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Israel und Nahost
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Dürfen muslimische Frauen "Ungläubige" heiraten?

Fatwa Dr. Sheikh Salah Al-Sawy: "Frauen sind schwach von Natur und die Vormundschaft eines [nicht-muslimischen] Mannes beeinflusst ihre Fähigkeiten zu argumentieren"...

Von Karl Pfeifer

Es gibt in europäischen mainstream Medien ein tabuisiertes Thema: muslimischen Frauen verbieten die allermeisten muslimischen Geistlichen, die Fatwas erlassen, eine Heirat mit einem Nicht-Muslim, oder wie es im Sprachgebrauch von vielen Muslimen heißt mit einem Ungläubigen.
Wer es wagt, dieses Thema öffentlich anzusprechen, dem/der wird entgegenhalten, dass doch auch andere Religionsgemeinschaften nicht erfreut sind, wenn ihre Mitglieder außerhalb der eigenen Gemeinschaft heiraten. Das ist wohl so, nur gibt es kein Verbot für Christinnen oder Jüdinnen jemand außerhalb ihrer Religionsgemeinschaft zu heiraten und solche Ehen kommen häufig vor.

Hier die Ansichten eines islamischen Geistlichen und Juristen aus den USA:

Fatwa eines einflussreichen islamischen amerikanischen Juristen: Die Ehe einer muslimischen Frau mit einem Nicht-Muslim – verboten und ungültig [1].

Eine Fatwa erlassen im August 2007 durch den Generalsekretär der Vereinigung muslimischer Juristen in Amerika (AMJA): Dr. Sheikh Salah Al-Sawy erklärte, dass eine Ehe zwischen einer muslimischen Frau und einem Nicht-Muslimen verboten und ungültig ist sowie dass Kinder, die in solch einer Ehe geboren werden, illegitim sind.

Hier sind Auszüge aus der Fatwa, die auf www.islamonline.net [2] publiziert wurde.

"Eine Ehe zwischen einer muslimischen Frau und einem Nicht-Muslim ist verboten und ungültig – das ist Konsensus zwischen Muslimen. Eine [muslimische] Frau die sich die Freiheit genommen hat [einen nicht-muslimischen Mann zu heiraten] hat sich aus der muslimischen Gemeinde entfernt – und eine die das tat und wusste dass es unrecht ist, hat etwas getan, was streng verboten ist und hat einen offenen [Akt] der Scheußlichkeit begangen, der sie in den Abgrund der Ketzerei und der Abtrünnigkeit stürzen könnte.

Einige Geistliche sind der Meinung dass [eine muslimische Frau, die einen nicht-muslimischen Mann heiratet] von Anfang [d.h. vom Moment der Ehe] als Ketzerin betrachtet wird, denn der Band der Ehe erlaubt ihr ein sexuelles Verhältnis und Geschlechtsverkehr [mit ihrem Ehemann] und das zu genießen und es ist unvorstellbar, dass sie das Verbrechen [einen Geschlechtsverkehr zu vollziehen] ohne die Sanktion [einer gültigen Ehe] begehen würde.

Die Weisheit des religiösen Banns [gegen die Ehe einer muslimischen Frau mit einem nicht-muslimischen Mann ist, dass es [die Frau] hindert, verführt zu werden von ihrem Glauben abzulassen.

Der Koran rechtfertigt diesen Bann, in dem er sagt, diese Ehen ‚locken [den Gläubigen] zum Feuer [der Hölle, Koran 2:221].’ In anderen Worten, diese führen zu Sünden, die [Sünder] zur Hölle verdammen... weil [die Frau] zur Abkehr [vom Islam] verführt, zu zweifeln [an der Wahrheit] des Islam und zur Herabwürdigung religiöser Rituale.

