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''Mit Empörung ist es nicht getan''

Die Präsidentin des Zentralrats der Juden, Charlotte Knobloch, im Interview mit mut-gegen-rechte-gewalt über Antisemitismus und Rezepte dagegen...

Von Holger Kulick, mut-gegen-rechte-gewalt.de

Die neue Briefmarke über das Jüdische Zentrum München macht ihr Hoffnung (''Eine große Freude!''). Aber ernüchtert ist sie über die hohe Zahl antisemitischer Vorfälle, zuletzt seitens katholischer Bischöfe (''Die Worte stehen im Raum'') und sogar an einer Polizeischule in Berlin (''Diese Menschen sollten aus dem Staatsdienst ausgeschlossen werden''). Schülern möchte Sie gerne Schuldgefühle nehmen (''Diese Kinder kann man nicht verantwortlich machen für die Taten ihrer Großeltern''), aber Verantwortungsgefühl beibringen. Und persönlich berichtet die heute 74-jährige Münchenerin über eine erschütternde Erfahrung am eigenen Leib. Das Dritte Reich überlebte sie versteckt in einer katholischen Familie, zu deren Nachfahren sie wegen Bombendrohungen keinen Kontakt mehr haben darf: ''Und das nur, weil ich als Jüdin von ihnen aufgenommen worden war''.

Frau Präsidentin Knobloch, seit kurzem gibt es eine 55-Cent-Briefmarke „Jüdisches Zentrum München“. Eine besondere Ehre?

Eine besondere Freude! Durch ein kleines Stückchen Papier wird das jüdische Zentrum nun weit über München hinaus bekannt. Die Briefmarke ist eine besondere Form der Anerkennung, dass das jüdische Leben und Judentum hier in München einen festen Platz haben!

Also Ermutigendes von der Post! Wie entmutigend aber kann es bei Ihnen sein, wenn Briefe an Sie, an den Zentralrat oder in den anderen 102 jüdischen Gemeinden in der Bundesrepublik geöffnet werden?

Das ist sehr unterschiedlich und abhängig von der Weltpolitik. So kam während der Libanonkrise viel Negatives und kürzlich, als der Anschlag auf den jüdischen Kindergarten in Berlin verübt wurde, viel Positives. Viele Menschen haben geschrieben, dass sie so etwas nicht fassen können und haben ihr Mitgefühl ausgedrückt.

Was überwiegt denn in der Post, solch Positives oder Droh- und Schmähschriften?

Die Zahl ist nicht das Ausschlaggebende, die Inhalte einzelner Briefe sind es, die sehr, sehr tief verletzen – durch einen offenen, hasserfüllten Antisemitismus, der da immer noch zum Ausdruck kommt.

Woran liegt es, dass sich der nicht bremsen lässt?

Das ist das Beunruhigende aus unserer Sicht, dass es auch mit den nachgewachsenen Generationen nicht aufhört. Früher war das Schriftbild oft einem älteren Publikum zuzuordnen, doch heute ist das nicht mehr so. Zusätzlich kommt viel per e-mail, von jungen Leuten mit festen Feindbildern aber ganz offensichtlich wenig Wissen über Judentum.

Stammen die Absender eher aus dem Osten oder Westen?

Da muss man gerecht sein: Es gibt zwar auffallend viele Absender aus dem Osten, allerdings stammen viele dieser Leute aus dem Westen. Sie sind in den Osten abgewandert, weil sie sich der NPD verschrieben haben, sind nun dort aktiv und stiften andere an.

Sind das Leute, mit denen sich ein Dialog lohnt, sofern sie nicht anonym schreiben?

Das ist dann oft zu spät. Wichtig ist, dafür Sorge zu tragen, dass solche, vor allem junge Leute nicht in solche Milieus abrutschen. Kirchen, Vereine und Schulen könnten da durch Jugendarbeit meines Erachtens viel abfangen, sie müssten sich dem viel intensiver stellen, statt sich – was leider vielerorts passiert - aus der Jugendarbeit zurückzuziehen.

