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	Kommentare zu: Vortrag in München: 100 Jahre Tel Aviv – die erste hebräische Stadt	</title>
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	<description>Jüdisches Leben online</description>
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		Von: Karl Self		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Karl Self]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 01:51:53 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ein interessanter, packender Vortrag. Â Avidan ist ein kritischer Denker, der zwar einerseits von Israel begeistert ist und unzweifelhaft einen zionistischen Hintergrund hat, der andererseits aber auch nicht als Propagandist oder Tourismustrompete herhalten mÃ¶chte. Â Das zeigen seine besorgten Ã„usserungen um die &quot;Araber in den PalÃ¤stinensergebieten&quot; (damit meint er wohl die PalÃ¤stinenser).
Im Vortrag zeigt Avidan ein Foto von einer zerstÃ¶rten Stadtlandschaft aus dem 1947-8er Krieg, das er selbst als &quot;schockierend&quot; bezeichnet. Â Auf Nachfrage stellt er fest, dass die VerwÃ¼stung von der (jÃ¼dischen) Hagana verantwortet wurde. Â Er kritisiert, dass dieses dunkle Kapitel im Tel Aviver Hagana-Museum komplett ausgeblendet wÃ¼rde. Â AuÃŸerdem Ã¤uÃŸert er, &quot;es war relativ klar dass die Juden den Krieg gewinnen wÃ¼rden&quot;, auch weil die arabischen Staaten keine Armeen sondern nur Freiwillige sandten.
FÃ¼r derartige Ã„uÃŸerungen hat die veranstaltende Deutsch-Israelische Gesellschaft vor drei Wochen ein Raumverbot gegen Ilan Pappe erwirkt. Â Das ist irgendwie schizophren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein interessanter, packender Vortrag. Â Avidan ist ein kritischer Denker, der zwar einerseits von Israel begeistert ist und unzweifelhaft einen zionistischen Hintergrund hat, der andererseits aber auch nicht als Propagandist oder Tourismustrompete herhalten mÃ¶chte. Â Das zeigen seine besorgten Ã„usserungen um die &#8222;Araber in den PalÃ¤stinensergebieten&#8220; (damit meint er wohl die PalÃ¤stinenser).<br />
Im Vortrag zeigt Avidan ein Foto von einer zerstÃ¶rten Stadtlandschaft aus dem 1947-8er Krieg, das er selbst als &#8222;schockierend&#8220; bezeichnet. Â Auf Nachfrage stellt er fest, dass die VerwÃ¼stung von der (jÃ¼dischen) Hagana verantwortet wurde. Â Er kritisiert, dass dieses dunkle Kapitel im Tel Aviver Hagana-Museum komplett ausgeblendet wÃ¼rde. Â AuÃŸerdem Ã¤uÃŸert er, &#8222;es war relativ klar dass die Juden den Krieg gewinnen wÃ¼rden&#8220;, auch weil die arabischen Staaten keine Armeen sondern nur Freiwillige sandten.<br />
FÃ¼r derartige Ã„uÃŸerungen hat die veranstaltende Deutsch-Israelische Gesellschaft vor drei Wochen ein Raumverbot gegen Ilan Pappe erwirkt. Â Das ist irgendwie schizophren.</p>
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