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Ägyptischer Israel Experte leugnet Shoa

Ahmad Hammad, Experte für das Studium Israels und Leiter der Abteilung für das Studium der Hebräischen Sprache an der Ein Schams Uninversität Kairo gab dem irakischen Al-Rafidein TV ein Interview, das am 24. Januar 2009 ausgestrahlt wurde…

Karl Pfeifer übersetzt und kommentiert eine Memri Meldung vom 4. März 2009

Was Hitler [den Juden] angetan hat, waren Begebenheiten die jeder Minderheit in der Welt geschehen

Ahmad Hammad: Was ist die eigentliche Ursache des Mechanismus der Israeliten die anderen zu hassen? Als sie in Ägypten lebten, waren die Israeliten Sklaven und fühlten sich verfolgt. Deshalb war es unvermeidlich, als sie die Unabhängigkeit und einige Souveränität gewannen, dass der Hass gegen andere in ihrem Inneren wachsen würde, weil dieser „anderen“ in ihrer Sicht eine widerliche Vergangenheit repräsentierten. Deswegen mussten sie sich von diesen „anderen“ separieren. All die herablassenden Konzepte, die im Talmud, in der Mischna und in der Tora erscheinen, gründen auf dem Konzept des „Wir waren Sklaven und Fremde im Land Ägypten.“

Journalist: „Auch im Irak waren sie elende Sklaven.“

Ahmad Hammad: “Richtig […]
Was Hitler getan hat – und ich nenne es nicht irgendein Massaker… Was Hitler tat waren Begebenheiten die jeder Minderheit in der Welt geschehen. Es ist der Zigeuner Minderheit, der türkischen und der jüdischen Minderheit geschehen. Was Hitler getan hat ist all diesen Minderheiten geschehen. […]

Journalist: “Sie beziehen sich auf die Wirtschaftskrisen, welche die Juden in Deutschland verursachten während des Krieges und die Verschwörungen, die sie gegen andere Länder ausgeheckt haben. Als sie realisierten, dass Deutschland nicht den Plan erfüllen würde, den sie im Sinn hatten, haben sie sich in den Dienst anderer Kräfte gestellt.”

Ahmad Hammad: “Sie sind immer im Dienst aller dieser Kräfte”

Quelle: http://www.memri.org

Kommentar

Es ist schockierend wenn ein Universitätslehrer, der sich auf Israel und Hebräisch spezialisiert hat, derartigen Geifer von sich gibt. Es gelang ihm in ein paar Sätzen die meisten antisemitischen Themen zu erwähnen, die Mär von den Juden, die seit dem sie Sklaven in Ägypten waren die „anderen“ hassen, die jüdische Weltverschwörung und die Leugnung der Schoa.

In Europa bemühen sich viele den in muslimischen Gesellschaften weit verbreiteten Antisemitismus zu leugnen beziehungsweise diesen zu verharmlosen und auch dafür Israel verantwortlich zu machen. Dieser ägyptische Universitätslehrer liefert einen Gegenbeweis.