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Woher kommt Judenhass?

oder: Wie ein deutsches Lehrbuch gegen Antisemitismus alten Judenhass lehrt...

Von Ramona Ambs

"Woher kommt Judenhass?" so der Titel eines kürzlich erschienenen Lehrbuchs des Verlags an der Ruhr. "Was kann man dagegen tun?" Ein Bildungsprogramm. Materialien, Methoden und Konzepte mit CD-Rom, lautet der vielversprechende Untertitel des 156 Seiten starken Werks für die Arbeit mit Schülern zwischen 12 und 19.

Herausgegeben ist es vom Bildungsteam Berlin- Brandenburg e.V. und Tacheles reden! e.V., die vom Bundesfamilienministerium (BMFSFJ) für dieses Projekt großzügig gefördert wurden. Das Buch gliedert sich in elf Kapitel, wobei das erste die pädagogische Hinführung zum Thema beinhaltet und das elfte Kapitel allgemeine Auswertungsmethoden vorstellt.

Schon im ersten Kapitel werden sehr problematische, banale Erklärungsmuster angeboten. Zum Beispiel auf Seite 12 : Es sei "deutlich, dass antisemitisches Denken häufig eine Reaktion auf gesellschaftliche Veränderung ist". Meiner Meinung nach eine nicht weit gedachte Erklärung, denn was könnte sich denn als Lösung anbieten. Soll man auf gesellschaftliche Veränderungen einfach verzichten?

Fast alle der dann vorgestellten Methoden sind pädagogisch fragwürdig - teilweise haben sie nichts mit dem Thema zu tun, teilweise schaffen sie Unterrichtssituationen, in denen das eigentliche Lernziel ins Gegenteil verkehrt werden kann. Am Ende des dritten Kapitels beispielsweise sollen die Jugendlichen in verschiedenen Methoden ihre eigene Familiengeschichte und ihre politische Meinung preisgeben. Dies geschieht bei einer Methode mit gegenseitigem Interview und musikalischer Unterbrechung, a la stop-and-go-tanz, bei denen dann Fragen gestellt werden, wie zum Beispiel: "Was weißt Du über das Leben Deiner Vorfahren zur Zeit des Nationalsozialismus?", oder "Welche Meinungen zur Zeit des Nationalsozialismus werden in deiner Familie vertreten?", "Findest Du, dass die Auseinandersetzung mit der Zeit des Nationalsozialismus inzwischen vorbei sein sollte?".

Auf eine kurze Antwort folgt wieder Musik und es wird weitergetanzt. Hier fehlt eine überzeugende pädagogische Erklärung. Der "Tipp" - eine immer wiederkehrende Hilfestellung des Buches an den leitenden Pädagogen - an dieser Stelle verrät: "Die Jugendlichen sollen möglichst spontan antworten. Da es bei dieser Methode nicht um richtig oder falsch geht, sollten die Aussagen der Jugendlichen nicht bewertet oder in irgendeiner Form kritisch kommentiert werden." Eine äußerst heikle Methode wie ich finde. Je nach Lerngruppe können da enorme Verletzungen bei den Jugendlichen entstehen. So zwischen zwei Tanzeinlagen zu erklären, dass der Opa ein Massenmörder war oder die Großtante von den Nazis im KZ gequält wurde mag für einen Experimentalpädagogen irgendwie spannend klingen, aber wer fängt auf, was da ausgelöst werden kann? Eine pädagogische Hilfestellung zu solchen nicht unbedingt unwahrscheinlichen Vorkommnissen findet sich nicht.

Und ob die Jugendlichen derlei über sich und ihre Familien preisgeben wollen steht auf einem anderen Blatt. Ein derartiges Projekt sollte ganz anders vorbereitet und begleitet sein.

Kapitel fünf hingegen versöhnt mich kurzfristig wieder mit dem Buch. Ein Zeitstrahl zeigt die Geschichte des Antisemitismus und zahlreiche, gute Materialien auf der dem Buch beigefügten CD-ROM bieten anschauliches, wenngleich auch nicht wirklich neues Material für einen klassischen Bildungsuntericht.

Ja, die Juden haben Christus umgebracht

Dieser positive Eindruck verkehrt sich dann aber im Kapitel sechs vollständig in sein Gegenteil. Da soll es um den christlichen Antijudaismus gehen. Auf Seite 52 des Buches ist die Matthäus-Passion Thema. Mit Musik werden die Schüler eingestimmt. Als Lernziel sollen sie dann unter anderem Vorwürfe sammeln, "die Christen gegen die Juden erhoben" haben. Die Aufgabe des Pädagogen besteht darin die Vorwürfe richtig zu stellen und die Richtigstellung in einer anderen Farbe dazu zu schreiben.

Hier kommt nun eine Stelle, die den Titel unter dem das Buch firmiert gänzlich ad absurdum führt.

Folgende Informationsgrundlage soll genutzt werden (siehe Seite 53): Behauptung: "Die Juden haben Christus umgebracht". Und als empfohlene Richtigstellung wird angeboten: "Das ist richtig". - Kurz glaube ich an einen Druckfehler, man hat das "nicht" halt vergessen, - aber nein, die völlig unlogische Begründung im Anschluss lautet nämlich: "Das ist richtig, denn Jesus wurde in der Provinz Judäa des römischen Reiches geboren. Er selbst, seine Familie und Anhänger waren Juden, die nach den Gesetzen des Moses lebten".
Oho, man sollte sich sein Umfeld also vorsichtig auswählen.
Danach kommt noch ein Ausflug in die christliche Theologie: "Der Tod Jesu in der Art, wie er laut der Überlieferung der Bibel geschah, war ein notwendiger Teil des Lebens, das Gott für seinen Sohn vorgesehen hatte. Auch Jesus selbst bezeichnet seinen Tod in der Bibel als notwendig."

Aha. Nun weiß ich, wie man antijüdische Behauptungen verfestigt und unters Volk bringt: Man schreibt ein Lehrbuch gegen Antisemitismus und holt längst geklärte alte Vorwürfe als "richtig" wieder hervor. Die Pädagogen werdens schon unters Volk bringen. Die Aufklärungsarbeit vieler Jahrzehnte wird so zunichte gemacht. Ohne die lange judenfeindliche Tradition der Kirchen und der Christen wäre Ausschwitz nicht möglich gewesen. Das steht heute fest. Und dann liest man im Jahr 2007 in einem Lehrbuch gegen Antisemitismus, dass die Juden Christusmörder sind. Im Grunde könnte man hier die Buchbesprechung aufhören. Diese Stelle ist einfach so haarsträubend, dass man das Buch besser vom Markt nehmen sollte.

Zumal die restlichen Kapitel leider auch nicht gut sind. Zwar gibt es einige gute aktuelle Beispiele, anhand derer man modernen Antisemitismus darstellen kann, die Methoden dafür sind jedoch nicht wirklich durchdacht. Das räumen selbst die Verfasser ein, denn so stehen bei den "Tipps" immer wieder Hinweise wie (S. 108): "Diese Übung birgt die Gefahr, dass durch die vorhandenen Aussagen antijüdische Stereotypen gefestigt werden oder Jugendliche antisemitische Bilder kennen lernen, die sie bisher noch nicht kannten." oder aber (S.104): "In Gruppen mit einem hohen Anteil rechtsorientierter Jugendlicher bietet sich diese Methode nicht an, da die Gefahr besteht, dass niemand den geschichtsrevisionistischen Meinungen etwas entgegensetzt."

Und somit sind wir - neben dem unsäglichen Jesusmord - beim größten Schwachpunkt des Buches: Die Methoden sind von großer Naivität geprägt (von den zwölf Autoren sind acht Pädagogen). Keine einzige Methode ist speziell für rechtslastige Gruppen oder Klassen entwickelt worden. Nahezu alle Methoden könnten von ein oder zwei jugendlichen Neonazis in einer Gruppe ge- oder sogar zerstört werden. Insgesamt fehlen pädagogische Hilfestellungen für die Lehrpersonen, die noch über keine größere Erfahrung mit Projektarbeit dieser Art haben. Da nutzt dann die reichliche und teilweise gute Materialzusammenstellung leider wenig.

Juden kommen auch in diesem Buch fast nur als "Opfer" vor, lebendige, heute in Deutschland lebende und agierende Juden gibt es nicht. Juden sind, vielleicht schützenswertes, Objekt. Insgesamt bleibt also ein bitteres Resümee. Ein überzeugendes Methodenpaket gegen Antisemitismus ist dieses Buch jedenfalls nicht. Eher das Gegenteil.

Bildungsteam Berlin- Brandenburg e.V. und Tacheles reden! e.V. (Hg.):
Woher kommt Judenhass? Was kann man dagegen tun? Ein Bildungsprogramm
154 Seiten, Euro 24,50, ISBN: 978-3-8346-0158-2


Wer hat "Christus umgebracht":
Schuld ist immer die Rezensentin
Es ist sicher ungewöhnlich, dass eine Rezensentin und ihre Herausgeber in ihrer Redlichkeit und Urteilsfähigkeit derart in Zweifel gezogen werden, dass sich Rezensentin, Herausgeber und Verlag zum Teilabdruck eines kritisch besprochenen Buches genötigt sehen...

Category: Medien
Posted 01/08/08 by: admin



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Comments

wrote:
Das ist richtig, Jeshua starb zwar innerhalb des Roemischen Reiches, aber nicht ohne Mitwirkung und nicht ohne Veranlassung durch Juden. Es geht nun mal nicht anders. Evtl. haette das Thema lauten koennen: War Jesus Deutscher? Warum nicht? So ist die Antwort doch richtig.

Es hat den Anschein, als haette die Autorin des Artikels nicht die Schriften des Neuen Testamentes gelesen.
Es ist nun mal nicht moeglich, ueber Juden ausschliesslich in jeder Art und Weise nur Positivaussagen zu machen.
Dazu wuerde es ein weitreichendes Psychologiestudium brauchen und selbst dann sind Aussagen wie: Juden sind immer ohne Schuld oder es sind keine Juden doch recht eigenartig.

