilometern. Hinzu kommt der amerikanisch-israelische „Pfeil“ gegen ballistische Raketen wie Scud (400- 600 Kilometer Reichweite), Schihab (1500 Kilometer Reichweite) und Sidschil (etwa 2000 Kilometer Reichweite). Diese im Iran produzierten Raketen verlassen die Atmosphäre. Eine Abfangrakete muss sie schon weit vor der israelischen Grenze treffen, um radioaktiven Niederschlag auf israelischem Territorium zu verhindern, falls die Raketen atomar gerüstet sind.

In den grenznahen Städten im Süden Israels reagierten die Menschen euphorisch nach bekannt werden der erfolgreichen Tests. „Jeder Bürger der Negev Wüste und des Südens wird wieder ein normales Leben führen können, ohne ständig in Angst vor Kassam-Raketen zu leben, wie das letztes Jahr der Fall war“, sagte Meir Jifrach, Bürgermeister von Sadot Negev.

© Ulrich W. Sahm / haGalil.com

36 Kommentare

  1. Aus den verschiedensten Gründen kam es erst heute dazu, diesen ganzen Wust von …. zu überlesen. Dazu keine weiteren Kommentare von meiner Seite.

    Offensichtlich ist aber für einige Teilnehmer an dieser Runde interessant, welchem Alter einer der Kommentatoren zuzuordnen ist.
    Spielt denn das eine Rolle ? Ist es nicht die Lebenseinstellung zu den unterschiedlichsten Punkten, die ein reales, aktuelles Bild der betreffenden Person vermittelt. Klar- diese kann sich im Laufe der Zeit oder auf Grund von besonderen Ereignissen ebenfalls ändern.
    Ich bin 70. Und wenn Gott will, dann geht´s noch a bisserl weiter – so wohl biologisch als auch mit Kommentaren zum realen Leben im allgemeinen und besonderen ….

  2. Um ein realistisches Bild zu zeichnen: Es ist nicht so, dass jeden Tag Hunderte von Kassams auf Sderot runtergehen. Wir liegen neute bei 309 Kassams seit dem letzten „Waffenstillstand“, die auf Israel abgefeuert wurden. Es ist ja nicht nur dieses Abwehrsystem in der Planung sondern es existieren zumindest Vorwarnsysteme (Fesselballon, ständige Luftkontrolle über Gaza). Zermürbend ist das Warten auf das nächste Ereignis.

    Es gibt auch die Möglichkeit der Kommunikation (UN, EU-Grenzer, direkter Dialog, etc.), wenn man denn will. Es wird bei Gesprächen nur um Dinge gehen, die für beide Seiten von Interesse sind. Prinzipiell sind die Positionen von Hamas und Israel fundamental entgegengesetzt. Es ist nichts zu erwarten. Klartext: Ein Friedensabkommen zwischen Israel und der Hamas wird es nicht geben. Wozu auch!

    Die bessere Strategie ist, die Hamas im eigenen Lager zu schwächen. Zur Schwächung gehört eben auch der Hamas keine Bühne, weder zu Hause noch in den internationalen Medien, zu liefern. Wenn keine Kassamraketen auf Israel niedergehen, wenn israelische Gegenschläge nicht mehr nötig sind, ist die Bühne weg – auch für deren Beruf(ung)sdemonstranten in Europa und anderswo. Also auf den Wandel setzten.

    Die Zukunft von Gaza sehen israelische Geschäftsleute bei günstigen Bedingungen ganz rosig – Hong Kong am Mittelmeer. Was wäre wenn sich Gaza eines Tages zu einer Sonderwirtschaftszone/Freihandelszone entwickeln könnte?

    Mag sein, dass das jetzt noch Träumerei ist. Ich habe in Israel niemand gefunden, der Hass auf die Menschen von Gaza hat, auch nicht in Sderot. Keiner hat sich über den Krieg gefreut. Der war nur ein notwendiges Übel. Das gibt Hoffnung.

