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	Kommentare zu: Ohne Hamas: Palästinensische Hilfe für Gaza	</title>
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	<description>Jüdisches Leben online</description>
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		<title>
		Von: Koshiro		</title>
		<link>https://www.hagalil.com/2009/02/hilfe/#comment-2027</link>

		<dc:creator><![CDATA[Koshiro]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Mar 2009 16:43:31 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&quot;Nicht ganz.&quot;
Ich habe doch eigens berechnet, wie&#039;s aussieht. Selbst wenn der Gazastreifen auf Hungerniveau wÃ¤re, wÃ¤re die Westbank immer noch nicht wohlhabend. Rechnen Sie&#039;s halt selber nach, wenn Sie mÃ¶gen.

&quot;Ein positives Wachstum fÃ¼r das gesamte Gebiet der PalÃ¤stinensischen Autonomie ist daher eine indirekte Angabe Ã¼ber einen Wirtschaftsboom in der Westbank.&quot;
Ã„h. Nein. FÃ¼r einen &quot;Boom&quot; mÃ¼ÃŸten bei dem dortigen BevÃ¶lkerungswachstum schon ganz andere Zahlen vorhanden sein.

&quot;Der Tourismus ist aber eine wichtige und verdammt stabile Wirtschaftsbranche in der PA.&quot;
Das Ã¤ndert nichts daran, daÃŸ die angebliche Entwicklung des Tourismus in einer einzigen Stadt eine vollkommen untaugliche Angabe fÃ¼r die wirtschaftliche Entwicklung der gesamten Region ist. Das ist ungefÃ¤hr so, als wenn Sie den Erfolg eines einzigen Autoherstellers zum MaÃŸstab der gesamten deutschen Wirtschaft machen.



&quot;Und die 40% an der BÃ¶rse waren kein Tagessprung, sondern ein mittel- bis langfristiger Trend&quot;
Wiederum: Nein. Gehen Sie einfach mal auf die Website der PSE und lassen Sie sich die Entwicklung langfristig darstellen. Der Al-Quds dÃ¼mpelte jahrelang so vor sich her, schwoll im Verlaufe des Jahres 2005 gewaltig an, und stÃ¼rzte dann schnell wieder auf wesentlich moderatere Niveaus ab, die eben nach oben und unten hin und wieder schwanken. Wenn Sie nach dem Index gehen, was wÃ¤re dann 2005 fÃ¼r ein Jahr fÃ¼r die palÃ¤stinensische Wirtschaft gewesen! (~360% Wachstum.)