Wenn in der Thora Adam als erster Mensch oder erster Jude vor Abraham gekennzeichnet ist, dann ist das keine antisemitische Aussage. Wenn in der Offenbarung des Johannes Jesus als kommender Koenig gekennzeichnet wird, dann ist das keine antisemitische Aussage.
Der Dreh- und Angelpunkt der christl. Glaubens ist am Kreuz, weil dort so eigenartig es klingen mag, die Rechtfertigung des Menschen geschieht, die Rechtsprechung im Bezug auf ein Schuld- und ein Freispruchurteil Gottes.
Aber das fehlt wohl in dem Buch ueber Judenfreundschaften?
Waren es immer Juden, welche Gesellschaften veraenderten?

Ich wuerde mich auch freuen, wenn Juden aufhoeren, eine Feindschaft gegen das Kreuz Christi zu entwickeln.
Schliesslich bringt es doch auch Juden viele Vorteile!
01/09/08 16:24:09

wrote:
Der obige Artikel ist zwar recht aufschlußreich , angesprochen werden jedoch wichtige Fragen nicht:
In welchen Bundesländern kommt das Buch zum Einsatz ?
Für welche Altersgruppe bzw. Klassenstufe?
In welchen Fach, Ethik oder Gemeinschaftskunde ?
Haben die Eltern im Rahmen des gemeinsamen Bildungs-u. Erziehungsauftrages die Möglichkeit, Pädagogen zu untersagen, ihre Kinder nach familiären Begebenheiten auszufragen ?

@schulzeurope@googlemail.com
"Wenn in der Offenbarung des Johannes Jesus als kommender Koenig gekennzeichnet wird, dann ist das keine antisemitische Aussage."

Dies stellt noch keine antisemitische Aussage dar, aber so wird es ja auch nicht dargestellt.
Ich höre immer nur, ihr Juden habt den Sohn G-ttes umgebracht. Und das ist mit Sicherheit antisemitisch !
01/09/08 17:04:15

wrote:
Übrigens Arik, ich habe dir hier geantwortet:
http://www.hagalil.com/01/d...
01/09/08 18:56:35

wrote:
Schulz schreibt: "Das ist richtig, Jeshua starb zwar innerhalb des Roemischen Reiches, aber nicht ohne Mitwirkung und nicht ohne Veranlassung durch Juden."

Achja? Keine Ahnung aber davon eine Menge, nicht wahr?
Vielleicht informieren Sie sich mal und nicht bei den Christen.

Ihre Aussagen sind insgesamt sehr merkwürdig und klischeebehaftet:

Der Prozess Jesu aus Sicht des Jüdischen Rechts: http://www.juedisches-recht...
01/09/08 19:00:26

wrote:
Sorry , Yael , dass ich nicht mehr geantwortet habe. Ist angekommen und es tut mir leid, mal wieder nicht genau gelesen zu haben.
01/09/08 20:26:22

wrote:
@schulz
Ganz so einfach wie behauptet ist die Sache eben nicht. Selbst eine Broschüre zum Film "Die Passion Jesu", herausgegeben vom Katholischen Bibelwerk Stuttgart, schreibt zur Frage "Sind die Juden schuld am Tod von Jesu?" nicht einfach "Ja, stimmt genau", sondern (wer lesen kann, der lese): "Das Christentum hat über Jahrhunderte behauptet, die Juden seien Gottesmörder, sie hätten Schuld an der Kreuzigung Jesu. Diese Behauptung hat Pogrome gegen jüdische Menschen gerechtfertigt. Sie ist ein wichtiger Baustein, auf dem der christliche Antijudaismus und der rassistische Antisemitismus aufgebaut haben...". Das Bibelwerk macht klar, dass diese Behauptungen immer wieder belegt wurden durch Aussagen aus der christlichen Glaubenslehre, die eine Beteiligung von Männern aus der jüdischen Führungsschicht, wie Kajafas, unterstellen. Sicher dürfe nicht "die Juden sind schuld" oder "das Judentum war beteiligt" gesagt werden.
Sicher gab "auch in der jüdischen Führungsschicht" Menschen, so das katholische Bibelwerk, mit "unterschiedlichen politischen Interessen", auch solche, "die mit Rom zusammengearbeitet haben"... "So wird im Johannesevangelium (11,48) ein Hoherpriester zitiert, der fürchtet, Jesus könne durch seinen Erfolg im jüdischen Volk den Römern als politische Bedrohung erscheinen"...
Wie gesagt, ganz gewiss nicht der Weisheit letzter Schluss, weit entfernt davon, aber die Tatsache, dass selbst diese quasi offizielle katholische Erklärung der plumpen Behauptung "Die Juden haben Christus umgebracht" so deutlich widerspricht, zeigt doch wie absurd es ist, dass diese Behauptung dann in einem Werk auftaucht, das unter der Überschrift "Hilfestellung für Pädagogen - gegen Antisemitismus" unter die Lehrerschaft gebracht wird.

Viel tiefschürfender, sachlicher und faktenbetonter, da eben nicht an theologische Dogmatik gebunden ist selbstverständlich der Beitrag des Lehrstuhls für jüdisches Recht: http://www.juedisches-recht...
01/09/08 21:12:15

wrote:
Auch ich dachte erst einmal das kann doch nicht sein, ein solcher Schlag ins Gesicht aller, die sich um Wahrheit bemühten und noch immer mühen.

Auf den Seiten zum jüdischen Recht lese ich beispielsweise: "Die Frage, welche Rolle der Sanhedrin - wenn überhaupt - gerade im Zusammenhang dieser Geschehnisse spielte, ist für den Historiker des jüdischen Rechts von höchstem Interesse. Dass der Prozess vor dem römischen Statthalter nach römischem Recht und gemäß römischen Verfahrensvorschriften geführt wurde, erhöht noch das Interesse an den damit angesprochenen Problemen. Doch so verspätet diese Untersuchung auch erfolgen mag - weder die damit verbundenen Schwierigkeiten noch ihre Ergebnisse haben ihre Aktualität eingebüsst."

Wie man wieder einmal sieht!

"Hunderte Generationen von Juden sind in der ganzen christlichen Welt für ein Verbrechen bestraft worden, das weder sie noch ihre Vorfahren begangen haben, obwohl es reine Wahrheit ist, dass ihre Vorfahren keinen Anteil daran hatten"..."

Wenn ich denke, welche Mühe sich beispielsweise Dr. Miller gemacht hat und vor ihm Chaim Cohen und so viele viele andere. Und dann kommt ein deutsches Ministerium und bringt eine solche Anleitung für Lehrer heraus. Und das ganze heisst dann "Pädagogen gegen Antisemitismus".
Ich bin mir sicher, dass die genannten Autoren ganz tolle Diplome haben.

In solchen Momenten bin ich wirklich froh, nicht in Deutschland zu sein. Ramonas Sorge ist sehr begründet.
01/10/08 00:37:05

wrote:
Schulz: "Es hat den Anschein, als haette die Autorin des Artikels nicht die Schriften des Neuen Testamentes gelesen."

Wollen Sie damit sagen, dass man diese für bare Münze nehmen muss und als alleinige Quelle der Wahrheit, wenn man sich zu diesem Thema aüßern möchte?

Begreifen Sie was Sie da sagen?

Der von den Autoren des Bildungsteam Berlin- Brandenburg e.V. und Tacheles reden! e.V. vorgebrachte Argumentationsstrang macht ja genau dasselbe. Es wird christliche Dogmatik zum Maß aller Dinge angelegt. Sogar als Maß der Logik, denn so kommt die zitierte Passage daher: "Der Tod Jesu in der Art, wie er laut der Überlieferung der Bibel geschah, war ein notwendiger Teil des Lebens, das Gott für seinen Sohn vorgesehen hatte. Auch Jesus selbst bezeichnet seinen Tod in der Bibel als notwendig."

Dabei ist da nichts logisch. Alles baut auf der Grundaussage auf, und auch wenn es sich anhört, als würde man da sogar ein Zugeständnis machen, immerhin war das Opfer selbst Jude, und hat sogar selbst eingesehen, dass sein Tod notwendig ist, bleibt die Folgerung knallhart und in der Konsequenz fatal.
Man kann es so gut meinen mit den Juden wie man will, man kann sogar Gottes eigenen Plan für seinen Sohn ins Feld führen, den man auch von irgendwoher zu kennen scheint, das alles nützt nichts, "die Juden sind schuld". Fertig!
01/10/08 01:06:48

wrote:
Diese Rezension ist einfach unglaublich. Ich kann allen Leserinnen und Lesern nur empfehlen, sich im Netz nach anderen Besprechungen umzuschauen (z.B. unter http://www.mut-gegen-rechte...). Dann wird schnell klar, dass die krude Behauptung der Rezensentin, hier würde eine Sammlung pädagogischer Methoden gegen Antisemitismus in Wirklichkeit Vorurteile gegen Juden aufwärmen, einfach ein kompletter Unsinn ist.

Herausgegeben ist das Buch von Tacheles reden! e.V. und Bildundungsteam Berlin-Brandenburg e.V. -- zwei Projekten, die seit Jahren und sehr aktiv Bildungsarbeit gegen Rassismus, Rechtsextremismus und Antisemitismus leisten. Wie sich außerdem im Vorwort (S.7) nachlesen lässt, wurden die entwickelten Übungen mit Kolleginnen und Kollegen von diversen Einrichtungen diskutiert, die im selben Feld arbeiten -- so wird Mitarbeitern des DGB-Bildungswerks Thüringen, der Jugendbegegnungsstätte Anne Frank, des Fritz-Bauer-Instituts, des Jüdischen Museums Berlin, der Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus und des Anne-Frank-Hauses Amsterdam gedankt. Und alle diese Leute haben übersehen, dass hier erneut Hass gegen Juden gesät wird?

