Nach der Eröffnung der neuen Hauptsynagoge in München, war eine der ersten Veranstaltungen ein Solidaritätsabend für Israel...

Azad Abramov

Solidaritätsabend für Israel im Gemeindehaus der neuen Münchener Synagoge Ohel Jakob – ein Konzert mit dem weltberühmten Kantor Dudu Fischer.

Die Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern und Freunde von Or Torah Stone e.V. Deutschland gaben sich die Ehre, zu einem Solidaritätsabend für Israel und haben dazu den weltberühmten Kantor Dudu Fischer eingeladen.

Die Begrüßungsrede hielt Chaim Szeinwald, der erste Vorsitzender der Freunde von Or Torah Stone e.V. Deutschland. Der Redner erklärte die Bedeutung dieser Solidarität: „Das Gefühl des Jüdischseins ist einerseits, das Gefühl wie schön es ist mit Brüdern und Schwestern zusammen zu sitzen und andererseits - jeder aus dem Volk Israel ist für die anderen verantwortlich". Er begrüßte den weltberühmten Kantor Dudu Fischer in München, einen Menschen, der bei Gott und den Menschen gleicherseits beliebt sei und sagte: „Es gibt kein besseres Mittel wie die Musik, dies auszudrücken."

Szeinwald erzählte von der ehrenamtlichen Beschäftigung der Mitarbeitern von Or Torah Stone-Verein. Zum Beispiel haben sie während des Kriegs im Sommer 2006, die Kinder aus der Kriegszone evakuiert und sich um das Essen und Unterkunft gekümmert. Szeinwald bedankte sich herzlich bei den Hauptsponsoren dieser Veranstaltung, den Familien Brodt und Zaidman, „die bereit waren und sind, der Vision eine helfende Hand zu sein und die es ermöglichten einen Weltstar wie Dudu Fischer hier zur präsentieren."

Danach hat er sich bei der Präsidentin IKG München, Vorsitzende des Zentralrats der jüdischen Gemeinden Deutschlands, Charlotte Knobloch, herzlich bedankt für ihre Unterstützung für diesen Abend. Sie war die nächste Rednerin an diesem Abend und begrüßte ihre Kollegen vom Vorstand und vom Zentralrat und die Repräsentanten von Or Torah Stone E. V. Deutschland. Sie brachte ihre "aufrichtigste" Dankbarkeit für die Familien Brodt und Zaidman zum Ausdruck und gratulierte zum Firmenjubiläum und zu der 60-jährigen Partnerschaft dieses Immobilienunternehmens.

Die Präsidentin betonte die Bedeutung dieser Veranstaltung, weil das Konzert des Kantors Fischer die "erste Veranstaltung in unseren neuen Hauptsynagoge ist." Sie freute sich besonders, dass es ein Solidaritätskonzert ist. „Wer, wenn nicht wir Juden in der Diaspora, könnte ermessen, was die Existenz eines jüdischen Staates bedeutet. Wer, wenn nicht wir Juden in der Diaspora könnte ermessen, was gerade uns der Glaube und dessen Grundlage, die Thora bedeuten. Dieses Wissen wollen wir an unsere Kindern und Enkelkinder weitergeben, denn nur das garantiert die Zukunft unseres Volkes".

Sie wies auf die über 20-jährige Tätigkeit des Or Torah Stone hin, der es sich zur Aufgabe gemacht habe jüdischen Menschen in der ganzen Welt Aus- und Weiterbildungschancen zu ermöglichen. Dabei stünden vor allem die Grundwerte der Thora und das Studium des Judentums in Israels im Mittelpunkt. Die Rabbiner, die im Rahmen der Seminare entsprechend ausgebildet würden, könnten später, so wie es auch in München der Fall ist, Brücken bauen zwischen Israel und dem jüdischen Volk in der Diaspora. Zum Schluss bedankte sich die Präsidentin bei allen Gästen für ihren Beitrag für die zukünftige Ausbildung von jüdischen Männern und Frauen.

Die Stimmung am diesen Abend war ausgelassen fröhlich und feierlich. Dudu Fischer hat auf Hebräisch, Jiddisch und Englisch gesungen.