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Botschafter Stein: "Deutschland hat mich enttäuscht"

Er ist davon überzeugt, dass der Antisemitismus im Land zunimmt. Er behauptet, Berlin unternehme nicht genug gegen die iranische Bedrohung. Er befürchtet, dass die jungen Deutschen den Zusammenhang zwischen dem Holocaust und der Existenz des Staates Israel nicht verstehen. Der Israelische Botschafter in Deutschland, Schimon Stein, beendet seine Amtszeit in einem besorgten und pessimistischen Ton...

Von Eldad Beck, Jedioth Achronoth v. 05.10.2007

Sieben Jahre amtierte Schimon Stein als Botschafter Israels in Deutschland, und kurz bevor er Berlin verlässt, fasst er diese Jahre als „interessant, herausfordernd, produktiv und frustrierend“ zusammen. Warum frustrierend? „Weil unsere Bemühungen, der deutschen Öffentlichkeit zu erklären, was in Israel passiert und was die Gründe für unserer Reaktionen sind, nicht besonders erfolgreich waren.“

Und Stein ist überhaupt nicht optimistisch. „Ich beobachte besorgt die Haltung der deutschen Öffentlichkeit zu Israel“, sagt er. „Wenn Meinungsumfragen eine Indikation für die Sinneshaltung sind, dann habe ich nur zu gut die Umfrage in Erinnerung, die die EU im Jahre 2003 durchführte. Deutschland zeichnete sich als das Land aus, das Israel und die USA als die Staaten betrachtet, die die größte Bedrohung für den Weltfrieden darstellen. Diese Umfrage deutete auf ein Symptom hin, das die Sinneshaltung der letzten Jahre zum Ausdruck brachte. Das Problem ist, auf welche Art Kritik an Israel geübt wird. In den letzten Jahren tauchte die Frage auf, ob der Staat Israel überhaupt legitim ist.“

Der Pessimismus Steins kommt auch in einer Debatte zum Ausdruck, die vor einigen Wochen in Berlin stattfand und dem Dreieck der Beziehungen zwischen Deutschland, Israel und den USA gewidmet war. Die Äußerungen, die dort zu hören waren, sollten im Außenministerium in Jerusalem Alarm auslösen: Zum ersten Mal sei der Aufnahme der diplomatischen Beziehungen zwischen den beiden Staaten vor 42 Jahren, äußerten sich die Botschafter der beiden Staaten besorgt über die Zukunft dieser Beziehungen. „Die politischen Eliten in Deutschland erklärten im Verlauf der Jahre immer wieder ihre Verpflichtung zur Existenz und zur Sicherheit des Staates Israel“, sagt Stein. „Aber in der deutschen Öffentlichkeit gibt es ein großes Problem. Die Angehörigen der zweiten und dritten Generation, die nach dem Holocaust geboren sind, sehen keinen Zusammenhang zwischen der Existenz des Staates Israel und den Geschehnissen der Vergangenheit.“

Auch der Deutsche Botschafter in Israel, Harald Kindermann, stellte eine große Diskrepanz zwischen der historischen deutschen Verpflichtung zu dem Kampf gegen Rassismus und Antisemitismus und dem Bewusstsein der deutschen Jugend für die Realität in Israel fest. „Für die Jugendlichen sind dies zwei Themen, die nichts miteinander zu tun haben. Dieser Zusammenhang ist verschwunden, und das ist ein Grund zur Sorge“, sagt er.

Diese Äußerungen stellen die wiederholten Erklärungen der Entscheidungsträger in Jerusalem in Frage, die sagen, Deutschland sei der zweitwichtigste Verbündete Israels nach den USA und der beste Freund in Europa. Man sollte diese Erklärungen unbedingt einer erneuten Überprüfung unterziehen: Umfragen, die in den letzten Jahren in Deutschland veröffentlicht wurden, weisen auf eine konstante Verschlechterung der deutschen Öffentlichkeitsmeinung zu Israel hin. Um es noch genauer zu sagen: Die Meinung der Deutschen zu Israel ist heute eine der schlechtesten in ganz Europa. Über 50% der Deutschen werten Israel als die größte Bedrohung für den Weltfrieden, und über ein Drittel vergleicht zwischen den Aktionen Israels in den Gebieten und den Verbrechen der Nazis.

Und was tut das israelische Außenministerium, um dies zu ändern? Nicht viel. Im Gegenteil: Man kann hier durchaus von Vernachlässigung und Versäumnissen sprechen: Hohe Ämter in der Botschaft in Berlin sind seit langem unbesetzt, da sich keine geeigneten Kandidaten finden lassen. Schon seit einem Jahr hat die Botschaft keinen Sprecher. Botschafter Stein verlässt Berlin nächste Woche, und sein Nachfolger, Yoram Ben-Ze’ev, wird sein Beglaubigungsschreiben erst in etwa zwei Monaten vorlegen. In der Botschaft gibt es keinen Verantwortlichen für Öffentlichkeitsarbeit. Die Schlussfolgerung lautet also, dass Israel Deutschland nicht ernst genug nimmt, und die Warnungen vor einer Verschlechterung unserer Position fallen auf taube Ohren.

All dies lässt die siebenjährige Amtszeit Botschafter Steins in Deutschland mit einem Missklang enden. Stein diente in Berlin sowohl deshalb so lange, da sich kein geeigneter Nachfolger für ihn finden ließ, als auch wegen seiner ausgezeichneten Beziehungen zur deutschen Führung, vor allem zu Bundeskanzlerin Angela Merkel. Stein erkannte ihr Potenzial schon, als viele sie noch als ein Kurios betrachteten. Schon als sie als Oppositionsführerin fungierte, entwickelte er enge Beziehungen zu ihr, und Gerüchten zufolge trafen sich die Kanzlerin, ihr Mann und der Botschafter oft zu privaten Abendessen, bei denen sie selbst kochten.