Die Rezensentin meint, in dem Buch "sehr problematische, banale Erklärungsmuster" zu finden, und zitiert dazu aus der Kurzübersicht, in der jedes Kapitel mit zwei Sätzen vorgestellt wird. Vielleicht hätte sie doch ein bisschen mehr lesen sollen, etwa das Vorwort: Antisemitismus, so ist da zu lesen, "dient als Erklärung für unverstandene gesellschaftliche Krisen und Umbrüche, indem er eine vermeintliche weltumfassende Verschwörung von Juden als deren Ursache aufführt". Oder Kapitel 7 zum modernen Antisemitismus (darauf verweist der von ihr zitierte Satzteil), in dem es um die gesellschaftlichen Veränderungen im Umbruch zur Moderne geht, um Veränderungen in den Lebenswelten, Aufstieg des Industriekapitalismus, Veränderungen in den Geschlechterrollen, in der Politik (Parlamente, Parteien), Entstehung des deutschen Nationalstaates, Emanzipation der Juden und vieles mehr. Und dabei eben um die Frage, wie die im 19. Jahrhundert entstehende Ideologie des modernen Antisemitismus all diese Veränderungen deutet, wie sie sich mit anderen neuen Ideologien (v.a. Nationalismus und Rassismus) verbindet, wie sie Ängste und Frustrationen aufnimmt und in politische Mobilisierung verwandelt... -- Zweifellos ist auch diese Analyse des modernen Antisemitismus nicht vollständig. Aber welche Unterrichtsstunde, welcher Projekttag könnte denn eine ganz und gar vollständige Analyse liefern? Und vor allem: was, bitteschön, soll daran "banal" und "sehr problematisch" sein? Nach aller Erfahrung in der Jugendarbeit ist das weit mehr, als die meisten Jugendlichen je über modernen Antisemitismus gelernt haben.

Eine Bemerkung zu der hier so heftig diskutierten Methode mit einem Abschnitt aus Bachs Matthäus-Passion und der Luther-Bibel: Ich verstehe die Aufregung der Rezensentin nicht. Es ist doch klar, dass es sich (a) um eine Eröffnungs-Methode handelt, also deren vorläufige Ergebnisse nicht so stehen bleiben, sondern Material für Weiterarbeit sind, und dass es sich (b) um Vorwürfe handelt, die innerhalb des christlichen Glaubenssystems eine bestimmte Funktion hatten (in einigen Kontexten auch noch haben). Was ist denn falsch daran, auf den Widerspruch zu verweisen, dass der Tod des Jesus einerseits theologisch notwendig ist und andererseits einer Gruppe von Menschen als Kollektivschuld angelastet wird? Die wenigsten Jugendlichen haben sich je darüber Gedanken gemacht, dass das christliche Neue Testament eine Geschichte erzählt, die unter Juden spielt. Aber erst wenn das klar ist, kann man überhaupt beginnen, sich das widersprüchliche Verhältnis des Christentums zum Judentum und seine Veränderung vom Mittelalter bis in die Gegenwart klarzumachen.

Die Rezensentin bemängelt, keine einzige der im Buch vorgestellten Methoden sei "speziell für rechtslastige Gruppen oder Klassen entwickelt worden", und behauptet, fast alle seien durch ein bis zwei Neonazis leicht zu stören. Mit dem ersten Punkt hat sie sicher, mit dem zweiten immerhin teilweise recht. Damit wird das Buch aber nicht unbrauchbar. Erfahrungsgemäß funktionieren Methoden des Sozialen Lernens nicht, wenn in einer Gruppe ein oder zwei Mitglieder aktiv versuchen, den Gruppenprozess zu stören. Aber dennoch lassen sich in den meisten Gruppen Methoden des Sozialen Lernens sinnvoll einsetzen. Ebenfalls erfahrungsgemäß sind ideologisch gefestigte Antisemiten jeder Argumentation unzugänglich -- aber auch das heißt nicht, dass es sinnlos wäre, jemals wieder mit Argumenten gegen Antisemitismus vorzugehen. Die Herausforderung für Pädagoginnen und Pädagogen besteht darin, jeweils klug zu entscheiden, welche der Methoden im Einzelfall für ihre Gruppe passen. Zur Unterstützung bietet das Bildungsteam übrigens -- in Zusammenarbeit mit dem Jüdischen Museum Berlin -- Fortbildungen zur Arbeit mit den Methoden an.
01/10/08 02:03:30

wrote:
Ein letzter Punkt noch, nach Ansicht der Rezensentin kommen Juden "auch in diesem Buch mehrheitlich wieder einmal nur als 'Opfer' vor -- lebendige, normale Juden fehlen." Warum ihr nun die jüdischen Berliner und Berlinerinnen, die in dem Film "Leben und leben lassen" interviewt werden (Kapitel 4, Methode 2, S. 34 und 35), nicht normal genug sind, kann einem eigentlich egal sein. Aber nicht, warum sie nur Opfer sieht. Es wird ja seit langem diskutiert, ob in der pädagogischen Arbeit gegen Antisemitismus die Begegnung von Nichtjuden mit jüdischem Leben und jüdischer Kultur im Vordergrund stehen sollte, oder ob es in erster Linie darum geht, dass Nichtjuden sich mit ihren eigenen Einstellungen, Vorurteilen und mit gesellschaftlichen Strukturen auseinandersetzen. Beide Auffassungen haben gute Argumente auf ihrer Seite. Dies könnte die Rezensentin zumindest erwähnen, ehe sie ihre schnell dahingeschriebene alles-wie-immer-Abschlusspointe versucht. Etwas mehr Tiefgang vorausgesetzt, könnte sie sich vielleicht sogar die Frage vorlegen, ob eine Geschichte wie "Hitlerjunge Salomon" -- die filmisch veränderte Biografie eines Jugendlichen, der List und Mut entwickelt, um seine Identität ringt, der überlebt und seine Geschichte erzählt -- ob solch eine Geschichte ihren Erzähler tatsächlich auf einen Opfer-Status reduziert. Oder ob er nicht gerade aus der Perspektive selbstbewusster Aktivität spricht und die Methode auch genau dies vermittelt. Mit solchen Fragen allerdings muss man sich überhaupt beschäftigen wollen. Die Rezension macht dagegen den Eindruck, als habe hier jemand ein Buch nach einem Anlass durchblättert, mal schnell drauflos zu schreiben.
01/10/08 02:03:55

wrote:
Es ist eine unverschämte Frechheit was hier an diesem Buch kritisiert wird. Anstatt sich hinter dieses Buch zu stellen, indem wirklich mal versucht wird gute Ansätze zu entwickeln, wird kritisiert.
Hat die Autorin überhaupt eine Ahnung wie wenig viele Jugendliche in Deutschland überhaupt von den angesprochenen Themen wissen?

Wenn sie sich so gut auskennt, wieso sagt sie dann nicht wie sie argumentieren würde gegen Störer. Das wäre doch mal ein positiver Ansatz.

Die Vereine Tacheles reden! e.V. und Bildundungsteam Berlin-Brandenburg e.V werden nicht einfach so gefördert, wenn sie nicht gute Ergebnisse hätten! Hat sich die Autorin das mnal überlegt???

Die beiden Vereine werden auch nicht nur vom Familienministerium unterstützt, wie behauptet, sondern von vielen anderen Stellen auch. Und das seit Jahren!
Die haben alle keine Ahnung?

Ist die Autorin auch seit vielen Jahren ganz vorne in der Bekämpfung der Rechten Gefahr wie die Autoren dieses engagierten Buches?
Das Buch wurde nicht von einer Person geschrieben, sondern von einem Team!

Warum hat MUT GEGEN RECHTE GEWALT! das Buch so gelobt?
Das ist eine Aktion des STERN! Was der Stern in der Bekämpfung des Rechtextermeismus geleistet hat, das kann auch keiner in Abrede stellen. Und die haben auch keine Ahnung?
01/10/08 02:42:40

wrote:
@Mendy
"Die Vereine Tacheles reden! e.V. und Bildundungsteam Berlin-Brandenburg e.V werden nicht einfach so gefördert, wenn sie nicht gute Ergebnisse hätten! Hat sich die Autorin das mnal überlegt???"
Dieses Argument finde ich ziemlich naiv. Weil es gefördert wird, muss es gut sein? ... Die (deutsche, und nicht nur die) Gesellschaft steckt voller antisemtischer Stereotype, die natürlich auch von gutwilligen Pädagogen unwissend weitergegeben werden. Eine "richtige" Einstellung schützt vor Unwissen und Naivität nicht. Man muß schon genau hingucken dürfen und auch kritisieren dürfen, obwohl etwas gut gemeint ist.
Ob die Kritik zutrifft, kann ich nur beurteilen, wenn ich mir das Unterrichtsmaterial selbst angeschaut und die Kontexte der kritisierten Stellen miteinbezogen habe. Ich finde solche Unterrichtsmaterialien immer sowieso in ihrer Wirkung sehr ambivalent: Denn Unterrichten lernt man davon nicht. Ein schlechter Lehrer, der nicht begreift, wo er wie eingreifen, aufgreifen, dagegenhalten, oder auch laufen lassen muß, der bleibt auch mit gutem Material schlecht. Und ein Lehrer, der selbst nix vom Antisemitismus versteht, der kann auch mit diesem oder besserem Material dieses Thema nicht gut unterrichten. Alle solche Materialien können solide pädagogische Expertise und solides Fachwissen zum Thema überhaupt nicht ersetzen. Aus Erfahrung weiß ich aber, daß viele LehrerInnen dieses Thema entweder ganz meiden, weil sie Angst haben, etwas falsch zu machen, oder es unglaublich naiv angehen. Und es nutzt nichts, sich darüber bloß aufzuregen. Es ist eben so. Deswegen muß man damit leben, daß das Thema überhaupt in Angriff genommen wird. Und das heißt zunächst eben notgedrungen: Es werden auch viele Fehler dabei gemacht.
01/10/08 10:07:12

