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Feminismus und Antisemitismus (2): Opfer-Täter-Kategorien als Flucht vor der Verantwortung

Aber die feindselige Polarisierung der Geschlechter ist nicht nur eine Facette der Ideologie, die Geschichte der Frauen während des Nationalsozialismus zu verleugnen. Die Wertschätzung, die im damaligen, von rassischer Reinheitsbesessenheit geprägten Bild von der „arischen“ Frau enthalten war, soll Frauen noch in der Gegenwart zur Steigerung ihres Selbstwertgefühls zur Verfügung stehen…

Die Mitschuld der Frauen an der NS-Zeit
Geschichtsverleugnung, Väterfeindlichkeit und Antisemitismus im ideologischen Feminismus

2.Teil (2/3)

Von Prof. Dr. Gerhard Amendt, in der Jahresschrift “Jüdisches Echo” (Wien, Vol. 57)

Das Denken in Opfer-Täter-Kategorien als Flucht vor der Verantwortung

Damit soll zwischen damaligen und heutigen Frauengenerationen Kontinuität in patriarchalischer Erfahrung dargestellt werden. So als ließe die damalige Anerkennung sich ohne ihren rassistischen und antisemitischen Kern für die Gegenwart retten.
In gewisser Hinsicht waren die Anstrengungen, Frauen von historischer Schuld freizusprechen, durchaus erfolgreich. Das festgefügte Opfer-Täter-Denken in der Öffentlichkeit bis in die Wissenschaften ist ein Indiz erfolgreicher Geschichtsverleugnung.(5) Denn erst 30 Jahre nachdem die 68er-Bewegung ihre Eltern zu ihrer Beteiligung am Nationalsozialismus zur Rede gestellt hatte, wurde wahrgenommen, dass zu den Eltern Mütter und Großmütter zählen.
Nur, die zu befragen, hatte man die ganzen Jahre „vergessen“. Das deutet darauf hin, dass im deutschen Sprachraum die feministische These von der kollektiven Verantwortung der Männer für die Grauen des Nationalsozialismus auch dem Zweck diente, die Beteiligung der Frauen am Nationalsozialismus und dem Holocaust zu „vergessen“.

Frauen sollten von der Last der Verantwortung befreit werden. Die Frauen haben so lange wie Österreich gebraucht, sich der Geschichte zu stellen und das Reden vom Opfer als Vorwand fürs Verleugnen aufzugeben. Der Feminismus hat aber nicht nur die Verantwortung von Frauen im Nationalsozialismus verleugnen wollen, sondern die gattungsgeschichtliche „Bedeutungslosigkeit“ von Frauen überhaupt. Dazu wurde auf den unbestimmten Begriff des Patriarchats zurückgegriffen, den Simone de Beauvoir 1951 in „Le Deuxième Sexe‘, einem Kultbuch der Frauenbewegung, verwendete.

Alle Männer seien Patriarchen; einerlei, ob sie Sklaven, Herrscher, Lohnarbeiter oder Kapitalisten sind. Um den Kultbegriff vom Patriarchat menschheitsgeschichtlich zu begründen, griffen feministische Theologinnen wie Christa Mulack, Gerda Weiler und Elga Sorge in den 80er-Jahren auf antisemitische Erklärungen zurück. (6)

Als Quellen der Frauenunterdrückung hat feministische Theologie den jüdischen Monotheismus, die Patriarchen, die Erzväter, Abraham, Isaak und Jakob sowie die Thora ausgemacht. Das habe nicht nur Elend und Deklassierung über die Frauen gebracht, sondern die Juden seien damit menschheitsgeschichtlich schuldig geworden und hätten Unglück über sich selber gebracht.
Wie im alltäglichen Antisemitismus seien die Juden selber an allem schuld, was über sie gekommen ist: an den Hexenprozessen, der Diaspora, dem Holocaust und der versuchten „Endlösung“.

