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Weg frei für eine neue gerichtliche Untersuchung

Die Familie des unter verdächtigen Umständen ums Leben gekommenen Jeremiah Duggan erreicht nach fünf Jahren Rechtsstreit einen Sieg...

Es hat eine Anhörung des Antrags von Erica Duggan gegen den britischen Generalstaatsanwalt stattgefunden. Ziel des Verfarens war es, die gerichtliche Untersuchung (Inquest) in Großbritannien wieder zu eröffnen, um eine vollständige Ermittlung des Todes von Jeremiah Duggan und der Umstände zu gewährleisten. Nach britischem Recht ist ein „Inquest“ eine Untersuchung der Ursachen und Umstände eines Todesfalls. Bei einem „Inquest“ geht es nicht um Schuld oder Strafbarkeit.

Am Ende einer zweieinhalbstündigen Anhörung hat der Richter dem Antrag stattgegeben, den Fall vor das britische High Court zu bringen, um einen neuen „Inquest“ zu erlangen. Die Tatsachen des Falls sprachen für sich und führten zur Entscheidung des Richters, die Entscheidung des Generalstaatsanwalts zu kippen, der unser Recht auf eine vollständige Ermittlung blockierte.

Es handelt sich um ein in der Europäischen Menschenrechtskonvention verankertes Grundrecht, dass eine vollständige Ermittlung eines plötzlichen und gewaltsamen Todes stattfindet, und bislang waren die Untersuchungen zur Ursache und den Umständen des Todes von Jeremiah Duggan nicht ausreichend gewesen.

Die wesentlichen Inhalte des Falls, der hier verhandelt wurde:

Die in Großbritannien durchgeführte Untersuchung der Leiche stellte nicht fest, wie die Verletzungen zustande kamen. Erica Duggan hatte ein Treffen mit dem Pathologen Dr. Shove, der die Leiche untersucht hatte. Er sagte ihr, dass nach seiner Lesung des Untersuchungsberichts Jeremiah Duggan aufgrund schwerer Schläge am Kopf gestorben war, nicht aufgrund eines Verkehrsunfalls.

Weiterhin wurden Expertengutachten vorgelegt, die dieses Ergebnis stützten. Grundlage für diese Gutachten waren 79 Farbfotografien des Tatorts. Unter den Experten, die zu Rate gezogen wurden, waren ehemalige hochrangige Beamte der Metropolitan Police, äußerst erfahrene forensische Pathologen sowie Experten für forensische Fotografie.

In einem Inquest (gerichtliche Untersuchung) im britischen System kann keine Strafbarkeit zugesprochen werden, aber es besteht die Pflicht festzustellen, wie die Person gestorben ist und unter welchen Umständen. Der erste Inquest schloss Selbstmord aus und stellte fest, dass Jeremiah in einem Zustand großer Angst starb. Allerdings sind die Umstände dieser großen Angst nicht aufgeklärt worden.

Die deutschen Behörden haben von Anfang an entschieden, dass Jeremiah Selbstmord begangen hat, und dies führte sie zur Annahme, dass es nicht notwendig sei, die Umstände des Todesfalls zu untersuchen.

Kronanwältin Dinah Rose, die Erica Duggan vertrat, legte dar, dass es nicht glaubwürdig sei zu behaupten, dass jemand fünfeinhalb Kilometer weit gerannt sei, um sich vor Autos zu werfen, nachdem er kurz zuvor seine Mutter angerufen hatte mit der Bitte, ihn zu retten. Es sei noch unglaubwürdiger, dass die Worte der Fahrer, die in den angeblichen Verkehrsunfall involviert waren, vom ersten eingetroffenen Polizeibeamten akzeptiert wurden, und dass der ermittelnde Beamte ihre Richtigkeit nicht untersucht hatte. Die Polizei entschied, Jeremiah Duggans Kleidung zu beseitigen, obwohl die Eltern um ihre Herausgabe gebeten hatten. Sein mit Blut verschmierte Reisepass wurde nicht bei der Leiche gefunden, sondern wurde der Polizei von einer Vertreterin der LaRouche-Gruppierung überreicht.

Weitere Informationen:
http://www.justiceforjeremiah.com

Jeremiah Duggan:
Fremdverschulden nicht ausgeschlossen
Ein Tod, der wahrscheinlich im Zusammenhang mit dem Schiller-Institut Lyndon LaRouches steht, beschäftigt das Bundesverfassungsgericht und den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte...

Category: Großbritannien
Posted 11/11/08 by: admin



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