wrote:
Aus den Fehlern kann man aber nur lernen, wenn man darauf hingewiesen wird. Und da scheint die Bereitschaft ja nicht groß zu sein.
Dass man bei MUT, einer PR Aktion des Stern, das Buch gut findet, ist sicher nicht Expertise genug. Ich finde die Rezension von Ramona Ambs etwas gründlicher. Die vom MUT eher einfach mal drauflos- oder abgeschrieben.
Außerdem ist es gängige Praxis, dass eine aktionistische PR Aktion die andere lobt. Gerade deshalb wird Kritik nicht viel erreichen, eben weil sich ähnlich gelagerte Organisationen immer wieder gegenseitig hochleben lassen.
01/10/08 10:44:55

wrote:
Man muss das jetzt nicht zur Diskussion um Sinn und Zweck der Paedagogik ueberhaupt ummuenzen.
Es wurde auch nicht "Hitlerjunge Salomon" kritisiert. Der Film stammt doch nicht vom "Bildungsteam", oder?
Und die Aussage im Sinne von "wo gehobelt wird, da fallen Spaene" ist auch zu billig. Immerhin hatte man, nach eigenen Angaben, etliche Jahre Zeit und ausreichende Personaldichte, um etwas Sinnvolles zustande zu bringen.
01/10/08 11:04:11

wrote:
Diese Geschichte "versuchspädagogisch" mit Tanzeinlagen und Spontaninspirationen zu vermitteln erinnert mich an Plocher,s Nazometer.
Es ist verwerflich,gerade diese Geschichte als pädagogisches Versuchsfeld zu missbrauchen.
Wer sich einmal wirklich ernsthaft mit der Schuld der Kirche an den Antisemitismus auseinandersetzen will, sollte Gerhard Czermak und Friedrich Heer lesen.
Diese Literatur werden wir aber eher auf dem Index christlicher Organisationen finden.
Fazit: Der grösste Teil des Jesus-Urteils und Vollzugs ist eine nachgedichtete Geschichte des "Neuen Testamentes" und damit keiner ernsthaften Geschichtsdiskussion würdig.
Der christliche Jesusmord-Theorie ist in der religiös gelehrten Form eine trivialisierte Lüge.
01/10/08 12:40:08

wrote:
Noch heute werden „die Juden“ als die Mörder Gottes beschuldigt, selbst in vollen Kirchen.

Dies ist kein Märchen und ganz bestimmt keine Rufschädigung.

Gläubige katholische Christen und solche die sich dafür halten und Kraft und Hoffnung aus und von optischen Anwesenheitspräsentationen in christlichen Kirchen zehren und Gott, ja Gott persönlich der immer und überall anwesend, hörte diese Worte aus dem Munde eines ausgebildeten, katholischen Pfarrers und ja, auch ich war Zeuge. Ein augenblickliche Bewegungsunfähigkeit und persönliche, sehr tiefe Verletztheit überkam mich als ich dasaß und vollkommen gelähmt von meinem Entschluss diesen christlichen Gottesdienst beizuwohnen, diese Worte hörte. Was hatte ich da eigentlich zu suchen, der aus tiefster Seele jüdische Überzeugungen im Herzen trägt? Damals glaubte ich noch an den Dialog der Religionen und glaubte fest daran, dass es vernunftbegabten Christen aus eigener Kraft möglich ist den anderen so zu lieben wie sich selbst und trotzdem ich so hart von diesen Worten getroffen wurde, heute sehr gut verstehe, dass es Gottes Wille war, dass ich mit meinen eigenen Ohren höre was in heutiger Zeit vollkommen unfassbar erscheint und doch aktuelle beschämende Realität ist.

Bewusst-, aufrührerischer und unmenschlicher Antijudaismus einzelner Kompetenzträger und christlicher Kirchendogmatiker bis in die heutige Zeit die Rechtfertigung in den ewigen Gottesmordanschuldigung herleiten, die abgrundtiefe Verachtung gegenüber dem jüdischen Volk und nie ermüdende, geistige Brandstiftung „Nichtinformierter“ zur Folge hat, die es fortlaufend zu praktizieren und zu erhalten gilt.

Gott alleine fällte bereits das Urteil über diese Lügen und antisemitische Hetze seitens dieses Vatikangeschulten Hasspredigers auch wenn mir völlig klar ist, dass, das gefällte Gottesurteil in der christlichen Gemeinde dieser alten Stadt und hochanständigen „feinen Gesellschaft“ kaum jemanden zum Nachdenken animierte.

Die nationalbewußten Deutschen unter Hitler, die sich für die Norm hielten, hassten nicht die deutschen Juden und die weiteren europäischen Juden, weil sie anders waren, sondern vielmehr, weil sie zu ähnlich waren und ja, genau wegen dieser Nähe waren die Juden diejenige Gruppe, die (allein aufgrund ihrer puren Existenz) am meisten die nationalsozialistische Doktrin der "reinen Rassen" und der angeblichen "unüberwindbaren rassischen Unterschiede" in Frage stellte, ja es unter allen Umstand galt sie aus genau diesem Grunde zu vernichten.

Die aktuelle selbstzerstörerische Tendenz gegenüber Ausländern, geschürt von bibeltreuen Patrioten in Ministerpräsidentengestalt, die heutige bürgerlich-kapitalistischen Konkurrenzgesellschaft in eine fatale Entwicklung führ, dass nämlich die Unterdrückung des Menschen durch den Menschen auch weiterhin weder mit Hilfe der nationalen "ethnischen" Identität noch mit Hilfe des christlichen Glaubens überwunden werden kann.

Die schweigende Mehrheit des Bildungsbürgertums in der Bundesrepublik ist sich über die Gefahren für die Demokratie von Rechts durchaus bewusst und ganz bestimmt haben wir schon deshalb auf deutschen Straßen auch den tattäglichen Aufstand der Anständigen – nicht wahr?

Ja, die rechten Schlägertruppen im Osten der Republik sind ja schließlich nur ein Randerscheinung und schlussendlich sind die kriminell gewordenen Ausländer im eigenen Land die wahren Feinde der eigenen Nation.

Diese Weltsicht hat ja schon mal ganz prima zum Wahlerfolg geführt, 1933 von Hitler und in Hessen wird wohl auch dieses mal wieder klappen, muss der Stimmenfang sich nur der allgemeinen Gemütslage vieler Nationalbewussten in diesem schönen Lande anpassen um zu punkten, schließlich ist man in Deutschland diesbezüglich geschichtserfahren und geschichtsbewußt! Das allerdings ausgerechnet die Bundeskanzlerin Angela Merkel auf diesen rechtslastigen Schachzug reinfällt, nein ihn sogar mithilft auszuführen sehr bedenklich und befremdent anmutet aber da die CDU und die CSU offensichtlich kein anderes und vielleicht dringenderes Problem auf ihrer Agenda zu vermerken hat, das als Zu Aller Erst anzupacken wäre und ist, dann, ja dann tun’s die kriminellen Ausländer bis zur Wahlentscheidung auch, ist dieses Thema in Deutschland schlussendlich „eindeutiges Wahlgewinn-Thema“ und nun heißt es in Hessen, nein bald bundesweit – JETZT oder NIE !!!

Gottes Wille war, dass dem gebürtigen Galiläer Rabbi Jehoschua Ben Joseph wiederfuhr was vielen „Menschen“ wiederfährt auch und vor allem ohne „echtes Wissen“ von dem was sie sagen und was sie tun und ich Rabbi Jehoschua Ben Joseph folgendes zugestehe: ja, er war nur ein Mensch und ja, er war ein gewöhnlicher Sterblicher und ja, er irrte im Glauben an seine Auserwähltheit!
01/10/08 13:43:37

wrote:
Danke, Ramona. Guter Artikel.
01/10/08 14:01:10

wrote:
Schulz schrieb.

"Ich wuerde mich auch freuen, wenn Juden aufhoeren, eine Feindschaft gegen das Kreuz Christi zu entwickeln.
Schliesslich bringt es doch auch Juden viele Vorteile!"

Welche Vorteile bringt denn das "Kreuz Christi" den Juden - was meinen Sie damit?
01/10/08 14:07:15

wrote:
@ Rezensentin

Zu "Die Juden haben unseren Heiland umgebracht":

Wer darauf hinweist, dass Jesus selber Jude war, und wer dazu noch sagt, Jesus Tod sei doch im christlichen Heilsplan vorgesehen gewesen (was stimmt), entzieht jedem christlichen Antisemitsmus die Grundlage. Ich verstehe die Kritik daran nicht.
01/10/08 14:36:53

wrote:
Hier wird qualifizierten Pädagogen von vornherein abgesprochen, dieses Buch sinnvoll und differenziert einzusetzen.
Allerdings wird auch davon ausgegangen, dass Pädagogen aus einem christlich orientierten Weltbild heraus agieren.Schulklassen sind aber multikulturell geprägt. Schüler aus verschiedenen Religionen sitzen in den Klassenräumen nebeneinander. Jetzt stellt sich die Frage, ob dieses Bildungsprogramm sich auch an jüdische Kinder und Jugendliche wendet. Hier wird es zugleich problematisch. Jüdische Schüler haben es eh schon nicht leicht an deutschen Schulen und nun sollen sie sich auch noch insoweit outen, dass sie wieder Angriffsziele werden könnten. Sie wären gezwungen, ihr G-ttes - u. Weltbild zu erklären- zu verteidigen; klar darzustellen, dass dieser Jesus aus ihrer Sicht nicht der Messias ist und es auch keinen Dreieinigen G-tt gibt. Schon das Hören der Matthäus-Passion als schulisches Pflichtprogramm stellt für orthodox, jüdische Schüler eine Beleidigung, wenn nicht sogar eine religiöse Nötigung dar.
Daher halte ich es für unabdingbar, jüdischen Familien ein Mitspracherecht bei der Verwendung dieses Bildungsprogammes einzuräumen - zum Schutz ihrer Kinder.
01/10/08 14:52:30