    An Jacob P. und Michal:
    Ich versuche bis zu einem gewissen Grenzwert diplomatisch zu bleiben, in der Hoffnung, dass der Entwicklungsprozess bei einigen jungen Mitmenschen noch in eine positive Richtung entwickelt. Leider hat uns Herr Hans-Dieter Matthies noch nicht sein Alter verraten. Wenn ich zum Nachdenken anregen kann, freue ich mich.
    Wie sollen sich junge Menschen bei dem heutigen Medienangebot, vor dem Hintergrund einer sich wandelden Medienlandschaft und der Art des Journalismus noch ein Bild von einer komplexeren Situation machen? Der Artikel von Herrn Ulrich W. Sahm ist ausgezeichnet. Doch ein Internetmedienangebot kann nicht das liefern was früher guter Journalismus lieferte, wie z.B. beim damaligen deutschen Dienst der BBC zu finden war oder heute noch mit Abstrichen beim Deutschlandfunk zu finden ist. Das Weltbild in den Köpfen wird wieder reduziert. Die Auswirkungen bekommen wir bereits zu spüren.

  3. >>> Kritik an der jüdisch/israelischen Politik bzw. Kultur ist wohl generell unzulässig und wird sofort mit dem Siegel “ANTISEMITISMUS” belegt.

    Der eigentliche Automatismus besteht darin, dass genau DIESE Aussage („Kritik an Israel ist tabu“) fast automatisch kommt, wenn irgendein verkappter Antisem… sorry, ich meinte Antizionist mal wieder seinen antiisraelischen Ressentiments freien Lauf lassen möchte. Der „Israelkritiker“ nimmt den Vorwurf, er sei ein Antisemit, seinen Gegenkritikern quasi vorweg und findet sich dadurch wahnsinnig heldenhaft, weil er ein vermeindliches Tabu aufbricht. Damit wird geschickt von der Tatsache abgelenkt, dass der Vorwurf in SEINEM konkreten Fall durchaus zutrifft. Und dass es ein solches Tabu gar nicht gibt.

  4. Das Problem ist, dass diese Abwehr sehr teuer ist. Eine Abwehrrakete kostet hundertfache einer Kassamrakete, die man aus einem Abwasserrohr und ein bisschen Schwarzpulver basteln kann.
    Es reicht, dass die Banditen ca. 100 Raketen täglich auf Sderot schießen, dann treiben sie Israel nach einigen Monaten in die Bankrott. Eine Kassam für 50 Dollar gegen einer Abwehrrakete im Wert von 10.000 Dollar.
    Man nennt das asymetrischer Krieg.

  5. Hallo Olaf, in Bezug auf diesen Hans-Dieter Matthies ist Hopfen und Malz verloren, er äußert sich ständig in den Blogs in Richtung Antisemitismus.

  6. >>> Bleibt die Frage, wie sinnvoll Gespräche mit denen sind.

    Wie sinnvoll sollen Gespräche mit jemandem sein, der den Krieg, wenn nötig, ewig fortsetzen will, und der sich im allergünstigsten Falle, nämlich wenn Israel seinen glorreichen Sieg von 1967 freiwillig wieder zunichte macht, vielleicht dazu durchringen ließe, einen maximal zehnjährigen Waffenstillstand zu schließen, nur um dabei die eigene Schlagkraft aufzufrischen?

    Frieden mit Hamas? Frieden mit dem Teufel? Träumerei!