Diese Gerüchte wurden niemals offiziell bestätigt, aber es steht außer Frage, dass Merkel den Botschafter sehr schätzt, was sie auch bei dem Abschiedsempfang zum Ausdruck brachte, den sie vor kurzem ihm zu Ehren gab. Zahlreiche Vertreter der deutschen Politik und der Medien waren bei dem Empfang anwesend (Altbundeskanzler Gerhard Schröder glänzte durch Abwesenheit), es gab jedoch einige, die spöttisch bemerkten, viele seien nur deshalb gekommen, um sicherzustellen, das Stein auch tatsächlich geht. Im Verlauf seiner Amtszeit erregte er des Öfteren den Zorn von Politikern und Journalisten, dies wegen der Kritik, die er am Verhalten Deutschlands zu Israel übte. Deutschland hat es nicht besonders gerne, wenn man es kritisiert.

Aber selbst die schärften Kritiker des erfahrenen, 59-jährigen Diplomaten, der seine Karriere in der Forschungsabteilung des Außenministeriums begann, schätzen seine brillante analytische Begabung. Sie geben auch zu, dass die Jahre, in denen er als Botschafter in Deutschland amtierte, nicht gerade einfach waren: Es waren Jahre des Hasses gegen Israel wegen der zweiten Intifada und des Libanonkrieges, Jahre des Antisemitismus, der sich wieder schamlos präsentiert, Jahre, in denen sich der neonazistische Strom einen Platz in der deutschen Öffentlichkeitsmeinung schuf. „Es fällt mir schwer, diese sieben Jahre zu verdauen“, sagt Stein.

Glauben Sie, dass sich die negative Einstellung zu Israel auf eine vorübergehende Sinneshaltung stützt, oder handelt es sich um eine tiefer gehende Erscheinung?

„Ich nehme an, dass wir Probleme zu erwarten haben, solange der israelischpalästinensische
Konflikt der wesentliche Aspekt des Israelbilds in der deutschen Öffentlichkeit bleibt. Ich vergleiche Europa und Deutschland mit einer Insel, die von der Realität abgeschnitten ist. Deutschland lebt seit 60 Jahren in Frieden mit seinen Nachbarn und wertet den Krieg nicht mehr als Mittel, mit dem die Realität geändert werden kann. Deutschland trägt auch das Thema Menschenrechte in seinem Banner. Es fällt Deutschland schwer, sich in unsere Lage zu versetzen.

Darüber hinaus gelten wir nicht überall als Teil des Westens. Nicht überall ist man sich bewusst, dass Israel eine Demokratie ist, die um ihre Existenz kämpft. Man ist auch schon müde, auf eine Lösung des Nahostkonflikts zu warten, die einfach nicht kommen will. Man entwickelt eine Denkweise über uns, die Anlass zur Sorge gibt. Wir müssen über neue Wege nachdenken, wie unser Dialog mit Europa in Zukunft gestaltet wird.“

In Israel ist man über die deutsche Haltung zum iranischen Problem ziemlich enttäuscht. Das deutsche Außenministerium hat es nicht eilig, Sanktionen gegen den Iran zu verhängen, während andere deutsche Stellen die Investitionen dort nach wie vor fördern.

Stein teilt diese Enttäuschung. „Bei dem Thema Iran geht es um das Resultat. Und das Resultat, dem wir alle verpflichtet sein sollten, lautet zu verhindern, dass der Iran nukleares Potenzial erhält. Ich glaube, es ist uns gelungen, den Deutschen das Gefühl zu vermitteln, dass es sich hier nicht um ein ausschließlich israelisches Problem handelt, sondern um eine globale Bedrohung. Das Problem ist, dass diese Bedrohung in Deutschland als theoretisch gewertet wird, und deshalb ist es schwierig, der deutschen Öffentlichkeit das Bewusstsein zu vermitteln, dass eine iranische Atombombe weit reichende globale Konsequenzen mit sich ziehen würde.“

Die Reaktion Deutschlands auf die Holocaustleugnung Ahmadinedschads befriedigte Stein nicht. Die deutsche Regierung verurteilte die Äußerungen zwar, machte sich jedoch nicht die Mühe, den Botschafter aus Teheran abzuziehen. „Man hätte weitaus schärfere Verurteilungen erwarten können“, sagt Stein. „Ich erwartete auch konkrete Maßnahmen, die blieben jedoch aus.“

Vielleicht trifft also die Annahme, Deutschland sei ein treuer Verbündeter Israels, gar nicht zu?

„Die deutschen Regierungen der letzten Jahre erklären konsequent ihre Verpflichtung zur Existenz und Sicherheit Israels. Auch die Unterstützung, die wir in der EU von Deutschland erhalten, ist konstant. All dies wird jedoch von der Verschlechterung in der Öffentlichkeitsmeinung überschattet. In den letzten sieben Jahren setzt sich die abnehmende Tendenz in der Unterstützung Israels fort, die in den 80-er Jahren begonnen hat. Aber man sollte die Proportionen nicht verlieren: Was die Außenpolitik betrifft, gibt es immer eine Diskrepanz zwischen den Entscheidungsträgern und der Öffentlichkeit.“

Muss jedoch nicht befürchtet werden, dass diese Diskrepanz die Politiker letzten Endes dazu verpflichten wird, die Linie der Öffentlichkeit zu übernehmen, die nicht mit Israel sympathisiert?