wrote:
Bei all diesen Diskussionen wird immer deutlicher, dass wir dringend religiöse Bildungseinrichtungen( Kindergärten bis weiterbildende Schulen) in Deutschland benötigen. Es muß die Möglichkeit geschaffen werden, dass alle in Deutschland lebenden jüdischen Kinder religiös geprägte Schulen besuchen können. Muttersprachlicher Unterricht(hebräisch, jiddisch), Vermittlung jüdischer Werte und Kultur und die Liebe zum Staat Israel sollte im Mittelpunkt der sozialkulturellen Bildung stehen.
01/10/08 15:53:03

wrote:
Ich kann "Arik" nur recht geben, wenn er schreibt, dass auch Pädagogen eine christliche Orientierung haben, denn auch hier aufgewachsene Atheisten können sich dieser Orientierung nicht entziehen.
Welchen Schaden aber traditionelle rein-christliche Erziehung und die Vernichtung der Aufklärung nach Prof.Cohen und Rabbi L.Baeck in der heutigen Gesellschaft erzeugt hat, wird erst jetzt nach 60 Jahren deutlich wenn in religiösen Fundamentalkonflikten das westliche Wertesystem nur noch von amerikanischen Evangelikalen verteidigen wird, die tatsächlich an eine 6.000(?) Jahre alte Welt glauben. Europa selber hat nur noch Shopping, Karriere und Dauerpartys.
Das kann man als indirektes Ergebnis und moralische Spätfolge des deutschen Völkermordes ansehen.
Was in diesem Kontext heute als „multikultureller“ Unterricht bezeichnet wird, kann ich nach den obigen Einwänden darum nicht zustimmen.
Entschuldigt bitte die offene Kritik an "christliche Leidkulturen"
01/10/08 15:55:32

wrote:
@Ulli
Ich hatte auch nicht von "multikulturellen Unterricht" gesprochen, sonder nur von multikultureller Zusammensetzung von Schulklassen.
.... die tatsächlich an eine 6.000(?) Jahre alte Welt glauben.
Es ist ihr gutes Recht, zu glauben, wie sie es wollen und auch ihre Kinder so zu erziehen. Ich nehme mir dieses Recht auch ! Ihre Darstellung ist intolerant.
01/10/08 16:40:29

wrote:
Im Forum läuft diese Diskussion viel konstruktiver. Rika konnte Hagalil bereits nachweisen, dass Passagen gefälscht und ausgelassen wurden.
Ramona scheint die christlich-jüdische Verständigung zu zwerstören. Warum tut sie dies nur fragen sich nicht nur Rika und andere entsetzt.
Es ist kaum zu glauben mit welchen miesen Methoden hier Stimmung gegen Christen gemacht wird, dabei hat doch Christus selbst nichts gegen Juden gesagt.
Warum tut Ramona so etwas?
01/10/08 17:37:07

wrote:
Im Forum wird inzwischen bösartig Stimmung gegen Ramona gemacht, so sieht es aus. Rika arbeitet mit Unterstellungen und wirft Ramona Fälschung durch Auslassung vor und dass sie den christlich-jüdischen Dialog torpediert.
Um den scheint es ganz schlecht bestellt, zumindest wenn man Rika als repräsentativ für die Christen nimmt.
01/10/08 18:25:51

wrote:
Ich schließe mich Rika an. Hagalils miese Methoden sind mehr als fragwürdig. Auch ich kann Ramona nicht verstehen. Warum tut sie soetwas. Durch solche miesen Tricks macht man die Verständigung kaputt!
01/10/08 18:32:48

wrote:
Elijah, Du hast Recht. "Die Juden haben..." ist immer noch Gang und Gebe. Zum Kotzen...
Die kath. Kirche hat bis heute nicht gestanden, warum das Evangelium des ewigen Lebens verworfen wird.

"Und Jesus sprach: Beachte die Gesetzte Gottes, gegeben durch den Mose, und höre auf die Propheten".
Tja, paßt irgendwie nicht soo ganz in katholische Konzept.

Der Prophet Jeremia hatte auch nur riesiges Glück, daß er dem Tod entronnen ist.
Deswegen kam wurde aber auch nicht gleich eine neue Religion gegründet.

Die 12 Apostel (übrigens allesamt gläubige Juden) hatten den Segen des Herren empfangen, weil sie Gutes taten und das Wort Jesu (siehe oben) in die weite Welt tragen wollten, und noch einmal das Pfingstfest feierten (so wie es geschrieben steht im AT/Thora).

Und jetzt rennen die Christen an Pfringsten in die Kirche, um sich den Segen des Heiligen Geistes zu holen?? einfach auf Kommando oder wie?? Und wo bleibt die Nächstenliebe und die Spende der Erstlingsfrüchte für die Armen, wie es geschrieben steht??

Nur die Kritiker wie Kurt o.a.:
Gekreuzigt haben Jesu die Römer, und verraten wurde er durch herrschsüchtige, vom rechten Weg abgekommenen Priestern (Q:Spiegel,Was ist Koscher)

Noch weitere "Christen" hier, die den "Juden" den Tod Jesu vorwerfen???

So, jetzt muß ich mir das o.g. Buch doch kaufen, um weiter mitreden zu können...
01/10/08 19:11:45

wrote:
"Die 12 Apostel (übrigens allesamt gläubige Juden) hatten den Segen des Herren empfangen, weil sie Gutes taten und das Wort Jesu (siehe oben) in die weite Welt tragen wollten, und noch einmal das Pfingstfest feierten (so wie es geschrieben steht im AT/Thora)."

Wo soll denn das nun stehen? Weder in der Thora noch im Tanach steht so etwas.
01/10/08 19:29:25

wrote:
@mertens

Nirgendwo hat Rika etwas von miesen Methoden Hagalils gesprochen, daher behaupten Sie hier nicht Dinge, die sie nie gesagt hat. Sowas nennt man unlautere Methoden.
01/10/08 19:30:47

wrote:
Ich wußte gar nicht, dass wir uns hier in einem Forum für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit befinden.
Zudem verbiete ich mir solche Aussagen, wie: "Hagalils miese Methoden sind mehr als fragwürdig"
...und als konstruktiv kann man die Diskussion im Forum nun grad auch nicht bezeichnen. Also machen Sie sich nicht weiter lächerlich, Mertens und Lisa.
01/10/08 19:33:06

wrote:
zu yael:
nicht die Feier durch die Apostel, sondern die Vorschrift der Feier (also das Gebot der Feier und deren Ritus) war gemeint, mit "so wie es geschrieben steht"...
01/10/08 22:15:07

wrote:
Liebe KritikerInnen von haGalil,
ihr behauptet, haGalil, bzw. Ramona hätten manipuliert bzw. miese Methoden angewandt. Nun, im Gegensatz zu wohl den meisten, habe ich das Machwerk, um das es hier geht, im Original vorliegen. In diesem Machwerk werden "die Juden" als "Jesusmörder" dargestellt, dieses Buch bezeichnet eine antisemitische Lüge als zutreffend.
Aber vielleicht können ja diejenigen, die haGalil Manipulation vorwerfen, das auch konkretisieren. Wann und wo und in welcher Form soll diese Manipulation, bzw. diese "miese Methode" stattgefunden haben. Nicht nur Luftblasen absondern, sondern "Butter bei die Fische" bringen - oder einfach den Mund halten.
01/10/08 22:37:57

wrote:
"Machwerk, um das es hier geht, im Original vorliegen. In diesem Machwerk werden "die Juden" als "Jesusmörder" dargestellt, dieses Buch bezeichnet eine antisemitische Lüge als zutreffend."

"Jörg", Sie wissen, dass das jetzt im Extremfall sogar ein justitiabler Vorwurf ist, oder? Und Sie wissen, dass es ein anerkanntes pädagogisches Verfahren ist, Menschen da abzuholen, wo Sie stehen? Scannen Sie uns doch bitte den Text ohne Kürzungen - die fast immer sinnenstellend sind - hier ein. Belegen Sie Ihren Vorwurf.

Stimmte er, es wäre unfassbar.

Denn das bedeutet nicht nur: Ein Verein mit guter Reputation transportiert Antisemitismus. Es bedeutet: Ein Verein, der angetreten ist, um den Antisemitismus zu bekämpfen, transportiert Antisemitismus. Staatlich gefördert! Von vielen anderen, gut beleumundeten Vereinen/Organisationen (z.B. dem jüdischen Museum Berlin) direkt oder indirekt unterstützt. Das wäre heftig. Bis dorthinaus!

Mögen Sie Ihre behauptung bitte belegen?
01/10/08 23:33:14

wrote:
Jörg, auch ich habe das Buch hier vor mir und sage: Was du behauptest, ist falsch. Man kann den Vorwurf des Jesus-Mords auf mindestens zwei Weisen dekonstruieren: Durch Konfrontation der Evangelisten-Texte mit der historischen Wirklichkeit, also durch Suche nach realen Personen, die Vorbild für die im Text erzählte Figur Jesus waren, und Erforschung von deren Todesumständen. Oder durch Beschäftigung mit dem Text, der diesen Tod als notwendig und vorhergesagt darstellt, womit dieser Tod eben kein Mord mehr ist und eine Schuldfrage sich erübrigt. Die Autoren des Buches folgen der zweiten Strategie und in diesem Kontext hat der Satz "Das ist richtig." seinen Sinn: er konfrontiert die eine Aussage des Textes mit einer anderen und verweist auf einen logischen Widerspruch zwischen beiden. In meinen Augen ist das alles andere als "eine antisemitische Lüge als zutreffend" bezeichnen.
01/10/08 23:36:48

wrote:
@ E.-M.P.: Eben! Das fiel mir auch sofort auf, obwohl ich das Buch erst in ca. einer Woche haben werde.

