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Neue Vorwürfe gegen Henry Nitzsche: Stellt CDU-Politiker polnische Westgrenze in Frage?

Der rechtslastige CDU-Bundestagsabgeordnete Henry Nitzsche ist um deftige Worte, die ihm den Beifall der NPD einbringen, nicht verlegen. Das hat er mehr als einmal unter Beweis gestellt. Mal schwadroniert er über "den letzten Ali in der letzten Moschee", im Juni ließ er sich bei einer CDU-Veranstaltung über "Schuldkult" und "Multi-Kulti-Schwuchteln" aus. Doch waren dies nicht die letzten Ausfälle des sächsischen CDU-Politikers in diesem Jahr – wie Recherchen von haGalil-online belegen...

Von Jörg Fischer

Am 16. September hatte auch in der sächsischen Kleinstadt Hoyerswerda eine Veranstaltung zum "Tag der Heimat" stattgefunden, die jährlich von "Landsmannschaften" und "Vertriebenenverbänden" durchgeführt werden. Unter bewußter Ausblendung von Ursache und Wirkung wird von nicht wenigen Teilnehmern dieser Zusammenkünfte gerne offener Geschichtsrevisionismus und das "Recht auf die Heimat", womit die ehemaligen deutschen Ostgebiete gemeint sind, beschworen.

Einer der Redner war Henry Nitzsche, der Bundestagsabgeordnete ist ein gerngesehener Gast bei solchen Veranstaltungen. Und auch bei dieser Gelegenheit wurde erneut klar, wo der Redner politisch zu verorten ist. Dies wurde bereits relativ am Anfang der Ansprache deutlich, als Nitzsche meinte feststellen zu müssen: "Der Tag der Heimat ist in Mitteldeutschland immer noch etwas Besonderes." Aus der entsprechenden Redepassage geht eindeutig hervor, das Nitzsche den Begriff "Mitteldeutschland" auf die ehemalige DDR, also auf die fünf neuen Bundesländer anwendet, die von normaldenkenden Menschen als Ostdeutschland bezeichnet werden. Die Bezeichnung "Mitteldeutschland" für die ostdeutschen Bundesländern wird vor allem von Vertretern rechtsextremer Parteien wie NPD und DVU verwendet, um so die Nicht-Anerkennung der Westgrenze Polens und die Aufrechterhaltung der Gebietsansprüche auf die ehemaligen deutschen Ostgebiete zum Ausdruck zu bringen.

Aber wie das bei Ansprachen öfters der Fall ist, redet man sich zu Beginn erste einmal "warm" – und so legt auch Nitzsche im Verlauf seiner Rede immer weiter nach. So nimmt er sich der Kritik aus Polen und der Tschechischen Republik an, die nach dem "Tag der Heimat" in Berlin laut wurde: "Meine Damen und Herren, bei dem, was in den letzten Tagen von polnischer Seite her nach dem 'Tag der Heimat' in Berlin zu hören war, kann einem schon mal die Spucke wegbleiben. Mir nicht: Wir lassen uns von den derzeit in Polen regierenden Zwillingen, und von niemand anderen vorschreiben, über wen wir trauern und wie wir trauern, wie wir unsere Tradition pflegen und welche Museen und Ausstellungen wir eröffnen." Die Kritik an Äußerungen auf dem "Tag der Heimat" in Berlin wird als "hysterisch" bezeichnet, die "denen aus Prag zum 'Zentrum gegen Vertreibung' allzu ähnlich sind".

Beim "Tag der Heimat" hatte die Präsidentin des "Bundes der Vertriebenen", Erika Steinbach, laut Nitzsche in ihrer Rede u.a. ausgesagt: "Ohne Hitler, ohne den Nationalsozialismus hätten all die Wünsche, Deutsche zu vertreiben, die es in der Tschechoslowakei schon davor gegeben hat, die es in Polen schon davor schon gegeben hat, niemals umgesetzt werden können." Nicht wenige SPD-Politiker bezeichneten diese Ausfälle der BdV-Präsidentin als "skandalös", was eine nette Umschreibung ist. Denn: Faktisch werden hier aus Opfern Täter gemacht, die nur auf eine Gelegenheit gewartet haben, ihre schon lange existierenden finsteren Pläne in die Tat umzusetzen. "Hitler hat die Tore aufgestoßen, durch die andere dann gegangen sind, um zu sagen, jetzt ist die Gelegenheit, die packen wir beim Schopfe", zitiert Nitzsche Frau Steinbach. Hitler als Türöffner der Polen und Tschechen – auf die Idee muß man erst einmal kommen.

Nitzsche wäre aber nicht Nitzsche, wenn er sich diese Aussagen nicht nur faktisch zu eigen macht, sondern noch eins draufsetzt. Die Kritik des außenpolitischen Sprechers der SPD-Bundestagsfraktion, Weißkirchen, nimmt er zum Anlaß, eine regelrechte Verschwörungstheorie aufzubauen: "Aber haben es die Vordenker der Tschechoslowakischen und Polnischen Eigenstaatlichkeit mit ihren Konzepten einer völkischen Reinheit der slawischen Gebiete beim Pan-Slawischen Kongreß 1848 in Prag nicht genau so formuliert?" Jetzt wird das krude Geschichtsbild, das gezeichnet werden soll, deutlich: Hitler war der Türöffner dank dem die Verschwörer, diesmal die "slawischen Weltverschwörer", ihre 100 Jahre alten "Vertreibungspläne" endlich in die Tat umsetzen können. Solche Worte müssen wie Balsam auf die Seelen jener Zuhörer Nitzsches gewirkt haben, die sich als Angehörige der "Erlebnisgeneration", als "die verkannten, die wahren Opfer" sehen.

Irgendwie ist es dann, so drängt es sich einem förmlich auf, nur noch ein sehr kleiner Schritt hin zu der These, bei den Überfall- und Vernichtungskriegen Nazi-Deutschlands habe es sich in Wahrheit doch nur um "Präventivkriege" zur "Abwehr" der "Gefahr aus dem Osten" gehandelt. Aber diesen kleinen Schritt mochte der CDU-Politiker in seiner Rede dann doch nicht tun. Aber bekanntlich muß man ja auch nicht immer alles aussprechen, um etwas zu auszusagen.

Vom "Schuldkult" und "Multi-Kulti-Schwuchteln":
Ein CDU-Bundestagsabgeordneter redet braun
Henry Nitzsche, direkt gewählter Bundestagsabgeordneter der CDU aus Sachsen, machte aus seiner dumpf-rechten Gesinnung noch nie einen Hehl...

Category: General
Posted 12/11/06 by: admin