&quot;Aber mal ehrlich, hÃ¤tten Sie die 40% erwartet? Ich nicht, niemals.&quot;
Wie schon erwÃ¤hnt: Im Jahre 2005 ist der Index um 360% angewachsen. Wieso sollten mich da 40% verwundern? Es ist ein Aktienindex - und auch noch ein sehr kleiner und inhÃ¤rent volatiler. Keine realwirtschaftliche GrÃ¶ÃŸe.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Nicht ganz.&#8220;<br />
Ich habe doch eigens berechnet, wie&#8217;s aussieht. Selbst wenn der Gazastreifen auf Hungerniveau wÃ¤re, wÃ¤re die Westbank immer noch nicht wohlhabend. Rechnen Sie&#8217;s halt selber nach, wenn Sie mÃ¶gen.</p>
<p>&#8222;Ein positives Wachstum fÃ¼r das gesamte Gebiet der PalÃ¤stinensischen Autonomie ist daher eine indirekte Angabe Ã¼ber einen Wirtschaftsboom in der Westbank.&#8220;<br />
Ã„h. Nein. FÃ¼r einen &#8222;Boom&#8220; mÃ¼ÃŸten bei dem dortigen BevÃ¶lkerungswachstum schon ganz andere Zahlen vorhanden sein.</p>
<p>&#8222;Der Tourismus ist aber eine wichtige und verdammt stabile Wirtschaftsbranche in der PA.&#8220;<br />
Das Ã¤ndert nichts daran, daÃŸ die angebliche Entwicklung des Tourismus in einer einzigen Stadt eine vollkommen untaugliche Angabe fÃ¼r die wirtschaftliche Entwicklung der gesamten Region ist. Das ist ungefÃ¤hr so, als wenn Sie den Erfolg eines einzigen Autoherstellers zum MaÃŸstab der gesamten deutschen Wirtschaft machen.</p>
<p>&#8222;Und die 40% an der BÃ¶rse waren kein Tagessprung, sondern ein mittel- bis langfristiger Trend&#8220;<br />
Wiederum: Nein. Gehen Sie einfach mal auf die Website der PSE und lassen Sie sich die Entwicklung langfristig darstellen. Der Al-Quds dÃ¼mpelte jahrelang so vor sich her, schwoll im Verlaufe des Jahres 2005 gewaltig an, und stÃ¼rzte dann schnell wieder auf wesentlich moderatere Niveaus ab, die eben nach oben und unten hin und wieder schwanken. Wenn Sie nach dem Index gehen, was wÃ¤re dann 2005 fÃ¼r ein Jahr fÃ¼r die palÃ¤stinensische Wirtschaft gewesen! (~360% Wachstum.)</p>
<p>&#8222;Aber mal ehrlich, hÃ¤tten Sie die 40% erwartet? Ich nicht, niemals.&#8220;<br />
Wie schon erwÃ¤hnt: Im Jahre 2005 ist der Index um 360% angewachsen. Wieso sollten mich da 40% verwundern? Es ist ein Aktienindex &#8211; und auch noch ein sehr kleiner und inhÃ¤rent volatiler. Keine realwirtschaftliche GrÃ¶ÃŸe.</p>
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		<item>
		<title>
		Von: Dimitri		</title>
		<link>https://www.hagalil.com/2009/02/hilfe/#comment-1981</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dimitri]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Feb 2009 23:31:48 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&quot;Und bitte keine Belehrungen darÃ¼ber, daÃŸ man doch nicht auf die Westbank von den Gesamtzahlen schluÃŸfolgern kÃ¶nnte. Die Westbank hat eine erheblich grÃ¶ÃŸere palÃ¤stinensische BevÃ¶lkerung als der Gaza-Streifen.&quot;
Nicht ganz. Die BevÃ¶lkerung des Gazastreifens betrÃ¤gt laut Wikipedia ca. 1,5 Mio. (nach israelischen Angaben &quot;nur&quot; 1,1 Mio.) Menschen. Die BevÃ¶lkerung der Westbank pendelt laut derselben Quelle irgendwo zwischen 1,5 (israelische Angaben) und 2,3 Mio. (palÃ¤stinensisches Zensus von 2007). Wenn es dem Gazastreifen wirtschaftlich Ã¤uÃŸerst schlecht geht, und das ist dank der Wirtschaftsblokade der Fall, reiÃŸt das die Angaben fÃ¼r die gesamte PalÃ¤stinensische Autonomie ganz schÃ¶n ein. Ein positives Wachstum fÃ¼r das gesamte Gebiet der PalÃ¤stinensischen Autonomie ist daher eine indirekte Angabe Ã¼ber einen Wirtschaftsboom in der Westbank. Das bedeutet zwar bei Weitem nicht, dass die PalÃ¤stinenser dort im Ãœberfluss leben, aber das bedeutet zumindest, dass sich die Region seit der letzten &quot;Intifada&quot; auf dem Weg der wirtschaftlichen Erholung befindet. Und sie wÃ¼rde sich noch schneller erholen, wenn die meisten Kontrollpunkte verschwinden wÃ¼rden, das ist klar.

&quot;Augenwischerei Ã¼ber TageslÃ¶hne (nicht inflationsbereinigt), den Tourismus in einzelnen StÃ¤dten oder Ã¤hnliches kÃ¶nnen Sie sich allerdings schenken.&quot;
Der Tourismus ist aber eine wichtige und verdammt stabile Wirtschaftsbranche in der PA. Ein Freund von mir, der in Ramalla ein Praktikum machte, sagte mir, dass die Wirtschaft Bethlehems (die praktisch komplett vom Tourismus abhÃ¤ngt) stabiler sei als die Jerusalems. Nur so zum Nachdenken.

