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Israel und Nahost
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Schlechte Moral: Israel entschuldigt sich bei den Beatles

Der israelische Botschafter in London, Ron Prosor, erhielt nach einem historischen Gesinnungswandel im Jerusalemer Außenministerium den offiziellen Auftrag, sich am Montag früh nach Liverpool zu begeben, um im dortigen Beatles-Museum der Schwester von John Lennon, Julia Bard, ein staatliches Entschuldigungsschreiben zu überreichen...

von Ulrich W. Sahm, Jerusalem, 28. Januar 2008

Wörtlich heißt es in dem Brief, der auch an Ringo Star, Paul McCartney und eine Angehörige von George Harrison gesandt werden soll: „Wir möchten die Gelegenheit nutzen, das historische Versäumnis von 1963 zu korrigieren, als Sie zu einem Auftritt in Israel eingeladen waren. Zu meinem großen Bedauern sagte der Staat Israel ihr angesagtes Konzert ab.“

Als Grund für das verpasste, oder besser verpatzte, Konzert gibt das Ministerium „Geldmangel“ an und behauptet weiter, dass manche Knesset-Abgeordnete den Eindruck hatten, als würden die Beatles „Unkultur“ und einen „schlechten Einfluss auf die Jugend“ verbreiten. „Das war zweifellos ein großes Versäumnis“, heißt es weiter in dem Brief, worin den Beatles bestätigt wird, „eine ganze Generation mitgestaltet zu haben.“

Aus Anlass der 60-Jahres-Feiern Israel werden die noch lebenden Beatles eingeladen, „im Staat Israel zu singen“.

Es kursieren unterschiedliche Legenden, was wirklich vor 43 Jahren passierte, als die Beatles keine Einreisegenehmigung nach Israel erhielten. Verantwortlich scheint der Generaldirektor des Erziehungsministeriums, Jakob Schneider, gewesen zu sein. Der erteilte ausländischen Sängergruppen die Genehmigungen, in Israel aufzutreten.

Sein Sohn, der angesehene Politiker und ehemalige Minister Jossi Sarid, konnte bei seinem Vater keine Bestätigung für diese „lustige Legende“ erhalten. „Mein Vater war zweifellos kein Beatles-Experte. Aber man hat ihm wohl gesagt, dass die Beatles lange Haare tragen, Rauschgift konsumieren und deshalb die Moral der israelischen Jugend untergraben könnten.“

Israels bekanntester Experte für Pop-Musik, Joav Kutner, kommentierte den Entschuldigungsbrief an die Beatles mit den Worten: „Das ist so ziemlich das Dümmste, was sich der Staat Israel je geleistet hat.“ Aufgrund eigener Recherchen bezeichnete er zudem die Legenden über den vermeintlich schlechten Einfluss der Beatles auf Israels damalige hochmoralische Jugend als „niedliche Erfindung“. In Wirklichkeit hätten sich zwei israelische Manager gezankt und „aus reinem Neid“ die Konzertreise zu Fall gebracht.

(c) Ulrich W. Sahm, hagalil.com

Category: Kultur
Posted 01/28/08 by: admin