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Die Aktion war richtig: Jetzt ist die Zeit aufzuhören

Die Stimmen die ein Ende der Militäroffensive im Gaza-Streifen fordern mehren sich, auch wenn zB Reservegeneral Jiftach Ron Tal eine andere Meinung vertritt. Er sagt zur Blockade des Gaza-Streifens: „Meiner Meinung nach sollte kein einziger Lastwagen mehr nach Gaza durchgelassen werden, bevor Gilad Shalit nicht gesund und heil zu Hause ist.“…

Israel Hayom: Jossi Beilin fragt „Wann werden wir begreifen, dass wir aufhören müssen?“

Der Luftangriff auf Gaza war eine gut geplante und effektive Aktion, und er machte der Hamas klar, dass Israel die Angriffe auf die Menschen im Süden Israels nicht länger dulden wird. Eine einseitige Feuerpause, noch am selben Samstag Abend, nach dem ersten Bombardement, hätte eine Feuerpause seitens der Hamas zur Folge haben können. Wenn nicht, hätten noch einige Ziele der Hamas angegriffen werden können…

Doch dann wurde die Bodenoffensive gestartet, und anstelle der internationalen Unterstützung wurden die Forderungen, eine Feuerpause zu erzielen, immer lauter. Die Rakete, die das Haus einer siebenköpfigen Familie getroffen und sie getötet hat, wird uns teuer zu stehen kommen. Kein noch so gewandter israelischer Redner kann den Zusammenhang zwischen der Sicherheit Israels und dem Tod einer ganzen Familie erklären, und das Bild der fünf kleinen, in weiße Tücher gewickelten toten Kinder, neben den Leichen ihrer Eltern wird uns noch lange verfolgen. Ich höre die brutalen Worte Erdogans, dem Freund von gestern, und ich verfolge die Nachrichten über den Abzug des Botschafter aus Mauretanien. Ich höre, wie sich der Ton der pragmatischen arabischen Führer verändert und ich frage: Was muss noch passieren, damit wir einer Feuerpause zustimmen? Und vor allem- was können wir mit noch ein paar Tagen in diesem verfluchten Schlamm schon erreichen?

Jedioth: Uri Misgav meint nach dem Beschuss der Schule in Djebalija: Es ist eine Katastrophe. Punkt.

Der Angriff auf die Schule in Dschibaliya ist eine schreckliche Katastrophe. Punkt. Keine Aufklärungskatastrophe, so wie es gestern im öffentlichen Dialog dargestellt werden sollte, und auch keine politische Katastrophe, die den internationalen Druck auf Israel verstärkt, die Aktion zu beenden. Hier handelt es sich um ein tragisches, dramatisches Ereignis. Israel hat die Aktion in Gaza zurecht eröffnet. Die Prinzipien der Gerechtigkeit und der Moral verpflichten Israel jetzt jedoch dazu, sie so schnell wie möglich zu beenden. Die Zivilbevölkerung ist nicht der Feind, und das schreckliche Leid, das ihr zugefügt wird, dient dem israelischen Interesse auf keinen Fall!

M’ariw: Nir Brazilai meint es sei „an der Zeit aufzuhören“

Unsere Politiker schrecken immer davor zurück, Gewalt anzuwenden, bis die Lage unerträglich wird. Aber dann wissen sie nie, wann sie aufhören sollen… Der jetzige Krieg musste gestartet werden. Nicht, um die Hamas zu vernichten, auch nicht um weiteren Druck auf die Bevölkerung auszuüben, damit diese den Druck auf die Führung verstärkt. Dieser Krieg musste eröffnet werden, um der Hamas einen Schlag zu versetzen, sie dazu zu bringen, im Bunker zu sitzen und es sich zweimal zu überlegen, ob sie Raketen abschießen will. Genau wie Nasrallah. Jetzt ist es an der Zeit aufzuhören.