„Diese Gefahr besteht. Sollte die Tendenz anhalten, wird die Politik sich anpassen müssen. Ich glaube, dass wir einen Dialog eröffnen müssen. Mein Gefühl ist, dass wir uns auf dem Weg von Monologen befinden, die eine Funktion verschiedener kollektiver Biographien sind. Es müssen Lehren gezogen werden, und man muss sich anpassen. Wir müssen weitaus aktiverer Aufklärungsarbeit betreiben. Wir investieren auf diesem Gebiet in Deutschland und Europa viel zu wenig. Wir müssen weitaus größere Bemühungen starten und viel mehr Mittel in Aufklärungsarbeit, in Kultur, Jugendaustausch und in die Beziehungen mit den Gewerkschaften und den Kirchen investieren. Der Dialog zwischen Staaten ist ein Dialog zwischen Generationen. Wenn wir nicht genug in die Entwicklung der Beziehungen zur jungen Generation investieren, dann war alles, was in den letzten Jahren getan wurde, umsonst. Die israelisch-deutschen Beziehungen sind keine automatischen, selbstverständlichen Beziehungen. Nicht alles, was einmal war, gilt auch für heute. Wir können die Beziehungen nicht weiterhin nur auf die Vergangenheit stützten. Wenn wir keine gemeinsamen Themen für die Zukunft finden, werden die Beziehungen ihre Besonderheit und ihre Bedeutung verlieren.“

Vor Kurzem wurden in Deutschland Forderungen laut, die „besonderen Beziehungen“ in Frage zu stellen, die Deutschland aufgrund der Verantwortung für den Holocaust zu Israel entwickelt hat. Diese Forderungen, die sogar innerhalb der jüdischen Gemeinde laut werden, fanden ein starkes Echo. Unter anderem forderten intellektuelle Kreise, es den Deutschen „endlich“ zu ermöglichen, Kritik an Israel zu üben, ohne von Schuldgefühlen eingeschränkt zu sein. Stein hofft, dass diese Erscheinung nicht zunimmt und die Beziehungen zwischen den beiden Staaten erschüttert. „Unkraut gibt es in jeder Gesellschaft“, sagt er. „Auch in der jüdischen Gemeinde. Es gab schon immer umstrittene Haltungen zum Staat Israel. Deshalb würde ich nicht vom Beginn einer Tendenz sprechen. Die Haltungen von Randgruppen sollten uns nicht aus der Ruhe bringen.“

Handelt es sich hier nicht um den Wunsch, sich von der Last der Vergangenheit zu lösen?

„In der deutschen Gesellschaft gab es aufgrund der Vergangenheit eine Reihe von Themen, die tabu waren, und über diese Themen wurde nicht diskutiert. Viele dieser Themen, die unter dem Teppich gekehrt worden waren, traten nach der Wiedervereinigung Deutschland plötzlich ans Licht. Daneben gibt es natürlich den Prozess des Generationswechsels. Dennoch sehe ich nicht, dass sich die politische Elite von der Vergangenheit lösen will. Ich sehe den Versuch, Themen zur Diskussion zu bringen, wie z.B. das deutsche Leid während des 2. Weltkriegs oder die Vertriebenen aus dem Osten. Dagegen ist nichts einzuwenden. Das ist Teil der Diskussion, die die deutsche Gesellschaft führen muss, aber diese Diskussion muss in einem richtigen, historischen Rahmen stattfinden, und das ist nicht immer der Fall.“

Was halten Sie von der Diskussion über das Recht der Deutschen, Kritik an Israel zu üben

„Das ist eine künstliche Diskussion. Schon Ende der 60-Jahre wurde in Deutschland scharfe Kritik an Israel geübt. Es wurde sich mit diversen nationalen Befreiungsbewegungen identifiziert, darunter auch die palästinensische, und viele werteten Israel als Teil des westlichen Imperialismus. Kritik an Israel ist – auch in Deutschland- legitim, solange sie konstruktiv ist. Die Kritik verliert ihre Legitimität dann, wenn sie eine Dämonisierung Israels herstellt: Wenn sie die israelische Politik mit den Verbrechen der Nazis vergleicht; Wenn sie versucht, gewisse Maßstäbe für Israel und andere Maßstäbe für den Rest der Welt aufzustellen; wenn sie das Existenzrecht Israels als jüdischer Staat in Frage stellt. All das konnten wir leider in den letzten Jahren beobachten.“

Es fällt schwer, in diesem Zusammenhang nicht den Begriff „Antisemitismus“ zu benützen.

„Das ist richtig. Dies fällt unter den Begriff ‚Antisemitismus’, denn es wird hier zwischen der israelisch-jüdischen Öffentlichkeit und der anderen Öffentlichkeit differenziert. Diskriminierung auf rassistischer, politischer oder gesellschaftlicher Basis- das ist Antisemitismus.“

Gibt es heute mehr Antisemitismus in der deutschen Gesellschaft als früher?

„Es gab auch früher schon Umfragen, die ergaben, dass es in 20% der deutschen Gesellschaft latenten Antisemitismus gibt. Es handelt sich hier nicht um eine neue Erscheinung, sondern um die Fortsetzung einer Sinneshaltung. Die politischen Erfolge der Neonazis zeigen, dass die Erscheinung in den letzten Jahren zunimmt. Es gibt auch Umfragen, die darauf hinweisen, dass es in Teilen der deutschen Bevölkerung Stereotypen über die Juden gibt. Der Jude gilt als Agent der Globalisierung. In Zeiten der Angst, der Befürchtungen oder der Unklarheit sucht man stets nach einem Sündenbock. Der Antisemitismus ist Teil Europas und der westlichen Zivilisation. Und
Deutschland wird wegen seiner Vergangenheit besonders scharf unter die Lupe genommen.“

Und dennoch- die Neonazis sitzen heute in einigen Landtagen. Man nimmt an, dass sie in einigen Jahren auch im Bundestag vertreten sein werden.