  7. Hallo Jacob und alle anderen,
    die Sache hat wenig mit Aufrüstung zu tun und das ist gut so. Der Praxistest kommt noch und das Ergebnis wird hoffentlich sein, dass die Wahrscheinlichkeit eines Treffers in Sderot oder anderen Ortschaften gesenkt wird. Es geht um Vorhersage wie wahrscheinlich ein solches Ereignis (Einschlag Kassamrakete) sein wird. Fast eine Analogie zur Quantenmechanik.
    Wenn sich das System einigermaßen effektiv erweisen sollte, haben die Einwohner Sderots mehr ruhigere Tage und Nächte im Jahr und man kommt hoffentlich etwas aus dem Eskalationskreislauf raus, der notwendigerweise zum Gegenschlag führen muss. Genauso ist eben auch der Aufbau des Systems im Norden notwendig. Dort hat man zwar momentan Ruhe, weil die Hisbollah an der Regierung in Beirut beteiligt ist und sich die libanesische Regierung somit nicht darauf berufen kann, man habe das Gebiet im Süden Libanons nicht unter Kontrolle. Doch die Zeiten können sich schnell wieder ändern. Bleibt noch der Iran mit seinen Mittelstreckenraketen. Stategie: Abwarten, Beobachten, Kaffetrinken und in ein Abwehrsystem investieren. Mal sehen was aus dem Iran noch wird.

    Aber: Ein Schutz gegen Mörsergranaten oder Raketen aus dem Iran bietet das System nicht. Auch nicht gegen Tunnelbauer. Sandboden ist schlecht für bodenakustische Sensorik.

    Sprechen lernen? Sprechen kann die Hamas schon lange. Positionen von denen sind nachlesbar. Bleibt die Frage, wie sinnvoll Gespräche mit denen sind. Die Zielsetzung wäre dann: Die Hamas gibt alle ihre Standpunkte auf und kommt zur Erleuchtung, dass sie überflüssig sei.

    Aussichtsreicher ist da schon die jetzige Strategie. Raketenbeschuss wird sinnlos, Gegenschlag wird überflüssig, Gazaeinwohner dienen nicht mehr als Schutzschild, Notwendigkeit der Existenz der Hamas bei der Gazabevölkerung sinkt. Und: Zeit gewinnen!

    Uns wird der Nahe Osten auch noch die nächsten hundert Jahre und länger beschäftigen. Es sind eher langfristige Strategien gesucht. Dazu gehören auch wirtschaftliche Konzepte und Zusammenarbeit für und mit der Region. Wozu nur in China investieren? Es geht auch um unsere Sicherheit in Europa. Mit vollem Bauch kämpft es sich schlecht.

    Viele Grüße

    Olaf

    Hier noch ein Link zur Lage in Sderot:
    http://sderotmedia.org.il/

  8. Schön, dass Israel aufrüstet. Hoffentlich funktioniert das Abwehrsystem richtig effizient. Wird mal Zeit, Hamas und all die anderen gefährlichen Irren ihrer Waffen zu berauben. Vielleicht lernen sie dann auch das Sprechen.

  9. @Hans-Dieter Matthies
    Ihre Bemerkung „Kritik an der jüdisch/israelischen Politik bzw. Kultur ist wohl generell unzulässig und …“ zum Artikel Israel testet erfolgreich Abwehr gegen Kassam-Raketen verstehe ich nicht.
    Klartext:
    1. Ich habe nichts gegen die Menschen im Gaza-Streifen.
    2. Ich habe etwas dagegen, wenn eine Stadt und ihre Bewohner als Schutzschild missbraucht werden um die Nachbarstadt mit Raketen und Granaten zu beschießen.
    3. Es zeugt von Kultur, dass die Bewohner Sderots nicht zu gleichen Mitteln greifen sondern auf die Straße gehen und für Frieden demonstrieren.
    4. Jegliche Art der Abwehr dieser Geschosse ist legitim und sollte das System einigermaßen erfolgreich funktionieren ist ein erneuter militärischer Schlag gegen die Abschussstellungen in Gaza womöglich überflüssig. Somit ist es auch für die  Bevölkerung von Gaza von Vorteil.
    5. Ich habe kein Verständnis für Kritik in dieser Angelegenheit.
    Ihr Weltbild: Verstehe ich es richtig, dass Sie die Menschheit in Pro-Semiten und Anti-Semiten aufteilen? Wenn ja, ordnen Sie mich bitte der Pro-Seite zu.
    Ihre Empörung über die Art der Ausdrucksweise kombinieren Sie leider mit Ihrem dualen Weltbild und fangen auch noch an zu werten. Somit traut sich voerst keiner an die Vernunft der Teilnehmer zu appellieren ohne gleich als neuer Herr Matthies zu gelten. Wie wäre es mit einer Bitte an die Teilnehmer gewesen? Polarisiert nicht und kommt besser an.
    Meine Bitte: Überdenken Sie bitte zukünftig ihre Wortwahl besser.
    Bei Aussagen wie  ANTISEMITISMUS …. ist…. …. fast zu einer Auszeichnung geworden fragt man sich, wann sie Pünktchen und das Wort fast streichen oder wollen Sie uns hiermit leicht vernebelt Ihre Gesinnung mitteilen?
    Ich gehe davon aus, dass Sie noch im jugendlichen Alter sind.
     
