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Baraks Comeback: Schwere Tage für Netanjahu

Shalom Jerushalmi (M'ariw) sieht schwere Tage für Netanjahu, denn Oppositionsführer Netanjahu bleibt im Moment nichts anderes als die Regierung bei ihrer Aktion in Gaza zu unterstützen. Sicher sind dies schwere Tage für Netanjahu, denn die Anerkennung für den bisherigen Erfolg der Aktion erhält vor allem der sozialdemokratische Verteidigungsminister Ehud Barak. Mit ihm wird die Aktion identifiziert...

Ja, Barak, der immer zu Zurückhaltung aufrief, schickte die Flugzeuge aus, um Gaza zu bombardieren, und sie kehrten ruhmreich zu ihren Stützpunkten zurück.
Wer kann sich eine bessere Wahlkampagne wünschen? Die Frage lautet nun, in wieweit die Aktion in Gaza der Schlüssel für eine neue Aufteilung der Mandate in den Umfragen ist, und auf wessen Kosten der Erfolg Baraks gehen wird.

Intuitiv würde man auf Zipi Livni und die Kadima, die Partei der Mitte, tippen. Die Außenministerin präsentiert sich nicht als die Person, die eine Veränderung der operativen Politik in Gaza herbeigeführt hat, auch nicht als dominante Partnerin bei der Entscheidung, den Angriff zu starten, während Barak der Mann war, der der Hamas direkt in die Augen geblickt hat.

Netanyahu sah sich bisher vor allem als Rivale von Livni und ihrer, von Ariel Sharon gegründeten Kadima-Partei. Er wollte sich als der Mann präsentieren, der die wahren Führungsqualitäten besitzt - eben nicht Livni. Darauf war sein Wahlkampf ausgerichtet und nun taucht plötzlich ein neuer Mitspieler auf.

Wenn die Aktion in Gaza gelingt, wird Barak an Popularität gewinnen, wenn nicht, dann wird sich das Bild völlig verändern. In der Zwischenzeit kann man sich gemeinsam mit den Likud-Oberen fragen, wohin eigentlich Bugi Ya’alon, der ehemalige Generalstabschef, verschwunden ist. Von ihm, dem Armeeexperten und Nummer 8 im Likud, hört und sieht man nicht. Hat er gar nichts zu sagen?

Zum Wahlkampf:

Erinnerungen - und ein plötzliches Comeback:
Verfrühte Euphorie und ein bitteres Erwachen

Ofer Shelach erinnert in M'ariw daran, dass auch der Libanon-Krieg mit einem erfolgreichen Luftangriff begann: Beflügelt von diesem Angriff hielt Olmert seine jämmerliche Rede in der Knesset am 17. Juli. Beflügelt von diesem Angriff suchte Israel nicht sofort nach Abschluss dieses Angriffs Wege, um die ganze Sache zu beenden, um das zu bewahren, was erreicht wurde, ohne sich in einen langen Krieg hineinziehen zu lassen... weiter geht's hier...

Und - von Ulrich Sahm, Jerusalem
Krieg und Wahlkampf

Im Prinzip wird am 10. Februar gewählt. In Umfragen standen mal die Rechten hoch in der Wählergunst und dann wieder wurde Kadima und den Linken ein Wahlsieg vorhergesagt. Seit Samstag, als Israel überraschend gegen die Hamas in Gaza losschlug, gibt es glücklicherweise keine irrelevanten Meinungsumfragen zum Wahlkampf mehr.

Zipi Livni (Kadima) und Ehud Barak (Arbeitspartei) sagten wegen der Krise um Gaza ihre Beteiligung an Wahlkampfveranstaltungen ab... weiter geht's hier...

Category: Gaza
Posted 12/31/08 by: admin



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