„Das ist tatsächlich sehr beunruhigend. Anti-demokratische Haltungen werden heute eher akzeptiert, und anti-demokratische Faktoren werden in die Parlamente gewählt. Die deutsche Gesellschaft muss sich fragen, wie es dazu kommen konnte und wie diese Tendenz gestoppt werden kann. Das letzte Wort ist noch nicht gefallen. In der Annahme, dass die Tendenz anhält, könnte es passieren, dass eine anti-demokratische Partei in den Bundestag einzieht. Das ist durchaus möglich. Wurde alles unternommen, um dies zu verhindern? Ich bin nicht sicher, aber es leuchten genügend Alarmsignale auf.“

Sind Sie dafür, dass die NPD für verfassungswidrig erklärt wird?

„Das ist eine intern-deutsche Angelegenheit und deshalb möchte ich nicht dazu Stellung nehmen, vor allem, da ich nicht sicher bin, ob dies das Problem lösen würde. Die Neonazis sind eine Erscheinung, die eine breit angelegte Wurzelbehandlung erfordert. Sie für verfassungswidrig zu erklären, sollte nicht der einzige Aspekt dieser Behandlung sein. Es gibt hier keine Zauberformel.“

Medienspiegel der Deutschen Botschaft Tel Aviv

Category: Deutschland
Posted 10/08/07 by: admin



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Comments

wrote:
Schade das dieser fähige Mann geht!

Und ebenso schade das Israel so wenig tut um sein Image zu verbessern.
Es kann nicht immer so sein das auf alle schlechten Umfragen und Kritiken immmer mit:
"Es sind doch immer die anderen Schuld" geantwortet wird!
Oder die andere beliebte Alternative:
"Das sind doch eh alles Anti-Semiten!"

Und es ist genause falsch von den nachwachsenden deutschen Generationen eine Art "erbliche Unterstützung" für alles jüdische oder Israel vorausszusetzen und einfach zu erwarten...das wird schiefgehen, versprochen!!!

Also tut was!
10/08/07 13:15:39

wrote:
Sehe ich ähnlich. Die deutsche Jugend scherrt sich einen Dreck, was ihre Ahnen getan haben. Was habe ich mit Israel zu tun?, fragen sich die meisten oder was kann ich dafür. Auf den Schulhöfen wird der Begriff JUDE zum Schimpfwort. Zwischen Klingentönen, der Diesel Jeans und den Nike Airs hat politische Bildung leider keine Chance mehr. Die Jugend ist ohne jegliches politisches Bewustsein und vegetiert nur noch vor sich hin. Cannabis und Extacy tun ihr übriges.
Ihr muüßt aufklären, warum gibt es Israel, warum ist die PLO und die Hamas entstanden. Ehrlich, wenn die Griechen morgen kommen und sagen Izmir ist grichisch und wir wollen es wieder haben und Izmir besetzten und die Ägäis gleich mit dazu, dann glauben sie mal ganz sicher, dass ich als Türke in den Widerstand gehe, und die Griechen bekämpfe wo ich nur kann. Der Vergleich mag zwar auf den ersten Blick hinken, doch von der Sache her ist es das Gleiche.
10/08/07 13:24:54

wrote:
Nur weil die deutsche Jugend nicht interessiert, was ihre Vorfahren gemacht haben, heißt ja nicht, dass sie mit ihrem Desinteresse auch recht haben. Überhaupt finde ich, dass Deutschsein überhaupt kein Kristerium für irgendein Interesse sein sollte.

Ich finde auch, dass sie sich nicht unbedingt im Detail für die Politik Israels interessieren müssen, wohl aber, wie auf die Geschehnisse in ihren jeweiligen Heimatländern reagiert wird. Und um die Bildung der Jugendlichen ist nicht der Staat Israel oder Hagalil verantwortlich, sondern die jeweilige lokale Bildungspolitik.

Wieso also diese "Also tut was!" oder "Ihr müsst aufklären!". Besser hört es sich doch an, wenn man sagt: "Also tuen wir was! Wir müssen aufklären".
10/08/07 13:46:50

wrote:
Nein Christoph....Verständnis für die Aktionen Israels im Nahen Osten zu schaffen ist wohl mehr die Aufgabe Israels und nicht Deutschlands!
10/08/07 13:56:52

wrote:
Ich bin mir da nicht ganz sicher. Erstems hat Israel gar nicht die Mittel, breit angelegte Öffentlichkeitsarbeit in den Ländern, wo es Botschaften hat, zu betreiben. Es tut so viel, wie es im Rahmen der Außenpolitik tuen kann.

