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Israel und Nahost
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Iran spielt mit dem Feuer

Der Iran stellt unter seinem islamistisch-revolutionären Regime ein schweres Sicherheitsproblem für Israel dar. Er trainiert, finanziert und betreibt Terror mittels der Hisbollah im Libanon und der Hamas sowie des Islamischen Jihad im Westjordanland und im Gaza-Streifen. Er oder seine Abgesandten versteckten den Piloten Ron Arad. Unter seiner Ägide fährt Syrien damit fort, Feindschaft dem Frieden mit Israel gegenüber vorzuziehen...

Leitartikel der Haaretz-Redaktion, 16.04.08

Was am schlimmsten ist: Seine Führer bekunden explizit ihren Willen zur Zerstörung des „zionistischen Gebildes“ und arbeiten auf die Verwirklichung ihrer Absicht hin, indem sie Boden-Boden-Raketen entwickeln und auf eine Atomwaffen zustreben.

Der Iran stellt unter seinem islamistisch-revolutionären Regime ein schweres Sicherheitsproblem für Israel dar. Er trainiert, finanziert und betreibt Terror mittels der Hisbollah im Libanon und der Hamas sowie des Islamischen Jihad im Westjordanland und im Gaza-Streifen. Er oder seine Abgesandten versteckten den Piloten Ron Arad. Unter seiner Ägide fährt Syrien damit fort, Feindschaft dem Frieden mit Israel gegenüber vorzuziehen. Was am schlimmsten ist: Seine Führer bekunden explizit ihren Willen zur Zerstörung des „zionistischen Gebildes“ und arbeiten auf die Verwirklichung ihrer Absicht hin, indem sie Boden-Boden-Raketen entwickeln und auf eine Atomwaffen zustreben.

Insofern kann man in den Worten des stellvertretenden Generalstabschefs der iranischen Armee, denen nach Israel im Falle eines Angriffs auf den Iran „sofort vernichtet“ werden würde, keine leere Rhetorik erkennen, die auf Binyamin Ben Eliezer abzielt, der ein ähnliches Versprechen abgegeben hat. Israel hat noch nie damit gedroht, irgendeinen Staat zu vernichten, während der Iran dies unaufhörlich tut.

Die Iraner zählen wahrscheinlich auf die Schwäche des Westens, und sie haben guten Grund dazu. Im Westen gibt es Staaten, die an wirtschaftlichen Beziehungen mit dem Iran interessiert sind, wie beispielsweise die Schweiz im Gasgeschäft. Sie schmunzeln beim Anblick des Schadens, den die Regierung in Washington sich selbst mit der Geheimdiensteinschätzung zugefügt hat, die besagt, dass die Entwicklung nuklearer Sprengköpfe im Iran 2003 eingestellt wurde; erst verspätet gaben die Verfasser des Berichts bekannt, dass die Produktion von spaltbarem Material und die Entwicklung von Raketen weitergehen, was noch wichtiger ist. Doch vergeblich: Andere Staaten sahen in der aufgeweichten Einschätzung die Lizenz dazu, den Druck auf den Iran zu suspendieren. In Teheran wartet man nun auf die Präsidentschafts- und Kongresswahlen. Die aus ihrer Sicht erwünschte Folgerung besteht darin, dass die Gefahr einer amerikanischen Militäraktion, die in den vorangegangenen Jahren in greifbarer Nähe war – und deren Drohung eben jene vermutete Suspendierung der Sprengkopfentwicklung verursachte), fast gänzlich vorüber ist.

Wenn dies die iranische Kalkulation ist, hat sie etwas Riskantes an sich. Möglichweise kann die Nuklearisierung insofern nicht als unmittelbarer Anlass zum Handeln dienen, als der Iran die militärische Nuklearschwelle voraussichtlich nicht innerhalb der nächsten zwei Jahre überschreiten wird, doch liefern die Iraner Präsident Bush zusätzliche Gründe.

Die Ermordung von Amerikanern im Irak, die Beschädigung der Fähigkeit der Regierung in Bagdad, Sicherheit herzustellen und einen amerikanischen Abzug zu ermöglichen, die Bedrohung der irakischen Wirtschaft, die Einmischung in libanesische Angelegenheiten mittels der militärischen Beziehung mit der Hisbollah, die Ermunterung des palästinensischen Terrors und nicht zuletzt die atomare Herausforderung gegenüber Israel und die Annahme, dass dies dem Iran einen Präventivschlag bescheren kann und damit die ganze Region in einen neuen Krieg versinken könnte – all dies stellt einen Grund für amerikanisches Handeln dar.

Die Bodentruppen der US-Army sind zwar bereits bis an den Rand ihrer Möglichkeiten strapaziert, aber ihre Luftwaffe und die reichlich zur Verfügung stehenden Raketen würden für eine Operation gegen den Iran genügen. Das iranische Spiel mit dem Feuer kann den Nahen Osten in Brand setzen. Bush ist zwar nicht der Weltpolizist, aber mangels eines anderen darf man von ihm erwarten, seine Zusicherung zu verwirklichen, den Iran von der Fähigkeit abzuhalten, Israel zu vernichten.

Category: Iran
Posted 04/17/08 by: admin