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Deutschland gratuliert: 60 Jahre Staat Israel

Vorankündigung: Zentraler Festakt am 14. Mai 2008 um 17:30 Uhr in der Paulskirche in Frankfurt a.M...

Israel feiert am 14. Mai 2008 den 60. Jahrestag seiner Staatsgründung. An diesem Tag wird unter dem Motto Deutschland gratuliert: 60 Jahre Israel um 17:30 Uhr in einem zentralen Festakt in der Paulskirche in Frankfurt am Main die Gründung des Staates Israel als einziger demokratischer Staat im Nahen Osten angemessen gewürdigt und gefeiert.

Festredner sind Bundestagspräsident Dr. Norbert Lammert und ein hoher israelischer Ehrengast. Musikalisch umrahmt wird die Feier, der ein Empfang folgen wird, von einem israelischen Jugendorchester.

Veranstalter sind die Deutsch-Israelische Gesellschaft (DIG), der Deutsche Koordinierungsrat der Gesellschaften für Christlich-jüdische Zusammenarbeit (DKR) und der Zentralrat der Juden in Deutschland (ZdJ). Diese Festveranstaltung wird von der Bundesregierung und der Botschaft des Staates Israel in Berlin unterstützt.

Die Paulskirche wurde sehr bewusst als Veranstaltungsort gewählt. Sie gilt als die „Wiege der deutschen Demokratie“ und ist bestens geeignet, Israel als modernen, freiheitlichen, demokratischen Staat in das Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken.

Diesem Ziel entspricht auch die Auswahl des deutschen Festredners. Der Bundestagspräsident ist wie kein anderer prädestiniert, für alle demokratischen Parteien in Deutschland zu sprechen und die besonderen deutsch-israelischen Beziehungen 60 Jahre nach Gründung des Staates Israel in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu beschreiben.

Die Veranstalter Deutsch-Israelische Gesellschaft, der Deutsche Koordinierungsrat der Gesellschaften für Christlich-jüdische Zusammenarbeit und der Zentralrat der Juden in Deutschland werden in diesem Jahr in über 500 regionalen und kommunalen Veranstaltungen in allen 16 Bundesländern den Geburtstag Israels feiern. Der Festakt in Frankfurt wird der Höhepunkt dieser Festveranstaltungen sein.

Category: General
Posted 02/26/08 by: admin



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Comments

wrote:
+++ 60 jahre demokratie im nahen osten +++
02/27/08 07:45:46

wrote:
Ja, 60 Jahre Israel und 60 Jahre Demokratie – todah rabah le zahal !!!

Israel verfügt im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung über mehr Soldaten als jedes andere Land der Welt. Die Israelische Verteidigungsarmee Zahal (hebräisch: Zva Haganah le Israel für Israelische Verteidigungskräfte, engl. Israel Defence Forces, IDF) wurde während des Unabhängigkeitskrieges 1948 aus vier militärischen Organisationen zusammengeführt.

Die Armee hat einen zentralen Stellenwert in der israelischen Gesellschaft. Sie ist der wichtigste Arbeitgeber des Landes und beansprucht mit 20 Prozent den größten Anteil am Staatshaushalt. Dementsprechendes Gewicht haben aktive oder ehemalige Spitzenmilitärs auch in politischen Fragen. Zahal wird als »Schule der Nation« bezeichnet. Es gibt kaum eine jüdische Familie in Israel, deren Angehörige nicht in der Armee gedient haben. Der Soldatentod im Verlauf der zahlreichen Kriege ist in der Bevölkerung ebenso schmerzlich wie alltäglich. Mit Ausnahme der verheirateten Frauen und Mütter sowie der arabischen Bevölkerung hat grundsätzlich jeder Staatsbürger Armeedienst zu leisten, eine Art Zivildienst ist lediglich für Frauen aus Glaubensgründen möglich. Seit Staatsgründung werden außerdem erwachsene ultraorthodoxe Talmudschüler (zur Zeit mehr als 80 000) von der Wehrpflicht ausgenommen.

Obschon die Armee viele staatliche Ressourcen verschlingt, sind die regulären Streitkräfte, aufgeteilt in Heer, Luftwaffe und eine kleine Marine, mit etwa 170 000 Mann vor allem im Vergleich zu anderen nahöstlichen Armeen überraschend klein; Ägypten beispielsweise hat ständig 450 000 Mann unter Waffen. Israel kann sich mit seinen rund sieben Millionen Einwohnern kein großes stehendes Heer leisten, deswegen basiert die Schlagkraft im Ernstfall größtenteils auf den rund 410 000 Reservisten, die innerhalb von 48 Stunden mobilisiert werden können.