Zweitens muss es Israel gar nicht, wenn die Ursachen für die falsche Wahrnehmung israelischer Politik (und nicht Aktionen) auf Vorurteilen und oft im tief verwurzelten Antisemitismus liegen. Das sind gesellschaftliche Probleme und Krankheiten, für die sich Israel nicht zu kümmern braucht.
10/08/07 14:46:27

wrote:
und Verständnis für die Politik Israels zu schaffen ist nicht die Aufgabe Israels, sondern liegt nur in seinem Interesse.
10/08/07 14:50:31

wrote:
Quote:

"...und Verständnis für die Politik Israels zu schaffen ist nicht die Aufgabe Israels, sondern liegt nur in seinem Interesse."
Nun ja...ich dachte das eine bedingt das andere...aber scheinbar sehen das Israelis anders...
Und bei allen Kritikern immer nur Anti-Semitismus zu sehen und keine eigenen Fehler und Versäumnisse ist eine Sackgasse!
10/08/07 15:06:08

wrote:
Israel hat sehr wohl die Mittel Öffentlichkeitsarbeit zu leisten, in den Ländern, wo sie Botschaften betreiben.
Ob Israel Interesse daran hat solche Aktionen zu entfesseln oder nicht, dass ist die Quintessenz. Alles andere geht am Thema vorbei. Und zu sagen, dass sind alles Antisemiten ist in meinen Augen zu kurz gedacht.
10/08/07 19:35:13

wrote:
Die Existenz Israels hängt davon ab,ob sich die mosaischen Juden ihrem Blutsbräutigam Christus unterordnen oder verstockt bleiben in ihrer Gesetzesgerechtigkeit.

Das Gesetz von Mose gilt für das Fleisch und ist nur in Christus abgetan!Die Abstammung zählt nicht mehr nur noch der Glaube an den Sohn und somit an den Vater.

Hes 16,41 und deine Häuser mit Feuer verbrennen und an dir das Gericht vollstrecken vor den Augen vieler Frauen.So will ich deiner (geistigen) Hurerei ein Ende machen und auch Geld sollst du nicht mehr dafür geben.

Nach jüdischem Religionsrecht gelten die Kinder einer jüdischen Mutter als Juden,einerlei welcher Religion der Vater angehört.Sowohl in Israel als auch außerhalb Israels haben sie den Anspruch auf eine jüdische Erziehung.

Joh 1,13 die nicht aus dem Blut noch aus dem Willen des Fleisches noch aus dem Willen eines Mannes, sondern von Gott geboren sind.
10/08/07 19:39:13

wrote:
Klein-Michael, wuerdest Du dir auch zu schreiben wagen: Die Existenz Irans haengt davon ab, ob sich die moslemischen Islamisten ihrem Blutsbraeutigam Christus unterordnen oder verstockt bleiben in ihrer Gesetzesgerechtigkeit? usw...
Das Gesetz Gottes ist fuer alle Menschen gueltig und ueberhaupt niemals ungueltig gemacht worden.
Gesetz und Gnade stehen immer im Zusammenhang. Oft beobachte ich, dass diese Freiheit vom Gesetz, welche hier eingefordert wird im zweiten Absatz ... in juedischen Verhaltensmustern sehr wohl zu finden ist, nur nicht in den michaelitischen Denkmustern, schade!
Ausserdem hat Gott auch an Deutschland Gericht vollstreckt, da braucht es keine Rede gegen Israel.
Israel dient als Muster Gottes fuer die gesamte Menschheit!
Und insoweit also Glaeubige aus den Nationen (zb D) nicht "in" Israel eingepflanzt sind, sind sie nicht fruchttragend, siehe Roemer Kap 12.
So,
was bleibt noch zu schreiben?
Ich las dieser Tage einen Artikel, warum die DDR nicht anstatt in die BRD nach Polen gegeben wurde, nach 1989.
Waere mal eine interessante Loesung gewesen, oder?
Fuer Leute, denen Israel ein staendiges Aergernis ist, kann dieser Vergleich wohl gut taugen.
Israel als kleine moslemische Provinz Syriens, wenn es nicht anders geht...
klingt doch gut, oder?
Die Oder-Neisse-Friedensgrenze als kleine Bruecke zur Verstaendigung in polnischer Sprache fuer die deutsche Unterbevoelkerung.
Ich lern so gern Sprachen.
Also als naechstes dann englisch aufbessern, hebraeisch als Gottessprache anfuegen, gleichzeitig russisch und polnisch!
Wird sich unser Schulwesen schon verbessern. Ausserdem, wer nicht arabisch sprechen, lesen, schreiben kann, gilt nicht als Mensch!
Ist das klar ruebergekommen?

Gott wird sich sicher ueber Israel erbarmen, wie Gott sich ueber jeden Menschen erbarmt, welcher sich um Hilfe an Gott wendet. Denn wir rechnen hier nicht mit den nur materiellen Augen, welche so kurzsichtig sind.
Sogar in der Offb. des Johannes, im letzten Buch des Propheten im NT,
wird von Maertyrern geschrieben, welche das Lied Moses singen, vor Gott...
und auch das Berufen auf Christus allein und gleichzeitig gegen Gottes Erwaehlung Israels zu schreiben, ist nicht nur sinnlos, sondern taktlos.
Damit kann keineswegs ein Gewinn erzielt werden.
Wie soll einem Menschen, der jetzt, frueher oder spaeter geboren wird, erklaert werden, warum irgendein deutscher Idiot ihn hasst? und dazu Gottes Namen benutzt?
Jeder Jude kann Gott bitten, um die Vollkraft des Heiligen Geistes, um die Geburt, das Neuwerden im Denken, Fuehlen, Handeln, so wie es Gott gefaellt. Dazu ist das Gesetz keineswegs zu verachten, dann alles, was Gott schenkt, ist fehlerfrei, heilig und vollkommen.
Das Gesetz ist lediglich ein Spiegel, damit wir unsere Fehlerhaftigkeit und Hilfsbeduerftigkeit Gott gegenueber erkennen, welcher nach Psalm 103 oder saemtlichen Psalmen alle Suenden vergibt.
Ja, Juden vergeben, Juden leben von der Vergebung Gottes.
Das muessen viele, welche gezwungenermassen oder freiwillig Christen genannt werden, erst mal lernen!
Guten Abend!
10/08/07 20:40:14

wrote:
Erm....und dieser ganzer Sermon hat mit dem Artikel was genau zu tun???
10/08/07 22:31:41

wrote:
Ich denke Stein war eine große Enttäuschung, für die Juden in Deutschland und für Israel.