Ist wirklich übel, was hier abgeht gegen tacheles reden e.V. Da stimmte was nicht. Das sah man sofort.
01/10/08 23:47:22

wrote:
Auch ich bin der festen Überzeugung, dass hier entstellend dargestellt wird.
Es stinkt einfach!
Warum wird der Originaltext hier nicht gezeigt?

Daraus kann nur geschlossen werden die in der Rezension behaupteten Sätze stehen so nicht in dem Buch!

Hier ist was nicht koscher, wenn ich das mal so sagen darf, oder bin ich dann auch schon Antisemit?
01/11/08 00:52:25

wrote:
Ich liebe diese sachbezogenen Diskussionen hier einfach immer mehr.

"oder bin ich dann auch schon Antisemit?"

Ich wusste gar nicht, dass es darum geht. Ein bisschen weniger dumme Polemik wäre hier mehr als angebracht oder wollen Sie etwas behaupten, Juden würden jeden Nichtjuden als Antisemit bezeichnen?

Stöhn
01/11/08 00:57:39

wrote:
Vielleicht kann mir ja jemand die Frage beantworten, ob und welche historisch und religiös kompetente Juden an diesem Buch mitgearbeitet haben oder ob es sich um ein Buch handelt, bei dem ausschließlich Nichtjuden geschrieben haben?
01/11/08 01:02:59

wrote:
Nicht sachbezogen, yael, war bereits die Rezension.

Zu dem Buch: mitgearbeitet haben wohl Leute, die erst im Lauf ihres Lebens Kontakt zum Judentum fanden. Also genau wie Du! Tu nicht so, als seist Du im Stettl aufgewachsen, J*** K***!
01/11/08 01:43:20

wrote:
Was soll diese dämliche Polemik mit den Anfangsbuchstaben meines Klarnamens, kennen wir uns oder was soll der Scheiß, meinen Klarnamen kennen nämlich nur serhr wenige? Ich habe auch nicht gefragt ob Juden mitgearbeitet haben, sondern historisch und religiös kompetente Juden, was ein Unterschied darstellt, auch wenn es Ihnen nicht ganz bewusst zu sein scheint. Beantworten Sie sachlich fragen oder lassen Sie es am besten gleich.
01/11/08 01:55:22

wrote:
Am Ende sind Sie wohl noch Angel? Na dann wäre ja alles klar.
01/11/08 01:56:25

wrote:
Was soll dieses völlig unpassende Gepöbel? Lass dich nicht provozieren, Yael.

"Leute, die erst im Lauf ihres Lebens Kontakt zum Judentum fanden"?
Was soll das bedeuten und wo liegt die Relevanz?

Arik, du hast nach einigen Informationen gefragt, die du auf der verlinkten Infoseite zum Buch findest. Dort stehen auch einige Autoren, aber wohl nicht alle, da die Rezension von 12 Personen spricht.

Altersstufe: 12 – 19 Jahre(-n)
Klasse: 7 – 10
Schulformen: Jugendarbeit, Sek I, Sek II, Förderschule, Berufsschule
Schulfächer: Geschichte, Gesellschaftslehre, Politik, Religion, Sozialkunde, Sozialwissenschaften, Politik, Projektunterricht
Kategorie: Religion - Toleranz und Respekt, Soziales Lernen - Interkulturelles Verständnis, Politik

Respekt wünsche ich nicht nur den Autoren und den Schülern, die in den Genuss des Buches kommen sollen, sondern uns allen. Dann klappts vielleicht auch mal mit dem interkulturellen Verständnis.
01/11/08 01:58:08

wrote:
Da ist mal wieder Märchenstunde bei Hagalil. Wenn man keine Moslemischen Terroristen aus dem Hut zaubern kann, dann fabriziert man einfach mal wieder den ach so schlimmen christlichen Antisemitismus.
Nur hat man vergessen, dass die Leute nicht alle so blöd sind wie ihr es gerne hättet.

Da lachen doch die Hühner!

Huhu der böse Christ behauptet "Die Juden haben Christus umgebracht." Uhuu. Wie gruselig!
Und dann kommt der Refrain der deutschen Zivilgesellschaft "Das stimmt, denn Jesus lebte in Judähahaha!"

Wers glaubt wird seelig ihr Pappnasen!
So blöd könnt wirklich nur ihr sein.
01/11/08 02:10:29

wrote:
Ach du Pappnase, verschwinde.
01/11/08 02:15:58

wrote:
Vom Aktionsplan Bremen gibt es eine sehr gute Rezenssion, erfereulich sachbezogen, im Gegensatz zu dem Schmirage bei Hagalil.

Vielfalt-Bremen > Material > Woher kommt Judenhass? Was kann man dagegen tun?

Woher kommt Judenhass? Was kann man dagegen tun?
Die Publikation ist das Ergebnis eines mehrjährigen Kooperationsprojektes der Vereine Bildungsteam Berlin-Brandenburg e.V. und Tacheles Reden! e.V., die eine Lücke in der politischen Bildung schließt. http://vielfalt-bremen.de/a...
01/11/08 02:17:54

wrote:
Wie es scheint ist der gesamte Unterricht in dieser Beziehung dringest überholbedürftig.
Die alten Methoden greifen nicht mehr!

http://www.welt.de/politik/...

"...Die Zahlen sind erschreckend: Einer neuen Studie zufolge macht der Unterricht über Nationalsozialismus Schüler nicht mehr betroffen. Und ihr Wissen um die Verbrechen im Zweiten Weltkrieg ist erschreckend schlecht. Geschichtslehrer werden oft sogar als "Israelfreunde" beschimpft.
.
.
.
..."Da standen wir im KZ vor den Öfen des Krematoriums und die Jugendlichen fragten, über welche Leitungen das Gas wieder ausgeleitet wurde", berichtete eine Lehrerin laut der Studie."

--------------------------

Irgendwie glaube ich nicht das dieses neue Buch etwas daran ändern wird...
01/11/08 02:19:42

wrote:
"Schmirage bei Hagalil"

Ja, ja, die bösen Juden wieder mal, gell?
01/11/08 02:20:54

wrote:
""Leute, die erst im Lauf ihres Lebens Kontakt zum Judentum fanden"?
Was soll das bedeuten und wo liegt die Relevanz?"

Ja, diese Relevanz würde mich auch mal interessieren. Wieder einmal eine deutsche Selektion?
01/11/08 02:23:29

wrote:
Ich wußte gar nicht, daß Juden in Deutschland im Stettl augewachsen sind. Da habe ich wohl etwas verpaßt;)) Thalia sind sind dümmer und unverschämter als die Polizei erlaubt. Ich hoffe doch nicht, daß Sie bei Tacheles arbeiten, das wäre ja super peinlich für die.
01/11/08 02:38:05

wrote:
Jammern gehört zum Geschäft und die Spendenbüchse wird auch schon wieder diskret hergeschoben.

Ihr seid so leicht durchschaubar!
Immer wieder dasselbe. Wie man es dreht oder wendet. Es geht immer nur umdas eine! Öde! Einfach nur öde!
01/11/08 02:38:39

wrote:
Oh der nächste DurchBlicker. Köstlich.
Ach ja und Juden und Geld darf wieder einmal nicht fehlen. Und da reden manche von einer jüdisch-christlichen Verständigung. Mit der Brut? Nein, danke.
01/11/08 02:41:56

wrote:
"Ihr seid so leicht durchschaubar!"

Judenhasser wie Sie aber eben auch.
01/11/08 02:45:44

wrote:
Klause, wie dumm von dir!

Wer hat denn von Geld gesprochen?
Es geht hier um Machenschaften bei Hagalil und denen geht es immer nur um das eine.

Aber an was denkt unser Klau, Klau, Klausiklaus? An Geld? Komisch irgendwie?
01/11/08 02:54:29

wrote:
Ihr seid sowas von daneben. Aber bald ist schluss mit lustig ihr Durchblicker!

Ihr seid wohl die einzigen die Durchblicken, ihr Spitzköpfe!

Herausgegeben ist das Buch von Tacheles reden! e.V. und Bildundungsteam Berlin-Brandenburg e.V. -- zwei Projekten, die seit Jahren und sehr aktiv Bildungsarbeit gegen Rassismus, Rechtsextremismus und Antisemitismus leisten.

Dort wird kooperriert mit diversen Einrichtungen, die im selben Feld arbeiten -- so wird Mitarbeitern des DGB-Bildungswerks Thüringen, der Jugendbegegnungsstätte Anne Frank, des Fritz-Bauer-Instituts, des Jüdischen Museums Berlin, der Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus und des Anne-Frank-Hauses Amsterdam gedankt.

Alle diese Leute haben übersehen, was die Durchblicker bei Hagalil entdeckt haben!
Ja gestern dachte ich noch wer weis, vielleicht finden auch diese Tiefflieger mal ein Korn, haha!

Da habt ihr wohl zu hoch gepokert!
Märchenstunde mit Halligalli!
01/11/08 03:01:03

wrote:
Hier geht mal wieder die Kacke! Voll übel, gegen Tacheles, sone linke Tour ist bloß noch zum Kotzen! Ihr seid so ekelhaft!

Aber euer TausendundeineNacht wird euch nicht nutzen.
01/11/08 03:22:20

wrote:
danke für die rezension, ramona.
01/11/08 07:39:10

wrote:
Spendenbüchse

Ach so, ich wußte ja nicht, daß eine Spendebüchse bei Ihnen mit Scheiße gefüllt wird.

Lesen könnt ihr Idioten auch nicht, es geht um das Buch und nicht um Tacheles.
01/11/08 08:53:42

wrote:
@ Klaus

Nein, ich arbeite für keinen der beiden verantwortlichen Vereine.

Dass hier eine Schjweinerei passiert ist, ist ja für jeden Unbefangenen offenkundig. Wir wissen nur noch nicht, welche!

Entweder, Ramona Ambs Vorwürfe stimmen. Dann sollte man die beiden Trägervereine solange in den Schwitzkasten nehmen, bis sie jeden Fördereuro wieder ausspucken.