Frauen sind schwach von Natur und die Vormundschaft eines [nicht-muslimischen] Mannes beeinflusst ihre Fähigkeiten zu argumentieren. [Eine Ehe mit einem Nicht-Muslim] kann die Frau dazu bringen, in den Fußstapfen [ihres Ehemannes] zu schreiten, oder wenigstens ihre [eigene] Religion zu verlassen und ihre Rituale zu vernachlässigen. [In dem sie das macht] ist sie weder Muslim noch eine vom Volk des Buches [d.h. ein Christ oder Jude, wie ihr Ehemann]

Das gleiche gilt für ihre Kinder, die Produkte solcher Ehen, denn sie werden von einem polytheistischen Vater erzogen, der sie drängen könnte, [den Islam] zu verleugnen oder herabzuwürdigen, damit [verusachend], dass sie beide verliert, diese Welt und die kommende Welt.

Eine Person muss einen Puffer zwischen iht und [Taten] haben, die sie zur Verdammnis führen. Eine Person die daran ist Selbstmord zu begehen kann von der Gesellschaft Intervention erwarten, um sein Recht auf Leben zu sichern. Das ist der Grund weshalb die Sharia eine Ehe zwischen einer muslimischen Frau und einen nicht-muslimischen Mann verbietet – weil es der erste Schritt zum religiösen Selbstmord ist, sei es der Selbstmord [der Frau] oder der Kinder, die sie gebiert. Diese [Art] von Selbstmord ist viel ärger als der gewöhnliche Selbstmord, der auch den Mord [an ungeborenen Kindern beinhaltet]. Die Frau kann von der muslimischen Gesellschaft erwarten, zwischen ihr und solch einem Schicksal zu stehen, dabei ihren Glauben und ihre Erlösung in der kommenden Welt zu bewahren.

[Der Koran sagt]: ‚heiratet nicht eher Heidinnen, als sie gläubig geworden sind, eine gläubige Sklavin ist besser als eine Heidin, auch wenn sie euch gefällt. Und verheiratet (eure Tochter) nicht eher an Heiden, als sie gläubig wurden; und ein gläubiger Sklave ist besser als ein Heide, auch wenn er euch gefällt. Sie laden ein zum Feuer, Allah aber ladet ein zum Paradies und Verzeihung [Koran 2:221]’

Die Ausrede, dass sie nicht einen [muslimischen] Partner für die Ehe finden konnte, ist ganz ungültig sowohl von einem religiösen als auch von einem praktischen Standpunkt… denn eine, die keinen Ehemann finden kann, muss keusch bleiben, bis Allah sie [von ihrer Plage] befreit, denn Allah sagte ‚und diejenigen, welche niemand zur Ehe finden, mögen keusch leben, bis Allah sie aus seinem Überfluss reich macht [Koran 24:33]’ [...]

[Eine Ehe zwischen einer muslimischen Frau und einem nicht-muslimischen Mann] ist ungültig und verachtenswert, denn wir wissen und jedermann der Kontakte hat mit muslimischen Gemeinschaften im Westen weiß, dass die Anzahl von [muslimischen] Männer die heiraten wollen wächst. Wenn muslimische Frauen sich rechtschaffen verhalten und die Moschee besuchen, werden sie eine Menge von Heiratsanträgen erhalten und eine Menge [passende Partner] haben von denen sie wählen können....

Die zahlreichen muslimischen Zentren des Westens stellen [heiratsvermittelnde] Dienste zur Verfügung, geben Informationen denen, die heiraten möchten, so dass sie passende [Kandidaten] finden. Wir müssen unsere Bemühungen auf diesem Gebiet verdoppeln, damit wir Männern und Frauen, die keusch bleiben wollen helfen und die Ausrede zu beseitigen, welche von den schwachgläubigen und schwachen Herzen gebraucht werden [nämlich, dass sie keinen passenden Partner finden].

Die Ausrede, dass [der Mann und die Frau] ein emotionales Band teilen, welche kommt um das zu rechtfertigen, was verboten ist, ist eine der verabscheuungswürdigsten Ausreden...".

[1] www.islamonline.net, August 8, 2007.
[2] Die Ehe einer muslimischen Frau mit einem Nicht-Muslim ist verboten, Memri, 11. 10. 2007

Category: Allgemeines
Posted 10/11/07 by: admin