Dieser Antisemitismus wurde „beiläufig“ durch den publizistischen Erfolg verstärkt, den die Feministin Margarete Mitscherlich seit 1985 (7) mit der These von der Friedfertigkeit der Frauen, dem Gegenteil vom „friedlosen Patriarchat“, erzielte. Obwohl diese Hypothese wissenschaftlich nicht bestätigt werden kann, entsprach es doch dem inneren Wunsch der meisten Frauenbewegten, dass es doch so sein möge.

Dass der „patriarchale Kern aller Männlichkeit“ nach Ansicht antisemitischer Theologinnen seinen Ausgang bei den Erzvätern des Judentums habe, wurde von differenziert denkenden Feministinnen nicht ohne weiteres hingenommen. Sie wollten durchaus wissen, wie die „patriarchalische Neigung“ im Verlauf der Menschheitsgeschichte weitergegeben wurde. Ausschlaggebend war aber auch für sie, dass die charakterformende Weitergabe der Frauenunterdrückung vom Vater ausgehen müsse. Er sei gewissermaßen der Transformationsriemen der patriarchalischen Kontinuität.

Einige Feministinnen verleitete das zu dem voreiligen Schluss, dass die Identifizierung der Söhne mit dem Väterlichen dann ausbleiben würde, wenn die Söhne im alleinigen Einfluss der Mütter weit über die Phase nach der Geburt hinaus verbleiben würden. Wäre das so, dann müssten wir uns über die Zukunft keine Sorgen machen. Nur, im Gegensatz zur feministischen Ideologie, die Frauen zu universellen Opfern erklärt 8, weiß das Alltagswissen, dass Mütter keineswegs ohnmächtig, sondern durchaus geschichtsmächtig sind. Deshalb sollte geklärt werden, ob Mütter nicht selber einen Teil der Entstehung des „Patriarchalen“ zu verantworten hätten. Zumal sie tagein, tagaus die einflussreichsten Personen im Leben auch ihrer Söhne seien. Wie diese im Erwachsenenleben sich als Männer gegenüber Frauen verhalten, gehe deshalb auch auf Erfahrungen mit der Mutter und deren Verhalten zum Vater zurück. 9

Söhne seien wie Töchter zumal das Gemeinschaftswerk beider Eltern. Feministen ziehen es vor, diesen gestalterischen Spielraum als Machtsphäre der Frauen fast ausnahmslos zu verleugnen.

In Befragungen drücken Frauen hingegen aus 10, dass sie ihre Söhne zielstrebig nach eigenen Vorstellungen vom guten Mann erziehen. Und dass der Sohn nicht nur anders als sein unzufriedenstellender Vater sein soll, sondern dass er nach den Absichten seiner Mutter besser als dieser sein werde. 11 Das ist bewusstseinsfähige Geschichtsmächtigkeit.

Die Schuldlosigkeit aller Frauen am Nationalsozialismus

Um den Einfluss der Mutter auf den Sohn zu klären, wurde der Frage, wie das „böse Männliche“ mit Hilfe der Mutter in den Sohn gelangen könnte, psychoanalytisch nachgegangen. Dabei ging es in den späten 60er- und 70er-Jahren vor allem um die Frage, wie und wann der Sohn sich aus der primären Bindung mit seiner Mutter löst.

Diese Ablösung ist bedeutsam, denn unaufgelöste Mutterbindungen können dem Sohn später das Leben mit Frauen erschweren, in schweren Fällen unmöglich machen, besonders wenn sie eine sichere männliche Geschlechtsidentität verhindern. Die heiß diskutierte Frage war deshalb, wie der Sohn den Weg zum Vater findet. Was nicht bedeutet, was vielfach befürchtet wird, dass er die Beziehung zur Mutter deswegen aufgibt. Sie erhält nur eine veränderte Bedeutung.