Oder E-M P hat Recht. Die Christusmörderlüge wurde in der Handreichung nicht etwa transportiert, sondern destruiert. Dann ist Frau Ambs eine Verleumderin.

Näheres kann ich dazu erst sagen, wenn ich das Buch habe. Amazon liefert schnell...
01/11/08 08:59:43

wrote:
Beantworten Sie meine Frage woher Sie meinen Namen kennen?
01/11/08 09:02:38

wrote:
"Wer hat denn von Geld gesprochen?
Es geht hier um Machenschaften bei Hagalil und denen geht es immer nur um das eine."

Interessant, DurchBlicker, Spendenbüchse und es geht nicht um Geld, außerdem wusste ich nicht, dass Hagalil von Nichtjuden herausgegeben wird?! Märchenstunde bei Ihnen heute morgen?
01/11/08 09:07:01

wrote:
@ yael: nehmen Sie mal Ihren Klarnamen, tippen den zusammen mit dem Begriff "hagalil" ein, und dann klappts...

J*** yael K*** lese ich da
01/11/08 09:08:06

wrote:
Das beantwortet nicht meine Frage, denn dazu muss man meinen Namen ja wohl kennen, außerdem was soll dieser bösartige Zusammenhang. Woher kennen Sie meinen Namen?
01/11/08 09:09:54

wrote:
yael: Doch: Erster google-Eintrag. Die hagalil-Unterstützerliste. Ihren Namen haben Sie in diesem Zusammenhang mehrfach öffentlich genannt. Was regen Sie sich denn auf?

Übrigens geht es hier nicht um Ihren Namen. Es geht um sehr bösartige Verleumdungen und Ehrabschneidereien.

Entweder aller Juden durch tacheles reden e.V. und Bildungsteam Berlin-Brandenburg e.V.

Oder der beiden genannten Vereine durch Frau Ambs.
01/11/08 09:18:51

wrote:
Begreifen Sie es nicht oder wollen Sie nicht, es kann keinen Treffer geben wenn man meinen Namen nicht kennt!! Also woher?
01/11/08 09:21:52

wrote:
Herr oder Frau Judenselektierer, wo ist die Antwort?:

""Leute, die erst im Lauf ihres Lebens Kontakt zum Judentum fanden"?
Was soll das bedeuten und wo liegt die Relevanz?"

Ja, diese Relevanz würde mich auch mal interessieren.
01/11/08 09:23:55

wrote:
@ yael: Sie begreifen es nicht. Wer den einen oder anderen öffentlichen Beitrag hier verfolgt hat, kennt Ihren Namen halt. Ist das so schlimm?

@ egal: Fragen Sie das yael. yael brachte die Frage auf, wer bei tacheles (wieso immer nur tacheles?) eigentlich undsoweiter. Ich sehe auch keine Relevanz.
01/11/08 09:29:54

wrote:
Christsein ist eine zutiefst juedische Angelegenheit. Daher die Tiefe oder die Schaerfe der Auseinandersetzung.
Leider gibt es keine Formalitaeten, welche allen Menschen gerecht werden.
Das schafft nur Gott allein.
Aus juedischer Sicht sind die heiligen Schriften geschrieben.
01/11/08 09:30:21

wrote:
Und warum erwähnen Sie dann ""Leute, die erst im Lauf ihres Lebens Kontakt zum Judentum fanden"? Yael fragte nämlich nicht danach! Es hilft nix, aus der Judenselektiernummer kommen Sie nicht mehr raus, egal wie Sie es nun verdrehen wollen.

"Christsein ist eine zutiefst juedische Angelegenheit."

Schulz reden Sie keinen Müll. Anscheinend sind Sie absolut dämlich.
01/11/08 09:35:30

wrote:
@ schulzeurope

Sie haben meine Frage nicht beantwortet:
Welche Vorteile bringt denn das "Kreuz Christi" den Juden - was meinen Sie damit?

------------------------------

Schulz schrieb.

"Ich wuerde mich auch freuen, wenn Juden aufhoeren, eine Feindschaft gegen das Kreuz Christi zu entwickeln.
Schliesslich bringt es doch auch Juden viele Vorteile!"

Welche Vorteile bringt denn das "Kreuz Christi" den Juden - was meinen Sie damit?
10/01/08 14:07:15
01/11/08 09:37:46

wrote:
@ egal: Was soll denn das jetzt? "Kontakt zum Judentum" kann vielerlei bedeuten, oder?

Wollen Sie ablenken? Wovon?

Hier ist verleumdet worden. Soviel steht mal fest. Wir müssen nur noch rauskriegen, wer gelogen hat.

Verabschiede mich, bis die Post eingetroffen ist.
01/11/08 09:38:57

wrote:
Entweder ist man Jude oder nicht. Dem Terminus haben Sie hier eingebracht und nun winden Sie sich wie ein Aal. Pfui Teufel!
01/11/08 09:40:33

wrote:
Sie sind ein Verleumder Herr/Frau Thalia, wie ich es mir schon gedacht habe. Nicht mal in der Lage eine Frage zu beantworten, wie armseelig.

"Verabschiede mich"

Ich bitte darum und zwar für immer!
01/11/08 09:42:05

wrote:
Da ich via mail nun mehrfach aufgefordert wurde zu den "Faelschungsvorwuerfen" Stellung zu beziehen tu ich das kurz.

Ich habe nichts weggelassen und auch nichts dazugedichtet.

Wir ueberlegen durchaus, ob wir die betreffenden Seiten einstellen- ich habe allerdings Bedenken wegen Urheberrechtsverletzung. Wir werden das klaeren.
Ansonsten haben mich die Vorwuerfe natuerlich sehr betroffen gemacht.
Man kann darueber diskutieren, ob die ein oder andere Methode des Buches nicht vielleicht doch sinnvoll ist (ich hab Paedagogik studiert und auch zeitweise als Lehrerin an verschiedenen Schulen gearbeitet bevor ich freiberuflich wurde) das waere ein paedagogischer Ansatz. Ich haette das Buch also in diese Richtung hin interpretieren koennen,- zumal HaGalil als Informationsquelle in dem Buch empfohlen wird. Man haette also auch einfach in die Lobhudelei einfallen koennen.
Aber dieser gravierende Fehler ,- dieser Vorwurf des Christusmordes - wurde offenbar vom Lektorat des Verlags an der Ruhr - den ich sonst sehr schaetze- ueberlesen. Das kann ich aber beim besten Willen nicht einfach uebersehen, vor allem nicht, wenn man bedenkt, welche unsaeglichen Greueltaten aufgrund dieses Vorwurfs jahrhundertelang an Juden begangen wurden. Und da dieses Buch nicht nur in Expertenhaende kommt, die dann einfach diese Seite ignorieren und sich bei den anderen Methoden das rauspicken, was sie fuer einen guten Unterricht oder ein gutes Projekt benutzen koennen, sondern eben von allen Lehrpersonen und Sozialpaedagogen verwendet werden kann seh ich darin eine grosse Gefahr. Denn wieviele Lehrer/innen wissen denn genau Bescheid ? Viele werden einfach die Methoden benutzen so wie sie dastehen und dann steht an der Tafel:
"Die Juden haben Christus umgebracht. Richtigstellung: Das ist richtig, denn Jesus wurde in der Provinz Judaea des roemischen Reiches geboren..."
Und da ist das Problem.
01/11/08 09:46:00

wrote:
egal: Woher kommen Ihre Agressionen? "Kontakt zum Judentum" kann heißen, zu konvertieren, kann heißen, man heiratet eine Jüdin, kann heißen, man interessiert sich dafür. Wo liegt das Problem? Wo habe ich - ein wahnwitziger Vorwurf - "Juden selektiert"?

Sind einige hier gerade am Durchdrehen?
01/11/08 09:46:51

wrote:
thalia schrieb:
"Tu nicht so, als seist Du im Stettl aufgewachsen"

soviel dazu, thalia.

ihre bemerkung war niederträchtig.
01/11/08 09:59:51

wrote:
Nein, Vigo. Sie richtete sich gegen die Stettl-Sentimentalität im Allgemeinen.

@ Frau Ambs: Dokumentieren sollte man dürfen. Aber ich würds auch vorher klären...
01/11/08 10:05:28

wrote:
... und offensichtlich gegen eine person im besonderen, thalia. und darin liegt die niedertracht ihrer aussage.
01/11/08 10:13:30

rage wrote:
quote Nancy:
"Herausgegeben ist das Buch von Tacheles reden! e.V. und Bildundungsteam Berlin-Brandenburg e.V." =>

http://maethor.blogg.de/ind...

"Seit fast zehn Jahren betreibt sie [Tatjana Glampke] mit ihrem Kollegen Peter Wagenknecht [aka Nancy Wagenknecht aka "queery" Nancy Nüchtern] das Aufklärungsprojekt "Tacheles-Reden"

mal zählreimen, wer von den comment-schreiberInnen noch alles auf eurer gehaltsliste steht :D

quote Mendy:
"Das Buch wurde nicht von einer Person geschrieben, sondern von einem Team!"

das "team":

TACHELES REDEN
Kirsten Döring
Tanja Kinzel
Peter/Nancy Wagenknecht

BILDUNGSBAUSTEINE
Kirsten Döring
Tanja Kinzel
Peter/Nancy Wagenknecht
Renate Feldmann
Horst Peter Gerlich
Susanna Harms

AMADEU ANTONIO STIFTUNG
Susanna Harms

FORSCHUNGSNETZWERK FRAUEN
Kirsten Döring
Renate Feldmann

man kennt sich, man kooperiert, man kuschelt, dinniert, säuft zusammen und schöpft einen mehrwert ab, wie ihn nur die themen "antisemitismus", "rassismus", "rechtsextremismus", "nationalsozialismus", "neo-nazis" - die ganze palette der "erziehung nach auschwitz" erzeugen können. in diesem unseren lande.

was wollt ihr eigentlich, ihr erfolglosen hagalil-fans: we earn and you are the LOOSERS!

rage
01/11/08 10:34:15

wrote:
thalia, jetzt fragen Sie, "warum immer nur tacheles", dabei sind Sie es, der den Verein Tacheles Reden! e. V. als Hauptopfer genannt haben. Gleich in Ihrem ersten Posting: "es ist wirklich übel, was hier abgeht gegen tacheles reden e.V. Da stimmte was nicht. Das sah man sofort."