    Olaf
     
     

  10. Allgemeine Feststellung zu dem vorangegangenen – und zum Teil üblen – Hickhack:

    Kritik an der jüdisch/israelischen Politik bzw. Kultur ist wohl generell unzulässig und wird sofort mit dem Siegel „ANTISEMITISMUS“ belegt. ( ..es ist genau durch diese „Automatik“ fast zu einer Auszeichnung geworden ) …. aber

    Wenn man die merkwürdigen und zum Teil gar beleidigenden Ergüsse der „PRO-SEMITEN“ hier liest, dann kann man auch da durchaus ins Grübeln kommen. Besser, friedlicher, freundlicher ……. wer ???

    Keiner ist besser — beide, ich betone BEIDE SEITEN stellen sich hier sehr niveaulos dar in Form und Ausdruck. Nur wenige Ausnahmen sind darunter… warum nur prügeln die Anti´s  und die Pro´s mit so viel Temperament offenbar auch gern auf einander ein.   

  11. An Schulamith: lauf nicht weg bei all dem Dreck, denn er liegt überall. Du triffst sie hier, du triffst sie dort, in jedem kleinen Ort.

    Mach ne Pause, hör Musik! Wir erwarten Dich zurück.
    Lass uns nicht allein! Viele Grüße

    Olaf

  12. Danke RS für die Antwort.
     
    Ich werde mich ebenfalls, wie Michal, von Hagalil verabschieden. Die Antisemiten, Jane, Kissly, Kohldampf, HaGal, Hanna a. etc. übernehmen hier mittlerweile die Oberhand. Mit mir nicht mehr.

    Adieu und alles Gute!

  13. Hach wie ich hier ersehe sind das antisemitische quartett auf diesen artikel noch nicht gestossen sonst hätten sie ja auch wieder hochgestochenen dünnschiss hier hingeschrieben vor allen jane mit ihren ach so gerne dargestellten einheitsbrei links und kissly mit seinem verkappten denken.
    aber wie ich diese kenne werden sie schon einen kommentar dazu loslassen ist es doch ein gefundenes fressen für diese verstörten seelen. 

  14. @Schulamith
    wer sind denn Ihre “Leute” für die Sie schreiben, wenn ich fragen darf?
    Meine Angehörigen!
     
    RS

  15. ich habe nur was gegen frigiden Frauen, die sich als Erstatzbefriedigung für ihr unerfülltes Sexualleben  Juden und Isralebashing gefunden haben.
    Deshalb machen Sie sich keine Gedanke falls Sie eine Schwule Frau sind, Jim. Sie fallen mir immer positiv auf.

     
    Bałwan!
     