Feministische Andeutungen hingegen besagen, dass die Ablösung geradezu überflüssig sei. Denn die Schwächung der Bindung an die Mutter sei der Sündenfall, aus dem alle männlichen Übel entstünden. Seelisch an die Mutter allein gebunden zu bleiben, sei vielmehr der Weg in eine bessere Welt. Eben eine, die von „patriarchalischen Männern“ nicht mehr beeinflusst würde. Das bestätigt weibliche Geschichtsmächtigkeit und irritierte deshalb viele Feministen. 12 Denn wenn es Geschichtsmächtigkeit von Frauen über Söhne gibt, dann hat es sie immer und auch während des Nationalsozialismus gegeben. Damit wurden Tore der Einsicht geöffnet, die bis dahin verhindert hatten, dass Frauen über die Macht, die sie über ihre Söhne ausüben, mit den Gräueln des Nationalsozialismus in Verbindung gebracht werden konnten.

In der feministischen Theologie war es die antisemitische Tradition, die Mütter und Großmütter von Schuld frei halten sollte. In der Debatte über die „Desidentifikation“ des Sohnes von der Mutter sollte das über die weibliche Opferverliebtheit 13 erreicht werden.

Trotzdem wurde eingeräumt, dass Mütter ihre Söhne beschädigen können, indem sie an ihnen festhalten. Aber auch dafür stand schnell eine Befreiung von Verantwortung bereit: „Denn dadurch [das Unterdrücktsein, G. A.] kann sich in die Liebe der Frau soviel Feindseligkeit gegen den Sohn als Repräsentanten des männlichen Geschlechts mischen, und Verachtung für sein Schwachsein, soviel unterwürfige Bewunderung, passiv machende Verwöhnung im heimlich gepflegten Séparée mit ihm und andere Emotionen“. 14
Mütter schädigen demnach ihre Söhne allein aus dem Grund, weil sie Opfer sind und es vorziehen, an den Söhnen auszulassen, was sie mit deren Vätern nicht auszutragen wagen.

Mitunter haben sogar Männer ein Interesse daran, den „patriarchalen Opfermythos“ zu beschwören und weibliche Machtressourcen zu verleugnen. Das ist dann der Fall, wenn sie froh sind, dass Frauen sich schwach fühlen. Sie unterstützen diese Weltsicht, weil sie unterstellt, dass Männer die Macht in Händen haben, um Frauen zu „retten“. Dafür sind Männer anfällig, die selber weder über Macht noch Einfluss verfügen. Ein zeitgeschichtliches Dokument dafür lieferte 1989 die politische Streitschrift „Muttersöhne“ von Volker Pilgrim.

Sie erscheint geringfügig zeitversetzt zu den Traktaten der antisemitischen Theologinnen wie dem von Margarete Mitscherlich. Pilgrim macht Frauen schwere Vorwürfe, dass sie Männer wie Hitler, Stalin und andere Muttersöhne heranziehen und damit Unglück über die Menschheit bringen. Er entwickelt dafür folgendes Ablaufmodell: „Die Frau verkam zu einem ängstlichen, sich selbst entfremdeten, hilflosen Männergebrauchsartikel. […] also wurden die Riemen (sic! G. A.) zwischen Mutter und Sohn enger geschnallt. Die Söhne […] stachen um sich, […] gerieten durch ihre fester gewordene Mutterbindung in eine nicht mehr zu besänftigende Unruhe. Der Verhängniskreislauf war geschlossen. Frauenunterdrückung, Sohnesbindung, Muttersohnausbildung, Lebenszerstörung. […] Mit der Produktion der Muttersöhne zerstört sich die die Männergesellschaft allmählich selber, nun unter dem Preis der Zerstörung des Ganzen“.

