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Arab Work in Berlin: Die provokative TV-Serie eröffnet das 14. Jewish Film Festival

In Israel war die Serie ein Strassenfeger, nun ist sie erstmals in Deutschland im Rahmen des Jewish Film Festivals Berlin & Potsdam (25. Mai bis 8. Juni 2008) zu sehen: ARAB WORK (Avoda Aravit) des Regisseurs Ron Ninio. Durch ARAB WORK begegnete dem israelischen TV-Publikum zum ersten Mal eine arabische Familie im eigenen Wohnzimmer – und das zur Hauptsendezeit...

"Le Monde" schrieb, dass ARAB WORK „sämtliche Tabus der palästinensischen Bürger Israels durch den Fleischwolf dreht“ und die "New York Times" meinte, dass es den Machern gelingt, „die Mainstream-Produkte der israelischen Unterhaltungskunst durch eine Serie aus arabischer Sicht zu bereichern“.

In ARAB WORK geht es um den Status von Arabern in der israelischen Gesellschaft. Die Serie deckt die Konflikte von Arabern auf, die zwischen Integrationswunsch und der Wahrung eigener Traditionen und Werte hin- und hergerissen sind. Im Mittelpunkt steht Amjad, ein arabischer Journalist. Er will unbedingt zum Kreis der Angesagten dazugehören und ist deshalb bereit sich anzubiedern. Amjads Bedürfnis, sich an die israelische Gesellschaft anzupassen, führt immer wieder zu Konflikten zwischen ihm und seinen konservativ eingestellten Eltern. Gleichzeitig verliebt sich sein einziger Freund, ein israelischer Jude, in Amal. Diese ist Araberin, Feministin und die beste Freundin von Amjads Frau (Clara Khoury).

Realisiert wurde die Serie von jüdischen und arabischen Israelis gleichermaßen. So freut sich das Festival auch, die Hauptdarstellerin Clara Khoury (Die syrische Braut), den Produzenten Danny Paran und den Drehbuchautor Sayed Kashua in Berlin begrüssen zu können. Clara Khoury spielt nicht nur in ARAB WORK, sondern wird am Festival auch im Film "Liebesleben" zu sehen sein. Dieser läuft als Eröffnungsfilm des Festivals in Potsdam am 6. Juni 2008.

Der Autor Sayed Kashua ("Da ward es Morgen" und "Tanzende Araber", beide im Berlin Verlag) liest am Tag der Festivaleröffnung am 25. Mai 2008 um 11 Uhr im Literaturhaus an der Fasanenstrasse 23. Den deutschen Teil der Lesung hält der Schauspieler Jan Josef Liefers ("Tatort", "Der Baader Meinhof Komplex"). Liefers konnte zugleich als Pate des diesjährigen Festivals gewonnen werden.

Seit seiner Gründung 1995 versteht sich das Jewish Film Festival Berlin als offenes Forum für den jüdischen und israelischen Film. Es hat sich zur Aufgabe gesetzt, die wichtigsten Beiträge jüdischer und israelischer Filmemacher nach Berlin zu holen. Das Festival legt großen Wert auf den Austausch mit dem Publikum. So soll das heutige Judentum aus aller Welt als etwas Spannendes und Anregendes erfahrbar gemacht werden.

Programm und weitere Infos:
http://www.jffb.de/

Category: Veranstaltungen
Posted 05/20/08 by: admin



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