Sie haben kürzlich in einem Gespräch mit der Bundeszentrale für politische Bildung angekündigt in Sachsen an einer Lehrerfortbildung teilzunehmen. Um dort was zu vermitteln?

Nachdem ich immer wieder höre, dass Lehrer in ihrer Ausbildung nie Methoden gelernt haben, mit denen man diesen Problemen, die uns heute beschäftigen – diesen aggressiven Auswirkungen von Antisemitismus – entgegentreten kann, möchte ich mit ihnen über das Was und Wie solcher Vermittlung reden. Ich möchte, dass sie die jungen Menschen zunächst einmal von der Schuld an den Verbrechen des Nationalsozialismus frei sprechen, wenn sie über den Holocaust, über die Shoah sprechen. Diese Kinder kann man nicht verantwortlich machen für die Taten ihrer Großeltern. Mit viel Einfühlungsvermögen müssen Lehrer sie aber daran erinnern, dass sie die Verantwortung für die Zukunft tragen, dass sie dafür Sorge tragen müssen, dass sich die Verbrechen der Menschenverachtung nie mehr auf diese Weise wiederholen.

Also heißt Ihr Rezept: einerseits das Schuldgefühl nehmen, andererseits Verantwortung bewusst machen?

Und wie! Das sollte schon in die Lehrerfortbildung einfließen, und zwar im Osten und Westen, weil wir ja der Situation immer näher kommen, dass die Zeitzeugen, die authentisch das Leid miterlebt haben, immer weniger werden. Um so mehr müssen die Lehrer übernehmen.

Und wenn auf dem Schulhof das Schimpfwort „Du Jude!“ fällt, was in Berlin immer stärker beobachtet wird, was sollte ein Lehrer dann tun?

Einfühlungsvermögen hatte ich angesprochen. Aber bei solchen direkten Beleidigungen und Beschimpfungen darf es keine Toleranz geben. Das ist ja kein Streich von dummen Buben. Außer Sanktionen, die die Schulen verhängen sollten, muss den Schülern klargemacht werden, was es bedeutet, in Zeiten leben zu müssen, in denen Menschen aufgrund ihrer Religion oder Herkunft verfolgt werden. Nach einem solchen Vorfall muss dieses Thema unbedingt behandelt werden und die Mitschüler müssen aufgeklärt werden.

Offenbar gibt es Versäumnisse auch an anderen Schulen – für Erwachsene. Berliner Medien berichteten am 20. März 2007 von einer Berliner Polizeischule, in der sich Auszubildende weigerten über Nationalsozialismus und Holocaust aufgeklärt zu werden und über Juden meinten, das seien eh nur reiche Leute. Schockiert sie das und was empfehlen Sie mit solchen Polizeischülern zu tun?

Natürlich ist das schockierend – zumal es sich hier um eine Personengruppe handelt, die später als Exekutive über die Einhaltung unserer freiheitlichen Grundordnung wacht. Das große Problem ist hier, dass diese Menschen junge Erwachsene sind, also aus den sensiblen Jahren des Heranwachsens, in denen man erzieherisch auf sie einwirken könnte, schon heraus sind. Die Polizeischule kann nicht das wiedergutmachen, was die vorangegangene Schule oder die Eltern versäumt haben. Diese Menschen sollten aus dem Staatsdienst ausgeschlossen werden, denn wie können sie etwas verteidigen und vertreten, was sie gar nicht anerkennen?

Die Berliner 'tageszeitung' schrieb ein paar Tage eher, am 15. März: „Seit 2004 hat die Zahl antisemitischer Übergriffe um 50 Prozent zugenommen. Ein Skandal, der in der Breite der Bevölkerung nicht als solcher empfunden wird.“ Ist das auch nach ihrer Einschätzung so?

