Warning: Declaration of NP_Print::doTemplateVar(&$item, $look) should be compatible with NucleusPlugin::doTemplateVar(&$item) in /homepages/20/d69932965/htdocs/hagalil/01/de/nucleus/plugins/NP_Print.php on line 47

Warning: Use of undefined constant fontSelector1 - assumed 'fontSelector1' (this will throw an Error in a future version of PHP) in /homepages/20/d69932965/htdocs/hagalil/01/de/nucleus/plugins/print/print.php on line 38

Warning: Use of undefined constant fontSelector2 - assumed 'fontSelector2' (this will throw an Error in a future version of PHP) in /homepages/20/d69932965/htdocs/hagalil/01/de/nucleus/plugins/print/print.php on line 39

Warning: Use of undefined constant fontSelector3 - assumed 'fontSelector3' (this will throw an Error in a future version of PHP) in /homepages/20/d69932965/htdocs/hagalil/01/de/nucleus/plugins/print/print.php on line 40

Warning: Use of undefined constant fontSelector4 - assumed 'fontSelector4' (this will throw an Error in a future version of PHP) in /homepages/20/d69932965/htdocs/hagalil/01/de/nucleus/plugins/print/print.php on line 41

Warning: Use of undefined constant option2 - assumed 'option2' (this will throw an Error in a future version of PHP) in /homepages/20/d69932965/htdocs/hagalil/01/de/nucleus/plugins/print/print.php on line 42

Warning: Use of undefined constant option3 - assumed 'option3' (this will throw an Error in a future version of PHP) in /homepages/20/d69932965/htdocs/hagalil/01/de/nucleus/plugins/print/print.php on line 43

Warning: Use of undefined constant option4 - assumed 'option4' (this will throw an Error in a future version of PHP) in /homepages/20/d69932965/htdocs/hagalil/01/de/nucleus/plugins/print/print.php on line 44

Warning: Use of undefined constant option5 - assumed 'option5' (this will throw an Error in a future version of PHP) in /homepages/20/d69932965/htdocs/hagalil/01/de/nucleus/plugins/print/print.php on line 45

Warning: Use of undefined constant option6 - assumed 'option6' (this will throw an Error in a future version of PHP) in /homepages/20/d69932965/htdocs/hagalil/01/de/nucleus/plugins/print/print.php on line 46
Klick nach Rechts
haGalil.com (http://www.hagalil.com)

Kriminelle Vereinigung auf Bewährung

Ein fragwürdig mildes Urteil aus Stuttgart, wo durchgestrichene Hakenkreuze strafbar sind. Aber gesungene Nazideologie?...

Von Gabriel Landgraf

Wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung mussten sich vier Mitglieder der Neonazi – Band 'Race War' (deutsch: Rassenkrieg) am 21.11.2006 vor dem Landgericht in Stuttgart verantworten. Sie kamen verblüffend glimpflich davon. Das Strafmaß wurde auf Bewährungsstrafen von unter 2 Jahren ausgesetzt, da die Männer geständig waren und sich von ihren Taten distanzierten.

Die höchste Strafe erhielt der 23 jährige Student Max H., der als Gründer und Kopf der Band gilt. Er wurde zu einer Strafe von einem Jahr und elf Monaten verurteilt. Die niedrigste Bewährungsstrafe lag bei 17 Monaten. Staatsanwaltschaft und Verteidigung einigten sich auf das Strafmaß und die Staatsschutzkammer des Gerichts stimmte den Anträgen im Wesentlichen zu.

Die Staatsanwaltschaft warf den vier Männern im Alter von 22 und 25 Jahren unter anderem Volksverhetzung, gemeinschaftliche Gewaltdarstellung und die Bildung einer kriminellen Vereinigung vor. Die Band hatte weiterhin zum Ziel, die nationalsozialistische Ideologie durch die Musik zu verbreiten.