Und dann lässt er der Verurteilung den Freispruch folgen, der ihn damals zum machtvollen Helden vieler Frauen machte: „Von ‚Schuld‘ rede ich nie, alleräußerst von unwissentlicher Verursachung, besser von der Wirkung, die die unterdrückte Frau in der Funktion der Mutter auf den Sohn hat, am besten von der Verstrickung, in die das Patriarchat die Mütter und Söhne zwingt, allein zu dem Zweck, um neue Gewaltspezialisten zu erhalten, die die Gesellschaft für ihren Fortbestand braucht“. 15

Die Ideologie von den Frauen als „Opfern des Patriarchats“ hat vor allem das Selbstverständnis von Frauen mit hohem Bildungsniveau und Einbindung in die 68er-Kultur der narzisstischen Entgrenzungen beherrscht. Sie war nicht nur eine Bastion gegen peinliche Enthüllungen über weibliche Geschichtsmacht, sondern sie lässt sich auch als Ausdruck der Angst vor der Verantwortung für die just erkämpften neuen Freiheiten verstehen. Auch aus diesen Quellen bezog der Wunsch, den Nationalsozialismus ohne Verantwortung von Frauen zu erinnern, seine treibende Kraft.

Die Wiener Psychoanalytiker Elisabeth Brainin, Vera Ligeti und Samy Teicher fassten diesen Wunsch so zusammen: „wie sehr die Wahrnehmung der Realität noch heute von Rache- und Vergeltungsängsten getrübt wird. Diese Ängste sind nicht dazu angetan, Ideologien zum Verschwinden zu bringen. Im Gegenteil, Ideologien wirken beruhigend und geben Sicherheit“. […]

Der Frauenbewegung glückte es, gefangen im Kampf gegen die ‚Patriarchen‘ der Studentenbewegung, das reine Bild der Mütter im Nationalsozialismus zu bewahren“. 16 Aber auch Söhne wollten sich das Selbstbild der reinen Frauen erhalten. Sie unterstützen in sprachloser Passivität, was die Töchter beredt betrieben.

Die Frage nach der Geschichtsmächtigkeit der Frauen

Aber die Anerkennung für die „reinen arischen Frauen“ während des Nationalsozialismus ließ sich gegen die einsetzenden Aufarbeitungsversuche dieser Zeit nicht als zeitlose Dividende in die feministische Nach-68er-Kultur hinüberretten. 1985 erschien gegen heftige Widerstände Claude Lanzmanns „SHOAH“. Und je stärker dieser Strom wurde, umso brachialer gerieten die Argumente, mit denen die feministische Geschichtsverleugnung nachgebessert werden musste.

Eine herausragende Rolle spielte dabei der bereits erwähnte Slogan von der „friedfertigen Frau“. Mitscherlich impliziert, dass das Böse, das von den Männern verkörpert werde, nie mit Frauen in einer ursächlichen Beziehung stehen könne. Das ist nur dem schlüssig, der akzeptiert, dass die Ablösung der Söhne von ihren Müttern hin zum Vater allen zum Nachteil gereichen müsse. Wer hingegen die Ablösung des Sohnes von der Mutter als einen schwierigen Prozess versteht, der weiß, dass er offen für gelingende, problematische wie misslingende Ausgänge ist. In der Rhetorik von der „friedfertigen Frau“ kann der Sohn grundsätzlich nur als Frauenhasser aus der Ablösung von der Mutter hervorgehen. Denn die Desidentifikation von ihr liefere die Söhne an den Feind – den Vater – aus.

Da der patriarchalische Vater die Frauen hasse, verachte und deshalb unterdrücke, will er die Söhne gewaltsam seinem Willen unterwerfen. Und die Söhne werden nach dieser Transferlogik in Zukunft deshalb wie ihre Väter sein: Im Unbewussten hassen sie die Frauen und unterdrücken sie wie schon ihre Väter. Auf diesem Hass würden alle Beziehungen von Männern zu Frauen gründen!

Ohne Zweifel kann es unbewussten Hass auf Frauen als Folge des Kindheitsschicksals von Söhnen geben. Aber weder ist der Hass zwangsläufig, noch lässt er sich dem schlechten väterlichen (auch nicht einem mütterlichen) Vorbild zuschreiben. Wenn er entsteht, dann auch durch die Art und Weise, wie Vater und Mutter gemeinsam den Übergang von der engen symbiotischen Bindung an die Mutter zum Vater gestalten. Ob die Mutter sich dagegen wehrt, ob sie den kleinen Sohn zum Vater gehen lässt, glücklich oder betrübt darüber ist, ob sie den Sohn mit dem Vater teilen will und – ob der Vater sich dem Sohn zuwendet, um ihn in die männlichen Welt einzuführen oder ob er desinteressiert danebensteht.