    -Koniec-

  16. @leser 140
     
    habe ich das richtig verstanden: Pożegnaj?  Slicha, wenn es gruselig klingt. 😉

  17. @czytelnik 140
    Bardzo dziekuje! Zycie szczesliwej podrozy!
    Gdzie tam Pan mieszka, przypadkiem w Wielkopolsce?
    Pozdrawiam
    RS

  18. @RS
    ta, ja mowie rowniez po polsku, po serbsku, po rosyjsku,  w jydysz, po angielsku, po wlosku i troche po hebrajsku. Ja nie jestem nikomu nic winien. Najmniej Niemcom.
    Zycze powodzenia. Ja nie bede wiecej tu pisal. Moj urlop sie skonczyl i musze znowu pracowac. Pan musi sam nosic odpowiedzialnosc za zwalczanie antysemityzmu na haGalil.
    Pozdrawiam
    Leser 140

  19. @Leser 140
    Ich gebe mir Mühe, Sie zu verstehen, chaver, und ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass Sie doch noch einsehen, dass Sie zu weit gegangen sind.
    Ansonsten, danke ich Ihnen für Ihre anerkennenden Worte. Was ich hier auf haGalil schreibe, schreibe ich für meine Leute, ich bin es ihnen schuldig.
     
    Czy pan movi po polsku?
    RS

  20. @R.Schlickewitz,
    von Ihnen distanziere ich mich auch nicht. Ganz gegenteil. Ich bewundere Ihre Beiträge und Ihr Geduld mit den soziopatischen Antisemiten (egal ob männlich oder dämmlich) einen gesitteten Dialog zu führen. Ich bewundere Ihren erzieherischen Einfluss auf Judenhasser Kissly, Kohldampf, haGal, Jane und Konsorten. Wie schnell haben Sie sie beeinflusst und zum Ändern ihren Ansichten bewegt. Wie einsichtig haben sich die Psychopathen gezeigt nachdem Sie sie aufgeklärt haben. Seit dem sind Kissly, Kohldampf und derengleiche zu Lämmchen und Israelfreunden geworden. Danke, Herr Schlickewitz. Toda raba.

  21. @jim,
     
    machen Sie das, wenn es Ihnen danach ist. Ich distanziere mich keinenfalls von Ihnen und von Ihren Ansichten. Ich habe nichts gegen Schwulen ,sondern gegen Arafat, ich habe nichts gegen Frauen (sonst wäre ich doch selber Schwul) ich habe nur was gegen frigiden Frauen, die sich als Erstatzbefriedigung für ihr unerfülltes Sexualleben  Juden und Isralebashing gefunden haben.
    Deshalb machen Sie sich keine Gedanke falls Sie eine Schwule Frau sind, Jim. Sie fallen mir immer positiv auf.
    P.S. Zu Ihrer Beruhigugn: Ich habe auch nichts gegen Geistigbehinderten, sondern nur gegen antisemitischen Psychopaten.
    Und ich habe was gegen Website von haGalil, die aus intransparenten partikularen Gründen eine Plattform für psychisch gestörten Antisemiten bietet.
    Sagen Sie, Jim. Wie können Sie Ihre niveauvollen Kommentare neben den obsessiven Pashkewils von Kohldampf oder Kissly oder Jane stehen lassen? Ekelt Sie das nicht an?
     

  22. Herr Minister Rösler, übernehmen Sie. haGalil entlastet die Krankenkassen indem sie psychischkranken Antisemiten eine Plattform für die Entsorgung ihres geistigen Mülls anbietet.
     
    Das sind die Einen, Andere wiederum kommen her, um ihrer Homophobie und Frauenverachtung zu frönen.
     
    Nicht minder schlimm, ich distanziere mich ganz entschieden von Ihnen und Ihren Ansichten!
     
     
     
     
     

  23. @Olaf
    der „Verdorbener“ macht sich natürlich keine Gedanken um die völkerrechtliche Konsequenzen oder so was ähnliches. Er sucht nur ein Vorwand um sich an Israelis zu reiben. So eine perverse Form der Selbsbefriedigung. Wenn man körperlich nicht merh kahnn, dann sucht man ein Substitut. Und wie er zugegeben hat, ist sein Nervensystem nicht in Ordnung. Ein klarer Fall für Psychotherapie.
    Es ist schon erstaunlich wie viele Psychischkranken finden den Weg zu haGalil. haGalil soll jetzt auch die Funktion der Psychiatrie für geistesverwirrten Deutschen übernehmen? Dann sollte sie doch dafür von Gesundheitsministerium, denn von Familienministerium subventioniert werden (ich weiß, sie ist nicht mehr subventioniert). Herr Minister Rösler, übernehmen Sie. haGalil entlastet die Krankenkassen indem sie psychischkranken Antisemiten eine Plattform für die Entsorgung ihres geistigen Mülls anbietet.