Die Mitglieder die dem ehemaligen Umfeld des verbotenen Blood & Honour (B&H) Netzwerkes nahe stehen, traten auf mindestens 13 Konzerten im In- und Ausland auf. Zu den Konzerten kamen teilweise bis zu 1.500 Besucher. Sänger und Kopf der Band Max H. zeigte sich im Gegensatz zu anderen Mitgliedern häufig sehr offen mit der Band, wie auch auf einen Konzert in Frankreich (2003), bei dem die Band mit einem maskierten Gastschlagzeuger aus Mannheim und einem unvermummten Max H. unter "Sieg Heil" Rufen einen Auftritt vor über 1000 Besuchern absolvierte. Bei Konzertankündigungen wurde die Band als besonderer Überraschungsgast angekündigt.

Neben eigenen Texten wurden aber auch andere Lieder bekannter Rechtsrockgruppen auf Konzerten gespielt, sowie auch von der Gruppe "Landser", deren Rädelsführer derzeit eine Haftstrafe unter Anderem wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung absitzt.

Glorifizierter Nationalsozialismus

Die Texte glorifizieren offen den Nationalsozialismus und rufen zum Kampf gegen die bestehende verfassungsmäßige Ordnung auf.

Auf dem Debütalbum "The White Race Will Prevail", was offenkundig aus rechtlichen Gründen gezielt in den Staaten produziert wurde, aber auch für den deutschen Markt bestimmt war, wird offen die Verherrlichung des dritten Reiches und seiner Protagonisten dargestellt. Es finden sich neben Hakenkreuzen, Waffen - SS und Abbildungen von Adolf Hitler auch Grußworte an das durchaus weiter intakte Netzwerk der verbotenen Blood & Honour Organisation.

Auch in den Texten wird offen gesungen, was in den Köpfen der jungen Männer vor sich geht.

"Als das World Trade Center zusammenkrachte es tausende Juden dem Boden gleich machte. Ach schickt doch noch eins ins Weisse Haus rein, verrecken soll Bush das alte Judenschwein. Jupheidi und Bumsfallera das Weisse Haus ist bald nicht mehr da, Jupheidi und Bumsfallera der Judenbengel Bush ist bald nicht mehr da – ja. Und wenn das alles so weiter geht in Israel bald kein Häuschen mehr steht. Ach bombt doch all die Scheisse weg, versinken soll ZOG[1] in Schutt und Dreck."

In dem Lied "Furchtlos und Treu" wird eine eindeutige Stellung zum Nationalsozialismus bezogen: "Wir haben den Eid auf den F… geschworen, für dieses Land sind wir auserkoren. Für die Reinheit dieser Rasse werden wir es wagen, wir werden die Feinde aus dem Lande jagen."

Nach dieser CD genoss die Band stets wachsender Beliebtheit in der Neonaziszene und auch das Folgealbum "Kingdom of Hate" (2004), was von Max H. selbst produziert wurde, fand größeren Anklang. Jedoch wurde probiert Gestaltung und Text in der Bundesrepublik Deutschland straffrei zu halten, was ihnen jedoch auch bei dem dritten Album "Stimme des Blutes" (2005) nicht gelang.

Die Geständigkeit und Distanzierung gegenüber der Szene ist hier mehr als fragwürdig und dürfte eher als Mittel zur Bewährungsstrafe gedeutet werden, wie auch die Ex-Freundin Isabell P. von Max H. in einem rechtsextremistischen Forum schrieb:

"Man muß dem Staatsanwalt nur richtig in den Arsch kriechen dann klappts auch mit Bewährung"[2]

Anmerkungen:
[1]Zionist Occupied Government (kurz ZOG – englisch für "Zionistisch besetzte Regierung")
[ 2] http://forum.wikingerversand.de, Race War vor Gericht, 21.11.2006

© www.mut-gegen-rechte-gewalt.de - 24.11.2006

Category: General
Posted 11/24/06 by: admin