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Israel und Nahost
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Zur Reise der EKD-Bischöfe ins Heilige Land

Wenige Tage vor der Abreise des Rates der EKD, der evangelischen Bischöfe Deutschlands, ins Heilige Land, veröffentlichte die Evangelische Kirche Deutschlands auf ihrer Internetseite einen Leitartikel unter dem Titel „Keiner kann die Hände in Unschuld waschen“. Passend zur Karwoche ging der namentlich nicht genannte Autor der Frage nach, wer die Schuld an der Kreuzigung Jesu trage, der römische Prokurator Pontius Pilatus oder aber „die“ Juden...

Von Ulrich W. Sahm, Jerusalem, 17. April 2007

Einen Monat zuvor hatten die katholischen Bischöfe Deutschlands Israel und die Palästinensergebiete besucht. Dabei machten sie negative Schlagzeilen, indem der Bischof von Eichstätt aus „persönlicher Betroffenheit“, vor dem israelischen Anti-Terror-Sperrwall stehend (so die offizielle israelische Bezeichnung), die wohlhabende Stadt Ramallah mit dem „Warschauer Ghetto“ verglich. Hanke unterstellte so den israelischen Mauerbauern vor Ramallah wesensmäßig dieselbe Ideologie und Mentalität und dieselben Ziele wie den Mauerbauern rund um das jüdische Ghetto von Warschau.

Jeder erwartete, dass die evangelischen Bischöfe politisch umsichtiger vorgehen würden, um Negativ-Schlagzeilen zu vermeiden. Auch sie besuchten die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vaschem und die „Mauer“ auf dem Weg nach Bethlehem. Laut Programm war vorgesehen: „Zwischenstopp am Checkpoint "Rahels Grab", zu Fuß durch den Kontrollpunkt, den täglich diejenigen Palästinenser passieren müssen, die nach Jerusalem wollen.“

Der Leitartikel auf der Hauptseite der EKD im Internet ließ nichts Gutes erwarten. Pontius Pilatus wurde in dem Text der EKD „Statthalter von Jerusalem“ bezeichnet und verniedlicht: „Pilatus war ein Soldat, ein Legionär, ein Offizier, der mit den Besatzungstruppen ins Land gekommen ist.“ Mit Amtssitz in Caesarea war Pilatus jedoch Präfekt der ganzen römischen Provinz Judäa. Pilatus war Mitglied des Ritterordens und keineswegs nur "Soldat", "Legionär" oder "römischer Offizier". Zudem waren die Römer zu Jesu Lebzeiten nicht als Besatzer im Lande.

Weiter analysierte die EKD die „Schuldigen“. Neben den Einzelpersonen Judas und Pilatus wurden da auch „die Juden“ aufgezählt, das „aufgehetzte Volk“, die „Meute“ und der „aufgestachelte Zorn des Volkes“. Längst haben Wissenschaftler eruiert, dass im Hof des Pontius Pilatus nicht das ganze Volk der Juden versammelt war und geschrieen hat: „Kreuzigt ihn“.

Es waren bestenfalls ein paar dutzend Kollaborateure mit den Hohepriestern. Sie gehörten jedenfalls nicht zu jenen „unbeugsamen“ Juden, in der christlich-antijüdischen Literatur auch als „halsstarrig“ verunglimpft, die laut EKD-Editorial „religiös begründeten Widerstand“ leisteten. Die Wahl des modernen Wortes „Widerstand“ drängt den Vergleich zu jenen „Märtyrern“ auf, die sich mit einem „Allah u-akbar“ auf den Lippen in der Menge sprengen. Heute nennt man das auch „Missbrauch der Religion für politische Zwecke“.

Bemerkenswert an dieser politisch-theologischen Betrachtung war die Verwendung des hebräischen, sehr jüdischen Wortes im mittelalterlichen Jiddisch: „Schlamassel“. Das befürchtete der römische Prokurator, wenn er nicht dem Willen des „Volkes“ und der „Glaubenshüter“ nachgegeben hätte.

Die EKD kommt zwar zum Schluss, dass die Kreuzigung Teil von Gottes unerforschlichen Wegen sei und dass der „hilflose“ Pilatus nur benutzt wurde. Pilatus hätte „den Unschuldigen vor dem aufgestachelten Zorn des Volkes“ bewahren können, sinniert die EKD. So stellt sie mal wieder fest, dass „die Juden“ pauschal Gottesmörder sind, eine Sicht, die in der katholischen Kirche 1965 mit „Nostra Aetate“ unter dem Eindruck des Holocaust abgelegt wurde.