Das ist leider auch mein Eindruck. Man muss da sehr schnell gegensteuern und den richtigen Weg finden. Da muss ich auch die Politiker ansprechen, die sich zwar immer wenn ein Kindergarten brennt oder Grabsteine umgeworfen werden, empört äußern. Sie überlegen sich aber nicht ausreichend, wie man diese Exzesse auch verhüten kann. Mit Empörung ist es nicht getan. Nur stets symbolisch zu regieren hilft nicht.

Wie müssten denn geeignete Programme gegen Rechtsextremismus und Antisemitismus aussehen, wie sie beispielsweise vom Familienministerium Ursula von der Leyens entwickelt werden?

Rechtsextremismus kann nicht von einem Ministerium gelöst werden. Es ist zwar gut, wenn für Maßnahmen eine gewisse Finanzierung in Aussicht gestellt wird, aber diese Dinge müssen auf direktem Wege – auf lokaler Ebene – behandelt und gelöst werden. Nicht über ein Ministerium, das ja gar nicht die Möglichkeiten hat, mit Tätern, potenziellen Tätern oder aber den Initiativen, die sich gegen Antisemitismus und Rechtsextremismus betätigen, vor Ort in Kontakt zu treten. Da gibt es schon viele erfolgreiche Projekte. Die müssen unterstützt werden, vor allem im Osten. Leider klagen diese Projekte, zwar erprobt und hilfreich zu sein, aber nicht mehr in die Förderrichtlinien zu passen. Also da muss mehr ins Detail gegangen werden und man muss ernst nehmen, was es an konkreten Erfahrungen und Lösungswegen schon gibt.

Am Tag vor dem Holocaust-Gedenktag Ende Januar gab es in der niedersächsischen Stadt Verden einen antisemitischen Brandanschlag. Ein alter Güterwagen der Bahn, aus dem Berufsschüler ein Mahnmal gemacht hatten, um an die Deportationen zu erinnern, wurde nachts angezündet. Daraufhin entschied sich der Bürgermeister den ausgebrannten Waggon vorübergehend direkt vor das Rathaus in die Fußgängerzonen zu stellen, damit der Anschlag für jedermann zu einem Thema wird. Würden Sie sich solchen Mut von Kommunalvertretern öfter wünschen?

Ja absolut. Ich finde das absolut richtig, wie dieser Bürgermeister reagiert hat – die nötige Hintergrundinformation für die Bürger darüber vorausgesetzt. Meine Hochachtung für diese mutige Aktion!

Wer muss noch Mut zeigen gegen rechte Gewalt? Und wie muss der aussehen?

Mut muss zeigen der Einzelne, wenn er damit konfrontiert wird. Damit fängt es an. Mut kann man ja nicht befehlen, aber erlernen, denn er müsste eigentlich selbstverständlich sein, wenn es darum geht, nicht nur Antisemitismus zu begegnen. Sich trauen das Wort zu ergreifen ist eine ganz wichtige Stufe dazu.

Auch unsere Stiftung hat nach dem Anschlag auf die Kita ‚Gan Israel’ eine Initiative ergriffen und öffentlich um Spielzeugspenden für die Kinder dort gebeten, die nun Ende März übergeben werden. Gibt es solche Initiativen eigentlich häufiger – und können solche Gesten überhaupt trösten?

Solche Initiativen können trösten. Sie machen uns Mut, zeigen, dass es in unserer Gesellschaft auch Menschen gibt, die sich engagieren und nicht tatenlos als „Bystander“ zuschauen. Ich würde mir mehr solcher Initiativen wünschen.

Rechtsextremisten sind auch erklärte Feinde der Demokratie. Der Zentralrat der Juden in Deutschland hat einen Demokratiegipfel vorgeschlagen. Was soll er erreichen und unter welchen Bedingungen macht er Sinn?

Er muss auf einer ganz breiten gesellschaftlichen Basis stehen und klare Handlungsalternativen erarbeiten. Er darf kein Wortgeplänkel sein, sondern muss Aktionen starten, die bei den Menschen Interesse wecken, mitzumachen. Die Bürger müssen diese Aktionen annehmen und mittragen.

