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Nazi-Spezialeinheit als Vorbild genannt: Ex-Chef einer Bundeswehr-Eliteeinheit im Zwielicht

Spezialeinheiten des NS-Reiches als Vorbild gleich für zwei Eliteeinheiten der Bundeswehr, bzw. der Bundespolizei? Der ehemalige Chef der Kommando Spezialkräfte (KSK) der Bundeswehr, Brigadegeneral Reinhard Günzel, und der Gründer der GSG-9, Wegener, sorgen mit ihrem Buch „Geheime Krieger“ und positiven Aussagen über eine NS-Sondereinheit bei Verteidigungsexperten in Berlin für Unruhe und setzen ihre Eliteeinheiten ins Zwielicht...

von Jörg Fischer

In welcher Tradition sieht ein ehemaliger Kommandeur einer Bundeswehreliteeinheit seine Truppe? Das Buch bringt erschreckendes zu Tage. Reinhard Günzel stellt seine Soldaten in die Traditionslinie mit der ehemaligen Wehrmachtsspezialeinheit „Brandenburg“. Wörtlich schreibt er: „Die Kommandosoldaten wissen genau, wo ihre Wurzeln liegen", um dann weiter zu konkretisieren: Die Einsätze der Division "Brandenburg" gälten "in der Truppe als geradezu legendär".

Günzel war bis Ende 2003 Kammandeur des KSK, das u.a. in Afghanistan zum Einsatz kam. Zu den Aufgaben des KSK gehören beispielsweise Gewinnung von Schlüsselinformationen in Kriegs- und Konfliktregionen, Terrorismusbekämpfung, verdeckte Operationen, Festnahmen von Personen im Ausland, die eine besondere Gefährdung darstellen können.

Entlassen wurde Günzel ais der Bundeswehr, nachdem er den ehem. CDU MdB Hohmann in seinen, damals von haGalil öffentlich gemachten, antisemitischen Aussagen beigepflichtet hatte. Die Hohmann-Affäre hatte damals eine Fortsetzung erfahren, als Hohmann im November 2003 einen Brief von Brigadegeneral Reinhard Günzel präsentierte, in dem der Kommandeur des Kommandos Spezialkräfte (KSK) Hohmann auf Bundeswehr-Briefpapier Beifall für seine Rede zollte. Bundesverteidigungsminister Peter Struck versetzte den General daraufhin am 4. November 2003 in den vorzeitigen Ruhestand, da er gegen das für die Bundeswehr geltende politische Neutralitätsgebot verstoßen habe.

Über die Vorgehensweise der Wehrmachtsdivision „Brandenburg“ notiert das Inetnetlexikon Wikipedia: „Die meisten Einsätze erfolgten in Halb- oder Volltarnung, also unter Nutzung von feindlichen Uniformen oder in Zivil. Halbtarnung bedeutete, das man sich als Zivilist oder Verbündeter gekleidet der feindlichen Stellung näherte, aber unmittelbar vor Beginn des Angriffs die Tarnung ablegte und sich als Wehrmachtssoldat zu erkenne gab. Bei der Volltarnung wurden selbst Gefechte in der feindlichen Uniform ausgeführt, was einen Verstoß gegen das Kriegsvölkerrecht darstellt.“

Disziplin wie bei den Spartanern, den Römern oder bei der Waffen-SS

Günzel, der auch schon mal gerne vor rechtsgerichteten Burschenschaftsgruppen spricht – etwa am 9.12.2004 bei der in Dresden ansässigen „Cheruscia, sorgte schon öfters mit seiner Sichtweise der deutschen Vergangenheit für Schlagzeilen, beispielsweise wenn er die Singularität der Shoah in Frage stellt. 1995 äußerte sich Günzel über seine Erwartungen an seine Untergebenen: „Ich erwarte von meiner Truppe Disziplin wie bei den Spartanern, den Römern oder bei der Waffen-SS“.

Aber Günzel ist nicht alleine. Auch der Gründer und als legendär bezeichnete Kommandeur der Spezialeinheit GSG-9, der Antiterroreinheit der Bundespolizei, Generalmajor a.D. Ulrich Wegener, schlägt in die gleiche Kerbe. Als Mitverfasser des Machwerkes, schreibt Wegener, Kameradschaft und Korpsgeist ließen sich "vor allem bei den Brandenburgern studieren". Und auch der dritte Autor des dubiosen Buches ist bemerkenswert: Wilhelm Walther war, wie Spiegel-online berichtet, nicht nur selber bei den „Brandenburgern“, sondern auch zeitweiliger Stabschef des SS-Obersturmbandführer Otto Skorzeny. Skorzeny und seine SS-Bande war u.a. bei der Befreiung des italienischen Diktators Mussolini beteiligt. 1949 war Skorzeny nach Argentinien geflohen, wo er eine maßgebliche Rolle in der SS-Hilfsgemeinschaft ODESSA spielte, die NS-Kriegsverbrechern zur Flucht verhalf und sie im Ausland betreute und entsprechende Netzwerke aufbaute. Skorzeny war u.a. als Berater für die Diktatoren Juan Peron (Argentinien) und Nasser (Ägypten) tätig.

Der SPD-Abgeordnete im Bundesverteidigungsausschuss, Hans-Peter Bartels, sagte gegenüber dem Spiegel: „Wenn das Bild des KSK, das in dem Buch gezeichnet wird, annähernd richtig wäre, dann gäbe es in den Heeres-Spezialkräften einiges zu korrigieren", die Elitekämpfer von Günzel scheinen offenbar offenbar "voller Dünkel gegenüber der verweichlichten Welt der Zivilisten wie auch gegenüber der Rest-Bundeswehr".

Category: General
Posted 02/26/07 by: admin