  24. Schon zweimal in Sderot – Der Tod lauert hinter einem
    Ich war schon zweimal in Sderot, der Stadt neben Gaza City auf israelischer Seite, arbeiten.  Erstmalig  in 2008, ein paar Wochen  vor dem Gaza-Krieg. Eine Woche nach Sderot war ich in Bombay (Mumbai) und vernahm in den Medien, dass wieder Kassam-Raketen in der Region runter kamen. „Glück gehabt, Du bist in Indien und fliegst jetzt heim.“, dachte ich.  In der folgenden Woche waren die Anschläge in Bombay.
    Wir sahen uns im letzten Dezember wieder, ein Jahr und ein Krieg waren vorüber. Wir leben noch – glücklicherweise! Ich frage wie gehts? Die traurige Tröstlichkeit: „Olaf, es ist zur Zeit ruhig. Es fehlt aber an Regen. “ Ich mache meinen Job, acht Stunden arbeiten, anschließend ins Auto und raus aus dem Gebiet.  Und dieses Jahr? Wahrscheinlich bin ich wieder dort.  Werde ich diesmal den Mut  für einen kurzen Einkaufsbummel in Sderot haben?
    In Sderot wird es einem anders. Der Tod lauert vor der Stadt hinter dem Erdwall auf alle, die in dieser Gegend leben und arbeiten – 365 Tage im Jahr und das Jahr für Jahr. Er fliegt einfach über den Wall, über die Straße, schlägt ein und zerfetzt Dich oder Dein Kind oder Deine Frau oder Euch alle zusammen. Vorwarnzeit? Max. 10 Sekunden. Aber meistens  hat man Glück, die Wahrscheinlichkeit dafür ist höher, zumindest bis zum nächsten Einschlag.  Und so beginnt das zermürbende Warten an 365 Tage im Jahr, Jahr für Jahr.  Ein Krieg ohne Aussicht auf Ende, gewürzt mit „guten“ Ratschlägen nördlich vom Mittelmeer kommend.
    „Fahren Sie in der Gegend bitte 30, lassen Sie das Fenster etwas geöffnet,  halten Sie Ausschau nach den Betonschutzhütten am Straßenrand, sie haben maximal 10 Sekunden Zeit ….“ waren hingegen die guten Ratschläge an der Hotelrezeption in Ashkelon. Also max. 10 s um dein Auto anzuhalten und in die Hütte zu springen, in der Hoffnung du bleibst am Leben. Was machst du, wenn du noch mit Kinder unterwegs bist? Was machst du, wenn die betonierten Bushaltestellenhäuschen nicht in deiner Nähe sind?
    Zählt mal bis 1o! Schafft ihr es bis in den Keller? Schafft ihr es euer Auto anzuhalten und euch in Sicherheit zu bringen? Schaffen es Eure Kinder, schaffen es Großeltern?
    Was soll eure Diskussion? Wenn morgen Deutschland bedroht wird, dann erwarte ich von unserem Staat auch effektive Schutzmaßnahmen.  Wenn sich ein Land  verteidigt, dann verteidigt es sich.  Soll ich dem Tod hinter dem Erdwall zurufen: „Warte mal 5 Minuten! Ich will erstmal über die Konsequenzen meiner Verteidigungsstrategie nachdenken.“ Die Antwort ist die nächste Kassamrakete mit der Aufschrift „Nur 10 Sekunden!“.
    Wann reichen diese Raketen bis Deutschland? Wann schlagen sie bei uns ein? Macht ihr euch dann immer noch Sorgen über die völkerrechtlichen Konsequenzen oder tut ihr das nur im Falle Israels?
    Als mich meine kleine Tochter vor meiner letzten Israelreise fragte, ob es da gefährlich sei schluckte ich und sagt „Nein.“ Was wird sie mich dieses oder nächstes Jahr fragen?
    Viele Grüße
    Olaf
     
