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Judentum und Israel
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Leere Drohungen eines Genossen

Bundesministerin Ursula Plassnik hat am 19. Mai 2008 im Standard Israel als einzige Demokratie des Nahen Ostens gelobt...

Von Karl Pfeifer

Einen Tag später warf der Integrationsbeauftragte der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich, der Wiener SPÖ-Gemeinderat Omar Al Rawi, Außenministerin Ursula Plassnik (ÖVP) eine einseitige Haltung im Nahost-Konflikt vor und meinte: "Nicht gelobt wird die palästinensische Demokratie, auf die Israel mit der Inhaftierung bzw. gezielten Ermordung palästinensischer Politiker..." reagiert [1]

Wie kann man das gegenseitige Umbringen der Anhänger, das Wetteifern von Hamas und Fatah, Männer von Hochhäusern in die Tiefe zu stürzen und im Fall von Hamas das Eindringen in Spitäler um Gegner dort zu ermorden oder zu foltern als Zeichen der Demokratie sehen? Ob Herr Landtagsabgeordneter Al Rawi, dem Nähe und Sympathien für Hamas nachgesagt werden, deswegen schon die Hamasherrschaft als demokratisch sieht oder er einfach nicht eine Demokratie von der terroristischen Herrschaft der palästinensischen Filiale der Muslimbrüder zu unterscheiden vermag, das kann ich nicht beurteilen.

Ich wäre auf seinen Vorwurf nicht eingegangen, wenn ich nicht in der gleichen Meldung auch die folgende Drohung eines Genossen von Herrn Al Rawi gelesen hätte: „Der Generalsekretär der Gesellschaft für Österreichisch-Arabische Beziehungen (GÖAB), Fritz Edlinger, hat unterdessen im Zusammenhang mit der jüngsten Affäre um Interventionen gegen die Palästina-Solidaritätskampagne "Gaza muss leben" rechtliche Schritte gegen die Israelitische Kultusgemeinde (IKG) angekündigt, wie die "Wiener Zeitung" [2] am Dienstag berichtete. IKG-Generalsekretär Raimund Fastenbauer, der auch Vorstandsmitglied des Dokumentationsarchivs des Österreichischen Widerstandes (DÖW) ist, hatte die "Antiimperialistische Koordination" (AIK), [...] als eine "antisemitische Organisation" bezeichnet.“

Nun sind seither mehr als sieben Wochen vergangen, ohne dass Fritz Edlinger die IKG geklagt hätte. Hätte er geklagt, dann wäre es der IKG leicht gefallen, zu beweisen, dass gerade er, immer wieder antisemitische Texte transportiert und erst vor drei Jahren ein antisemitisches Buch in Wien herausgegeben hat. Fritz Edlinger weiß genau, weshalb er nicht geklagt hat. Er ist halt wie man in Wien sagt goschert (großmäulig).

Die drohen, fürchten sich am meisten.

Anmerkungen:
1) http://www.vienna.at
2) http://www.wienerzeitung.at

Category: Österrreich
Posted 07/09/08 by: admin



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