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Klick nach Rechts: haGalil-Telegramm 15.2.2007

Naziauflauf in Dresden / Brauner Fackelmarsch in Zittau / Rechtsextreme Wählerinitiative...

Naziauflauf in Dresden
Dresden. An 13. Februar fand die jährliche, als "Trauermarsch" deklarierte Demonstration verschiedener neonazistischer Gruppen in Dresden statt. Im Gegensatz zu den Vorjahren, in denen an dieser Demonstration bis zu 5.000 Neonazis aus dem In- und Ausland teilnahmen, beteiligten sich dieses Jahr nur etwa 1.500 an der Demonstration. Dies dürfte auch daran gelegen haben, das diese Demonstration erstmals an einem normalen Wochentag stattfand. Aus der Demonstration kam es von ganzen Gruppen immer wieder zu Attacken gegen Polizeibeamte, Journalisten und Nazi-Gegner. Mehrere hundert Neonazis marodierten darüber hinaus in der Nähe des Hauptbahnhofes und in Dresden-Neustadt umher und machten regelrechte Menschenjagden auf politisch Andersdenkende. Am einer Gegendemonstration unter dem Motto "Geh Denken" nahmen zeitweilig bis zu 5.500 Personen teil, zahlreiche Straßenblockaden führten zu einer erheblichen Verkürzung der Nazi-Demonstrationsstrecke und massiven Verzögerungen im Ablauf, so das der braune Spuck erst nach Mitternacht sein Ende fand. Streckenweise mußten die Nazis erhebliche Zeit im Regen stehen und konnten sich keinen Milimeter fortbewegen.


Brauner Fackelmarsch in Zittau
Zittau. Für kommenden Samstag planen neonazistische Gruppen einen Fackelmarsch durch Zittau/Sachsen. Über die Zustände in Zittau notiert die "Sächsische Zeitung“": "Mittlerweile vergeht kein Wochenende in Zittau mehr ohne Meldungen wie diese. Drei Tatverdächtige griffen zwei junge Männer an, die sie zuvor mit "Sieg Heil"-Rufen provoziert hatten. So geschehen in der Nacht zum vergangenen Sonntag am Mandauer Berg." Und weiter berichtet das Blatt: "Zwei Wochen zuvor feierten 300Frauen und Männer in der Zittauer Kneipe "Zero" das zehnjährige Bestehen des Nationalen Jugendblocks Zittau (NJB), wobei ein Großteil der Gäste aus der Sächsischen Schweiz stammten. Passanten, die zufälligerweise in dieser Nacht durch Zittaus Stadtmitte gingen, wurden angepöbelt und zusammengeschlagen. Unterdessen hat die Polizei ein Wohnhaus in Jonsdorf durchsucht, wo Zero-Wirt Andreas Müller zusammen mit seinem Bruder leben soll."


Rechtsextreme Wählerinitiative
Gelsenkirchen. Nach dem Vorbild der rechtsextremen "Bürgerbewegung Pro Köln", die seit den Kommunalwahlen 2004 in Fraktionsstärke im Kölner Stadtparlament vertreten ist, hat sich in Gelsenkirchen (NRW) eine "Bürgerbewegung pro Gelsenkirchen" gebildet. In einer Pressemitteilung hieß es: "Die Neugründung wurde noch am selben Abend während des traditionellen 'Gelsenkirchener Grünkohlessens' vor über 70 Gästen bekannt gegeben und mit begeistertem Applaus aufgenommen." An dem "Grünkohlessen" sollen auch mehrere rechtsextreme kommunale Mandatsträger aus anderen Städten Nordrhein-Westfalens teilgenommen und eine engere Zusammenarbeit angekündigt haben.

[jöfi]

Category: Kurzmeldungen
Posted 02/15/07 by: admin



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