Es war aeine schwierige Amtszeit und sein Vorgänger hatte einen sehr hohen Maßstab angelegt. Nach so vielen Jahren eigener Amtszeit hätte aber Shimon Stein da ein bisschen hineinwachsen können oder ein eigenes Kommunikationsprofil gewinnen müssen.

Gerade wegen der schwierigen Zeit hätten wir einen besseren Vertreter Israels in Berlin gebraucht.
Schade.
Es kann nur besser werden.
10/09/07 01:08:58

wrote:
Also kommunikativ war Herr Stein sicher nicht sehr überzeugend.
10/09/07 01:20:27

wrote:
"Ich" ist nicht gleich "ich". Dieser "Ich" hier hat Probleme mit der Rechtschreibung: ich nicht. In Zukunft, so wie gleich jetzt, werde ich das lateinische Wort für "ich" verwenden.

Stein sagt:

"In den letzten sieben Jahren setzt sich die abnehmende Tendenz in der Unterstützung Israels fort, die in den 80-er Jahren begonnen hat."

Nicht mein Eindruck. Die Lieferung der ultramodernen U-Boote etwa ist eine sehr ungewöhnliche Unterstützung, von der andere Staaten nur träumen können.

Weiter fallen mir grad noch die Patrouillen vor der Küste des Libanon ein (von Israels IDF seltsamerweise anfänglich als Scheinangriffsziel betrachtet), die Deutschland ohne Wenn und Aber übernahm.

Israel forever!
10/09/07 01:30:24

wrote:
Hier irrt der Botschafter und erweist seinem Land einen Bärendienst.

Wenn ersagt >> Der Antisemitismus ist Teil Europas und der westlichen Zivilisation. Und Deutschland wird wegen seiner Vergangenheit besonders scharf unter die Lupe genommen.<<

Da lenkt er den Blick ab vom wirklichen Problem, dem Islam nämlich. Und Deutschland scharf unter die Lupe nehmen belebt nur alte Feindbilder, so schafft man keine Freunde.
10/09/07 01:53:05

wrote:
gut finde ich Herrn Steins Vorschlag mehr in den Jugend- und Kulturaustausch zu investieren. Wenn man sich besser kennt, kann man Vorurteilen besser entgegenwirken. (Die Deutschkurse beim Goethe Institut in Israel sind übrigens sehr teuer. Sie könnten von der Bundesregierung mehr gefördert werden. Und auch Stipendien für einen Austausch nach D gibt es nicht viele.)Ansonsten wirkt Herr Steins Nachfolger Yoram Ben-Ze’ev auf mich sympathischer und weniger negativ. Er hatte zum Beispiel in einem Interview erwähnt, dass jetzt viele Israelis gerne nach Berlin in den Urlaub fahren. Man sollte neben der Kritik die positiven Punkte nicht vergessen.
10/09/07 04:30:20

wrote:
Man kann die Kinder und Jugendlichen nicht verantwortlich machen fuer die Vergangenheit, welche sie nicht geschaffen haben. Wenn das falsch angewandt wird, kommen Nestfluechter (wie ich) oder eben "ueberidentifikationsdeutsche" heraus. Es ist ein normaler (!!!!!)
menschlicher Instinkt, Probleme, welche nicht zu loesen sind, (wie die NS-Diktatur voriges Jahrhundert, fast vor 100 Jahren, also Steinzeit aus Kindheitsperspektive siehe Zeitstrahl)
entweder nicht zu sehen, nicht zu kennen, oder davon erschlagen zu werden, weil es einen verfolgt durch die politisierten Menschen und Medien.
Wer heute noch die kommende oder junge Generation schuldig spricht... in Bezug auf deutsche Vergangenheit, schafft sich selbst die naechste Generation derer, welche er verfluchte.
Die Kommentare sind dann: mein Uropi oder mein Opa war immer lieb, nie ein boeses Wort gehoert und Waffen hat jeder Jaeger im Schrank zuhause haufenweise, um Ordnung zu halten.
Also bleibt von Waffen weg und ihr werdet verschont.
Ansonsten sagen wir Ja zu Israel, wie wir Ja sagen zu jedem Staat, welcher sich gebildet hat.
Sagt Deutschland zu irgendeinem Staat Nein?

Was wuensche ich mir? Eine bessere Beziehung Israels zu Deutschland in Deutschland. Aber wie soll das aussehen?
Israel ist so klein und hat nicht genuegend Leute, um ueberall praesent zu sein.
Wenn ich Olmert im ynet oder woanders lese: zu einer jungen Konvertitin, juedischen Frau: bringe mir 2 Millionen Juden... dann ist das eine Ueberforderung. Ob sie ueberhaupt Kinder oder nur ein Kind bekommt ist doch egal, hat sie keinen Wert und keine Wuerde, wie sie gerade jetzt ist?

Die Welt veraendert sich staendig und mit einer Rueckwaertsbewegung wird es wohl nicht enden! und nicht zu gewinnen sein!

