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Judenhass: Die Massenpsychologie des Faschismus

Die theoretische Achse des deutschen Faschismus ist seine Rassetheorie. Alle anderen Programme sind nur Mittel zum Zweck. Die "Höherzüchtung der germanischen Rasse" und die "Reinhaltung der Rasse und des Blutes" sind nach der NS-Ideologie vornehmste Aufgabe einer Nation, zu deren Erfüllung man jedes Opfer bringen müsse. Diese Theorie wurde im deutschen Faschismus in Form der Judenverfolgung mit allen Mitteln in die Praxis umgesetzt...

Nach Hitler ist die Menschheit einzuteilen, in kulturbegründende, kulturtragende und kulturzerstörende Rassen. Als Kulturgründer komme nur der Arier in Betracht, denn von ihm stammen die "Fundamente und Mauern der menschlichen Schöpfungen". Die asiatischen Völkerschaften wie etwa die Japaner und Chinesen hätten als Kulturträger nur arische Kulturen übernommen und in eigene Formen gebracht. Die Juden dagegen seien eine kulturzerstörende Rasse.

Eine der frühesten Auseinandersetzungen mit diesem zum Rassenwahn gesteigerten Theoriegespinst finden wir bei Wilhem Reich. Die Theoriekritik des Faschismus lässt sich z.B. ohne Wilhelm Reichs "Massenpsychologie des Faschismus" nicht mehr denken. Als erster durchschaute Reich mit seinem klinisch und soziologisch geschulten Blick den fundamentalen Zusammenhang zwischen autoritärer Triebunterdrückung und faschistischer Ideologie. Er analysierte in der Massenpsychologie die Gestik, Phraseologie, die moralischen Schemata und Aktionen der Hitlerei und weist in ihnen die Verschiebung von Sexualangst zu einem Mystizismus nach, der zu einem irrationalen Mechanismus chronischer Abhängigkeit führt.

Besonders interessierte ihn das affektive Übersehen von Widersprüchen und Widersinnigkeiten innerhalb der Rassentheorie.

1933 schrieb er: "Die Rassetheoretiker, die sich auf ein biologisches Gesetz berufen, übersehen, dass die Rassezüchtung an Tieren ein Kunstprodukt ist. Es kommt nicht in Frage, ob Hund und Katze, sondern ob Schäferhund und Windhund eine "instinktive Abneigung" gegen Vermischung haben...
Eine andere "Unsinnigkeit ist die Annahem, die rassische Beschränkung und nicht das Gegenteil, die promiske Paarung, in der Natur, sei das Gegebene".

Reich betonte, es komme bei seiner Untersuchung der Rassetheorie, die statt von Tatsachen zu Wertungen von den Wertungen zu den Tatsachen gelangt, nicht auf ihren rationalen Gehalt an und schreibt:

"Wir werden auch keinem Faschisten, der von der überragenden Wertigkeit seines Germanentums narzisstisch überzeugt ist. mit Argumenten beikommen, schon deshalb nicht, weil er nicht mit Argumenten sondern mit gefühlsmäßigen Wertungen operiert. Es ist also für die politische Praxis aussichtslos, ihm beweisen zu wollen, dass die Neger und Italiener nicht weniger "rassisch" sind als die Germanen. Er fühlt sich als der "Höhere", und damit ist Schluss.
Es ist nur möglich, die Rassetheorie dadurch zu entkräften, dass man über die sachliche Widerlegung hinaus ihre verschleierten Funktionen aufdeckt. Und deren gibt es im Wesentlichen zwei: die objektive Funktion, den imperialistischen Tendenzen einen biologischen Mantel umzuhängen, und die subjektive Funktion, Ausdruck bestimmter effektiver, unbewusster Strömungen im Fühlen des nationalistischen Menschen zu sein und bestimmte psychische Haltungen zu verdecken. Nur die letzte Funktion soll hier erörtert werden. Uns interessiert hier ganz besonders, dass Hitler von "Blutschande" spricht, wenn ein Arier mit einem Nichtarier sich vermischt, während man unter Blutschande üblicherweise gerade den Geschlechtsverkehr unter Blutsverwandten bezeichnet."...

Im Rahmen einer Textsammlung zum Antisemitismus werden wir weitere Texte aus der "Massenpsychologie des Faschismus" veröffentlichen.
Das Buch liegt übrigens in einer Neuauflage vor und ist hier bestellbar...

Category: Antisemitismus
Posted 11/11/07 by: admin