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Verleihung des Leo-Baeck-Preises 2007 an Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel

Der Zentralrat der Juden in Deutschland verleiht auf Beschluss seines Direktoriums den Leo-Baeck-Preis 2007 an Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel...

Der Zentralrat würdigt damit die Verdienste, die sich die Bundeskanzlerin durch ihr kontinuierliches und glaubwürdiges Engagement im Bereich der Verständigung zwischen Juden und Nichtjuden, ebenso wie zwischen Deutschland und Israel, erworben hat. Die Bundeskanzlerin hat stets durch überzeugende Worte und engagiertes Handeln deutlich gemacht, dass die aus der deutschen Geschichte resultierende Verantwortung für sie eine Herzensangelegenheit und zugleich Wegweiser ihres politischen Handelns ist. Frau Dr. Merkel setzt sich engagiert und nachhaltig für die Stärkung der wachsenden jüdischen Gemeinschaft in Deutschland ein und überzeugt durch eine unzweideutige und unnachgiebige Haltung denjenigen gegenüber, die ein harmonisches Miteinander von Juden und Nichtjuden unmöglich machen wollen. Dass die Kanzlerin auch in politisch schwieriger Zeit ein verlässlicher Partner an der Seite Israels ist, hat sie in der Vergangenheit mehrfach unter Beweis gestellt. Mit der Verleihung des diesjährigen Leo-Baeck-Preises bringt der Zentralrat seine Anerkennung und seinen Respekt für diese Haltung zum Ausdruck.

Die Preisverleihung wird am Dienstag, den 06. November 2007 in Berlin im Rahmen eines Gala-Dinners stattfinden.

Mit diesem Preis, der an den Rabbiner Leo Baeck erinnert und in diesem Jahr zum 50. Mal verliehen wird, ehrt der Zentralrat Persönlichkeiten, die sich in herausragender Weise für die jüdische Gemeinschaft eingesetzt und sich damit um sie verdient gemacht haben. Zu den Preisträgern früherer Jahre gehören unter anderem die Bundespräsidenten a. D. Richard von Weizsäcker, Roman Herzog, Hubert Burda, Friede Springer und andere Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens in Deutschland.

Category: General
Posted 09/01/07 by: admin



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Comments

wrote:
Frau Merkel erhält diesen Preis, weil sie dem zionistischen Gebilde in den Hintern kriecht, mehr noch als andere Bundeskanzler vor ihr. Zu den Menschenrechtsverletzungen und Völkerrechtsbrüchen des zionistischen Gebildes schweigt sie, bestraft dafür das besetzte palästinensische Volk durch einen unmoralischen Wirtschaftsboykott. Die durch das zionistische Militär im Libanonkrieg begangenen Massaker und massiven Zerstörungen fand sie keiner Kritik würdig, dafür sprach sie von einem "Selbstverteidigungsrecht" des zionistischen Gebildes (die Araber haben ein solches Recht ihrer Meinung nach wohl nicht).

Kurz: Frau Merkel zieht leider die völlig falsche Lehre aus dem Holocaust, denn sie lässt zu, dass im Nahen Osten unschuldige Menschen durch die Hand der Opfer von damals ums Leben kommen. Maulhalten im Angesicht von zionistischen Menschenrechts- und Völkerrechtsverletzungen ist sicherlich nicht die Lehre, die wir Deutsche aus dem Holocaust ziehen sollten.

Aber der Zentralrat der Juden sieht das anders, für ihn sind unbedingter Kadavergehorsam der Deutschen gegenüber dem zionistischen Gebilde unerlässlich. Deutsche Politiker wie Frau Wieczorek-Zeul, die im Libanonkrieg die Einhaltung des Völkerrechts anmahnte, werden vom Zentralrat der Juden dagegen wüst angegangen und zum Schweigen aufgefordert. Die Haltung des Zentralrats ist damit klar: Deutsche dürfen nur dann den Mund aufmachen, wenn sie dem zionistischen Gebilde bedingungslose Vasallentreue schwören. Frau Merkel hat diese Botschaft verstanden und hält sich daran. Dafür bekommt sie nun vom Zentralrat ein Leckerli zugeworfen.
09/02/07 10:27:14

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