Müsste auch eine Art Religionsgipfel stattfinden, gerade nach den Differenzen, die es unlängst mit katholischen Bischöfen während ihrer Nahost-Reise gegeben hat?

Es ist da schon ein Schatten auf das jüdisch-katholische Verhältnis gefallen. Die Worte stehen im Raum, die Worte sind gefallen und ich muss schon sagen: wir sind sehr betroffen. Das ist ein Thema, von dem ich mir nicht hätte vorstellen können, dass es einmal in dieser Form auftritt, wie wir das jetzt erlebt haben.

Haben denn daraufhin die beiden Bischöfe mit Ihnen Kontakt gesucht?

Nun gut, die beiden Bischöfe haben sich entschuldigt. Aber darum geht es nicht, wie gesagt: die Worte stehen im Raum. Wir haben es hier nicht mit Leuten zu tun, die ihre Aussagen nicht kontrollieren könnten. Das Sich-Nur-Entschuldigen ist für mich daher nicht das Ende der Fahnenstange, das sage ich Ihnen ganz klar. Denn wir sind entsetzt, weil wir uns das nie vorstellen konnten, dass von Repräsentanten einer Weltreligion, die ein großes Ansehen hat, solche Feststellungen getroffen werden.

Der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, Gideon Joffe, hat kürzlich vorgeschlagen, dass Nichtjuden einmal einen Kippa-Test in Deutschland durchführen sollten. Sie sollten mit der jüdischen Kopfbedeckung in den Straßen unterwegs sein, um ein Gefühl für den alltäglich von Juden erlebten Antisemitismus zu bekommen, den sie sich sonst nicht vorstellen können. Ein gutes Rezept, um zu sensibilisieren?

Ich habe einiges darüber in der Presse gelesen. Daraufhin waren ja auch Journalisten mit der Kippa unterwegs und haben positive und negative Erfahrungen gesammelt. Ich bin nicht dafür, dass man zu viel in dieser Hinsicht herausfordert, aber ich denke, es ist ein guter Test. Denn tatsächlich trauen sich nicht viele Deutsche jüdischen Glaubens, das auch nach außen zu zeigen, obwohl es eigentlich selbstverständlich sein sollte. Aber sie haben im eigenen Land schlechte Erfahrungen damit gemacht.

Sie haben im Herbst letzten Jahres für Schlagzeilen gesorgt, als sie äußerten, vieles was Juden jetzt erleben, erinnere Sie an die Zeit ab 1933. Für diesen Vergleich gab es nicht wenig Kritik, halten Sie ihn dennoch aufrecht?

Selbstverständlich, leider. Ich wäre gerne von etwas anderem überzeugt. Aber ich habe die Zeit damals miterlebt, ich kenne die Situation und weiß viel über Dinge, die Gemeindemitglieder heute erleben. Hoffen wir nicht, dass wir noch solche Erlebnisse besprechen müssen, die ich als Kind erlebt habe.

Das sind seismographisch wichtige Alarmmeldungen, die Sie geben. Haben Sie den Eindruck, die Gesellschaft nimmt das auch ernst genug - oder überhaupt wahr?

Ich bin sehr optimistisch, dass die Mehrheit in unserer Gesellschaft mit mir einverstanden ist.

Sie sind als Kind bei Ihrer Großmutter aufgewachsen, die 1944 im KZ Theresienstadt ermordet wurde. Sie selbst fanden Zuflucht auf dem Bauernhof einer katholischen Familie in Franken. Haben Sie heute noch Kontakt dorthin?

Nein. Da ist niemand mehr am Leben und die Nachkommen haben mich schon zu Lebzeiten der Menschen, die mich aufgenommen haben, gebeten, nicht mehr präsent zu sein, weil sie ernste Morddrohungen bekommen haben. Und das nur, weil ich als Jüdin von ihnen aufgenommen worden war.

Mehr als 60 Jahre nach dem Dritten Reich ist auch das noch immer deutsche Realität: jüdische Einrichtungen müssen unter Polizeischutz stehen, sei es aus Furcht vor Attentaten deutscher Neonazis, arabischer Extremisten oder Islamisten. Wie groß sehen Sie inzwischen die Brücken, die sich Neonazis in diese Lager gebaut haben?