Von mir aus ist Israel komplett in Deutschland anzusiedeln, no problem!
Andererseits kann ich mir auch vorstellen, in Israel zu leben und sogar zufrieden zu leben!
10/09/07 08:31:21

wrote:
@Pro Israel

Der Islam, das wirkliche Problem? Gehts noch? Was soll das ? Haben Muslime die Progrome im Mittelalter in Deutschland, Italien, Frankreich und Spanien an den Juden verübt ? Haben die Muslime Sechs Millionen Juden auf bestialische Art und Weise ermordet? Wo haben die Juden Spaniens Zuflucht vor ihren Häschern gefunden? Die Juden aus Ungarn, Bulgarien und Griechenlands haben im Osmanischen Reich eine neue Heimat gefunden, obwohl es dort auch sicher nicht wie im Paradies war, aber das ist kein Problem des Islam, sondern eher des Menschen, dieser ist nun mal schlecht. Wozu hat G´tt sonst die 10 Gebote an Moses übertragen. Weil die Menschheit das eiegntliche Problem ist. DU, ICH ER SIE wir alle gehören zum Problem. Wir streiten hier wer Schuld ist, wer nicht. Dabei vergessen wir, dass wir alle und damit meine ich alle, Kinder G´ttes sind, egal wen wir anbeten, und wo unsere Heiligtümer sind. Dass der Islam wiedereinmal als Feindbild herhalten muss, die Thematik ist mehr als abgelutscht und entbeert jeglichen Verständnis der Materie Ihrerseits P.I.
.
Die Araber sind Antisemiten, sicher doch. Aber wieso ? Tja, die Frage können Sie sicher selber gut beantworten.
Sie kommen in mein Haus, sagen, dass dieses vor 3000 Jahren mal einem Ihren Vorfahren gehört hat und sie möchten es wieder. Wenn wir es ihnen nicht freiwillig geben, schlagen sie uns den Schädel ein. Gesagt, getan. Der Staat Israel wurde gegründet. Mord, Totschlag, Vertreibung, ethnische Säuberung !!!!!
Und da fragen sich doch wirklich manche, wieso die Araber, und wie gesagt die ARABER NICHT DIE MUSLIME, die Juden so abgrundtief hassen. Ich glaube Hass trieft es ganz deutlich. Ich als Muslim hasse die Juden nicht, im Gegenteil. Aber was ich nicht verstehe, ein Volk wie die Kinder Israels, welches so unendlich viel Leid ertragen musste in seiner Geschichte, immer wieder vertrieben wurde, gemeuchlet wurde, vergast wurde,ja fast ausgerottet wurde,
unsagbar viel Leid den Palästinensern antut. Sie leben läßt wie Tiere, eingepfercht in ihren armseligen Siedlungen, sie schikaniert werden wo es nur geht, das ist doch Israels unwürdig. Das hat G´tt bestimmt nicht gewollt, nein ganz bestimmt nicht.

In diesem Sinne
10/09/07 14:01:22

wrote:
@ Inan:

1) "der islam" ist nicht das Problem
2) was sie über "in mein haus" (oder ihr haus kommen) sagen, ist Unsinn. Die Legitimität des Staates Israels steht nicht zur Disposition, da werden Sie sich die Zähne ausbeißen. Staaten wie Syrien oder Jordanien haben im Übrigens auch nicht mehr oder weniger legitimität als Israel, die wurden fast zum selben zeitpunkt gegründet. Vertreibungen gab es überall, vor allem Juden wurden vertrieben, z.B. aus Staaten der islamischen Welt. Aber das zählt bei ihnen wahrscheinlich nicht.
3) Von wegen "Unendliches Leid der Palästinenser" - mit diesem Gejammer werden sie auch nicht mehr viel ausrichten. Ich persönlich kann das einfach nicht mehr hören. Das pal. leid ist a) nicht "unermeßlich", lächerlich, der Ausdruck b) zum überwiegenden Teil selbst verschuldet. Eine äußerst unrühmliche Rolle spielt auch die arabische Welt. Helfen sie, dafür zu sorgen, daß die islamistischen Radikalen ihre macht verlieren, daß moderate Autoren/Künstler/usw. nicht um ihr Leben fürchten müssen, und den Palästinenesern wird es spürbar besser gehen, so viel ist sicher.
Und den israelischen Arabern geht es prima, im übrigen (denke ich).
10/09/07 16:22:11

wrote:
"Und den israelischen Arabern geht es prima, im übrigen (denke ich)."

es geht ihnen ganz gut. Viele von ihnen wählen sogar nicht die arabischen Parteien in Israel, sondern sogar solche wie Likud.
10/09/07 16:29:04

wrote:
@maxim
a.Hausbeispiel ist kein Unsinn, nur sehr vereinfacht dargestellt,
b. Staaten wie Syrien oder Jordanien sind das Ergebnis des Imperialismus und das Erbe des 1.Weltkrieges. Davor herrschten dort die Osmanen, und die waren nicht dafür bekannt Juden zu meucheln oder zu vertrieben.
c. wenn sie das Gejammer der Palis mit Gleichgültigkeit und " die sind doch selber Schuld" entgegenen, tun Sie mir Leid, dann haben Ihrer Argumentation zu Folge auch die Juden selber Schuld an den zahlreichen Progromen an ihnen; sehe ich jedenfalls nicht so.
d. bei den arabischen Staaten gebe ich Ihnen Recht. Unfähigkeit, Überheblichkeit und Arroganz haben die Arabischen Herrscher seitjeher ausgezeichnet, vielleicht mit einer Ausnahme, Saladin, der war auch kein Araber sondern Kurde.
e. Die Radikalen sind es, überall, ob nun hier in Deutschland, in den USA oder im Iran, die viel Unsinn machen, und Leid über die Menschheit bringen.