Und die 40% an der BÃ¶rse waren kein Tagessprung, sondern ein mittel- bis langfristiger Trend, deswegen erregte er auch das Interesse der Financial Times, sonst hÃ¤tten sie schon besseres zu tun, als Ã¼ber ein kleines und zudem besetztes Autonomiegebilde zu berichten anstatt der Orte, wo sich das groÃŸe Geld bewegt.
Aber mal ehrlich, hÃ¤tten Sie die 40% erwartet? Ich nicht, niemals.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Und bitte keine Belehrungen darÃ¼ber, daÃŸ man doch nicht auf die Westbank von den Gesamtzahlen schluÃŸfolgern kÃ¶nnte. Die Westbank hat eine erheblich grÃ¶ÃŸere palÃ¤stinensische BevÃ¶lkerung als der Gaza-Streifen.&#8220;<br />
Nicht ganz. Die BevÃ¶lkerung des Gazastreifens betrÃ¤gt laut Wikipedia ca. 1,5 Mio. (nach israelischen Angaben &#8222;nur&#8220; 1,1 Mio.) Menschen. Die BevÃ¶lkerung der Westbank pendelt laut derselben Quelle irgendwo zwischen 1,5 (israelische Angaben) und 2,3 Mio. (palÃ¤stinensisches Zensus von 2007). Wenn es dem Gazastreifen wirtschaftlich Ã¤uÃŸerst schlecht geht, und das ist dank der Wirtschaftsblokade der Fall, reiÃŸt das die Angaben fÃ¼r die gesamte PalÃ¤stinensische Autonomie ganz schÃ¶n ein. Ein positives Wachstum fÃ¼r das gesamte Gebiet der PalÃ¤stinensischen Autonomie ist daher eine indirekte Angabe Ã¼ber einen Wirtschaftsboom in der Westbank. Das bedeutet zwar bei Weitem nicht, dass die PalÃ¤stinenser dort im Ãœberfluss leben, aber das bedeutet zumindest, dass sich die Region seit der letzten &#8222;Intifada&#8220; auf dem Weg der wirtschaftlichen Erholung befindet. Und sie wÃ¼rde sich noch schneller erholen, wenn die meisten Kontrollpunkte verschwinden wÃ¼rden, das ist klar.</p>
<p>&#8222;Augenwischerei Ã¼ber TageslÃ¶hne (nicht inflationsbereinigt), den Tourismus in einzelnen StÃ¤dten oder Ã¤hnliches kÃ¶nnen Sie sich allerdings schenken.&#8220;<br />
Der Tourismus ist aber eine wichtige und verdammt stabile Wirtschaftsbranche in der PA. Ein Freund von mir, der in Ramalla ein Praktikum machte, sagte mir, dass die Wirtschaft Bethlehems (die praktisch komplett vom Tourismus abhÃ¤ngt) stabiler sei als die Jerusalems. Nur so zum Nachdenken.</p>
<p>Und die 40% an der BÃ¶rse waren kein Tagessprung, sondern ein mittel- bis langfristiger Trend, deswegen erregte er auch das Interesse der Financial Times, sonst hÃ¤tten sie schon besseres zu tun, als Ã¼ber ein kleines und zudem besetztes Autonomiegebilde zu berichten anstatt der Orte, wo sich das groÃŸe Geld bewegt.<br />
Aber mal ehrlich, hÃ¤tten Sie die 40% erwartet? Ich nicht, niemals.</p>
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		<item>
		<title>
		Von: Miroslav		</title>
		<link>https://www.hagalil.com/2009/02/hilfe/#comment-1965</link>

		<dc:creator><![CDATA[Miroslav]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Feb 2009 17:40:54 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;strong&gt;Sie haben weder den Satz (den mit dem â€œaussuchenâ€) noch den dahinter stehenden Zusammenhang verstanden, stimmtâ€<img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2122.png" alt="™" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />s?
&lt;/strong&gt;
Nun lieber erklÃ¤ren Sie mir Herr Koshiro, welches Zweck verfolgen Sie mit ihren nervigen Kommentaren.Â  Was wollen Sie damit beweisen? Dass Sie kein Israelfreund sind, das haben schon alle verstanden, da brauchen Sie nicht mehr betonen. Mit ihrem vokabular der revolutionÃ¤ren Antikapitalisten und antikolonialistischen Rethorik nehemen Sie eindeutig die Partei fÃ¼r gewalttÃ¤tige palÃ¤stinensische Terroristen. Und das verstehe ich nicht.
Sie erwarten, dass Israel den Arabern nachgibt und nichts dafÃ¼r bekommt? Nur weil die Araber sich wie unmÃ¼ndige Kinder verhalten.
NatÃ¼rlich geht es den Arabern in den Autonomie Gebieten nicht gut. Keine Frage. Aber Gegenfrage: warum soll es ihnen besser gehen? Als die Belohnung fÃ¼r jahrelange Terror?
Ja, hier gibt es Rabatte. FÃ¼r die Rote Pappnasen fÃ¼r Sie.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Sie haben weder den Satz (den mit dem â€œaussuchenâ€) noch den dahinter stehenden Zusammenhang verstanden, stimmtâ€™s?<br />
</strong><br />
Nun lieber erklÃ¤ren Sie mir Herr Koshiro, welches Zweck verfolgen Sie mit ihren nervigen Kommentaren.Â  Was wollen Sie damit beweisen? Dass Sie kein Israelfreund sind, das haben schon alle verstanden, da brauchen Sie nicht mehr betonen. Mit ihrem vokabular der revolutionÃ¤ren Antikapitalisten und antikolonialistischen Rethorik nehemen Sie eindeutig die Partei fÃ¼r gewalttÃ¤tige palÃ¤stinensische Terroristen. Und das verstehe ich nicht.<br />
Sie erwarten, dass Israel den Arabern nachgibt und nichts dafÃ¼r bekommt? Nur weil die Araber sich wie unmÃ¼ndige Kinder verhalten.<br />
NatÃ¼rlich geht es den Arabern in den Autonomie Gebieten nicht gut. Keine Frage. Aber Gegenfrage: warum soll es ihnen besser gehen? Als die Belohnung fÃ¼r jahrelange Terror?<br />
Ja, hier gibt es Rabatte. FÃ¼r die Rote Pappnasen fÃ¼r Sie.</p>
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