Doch mit diesem „Editorial“ auf der homepage der EKD, das übrigens Pressesprecher Christof Vetter verfasst hat, wie sich später herausstellte, endete die Saga der EKD-Bischöfe im „Heiligen Land“ keineswegs. Die EKD hatte zu einer Pressekonferenz in der Auguste Victoria Himmelsfahrtskirche eingeladen, jener von Kaiser Wilhelm II entworfenen Kirche auf Jerusalems Ölberg, wo Barbarossa und Kaiser Friedrich an der Decke hängen. Das geschah nach dem obligaten Besuch in der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vaschem aber noch vor dem Fußgang durch die „Mauer“ bei Bethlehem.

Im Terminal „Rachels Grab“ benahmen sich freilich die sonst so schikanierenden israelischen Grenzbeamten gegenüber den deutschen Honoratioren durchaus höflich, menschlich und freundlich. So blieb es allein ihrer Fantasie vorbehalten, die „Wege zu sehen, die unseren Mitchristen versperrt sind“. Huber sagte nach seiner Rückkehr in Berlin dazu: „Es hat etwas Gespenstisches." Er habe sich vorgestellt, wie Schwangere durch die engen Schleusen und Drehkreuze gehen müssten. Denn laut Huber hätten die Israelis nur für die Bischöfe die Sicherheitssperren deaktiviert. Was freilich Huber als eine Art israelischen Betrug auf sich selber bezog, galt auch für andere.

An dem gleichen Tag waren wir mit einer deutschen Journalistengruppe in Bethlehem. Damit die so richtig die israelischen Schikanen und die „Erniedrigungen“ am eigenen Leib verspüren könnte, ließen auch wir sie den mit Panzerglas, Elefantengehegen, Drehschleusen und Durchleuchtungsmaschinen ausgestatteten Terminal zu Fuß passieren. Wir selber wurden mit dem Auto durchgewunken, ohne Passkontrolle, mit einem freundlichen „Schalom“.

Deutlich erkennbare Ausländer sind für die Israelis keine potentiellen Terroristen, auch wenn sie ein durchaus gefälschtes „deutsches“ Nummerschild an ihrem Auto haben, wie wir: BN-AA-1600 (Bonn, Auswärtiges Amt und Postfachnummer, ohne TÜV und Adler). Wie Huber war auch die Journalistengruppe über die außerplanmäßige Freundlichkeit der israelischen Sicherheitsbeamten enttäuscht. Doch woher soll Bischof Huber wissen, dass die israelischen Kontrollen sehr lasch sein können, wenn keine Hinweise auf einen geplanten Terroranschlag vorliegen.

Mangels eigener (schlechter) Erfahrung am Checkpoint konnte Huber nach seiner Rückkehr in Berlin nur die nicht verifizierten Angaben eines palästinensischen Rechtsanwalts wiedergeben, der ihn mit Beschreibungen israelischer Schikanen gefüttert hatte. Dieser Rechtsanwalt war nach Meinung Hubers „objektiv“, weil er in den USA studiert hatte! Für Huber jedenfalls war klar, dass die Freundlichkeit der israelischen Grenzer „künstlich“ war. Die negativen Klischees wollte der Chef der evangelischen Kirche Deutschlands dennoch bedienen, auch wenn er sie nur von Hören und Sagen kannte und obgleich sie seinen eigenen Beobachtungen widersprachen.

Die israelischen Kontrollen an den Checkpoints zu den Palästinensergebieten können gleichwohl mindestens so erniedrigend sein wie die Kontrollen auf dem Frankfurter Flughafen vor einem Flug in die USA. Genau deshalb entdecken israelische Grenzschützer täglich Sprengstoffjacken und Rohrbomben, die Palästinenser durch die Checkpoints schmuggeln wollen neben Küchenmessern und anderen Mordgeräten. Huber wollte laut Reiseprogramm mitfühlen, was privilegierte Palästinenser empfinden, die nach Jerusalem dürfen.

