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Jesus, Geld und Juden: Eine gefährliche Kombination

In Jedioth befasste sich Anat Peri mit dem gehäuften Auftreten antisemitischer Vorfälle in der letzten Zeit und sieht dafür zahlreiche Gründe. Einer davon ist die Finanzkrise. Finanzkrisen sind immer eine Gefahr für die Juden. Das christliche, antisemitische Image von den Juden, die Jesus umgebracht haben, aber auch vom geldgierigen Judas Ischariot, der für Geld seine eigenen Leute im Stich lässt, der Jesus und seine Jünger verraten hat, ist noch immer tief im christlichen Bewusstsein verankert - sowohl in seiner ursprünglichen, als auch in seiner modernen Form: Der geldgieige Jude, der jüdische Bettler, der hässliche jüdische Kapitalist, der die Massen ausbeutet...

Fast instinktiv wird jedes Gerücht für "bare Münze" genommen, das Juden einen besonderen Hang zu Besitz und Reichtum nachsagt. Unmittelbar nach dem Sturz der amerikanischen und europäischen Börsen begannen Geschichten über Juden aufzutauchen, die die Börse angeblich absichtlich zu Fall brachten, um sich des Vermögens der arbeitenden Schichten zu ermächtigen. Ein besonders starker Aktiensturz - ausgerechnet am Jom Kippur - löste eine Welle von Vorwürfen gegen die Juden aus, die natürlich dafür verantwortlich gemacht wurden. Das Anhalten der Wirtschaftskrise hat zur Folge, dass dieses Argument sich zunehmend festigt.

Aber es gibt einen weiteren Grund für die neue antisemitische Welle: Die radikale Rechte in Europa befindet sich auf ansteigender Tendenz. Diese Tatsache, noch dazu vor dem Hintergrund der Finanzkrise, ist eine sehr schlechte Nachricht für alle die als "fremdartig" angesehen werden und für die Juden im Besonderen. In Österreich und in Italien gewannen die rechtsradikalen Parteien bei den Wahlen an Einfluss, und im Parlament stärkte sich ihre Position sehr. Es ist kein Zufall, dass gerade die erklärten Opfer der Nazis, Juden und Zigeuner, angegriffen werden, während die Faktoren, denen es schwer fällt, ihre Sehnsucht nach der Nazivergangenheit zu verheimlichen, stärker werden können.

Der zunehmende Einfluss der Rechtsradikalen in Italien und Österreich stärkt automatisch auch die rechtsradikalen Faktoren in den angrenzenden osteuropäischen Ländern wie Ungarn, Slowakien und der Tschechei. In diesen Staaten gibt es eine große und schwache Bevölkerungsgruppe der Sinti und Roma, die sowohl unter der Finanzkrise als auch unter den zunehmenden rechtsradikalen Einflüssen leidet.

Der Antisemitismus hebt sein Haupt:
Die Juden sind wieder schuld
Ein Schweinekopf, aufgehängt an einem Davidstern am Eingangstor zu einem jüdischen Friedhof, daneben ein Schild mit der roten Aufschrift "Sechs Millionen Lügen". Dieses erschütternde Bild stammt nicht aus den düsteren Tagen Nazideutschlands, sondern aus dem heutigen, dem anderen Deutschland, letzte Woche in der ostdeutschen Stadt Gotha...

Category: Antisemitismus
Posted 11/23/08 by: admin