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Karl Pfeifer: Ein lebenslanger Kampf gegen Antisemitismus aller Couleurs

Seit vielen Jahren sind die Artikel von Karl Pfeifer unseren Lesern als fester Bestandteil von haGalil bestens bekannt. Rechtzeitig zum 80. Geburtstag hat nun die "Gesellschaft für kritische Antisemitismusforschung" eine filmische Dokumentation der Lebensgeschichte des Journalisten Karl Pfeifer vorgelegt, die demnächst im Wiener Metro Kino ihre Premiere feiern wird...

Den genauen Termin der Premiere werden wir rechtzeitig bekannt geben, nach Möglichkeit werden wir auch Auszüge aus dem Film ausstrahlen.

Karl Pfeifer wird 1928 in Baden bei Wien geboren und muss aufgrund seiner jüdischen Herkunft als 10-jähriger nach Ungarn fliehen. Vier Jahre später flieht er nach Palästina und kämpft 1948 im Unabhängigkeitskrieg Israels. 1951 kehrt er nach Österreich zurück und lebt seither mit Unterbrechungen in Wien. Ende der 70er Jahre beginnt Karl Pfeifer als Journalist zu arbeiten, jene Tätigkeit, die er bis heute ausübt.

Das auf drei Jahre angelegte Projekt hatte es sich zum Ziel gesetzt, einen Film zu produzieren, der die vielfältigen Erlebnisse und Erfahrungen Karl Pfeifers darstellt. Auf Basis eines lebensgeschichtlichen Interviews begleitet der Film Karl Pfeifer an zentrale Orte seines Lebensweges. Orte, die seinen Leben maßgeblich beeinflusst haben, sowohl privat wie auch politisch. Orte, an denen er antisemitischen Angriffen ausgesetzt war; Orte an denen er seine politische Einstellungen schärfte; alles in allem Orte, die mit Erlebnissen und Erfahrungen verknüpft sind, welche ihn zu einem lebenslangen Kampf gegen Antisemitismus aller Couleurs bewegt haben und welche seinen gegenwärtigen Einschätzungen und Ausführungen eine analytische Schärfe geben, die nachzuvollziehen und zu dokumentieren das Projektteam für äußerst gewinnbringend halten. Dem Leben Karl Pfeifers zu folgen, bedeutet auch gleichzeitig den Bahnen und Verstrickungen des österreichischen Antisemitismus seit 1938 zu folgen.

Karl Pfeifer hat Zeit seines Lebens bewiesen, dass das politische Unbequem-Sein, das Aufstehen gehen Menschenverachtung und der Kampf gegen Antisemitismen nicht nur möglich ist, sondern heute mehr denn je an Bedeutung gewinnt. Mit seiner Tätigkeit als Journalist hat er mehr als einmal bewiesen, welche Kraft im geschriebenen Wort steckt, im Aufdecken, Festhalten und der sich daraus ergebenden Befähigung zur Kritik. Aus diesem Grund ist darüber hinaus eine Festschrift anlässlich seines 80sten Geburtstages 2008 geplant.

Das Projektteam
Der Film wird von der Gesellschaft für kritische Antisemitismusforschung durchgeführt. Mag.a Mary Kreutzer, Mag.a Maria Pohn-Weidinger, Mag. Ingo Lauggas und Mag. Thomas Schmidinger sind für die erfolgreiche Durchführung des Projektes verantwortlich.

Die Gesellschaft für kritische Antisemitismusforschung hat sich zum Ziel gesetzt, sich sowohl mit historischen als auch mit aktuellen Formen des Antisemitismus wissenschaftlich und kritisch auseinander zusetzen. Die Resultate dieser Auseinandersetzungen sollen mittels unterschiedlicher Medien (Texte, Filme, Radio, Internet) einem interessierten Publikum zugänglich gemacht werden. Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf die Arbeit mit ZeitzeugInnen gelegt. Die Auseinandersetzung gilt dabei nicht nur der Opfer- sondern auch der TäterInnenforschung, sowie Kontinuitäten und Brüchen des Antisemitismus nach 1945. Ziel ist es dabei kein geschlossenes Archiv zu erarbeiten, sondern punktuelle Projekte durchzuführen und zu fördern, die einen kleinen Beitrag zu einer kritischen Auseinandersetzung mit dem Antisemitismus leisten sollen.

Zielgruppe
Der Film soll all jene ansprechen, die daran interessiert sind, sich mit der Ambivalenz der Lebens eines Überlebenden der Schoah nach 1945 in Österreich zu beschäftigen und dadurch eine anderen Blick auf den Alltag und die politische Landschaft in Österreich zu gewinnen. Vor allem junge Menschen sollen angesprochen werden, da sie es sind, die verantwortungsvoll das Erbe an Wissen und Erfahrungen jener Menschen zu tragen haben, die Opfer nazistischer Judenverfolgung waren und es noch Jahrzehnte später des "normalen" Antisemitismus sind, und ihr Lebenswerk dem Kampf dagegen gewidmet haben.

Das Wiener Metro Kino gilt als eines der schönsten und traditionsreichsten Lichtspielhäuser der Stadt. Dem Filmarchiv Austria ist es im Sommer 2002 gelungen, dieses Kino als neue Hauptspielstelle zu gewinnen und bespielt dieses Kinojuwel seither mit einem vollkommen neuen Programmkonzept. Schon die Geschichte des Metro Kinos, das seit den 1920er-Jahren auch als Theater genutzt wurde, verpflichtet zu einer hochwertigen kulturellen Bespielung. Der im 19. Jahrhundert errichtete wunderschöne Saal bildet den idealen Rahmen für eine zeitgemäße Aufbereitung und Vermittlung von Filmgeschichte bis zur Gegenwart.

Karl Pfeifer:
Den Finger auf alle Wunden, zu jeder Zeit
Karl Pfeifer, Holocaust-Überlebender und publizistischer Streiter gegen den Antisemitismus in all seinen Erscheinungsformen, feiert Ende August seinen 80. Geburtstag. In Baden bei Wien aufgewachsen, musste Karl früh erfahren, was es heißt, als Jude in feindlicher Umgebung zu leben...

Category: Österrreich
Posted 08/17/08 by: admin