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Klick nach Rechts: haGalil-Telegramm 13.3.2007

LOK Leipzig distanziert sich von der NPD / NPD-Thüringen muß Bußgeld zahlen / DVU will in Stadthalle...

LOK Leipzig distanziert sich von der NPD
Leipzig. Der Fußballclub "Lokomotive Leipzig", dessen Fans in letzter Zeit für einiges Aufsehen gesorgt haben, geht auf deutliche Distanz zur rechtsextremen NPD. Ein Schreiben des Vereinsvorsitzenden an die Fraktionsvorsitzenden der demokratischen Parteien im sächsischen Landtag wurde heute bekannt. Wir dokumentieren das Schreiben im Wortlaut: "Leipzig, 12.03.2007, 75. Sitzung des Landtages am 16.03.2007, Sehr geehrte Damen und Herren, wie uns heute bekannt wurde, findet zu o. g. Sitzung eine von der CDU sowie SPD eingebrachte aktuelle Debatte zum Thema "Sport und Gewalt vor dem Hintergrund der aktuellen Ereignisse" statt. Da die rechtsextreme NPD (die leider auch im Sächsischen Landtag vertreten ist) uns darüber informierte, dass sie einen Redebeitrag zum 1. FC Lok Leipzig einbringen wird, möchten wir Sie hiermit persönlich darüber informieren, dass wir jedwede Hilfe dieser und jeder anderen rechtsextremen Partei ablehnen und ausdrücklich Wert darauf legen, dass von dieser Partei zu oder über unseren Verein gesagte, nicht im Interesse des 1. FC Lok Leipzig ist. Wir distanzieren uns von allen rechtsextremen Parteien und Vereinigungen und bekämpfen diese auf das Schärfste, was sich seit kurzem auch in diversen Bedrohungen gegen Vorstandsmitglieder wiederspiegelt. Wir wären Ihnen sehr dankbar, wenn Sie gegenüber Ihren Landtagsabgeordneten dieses Schreiben kommunizieren könnten, da wir nicht wissen, was diese Partei vor hat und einer voreiligen Meinungsbildung über unseren Verein vorzubeugen. Mit Dank im Voraus für Ihre Bemühungen und mit freundlichen Grüßen, Steffen Kubald, Katrin Pahlhorn, 1. Vorsitzender Schatzmeisterin."


NPD-Thüringen muß Bußgeld zahlen
Erfurt. Laut einer Meldung des MDR muß der thüringische Landesverband der neonazistischen NPD und ihr Landesvorsitzender ein Bußgeld in Höhe von 7.000 Euro zahlen. Grund: Sie hatten im April 2005 ein nicht genehmigtes Konzert veranstaltet. Das Amtsgericht Poeßneck bestätigte einen entsprechenden Bescheid des Ordnungsamtes gegen die Partei. Die NPD hatte das Konzert als Teil ihres damaligen Landesparteitages deklariert, wodurch eine Anmeldung umgangen werden sollte. Das Ordnungsamt erkannte aber zwei getrennte Veranstaltungen. Zu dem Konzert waren mehr als 1.500 Neonazis in das Schützenhaus in Poeßneck gekommen. Da die NPD gegen das Urteil Rechtsmittel einlegen will, wird das Verfahren nunmehr an das Oberverwaltungsgericht gehen.


DVU will in Stadthalle
Bremerhaven. Die Partei des Herausgebers der berüchtigten "National-Zeitung" Gerhard Frey, die "Deutsche Volksunion" (DVU), will am 6. Mai ab 14.00 Uhr in der Stadthalle in Bremerhaven eine Wahlkundgebung abhalten. Sollte sie das Foyer der Stadthalle nicht erhalten, will die neonazistische Partei notfalls klagen. Die DVU kandidiert zu den Bremer Bürgerschaftswahlen am 13. Mai, in Bremen ist die DVU seit gut zwei Jahrzehnten in der Bürgerschaft, dem Landesparlament des Stadtstaates, bzw. in der Bremerhavener Stadtverordnetenversammlung vertreten.

[jöfi]

Category: Kurzmeldungen
Posted 03/13/07 by: admin



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