Ich befürchte, dass der Kreis sich schließen könnte beziehungsweise sich in vielen Fällen schon geschlossen hat zwischen den Neonazis und den am Terrorismus interessierten Islamisten. Ich hoffe, dass die friedliebenden Moslems, die bei uns leben, sich sehr schnell und glaubwürdig von den Terrorismusgedanken und Terrorismusdrohungen, die auch bei uns veröffentlicht wurden, distanzieren. Glaubwürdigkeit ist das Entscheidende.

Vieles von dem was Sie berichten, stimmt sehr nachdenklich. Gibt es dennoch etwas, was Sie optimistisch stimmt?

Zum Beispiel die Situation, seit wir am 9. November vergangenen Jahres in München die neue Hauptsynagoge und das neue Gemeindezentrum eröffnet haben. Seitdem haben wir so viele positive Begegnungen mit Besuchern, mit Menschen, die so begeistert sind und sich so freuen, dass die jüdischen Münchner jetzt in der Mitte der Stadt angekommen sind. Und das sehe ich nicht nur begrenzt auf München. Das sehe ich auch an vielen positiven Zuschriften, die es eben auch gibt und nicht nur die üblen, über die wir am Anfang sprachen. Und da ich auch ein optimistischer Mensch bin, denke ich, dass wir hoffentlich bald nicht mehr über so viel Entmutigendes sprechen müssen. Antisemitismus hat es leider immer gegeben, Antisemitismus wird es weitergeben. Es wäre natürlich viel besser, wenn es alle Menschen schaffen würden, friedlich miteinander zu leben und ihnen die Religion des anderen egal ist. Aber vielleicht kommen wir noch an dieses Ziel.

Um damit wieder auf die Briefmarke zurückzukommen. Ist sie ein solches Etappenziel? Darauf heißt es explizit „Jüdisches Zentrum München“. Ist das auch wortsymbolisch ein gutes Zeichen?

Ich würde das schon so sehen und es freut mich natürlich, dass das zuständige Finanzministerium das auch so gesehen hat: Wir sind im Zentrum dieser Stadt angelangt! Aber es geht auch um andere Städte und Gemeinden Deutschlands. Ich war gerade bei der Synagogeneinweihung in Gelsenkirchen. Dieser Tag, diese Stunden waren wirklich grandios. Die Tatsache, dass wieder jüdische Gemeindezentren und Synagogen entstehen, zeigt, dass wir wieder in der Mitte der Bundesrepublik angelangt sind – nach langer Zeit. Vielleicht nach zu langer Zeit. Aber jetzt sind wir da.

Nach dem Krieg hatten Sie ursprünglich aus Deutschland wegziehen wollen, doch sind dann mit ihrem Ehemann geblieben, als es 1951 zur Geburt Ihres Kindes kam. Haben Sie im Rückblick diesen Schritt bereut?

Nein, keineswegs. Ich bin sogar dankbar dafür, dass die privaten Gründe uns dazu bewogen haben, nicht diesen Weg zu gehen, denn ich freue mich darüber, dass ich mitwirken konnte am Entstehen jüdischen Lebens in diesem Lande und dass Hitler nicht Recht gegeben wurde.

Wenn man solch ein Gespräch in ein, zwei Jahren wiederholt, worüber würden Sie sich freuen, was sich verändert haben sollte?

Dass die Menschen sich orientieren an den Werten, die wir haben, an den einzelnen Werten der Religion, an den Werten unserer Politik, unserer Demokratie und an ihrem Nachbarn, dessen Religion für sie nicht interessant sein sollte, sondern allein der Mensch und dessen Werte.

Frau Knobloch, haben Sie ganz herzlichen Dank.

© www.mut-gegen-rechte-gewalt.de - 23.3.2007

Category: Antisemitismus
Posted 03/25/07 by: admin



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