Und noch etwas. Sie brauchen mir gar nicht so feindselig gegenüber zu stehen. Ich bezweifle das Existenzrecht Israels nicht, auch nicht dessen Legitimation als Staat der Juden an seinem Platz zu stehen, ich habe lediglich versucht, die Sicht der Araber und deren Hass auf den Staat Israel zu erklären. Wenn Sie davon natürlich nichts wissen wollen, und weiter darauf beharren, Israel hat mit Allem was es tut Recht, und wenn die Mehrheit der Israelis so denkt, und nicht an einer konstruktiven Problemlösung interessiert ist, na dann erübrigt sich jegliche Konversation mit Ihnen.
In diesem Sinne
10/09/07 18:05:39

wrote:
@ inan

du meinst:

"wenn sie das Gejammer der Palis mit Gleichgültigkeit und "die sind doch selber Schuld" entgegenen, tun Sie mir Leid, dann haben Ihrer Argumentation zu Folge auch die Juden selber Schuld an den zahlreichen Progromen an ihnen;"

Richtig, denn:

die Juden haben immer wieder in den vergangenen Jahrhunderten mit Mord und Sprengstoff Andersgläubige umgebracht und deshalb Pogrome gegen sich hervorgerufen, während die Palästinenser friedfertig und fleißig ihre Felder bestellen und Andersgläubigen kein Haar krümmen,

außerdem verlassen sie sich nicht seit fast 60 Jahren auf Alimentation durch die UNO (die nur fließt, solange die Kinder der Flüchtlinge und deren Kinder auch Flüchtlinge sind, deshalb bleiben sie auch nicht in den Flüchtlingslagern) und nehmen auch kein Geld von der EU sowie keinen - zu 80% nicht bezahlten Strom und kein Trinkwasser von Israel und haben die Felder und Gewächshäuser, die ihnen die abgezogenen Siedler überließen, nicht zerstört und malochen lieber, als ununterbrochen Krieg zu spielen.

Auch vermehren sie sich nicht mit durchschnittlich 5,2 Kindern pro Familie, denn sie wissen genau, dass die kaum je Arbeit finden würden, außer beim Kriegsspiel. Das lieben sie aber überhaupt nicht.

Sie ergreifen auch jede Chance, einen eigenen Staat zu bekommen und jagen nicht ihre eigenen Brüder und Schwestern aus dem Gaza-Stripe und werfen sie nicht von Hochhäusern.

Schuld an ihrer Misere haben die Israelis, weil sie ihr Land, nicht größer als Sizilien, begrünten und lieber arbeiten als Krieg spielen: ist doch typisch jüdisch! und Schuld ist zeitweise die EU, wenn die mal keine Millionen rüberschiebt.
10/10/07 21:44:35

wrote:
@Ego

Wenn Sie zitieren, dann richtig.

wenn sie das Gejammer der Palis mit Gleichgültigkeit und " die sind doch selber Schuld" entgegenen, tun Sie mir Leid, dann haben Ihrer Argumentation zu Folge auch die Juden selber Schuld an den zahlreichen Progromen an ihnen; sehe ich jedenfalls nicht so. <- damit ist gemeint, dass die Argumentation, sprich die sind doch selber Schuld, weder für die eine noch die andere Seite gelten kann.
10/10/07 22:58:38

wrote:
Das Problem ist die offizielle Politik
der USA und des Staates Israel. - Die einzelnen Bürger beider Länder sind mit-
unter ausgesprochen herzenswarm und liebenswürdig!!!
10/11/07 20:14:31

wrote:
"Die Existenz Israels hängt davon ab,ob sich die mosaischen Juden ihrem Blutsbräutigam Christus unterordnen oder verstockt bleiben in ihrer Gesetzesgerechtigkeit."

Was für ein Bullshit.

Frau Wächter, Ihre immer kurzen Kommentare bringen kein Problem der Welt auf den Punkt. Ihre klischeehafte Sicht sowieso nicht. Die bösen Amis und Israelis. Ich kann diesen Mist nicht mehr hören.
10/14/07 22:50:49

wrote:
"Die Araber sind Antisemiten, sicher doch."

Falsch. Im wissenschaftlichen Sinne gibt es nur semitische Sprachen, aber keine semitischen Völker oder Ethnien.

"Aber was ich nicht verstehe, ein Volk wie die Kinder Israels, welches so unendlich viel Leid ertragen musste in seiner Geschichte, immer wieder vertrieben wurde, gemeuchlet wurde, vergast wurde,ja fast ausgerottet wurde,
unsagbar viel Leid den Palästinensern antut."

Was soll das denn nun wieder? War Auschwitz eine Besserungsanstalt für Juden oder was bzw. gerade ihr als Juden? Damit ist gemeint: Deutsche werden den Juden Auschwitz niemals verzeihen. Das gehört auf den Müll der Geschichte, Herr Inan.

Alles andere, was Sie hier schreiben, scheint beste Palästinserpropaganda zu sein. Man greift sich bei Ihren Ausführungen wirklich nur an den Kopf. Denken Sie bitte bevor Sie schreiben.
um oftmals schon im gleichen Atemzug die unmoralische Haltung vieler Israelis heutzutage anzuprangern, denen es offenbar mehr Spaß macht, Täter als Opfer zu sein und die ganz offensichtlich wenig - um nicht zu sagen gar nichts - aus jener moralischen Besserungsanstalt namens Auschwitz gelernt haben, da sie mittlerweile den armen Palästinensern nahezu fast dasselbe antun, das sie einst als Juden unter den Nazis erdulden mußten.

http://www.achgut.de/dadgd/...
10/14/07 23:50:31

wrote:
Designers jeans
10/30/07 08:42:44

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