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Eva Hermann und Mügeln: Im Schutze der Volksgemeinschaft

Bei einem Landesparteitag der sächsischen CDU in Mittwalda bestritt Ministerpräsident Milbradt, dass in der sächsischen Kleinstadt Mügeln eine Hetzjagd von 50 Neonazis auf 8 indische Menschen stattgefunden hat. Gleichzeitig phantasiert der "Landesvater" vielmehr von einer "Hetzjagd" gegen die Bewohner der Stadt. Der bildblog.de veröffentlichte gleichzeitig in der Bild-Zeitung abgedruckte Leserbriefe zum "Mutterkreuzzug" der geschassten Fernsehmoderatorin Eva Herman. Man sieht: Die deutsche Volksgemeinschaft steht zu den "ihren"...

Von Jörg Fischer

"Recht hat sie, die Frau Herman! Wie war es denn damals im Dritten Reich? Die Mütter als Garantie für heile Familien, genau so wie auch der Bauernstand. Und heute? Scheidungskinder, Schulversager und Gammelfleisch. Damals unmöglich!" Nein, dieser Leserbrief erschien nicht in der tiefbraunen "National-Zeitung" des DVU-Chefs Gerhard Frey, und auch nicht in einem Blättchen der neonazistischen NPD. Dies ist die Meinung einer Leserin der "Bild"-Zeitung. Ein anderer "Bild"-Leser schrieb an seine Tageszeitung: "Unsere Mütter haben damals in erster Linie ihre Kinder erzogen — und das gut! Wir kamen aus der Schule, das Mittagessen war fertig. (…) Wir hatten Respekt vor unseren Eltern und vor alten Leuten. Die Verbrecherrate war nicht so hoch wie jetzt." Gerade beim letzten Satz bleibt einem fast die Sprache weg – für den Leserbriefschmierer sind die Opfer der NS-Barbarei offensichtlich nicht existierend und das "Dritte Reich" kein schwerstkriminelles Verbrechersystem, das in der Menschheitsgeschichte einzigartig ist und den mit nichts zu vergleichenden Zivilisationsbruch der Shoah zu verantworten hat. Mit ihren Begeisterungsstürmen für die Nazi-"Familienpolitik" hat die geschaßte NDR-Moderatorin Eva Hermann einmal mehr die braune Volksseele zur Begeisterung und zum Überschäumen gebracht.

Aber Frau Hermann ist nicht die einzige, der die deutsche Volksgemeinschaft in der Stunde der Bedrängnis hilfreich zur Seite springt. Auch jene 50 Rechtsextreme, die bei einem Stadtfest im sächsischen Mügeln Jagd auf 8 indische Menschen machten und einige dabei verletzten, bekommen Schützenhilfe – nicht nur von der sächsischen NPD-Landtagsfraktion, sondern von höchster Regierungsstelle des ostdeutschen Freistaates.

Der Nachrichtensender N-tv berichtet auf seiner Website über den Landesparteitag der regierenden Sachsen-CDU aufschlußreiches über die Geisteshaltung des "Landesvaters": "Der sächsische Ministerpräsident Georg Milbradt sieht nach den Ausschreitungen gegen acht Inder in Mügeln die Bewohner der sächsischen Kleinstadt als Opfer einer "hysterischen Debatte"." Diese "Feststellungen" sind zwar weder orginär, noch sind sie originell – schon vor Tagen konnte man aus der Feder der NPD nahezu Wortidentisches lesen. Aus dem Munde eines Ministerpräsidenten sind sie indes doch mehr als beachtlich. Und obwohl im August bei einem Stadtfest rund 50 Rassisten eine Gruppe von 8 Indern angriff, durch eine Straße jagte und verletzte und nur ein herbeigerufenes, massives Polizeiaufgebot die Opfer vor weiteren Angriffen schützen konnte, bestritt Milbradt auf der CDU-Tagung ungeniert, dass es in Mügeln eine Menschenjagd gegeben habe. N-tv.de berichtet weiter: "Wer nach Mügeln komme, sehe sofort, "von einer Hetzjagd kann hier nicht die Rede sein", sagte der Regierungschef. "Ich weiß wie die Menschen in Mügeln sich fühlen, es gab nämlich keine Hetzjagd in Mügeln sondern eine Hetzjagd auf Mügeln und die Mügelner", sagte Milbradt unter dem Applaus der Delegierten." Milbradt wurde dann auf dem Landesparteitag mit fast 74 Prozent der Delegiertenstimmen in seinem Amt als Landesparteichef bestätigt.
Bei den Landtagswahlen 2004 war die neonazistische NPD erstmals seit 1968 mit knapp über 9 Prozent der Stimmen wieder in ein Landesparlament gewählt worden, in den letzten Umfragen lag die Nazi-Partei in Sachsen vor der SPD. Wundern muß einen das nicht unbedingt.

Der Bürgermeister von Mügeln: Ein "stolzer Deutscher"

Category: General
Posted 09/17/07 by: admin