Insofern scheinen Sie immer nicht zu begreifen, wie Ihr eigenes Tun, die Reaktionen der Umwelt beeinflusst.

Yael hat eine Frage zum besprochenen Buch gestellt. Diese Frage wurde zum Anlass genommen sie persönlich zu diffamieren oder einzuschüchtern. Jedenfalls wurde der Eindruck erweckt man kenne Hintergründe, Namen, ich weiss nicht, was die verborgene Andeutung der Initialien bedeuten könnte.

Wurden alle, die ihre mit Hagalil Solidarität bekundet irgendwo gespeichert oder haben Sie die Gesamtliste im Kopf?
01/11/08 10:35:12

wrote:
Natürlich Rage! Etwas weniger Rage, dann klappts auch mit dem Einkommen!

SIE SOLLTEN LIEBER ETWAS VORSICHTIGER ARGUMENTIEREN!

Bei Ihnen gehts wohl auch nur um das Eine!
01/11/08 10:47:29

rage wrote:
ujj! jetzt knick ich aber wech vor lauter zagen. war das eine drohung? und was wissen sie schon um mein eines *lach*

andererseits - doch, sie haben recht. mir geht es tatsächlich nur um das eine: eine welt ohne barbarei. aber das werd ich ihnen wohl kaum erklären - können.

rage
die matrox :D
01/11/08 11:03:11

wrote:
Diese Diskussion wird hier ebenfalls geführt. Nicht unbedingt sachlicher, muss ich sagen:
http://forum.hagalil.com/bo...
01/11/08 11:20:36

wrote:
Es geht immer nur um das eine. Was könnte da gemeint sein? Rage scheint nicht zu verstehen und auch andere können sich nichts anderes vorstellen, als dass es Hagalil darum geht die dummen Deutschen vor noch größerer Dummheit zu bewahren. Deshalb schießt man unliebsame Abgeordnete ab, zerstört Existenzen, zerrt unschuldige Menschen vors Gericht.
Moment, geht es wirklich nur darum, die Deutschen in Schach zu halten oder auch um ab und an mal ne Mark oder nen Euro rauszuholen?

Über Hagalil gab es immer wieder genug Gerüchte. Und von irgendwas muss das Lotterleben in feinen Tüchern ja wohl bezahlt werden
Ich bin den Damen und Herren nicht neidisch, wenn man so was braucht, ist man egher zu bedauern. Aber was hier abgeht, ist nicht in Ordnung. Und das darf man wohl sagen, ohne dass man gleich als Antisemit verfolgt wird.
01/11/08 12:26:31

wrote:
Rage, Ihre Benutzung antisemitistischer Stereotype über geheime Klüngeleien um unter Ausnutzung von Auschwitz an Geld zu kommen halte ich für unglücklich. Erstens kennt Sie nicht jeder gut genug um zu wissen, daß sie es ironisch meinen. Zweitens halte ich es auch in der Ironie für brandgefährlich, weil sehr schwer von "ernst gemeint" zu unterscheiden und zudem eine völlig überflüssige Reproduktion. Wollte ich nur zur Anregung geben, ist nicht böse gemeint.
01/11/08 12:32:35

wrote:
Ich finde den Hinweis auf die von Nancy vorgelgte Darstellung der Kapitels 7 in dem das sicher zu unrecht, aus welchen Motiven heraus auch immer, eine Spekulation darüber mag zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen und wird ebenfalls Einblicke in gewisse Strukturen ergeben, kritisierte Buch in spezieller Weise auf die Erscheinungsformen und Manifestationen eines auch latenten modernen Antisemitismus verweist, in dem es um die kritisch beleuchteten gesellschaftlichen Veränderungen im Umbruch zur Moderne geht, um Veränderungen in den Lebenswelten, Aufstieg des Industriekapitalismus, Veränderungen in den Geschlechterrollen, in der Politik (Parlamente, Parteien), Entstehung des deutschen Nationalstaates, Emanzipation der Juden und vieles mehr. Und dabei eben um die Frage, wie die im 19. Jahrhundert entstehende Ideologie des modernen Antisemitismus all diese Veränderungen deutet, wie sie sich mit anderen neuen Ideologien (v.a. Nationalismus und Rassismus) verbindet, wie sie Ängste und Frustrationen aufnimmt und in politische Mobilisierung verwandelt... -- Zweifellos ist auch diese Analyse des modernen Antisemitismus nicht vollständig. Aber welche Unterrichtsstunde, welcher Projekttag könnte denn eine ganz und gar vollständige Analyse liefern? Und vor allem: was, bitteschön, soll daran "banal" und "sehr problematisch" sein? Nach aller Erfahrung in der Jugendarbeit ist das weit mehr, als die meisten Jugendlichen je über modernen Antisemitismus gelernt haben.

Es ist leicht ein solches Buch zu kritisieren aber man sollte doch etwas vorsichtiger sein und sich lieber überlegen ob man es nicht besser machen könnte. Da vermisse ich entsprechende Ausführungen!
01/11/08 12:38:21

rage wrote:
@Ponyhof

antisemitistisch - lol
(klingt wie: islamistisch - auch nicht böse gemeint *g*)

ein unglück ist es doch, wenn sich hier ganze industrien auftun - quasi zum nischenmarketing - ohne daß dahinter einsicht und erkenntnis stünde. wer auf den wellen surft, geht nie in die tiefe.

bei der "erziehung nach auschwitz" jedoch geht es um die realität. geht es um zukunft. geht es um menschlichkeit.

die message käme auch ohne ironie bei den angesprochenen wie bei den trittbrettfahrern einfach nicht an. und bei denen sie landet, ist ironie verständlich und unterstreicht die bedeutung. ich schreibe doch nicht für ignoranten.

und habe eigentlich schon alles gesagt.

@Petra

subjekt-prädikat-objekt bitte. und evtl. kommata an die richtigen stellen.
01/11/08 12:45:06

wrote:
In der Rezenssion wurde bei dem betreffenden Auszug aus Buch nichts weggelassen und nichts hinzugefügt:
"Folgende Informationsgrundlage soll genutzt werden (siehe Seite 53): Behauptung: "Die Juden haben Christus umgebracht". Und als empfohlene Richtigstellung wird angeboten: "Das ist richtig". - Kurz glaube ich an einen Druckfehler, man hat das "nicht" halt vergessen, - aber nein, die völlig unlogische Begründung im Anschluss lautet nämlich: "Das ist richtig, denn Jesus wurde in der Provinz Judäa des römischen Reiches geboren. Er selbst, seine Familie und Anhänger waren Juden, die nach den Gesetzen des Moses lebten". "
Und es geht um den Inhalt des Buches, nicht mit welchen wohlklimngenden Namen als tatsächliche oder vermeintliche Kooperationspartner sich die Macher schmücken.
01/11/08 13:13:25

wrote:
Diese Diskussion nimmt immer erschreckendere Ausmaße an.
Am Anfang hatten wir nur eine Buchrezension und verschiedene Meinungen dazu. Aber schon kurz darauf wurde mit Schmutz geworfen. Nicht registrierte User holten ihren geistigen Dünnschiss heraus, anerkannt seriöse Mitglieder des Forums wurden verunglimpft und zu guter Letzt meldeten sich auch noch Leute wie: Nancy und thala.
Mir macht es langsam den Eindruck, dass es nicht mehr um das Buch geht, sondern gewisse Kreise die Gelegenheit nutzen, um gegen haGalil an sich vorzugehen. Die Gelegenheit am Schopfe packend, versuchen " Solche " unliebsame Konkurrenz aus dem Weg zu räumen. Hierbei geht es wohl wieder mal ums liebe Geld. Diesmal um Fördermittel !
Mein Fazit : Ihr seid einfach nicht konsenzfähig, immer nur auf den eigenen Vorteil bedacht und das eigendliche Ziel völlig aus den Augen verloren .
Schämt Euch!

Aber noch Eins zum hier vorherrschenden Streit :
Wenn man eine Lüge oft genug wiederholt, wird sie zur Wahrheit ( Lenin )
01/11/08 13:23:00

wrote:
@Arik: Hä? Was hat denn Nancy schlimmes verbrochen? Und die hat sich auch bei weitem nicht "zuletzt" gemeldet. Hier gerät ja einiges durcheinander.
01/11/08 13:56:56

admin wrote:
Natürlich kann man gegen jedes Informationsangebot, egal ob Zeitung oder Internetpublikation, den Verdacht erheben, es fälsche bewusst und treffe Aussagen durch Unterschlagung relevanter Kenntnisse.

Es stimmt, Ramona hat eine kritische Rezension geschrieben und aus ihrer Verwunderung und schließlich Ablehnung keine Geheimnis gemacht. Im Laufe der Diskussion wurde ihr unterstellt, sie habe höchstwahrscheinlich Dinge aus dem Zusammenhang gerissen und somit bewusst falsch dargestellt. Damit störe sie Versöhnung und Verständigung.

Wir sind seit einer Weile im Gespräch mit dem Verlag, und hoffen die Vorwürfe gegen unsere Autorin und uns bald entkräften zu können. Wir nehmen an, dass es dann möglich sein wird themenbezogener, sachlicher und sinnvoller zu diskutieren.

In den Büroräumen der angesprochenen Vereine war bisher, außer über Anrufbeantworter, niemand erreichbar.
01/11/08 14:10:27

admin wrote:
Für die weitere Diskussion sind sie in unser Forum eingeladen: http://forum.hagalil.com/bo...
01/11/08 14:19:18

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