     

  25. Und wenn der Iran auf Deutschland schießt um den Verdorbenen zu treffen, dann bitte die Rakete nicht über meinem Garten abzuwehren. Ich wohne nämlich in Polen und ich möchte mit dem Dreck nicht zu tun haben. Und wenn dich die logischen Argumente nerven, dann hast Du probleme mit den Nerven. Gehe zum Arzt. Eine Psychotherapie tut dir gut.

  26. hi Gerrit, Du alter Wahrsager …
     
    Auch die Aussicht darauf, dass Sie das kapieren, ist wohl eher schlecht.
     
    Tscha

  27. Gerrit, lern lesen!
    Niemand hat hier das Recht auf Verteidigung in Abrede gestellt.
    Hier geht es lediglich um die Konsequenzen von Aktionen, die der eigenen Sicherheit dienen und Auswirkungen auf Dritte haben.
    Sollen sie doch abwehren, aber dann bitte so, dass außenstehende nicht zu schaden kommen. Am besten fangen die die Rakete schon kurz nach dem Start ab, dann bekommt derjenige, der die Waffe einsetzt seinen eigenen Dreck zu schmecken. Wenn das nicht geht, dann muss sie halt über dem eigenen Gebiet abgefangen werden.
    Das gilt übrigends auch in die andere Richtung gedacht, also wenn Israel auf den Iran schießt, was mir momenten eher wahrscheinlich erscheint…
    An dem Rest von deinem dämlichen Geblubber sollst du ersticken.
    Einfach nur nervig, wenn aus einer sachlichen Hinterfragung heraus gleich wieder so ein Vollpfosten mit seiner langweiligen Antisemitismuskeule kommt.

  28. Ja, genau. Lasst Israel doch mit der Hamas verhandeln, die werden dann sicher soo gut sein und ihren fast täglich artikulierten Vernichtungswillen gegenüber Israel ad acta legen. Das hätte Adolf früher sicher auch sofort getan, meine Güte, warum sind wir blöden Juden nicht auch bereit gewesen mit ihm zu verhandeln? Und stellt euch vor, uns Juden gäbe es nicht, dann würden all die Bösheiten der Welt sofort verschwinden. Garantiert. Ironie off.
     
    Bei einigen spürt man die christlich „gefärbten – Äußerungen“!!!! 😀

  29. @Gerrit
    „Fazit Ihrer “Ideen”: Israel soll sich, bitteschön, aus dem Ausland bombardieren lassen, ohne sich zu verteidigen und dabei unnötigen Dreck zu machen. Das ist so durchgeknallt, dass es jeden Vernunftbegriff sprengt.“
    Dennoch sind solche Ansichten überaus verbreitet… auch Herr Matthies erwartet ja vom Zionismus, daß er endlich bedingungslos kapituliert und den ruhigen und geordneten Suizid seiner Bevölkerung durchsetzt – „ohne Vorbedingungen“ kann ja wohl nur bedeuten, solche kindischen Forderungen wie eine Daseinsberechtigung endlich über Bord zu werfen.
     

