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	Kommentare zu: Steinmeier läßt der Nahe Osten nicht kalt	</title>
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	<description>Jüdisches Leben online</description>
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		<title>
		Von: Anat		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Anat]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Jan 2009 23:32:57 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Aktion jÃ¼discher und arabischer Ã„rzte aus Israel fÃ¼r Gaza

UnterstÃ¼tzt durch eine gemeinsame Aktion von jÃ¼dischen und arabischen Ã„rzten und Mitarbeitern des Gesundheitsdienstes versucht ein Lebensmittel-Konvoi aus Israel am morgigen Freitag, den 16. Januar, in den Gaza-Streifen zu gelangen, das teilte die sozialmedizinische Hilfsorganisation medico international mit. Organisiert wird die SolidaritÃ¤tsaktion &quot;mit den Bewohnern von Gaza und dem SÃ¼den Israels&quot; von dem israelischen medico-Partner &quot;Ã„rzte fÃ¼r Menschenrechte&quot;. Gefordert werden eine sofortige Waffenruhe und eine politische LÃ¶sung, um die Besetzung zu beenden.

medico international: zunehmende Traumatisierung der Bewohner von Gaza

Tsafrir Cohen, medico-Vertreter in Ost-Jerusalem, erklÃ¤rt, dass die humanitÃ¤re Situation im Gaza-Streifen trotz der tÃ¤glichen Feuerpausen nach wie vor unertrÃ¤glich sei. &quot;Es gelingt uns mit unseren palÃ¤stinensischen Partnern medizinische GÃ¼ter und GerÃ¤te in den Gaza-Streifen zu transportieren, doch trauen sich die Menschen nicht auf die StraÃŸe. Und wenn, dann um sich in langen Schlangen um Nahrungsmittel zu bemÃ¼hen.&quot; Am 20. Tag des Krieges wÃ¤chst die Verzweiflung unter den Menschen in Gaza. Dr. Abdalhadi Abu Khousa, einer der fÃ¼hrenden Vertreter des medico-Partners &quot;Palestinian Medical Relief Service&quot; beschreibt die Situation so: &quot;Was Sie im Fernsehen sehen, ist nur ein Bruchteil der RealitÃ¤t hier: Die Menschen haben hier Panik, sie haben Angst um ihre Familien, 24 Stunden am Tag. Niemand hat hier lÃ¤nger als ein paar Stunden geschlafen. Niemand denkt Ã¼ber Hamas, Ã¼ber Fatah oder LÃ¶sungen nach, es geht ums schiere Ãœberleben: Wo kriege ich Brot fÃ¼r meine Kinder? Werden wir die Nacht Ã¼berleben?&quot;

medico international hat bislang Hilfe in HÃ¶he von 150.000 Euro aus Spenden und Mitteln von Schweizer Nichtregierungsorganisationen im Gaza-Streifen leisten kÃ¶nnen. Neben medizinischer Hilfe sind mittlerweile auch 8 Sozialarbeiterinnen unterwegs, um Kriegstraumatisierte zu betreuen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aktion jÃ¼discher und arabischer Ã„rzte aus Israel fÃ¼r Gaza</p>
<p>UnterstÃ¼tzt durch eine gemeinsame Aktion von jÃ¼dischen und arabischen Ã„rzten und Mitarbeitern des Gesundheitsdienstes versucht ein Lebensmittel-Konvoi aus Israel am morgigen Freitag, den 16. Januar, in den Gaza-Streifen zu gelangen, das teilte die sozialmedizinische Hilfsorganisation medico international mit. Organisiert wird die SolidaritÃ¤tsaktion &#8222;mit den Bewohnern von Gaza und dem SÃ¼den Israels&#8220; von dem israelischen medico-Partner &#8222;Ã„rzte fÃ¼r Menschenrechte&#8220;. Gefordert werden eine sofortige Waffenruhe und eine politische LÃ¶sung, um die Besetzung zu beenden.</p>
<p>medico international: zunehmende Traumatisierung der Bewohner von Gaza</p>
<p>Tsafrir Cohen, medico-Vertreter in Ost-Jerusalem, erklÃ¤rt, dass die humanitÃ¤re Situation im Gaza-Streifen trotz der tÃ¤glichen Feuerpausen nach wie vor unertrÃ¤glich sei. &#8222;Es gelingt uns mit unseren palÃ¤stinensischen Partnern medizinische GÃ¼ter und GerÃ¤te in den Gaza-Streifen zu transportieren, doch trauen sich die Menschen nicht auf die StraÃŸe. Und wenn, dann um sich in langen Schlangen um Nahrungsmittel zu bemÃ¼hen.&#8220; Am 20. Tag des Krieges wÃ¤chst die Verzweiflung unter den Menschen in Gaza. Dr. Abdalhadi Abu Khousa, einer der fÃ¼hrenden Vertreter des medico-Partners &#8222;Palestinian Medical Relief Service&#8220; beschreibt die Situation so: &#8222;Was Sie im Fernsehen sehen, ist nur ein Bruchteil der RealitÃ¤t hier: Die Menschen haben hier Panik, sie haben Angst um ihre Familien, 24 Stunden am Tag. Niemand hat hier lÃ¤nger als ein paar Stunden geschlafen. Niemand denkt Ã¼ber Hamas, Ã¼ber Fatah oder LÃ¶sungen nach, es geht ums schiere Ãœberleben: Wo kriege ich Brot fÃ¼r meine Kinder? Werden wir die Nacht Ã¼berleben?&#8220;</p>
<p>medico international hat bislang Hilfe in HÃ¶he von 150.000 Euro aus Spenden und Mitteln von Schweizer Nichtregierungsorganisationen im Gaza-Streifen leisten kÃ¶nnen. Neben medizinischer Hilfe sind mittlerweile auch 8 Sozialarbeiterinnen unterwegs, um Kriegstraumatisierte zu betreuen.</p>
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