Er verschwieg freilich, dass jüdische Israelis solche Erniedrigungen nicht erleben können. Denen ist nämlich strikt verboten, diese erniedrigenden Checkpoints in die andere Richtung zu passieren. Juden droht eine öffentliche Hinrichtung auf der Straße, wenn sie sich nach einem wohlschmeckenden arabischen Humus (Kichererbsenbrei) sehnen und allen Warnungen zum Trotz dennoch in die autonom-palästinensischen Gebiete reisen. So gibt es nur „Palästinenser, die nach Jerusalem wollen“, wie Huber voller Mitgefühl erzählte, grundsätzlich aber keine jüdischen Israelis, die nach Bethlehem „wollen“.

In seiner Festpredigt am Sonntag, auf dem Ölberg, beschrieb Huber seine Empfindungen so: "Wir sind selbst Menschen, die Leid tragen und weinen: Wenn wir durch Yad Vaschem gehen und das Grauen erinnern, das dort vergegenwärtigt wird. Wenn wir die Friedlosigkeit sehen, die den Nahen Osten bestimmt und sich in gigantischen Sicherheitsmaßnahmen Ausdruck verschafft."

In einem Atemzug kommen da die Holocaust-Gedenkstätte und die "Friedlosigkeit" im Nahen Osten vor. Und wie drückt sich die mit dem Holocaust assoziierte Friedlosigkeit aus? Nicht durch Selbstmordattentäter, Raketen aus dem Gazastreifen oder Bombenanschläge und auch nicht durch Gräber und Krüppel, den Opfern der Intifada auf beiden Seiten. Nein, diese mit dem Holocaust in Verbindung gebrachte "Friedlosigkeit" findet ihren Ausdruck in "gigantischen Sicherheitsmaßnahmen". Gemeint ist da das nur ein Kilometer lange Mauer-Segment zwischen Jerusalem und Bethlehem. Es dient vor Allem als Sichtblende, damit die Palästinenser nicht auf die benachbarten Viertel in Jerusalem oder Autos auf einer Durchgangsstraße zielen können.

Im November 2000 hatten die Israelis zum Schutz ihrer Bevölkerung den Bewohnern des Jerusalemer Viertels Gilo eine Mauer vor die Nase gesetzt, über die sich kein Bischof, kein Deutscher und auch kein Palästinenser aufregte. Inzwischen können die Israelis wieder den Ausblick auf die biblische Landschaft genießen, indem sie die Mauer ein paar hundert Meter weiter südlich den Palästinensern vor die Nase setzten.

Entsprechend von Palästinensern „informiert“, ohne die Angaben nachzuprüfen, verwickelte sich Huber auch noch in die üblichen Widersprüche. Die Mauer nehme den jungen Palästinensern die Bewegungsfreiheit und die Zukunftsversionen. Doch wenn Israel diese Mauer ein paar hundert Meter weiter nördlich auf israelisches Gebiet gesetzt hätte und nicht auf palästinensisch beanspruchtes Terrain, dann gäbe es wohl keine Kritik mehr an der „gigantischen Sicherheitsmaßnahme“. Würden die hermetisch ausgesperrten jungen Palästinenser dann doch Bewegungsfreiheit und eine Zukunftsvision genießen?

Der nächste Streich der ach-so-mit-Israel-solidarischen EKD-Bischöfe folgte auf dem Fuße. Doch können wir unsere Quellen nicht preiszugeben. Es könnte jenen Gemeindemitgliedern der Erlöserkirche den Kopf kosten, denen es darum geht, dass die Wahrheit ans Licht kommt. Und wir wollen auch weiterhin aus Kreisen der EKD und der evangelisch lutherischen Erlöserkirche informiert werden.

Auf dem Ölberg, bei der schon erwähnten Pressekonferenz, verteilte Huber an ein Dutzend Journalisten Informationsmaterial. So erfuhren die Presseleute: 9 Prozent der GM (Gemeindemitglieder) „leben und arbeiten auf dem Drahtseil“. Diese mutmaßlichen Artisten sind GM´s, die zwischen orthodoxen und weltlichen Juden jonglieren, zwischen Moslems und allen möglichen Christen.

Einen wahren Drahtseilakt leistete sich freilich die EKD, indem Sie den ahnungslosen Journalisten auch eine Karte des Heiligen Landes in ihrer Pressemappe präsentierte. Darauf sind Länder wie Libanon, Syrien, Jordanien und „Sinai“ eingezeichnet. Nur das zentral abgebildete Land war namenlos. Aus zuverlässigen Quellen war zu erfahren, dass die palästinensischen Teilhaber in der Erlöserkirche eine Landkarte ohne den Namen Israel gefordert hatten. Dieser ultimativen Forderung entsprachen die deutschen Vertreter der EKD, anstatt in weiser politischer Voraussicht die Landkarte ganz wegzulassen.