  30. @ Verdorbener
    Eigentlich ist das dumme Zeug, das Sie von sich geben, nicht der Rede wert. Auch die Aussicht darauf, dass Sie das kapieren, ist wohl eher schlecht. Entsprechend Ihrer Logik ist es falsch, sich zu wehren, und wer es trotzdem tut, riskiert ein Strafmandat und eine Schadenersatzklage (womöglich von Ihnen, *kicher). Gilt der selbe Grundsatz auch für Sie?
    Ich bin gespannt auf weitere Beweise Ihrer Verblendung.
    Fazit Ihrer „Ideen“: Israel soll sich, bitteschön, aus dem Ausland bombardieren lassen, ohne sich zu verteidigen und dabei unnötigen Dreck zu machen. Das ist so durchgeknallt, dass es jeden Vernunftbegriff sprengt.
    Alles, was Sie zu Ihrer Erklärung sagen, kann nur auf pures, primitives Ressentiment hinauslaufen, aber wenn Sie sich noch weiter erblöden möchten, bitte gern!
    Kurz noch zu Ihrem Namen, „Verdorbener“: Suhlen Sie sich ein wenig in Ihrer Widerlichkeit, sie sei Ihnen gegönnt. Vermutlich ist das Ihre einzige Freude. Erwarten Sie nur bitte kein Mitleid.
    @ Hans-Dieter Matthes
    Einem demokratischen Staat Verhandlungen mit Terroristen vorzuschlagen, ist bereits Zumutung genug, das wissen Sie genau. In Ihren vermeintlich klugen Vorschlag, hier vorgetragen im penetranten Ton einer anmaßenden Forderung, nicht einzubeziehen, dass Hamas und Hisbollah Terrorfilialen im Dienst staatlicher Akteure sind, lässt das Maß Ihres Unsinns wirklich übelaufen.

  31. @Verdorbener
    Wer kontaminiert denn dann nuklear? Derjenige, der eine Atomrakete abschießt oder derjenige, der sich damit nicht beschießen läßt. Zunächst einmal ist es doch völkerrechtlich fraglich, ob Land X überhaupt eine Rakete über den Irak fliegen lassen darf – ohne Ãœberflugrechte… Und wenn es die hätte, wäre der Irak ja gleichzeitig Kriegsgegner und die Folgen des Abwehrangriffes gingen auf seine Kappe, bzw. wären nach seinen Vereinbarungen mit Land X zu klären. Wenn es die nicht hat, ist Land X wohl derjenige, der die Folgen des Abschusses zu tragen hätte (eigentlich sogar inclusive der Direktkosten der Abwehrrakete).
    @ Matthies   Vielleicht sogar mit parteipolitisch unvorbelasteten palästinensichen Normalbürgern? Nur – die kämen auch bei uns nicht Funktionen…

  32. ….. sehr schön

    Vielleicht könnte Israel ja jetzt auch einmal testen, wie weit vernünftige Gespräche ohne Vorurteile und Vorbedingungen mit Palästinenser und gar Hamas $ Co möglich sind —- und ( Erschwernis !!! ) hierzu einmal parteipolitisch unvorbelastete Normalbürger auswählt ?!

  33. „Jeder Lastwagen mit dem Abwehrsystem enthält drei Abschussrohre…“
    Dummerweise hat der LKW auf dem Bild vier Abschußbehälter.
    Da hat wohl jemand schlecht recherchiert.
    BTW: Glaubt wirklich jemand ernsthaft, dass das Zeug gegen einen massiven Angriff hilft? Ganz schön naiv der Gedanke…

    „Eine Abfangrakete muss sie schon weit vor der israelischen Grenze treffen, um radioaktiven Niederschlag auf israelischem Territorium zu verhindern, falls die Raketen atomar gerüstet sind. “
    Auf die Frage, wo der radioakive Niederschlag stattdessen runterkommen soll wird natürlich kein Wort verloren. Logischersweise irgendwo zwischen den beiden Punkten. Das könnte im Einsatzfall ein teures Nachspiel haben. Wird die Rakete zum Beispiel über irakischem Terretorium abgefangen (was völkerrechtlich schon mal fraglich ist) und es dort zum Niederschlag kommt, dann ist damit zu rechnen, dass Irak Israel verklagen wird. Schließlich muss das betroffene Gelände durch sehr aufwendige Arbeiten wieder dekontaminiert werden.

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