Wie alles anfing?

Nun, nachdem es seit 1882, dem Beginn der jüdischen Einwanderungswellen nach Palästina, vor dem Hintergrund umstrittener Rechte über Wasser- und Landressourcen immer häufiger zu Übergriffen seitens der arabischen Nachbarn kam, gründeten Zionisten 1907 und 1909 die Schutzgruppen »Bar Giora« (benannt nach Simon Bar Giora, dem jüdischen militärischen Befehlsha¬ber im Krieg gegen Rom 66 bis 70 n.d.Z.) beziehungsweise »Haschomer« (Der Wächter). Diese bewachten jüdische Wohnorte, stützten sich aber ebenso auf Abschreckung und Vergeltung, um Gewalt bereits im Vorfeld zu verhindern. Nach arabischen Unruhen im Jahr 1920 wurden die lokalen Verteidigungsorganisationen wie Haschomer in der Haganah (Verteidigung) zusammengefasst und der offiziellen Führung des Jischuv, der jüdischen Gemeinde in Palästina, unterstellt. Nach den Unruhen im Jahr 1929, in denen mehr als 100 Juden von Arabern getötet wurden, wurde die Haganah erheblich straffer und zentraler organisiert. Zwanzig Jahre später sollte sie den Kern von Zahal bilden. Der Umstand, dass die israelischen Streitkräfte bis zum heutigen Tag zahlreiche Aufgaben nicht rein militärischer Natur übernehmen, hat ihren Ursprung in dieser Zeit. So erhielten beispielsweise viele zionistische Jugendliche Palästinas im Rahmen der Haganah eine paramilitärische Ausbildung. Heutzutage bietet die Jugendorganisation der Armee, die Gadna, Israelis im Schulalter eine paramilitärische Ausbildung an. Soldatinnen sind in vielen Schulen als Aushilfslehrer beschäftigt. Sie sollen den Kindern Geographie und Geschichte beibringen.

Nach der Verhängung erheblicher Einwanderungsbeschränkungen seitens der britischen Mandatsmacht übernahm die Haganah später das Einschmuggeln und die Eingliederung illegaler jüdischer Einwanderer. Bis zum heutigen Tag spielt gerade die Armee eine zentrale Rolle bei der Integration der Einwanderer. Sie lernen im Rahmen ihres Wehrdienstes Hebräisch, und dank intensiver Schulprogramme erhalten sozial schwache hier oft den Grundstock für ihre weitere Bildung oder berufliche Tätigkeit.

Fast ein Viertel des Offizierkorps setzt sich aus Einwanderern zusammen. Manche Juden der Diaspora kommen sogar nach Israel, nur um hier ihren Wehrdienst ableisten zu können. Aus den Waffenlagern und geheimen Munitionsfabriken der Haganah entstand schließlich eine der größten und fortschrittlichsten Waffenschmieden der Welt.

kol hakavod le zahal !!!
02/27/08 13:00:32

wrote:
Mazzal Tov!!!!
02/27/08 15:33:01

wrote:
Es muesste ein Einrichtung zur Zerstoerung von Raketen in der Luft geben.
Entweder fliegen die Kassams unter dem Radar oder sind einfach aus dem falschen Material... kann aber fast nicht sein, schliesslich gabs so was schon vor 40 Jahren?
Ich wuensche Israel Frieden in allen Seiten und allen Angelegenheiten.
Vielleicht wird Israel mal der erste UNO-Staat oder so etwas aehnliches?
Mir ist fast jedes Mittel Recht, um Frieden zu erreichen.
Es sollte eben mehr Lebensfaehigkeit fuer alle Personen entstehen.
Shalom! ... ist doch ein Friedensgruss
Friede Gottes auf dieser Erde,
ein Menschheitstraum, welcher niemals
ausgetraeumt werden kann, darf oder wird.
02/27/08 19:37:14

wrote:
hallo schulz
diese raketen fliegen sehr niedrig und der zeitrahmen sie zu erfassen ist einfach zu kurz
da sie nur ein paar hundert meter vieleicht auch 3-4 kilometer vor der grenze getartet werden und nur einige minuten in der luft sind einfach zu wenig zeit diese dinger zu erfassen.
02/29/08 22:59:54

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