Die zunächst vermutete „Panne“ war also Absicht und politische Rücksichtname auf die palästinensischen Partner. Vertreter der evangelischen Kirche Deutschlands waren tatsächlich bereit, wenn auch nur symbolisch, „den jüdischen Staat Israel von der Landkarte zu löschen“, um die Worte des Präsidenten Ahmadinidschad oder gewisser Hamas-Sprecher zu verwenden.

Einer von drei an den Recherchen beteiligten namhaften langjährigen Korrespondenten in Israel/Palästina rief den Pressesprecher der EKD an, während der in einem „rumpeligen Bus“ sitzend über die moderne Autobahn von Tel Aviv nach Jerusalem flitzte. „Die Buchstaben sind beim Kopieren der Karte aus der Kopiermaschine gefallen“, behauptete Vetter. Bischof Huber hatte bei seiner Pressekonferenz in Berlin nach der Rückkehr eine bessere Erklärung. Auf dem Blatt sei kein Platz gewesen, „Israel“ einzufügen. Dabei ließ die verkleinerte Karte einen ziemlich breiten Rand frei.

Noch bunter wurde es, als Pressesprecher Vetter mehreren nachfragenden deutschen Bürger das angebliche „Original“ der inkriminierten Landkarte zuschickte. Vetter hatte sie aus einer „israelischen Homepage“ gefischt, wohl in der Annahme, dass man nichts falsch machen kann, wenn man einen Juden oder Israeli als Kronzeuge für antisemitische, antizionistische oder antiisraelische Ansichten zitiert.

Das angebliche Original unterschied sich jedoch von der Landkarte in der Pressemappe so sehr, dass sich ein Empfänger der Vetter-Mail einen Jux daraus machte, sie ins Internet zu heben und anzufragen: „Wer findet den Unterschied“.

Auf der angeblichen Originalkarte des EKD-Sprechers fehlte die „grüne Linie“, die Grenze zwischen Israel und den besetzten Gebieten. Auf einer israelischen Karte dürfte zudem bei den Golanhöhen nicht verzeichnet sein: „occup. by Israel“ (Von Israel besetzt). Mehrere Journalisten entdeckten inzwischen nach mühseligen Recherchen im Internet zwei mögliche Originale für die verwendete Karte: auf einer amerikanisch-militaristischen Seite und auf einer homepage amerikanischer Reform-Juden. Eine deutsche homepage verwendete zudem eine sehr ähnliche Karte, allerdings mit dem fett eingefügten Titel: „Israel“.

Es bleibt ein Geheimnis, weshalb EKD-Sprecher Vetter nachweislich lügt. Dabei dürfte es ihm ein Leichtes sein, die arabischen Mitarbeiter in der Erlöserkirche zu fragen, wo sie diese Karte gefunden haben und wieso sie nicht eine ganz ähnliche Karte verwendet haben, auf der „Israel“ sehr wohl eingetragen war.

Es gab noch andere Haare in der Suppe der evangelischen Bischöfe bei ihrem Besuch im „Heiligen Land“. Da aber die Medienvertreter keinen offenen Vergleich der wohlhabenden Stadt Ramallah mit dem Warschauer Ghetto hörten, wie es der Eichstätter Bischof Hanke beim Besuch der katholischen Bischöfe fünf Wochen zuvor geäußert hatte, war der Rat der EKD glücklich, fast ungestört Akzente für Frieden und Völkerverständigung gesetzt zu haben.

Rechtzeitig, wenige Stunden vor Beginn der offiziellen staatlichen Zeremonie in Yad Vaschem zum Gedenken an die sechs Millionen Opfer der Schoah am Sonntag Abend, verließen die deutschen Bischöfe Israel in Richtung Deutschland. Ein deutscher Bundeskanzler wäre wohl nicht abgeflogen, während Israel schon halbmast flaggt. Eine Abreise knapp vier Stunden vor Beginn des Staatsakts zum Gedenken an die Vergangenheit wäre von Überlebenden des Holocaust als diplomatischer Affront aufgefasst worden.

© Ulrich W. Sahm / haGalil.com

Category: Deutschland
Posted 04/19/07 by: admin