In Frage steht nicht, ob Männer Frauen unbewusst hassen und ob daraus die Abwertung des Weiblichen entsteht; das gibt es durchaus. Sehr viel weniger hingegen gibt es den bewussten Hass, der von beiden Geschlechtern als störend erlebt würde. Paradoxerweise hat doch gerade der unbewusste Hass auf Frauen in seiner psychischen wie kulturellen Verarbeitung hochgeschätzte männliche Tugenden hervorgebracht; etwa die Opferbereitschaft, Zuvorkommenheit und Höflichkeit Frauen gegenüber und vor allem die ängstliche und existenzbestimmende Sorge von Männern um das Wohlergehen von Frauen. 17

Die Enttäuschung über den Verlust der paradiesischen Einheit mit der Mutter bringt diese Facetten von Männlichkeit hervor. Aber nicht immer erfährt der unbewusste Frauenhass eine erfolgreiche Verarbeitung. Er gebiert unerfreuliche Seiten wie die Abwertung des Weiblichen, die beschützend gemeinten Gesten, die bevormunden, und die Gewalttätigkeit, die Hilflosigkeit kaschieren soll. Am frühen Leonardo da Vinci hat Sigmund Freud gezeigt, wie beides, der unbewusste Hass und die Liebe zu den Frauen, wie sein Forscherdrang und seine psychosexuellen Konflikte mit seiner engen Mutterbindung zusammenhingen. 18 Leonardo war vaterlos. Anders formuliert: Die Männer instrumentalisieren einen Teil ihres eigenen Lebens für das Wohlergehen der Frauen, weil sie im Unbewussten der Mutter wegen des zu früh empfundenen Abschieds grollen.

Was immer eine individuelle Weichenstellung im Leben eines Mannes sein mag, hat im ideologischen Feminismus eine einzige Erklärung: Der Frauenhass des Patriarchats ist Grundlage allen Verhaltens von Männern. Deshalb fordern Feministen seit den 90er-Jahren in Politik, Pädagogik und Gutachten für die deutsche Bundesregierung, dass Mütter Söhne darin hindern sollten, den seit Menschengedenken üblichen Weg zum Vater einzuschlagen.

In diesem Zusammenhang werden die nachteiligen Auswirkungen des Alleinerziehens für die Kinder wie die Überforderung von alleinerziehenden Müttern vernachlässigt. Solche Politik, zu der die politische Verherrlichung der alleinerziehenden Mutter und opferbereiter Weiblichkeit zählt, steht im Widerspruch zu den Erkenntnissen der empirischen Sozialisations- und Bindungsforschung sowie der Psychoanalyse. Stützendes Element solcher Hybris ist die These von Margarete Mitscherlich, die 1987 Frauen zur „biologischen Inkarnation einer besseren Menschheitsperspektive“ 19 erhob.

Das erklärte in einer misandrisch gewordenen Kultur 20 alles Männliche zum Unwert. Und im Hamburger Programm der SPD von 2007 heißt es deshalb gleichsinnig: „Wer die menschliche Gesellschaft will, muss die männliche bekämpfen“. 21

Für Feministen sind Männer folglich die „Inkarnation“ solcher Übel wie mangelnder Empathie, Gefühlsabwehr, Antisemitismus, Projektionsneigung, ja, sie sind verantwortlich sogar für nadelnde Weihnachtsbäume, weil sie Tannenwälder und Umwelt zerstört hätten und im Übrigen alle Übel wie die rationale Vernunft verkörperten, so als kämen Frauen ohne sie aus und als bestünden sie nur aus reiner Natur und unbedarfter Emotionalität. 22

Anmerkungen