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Für's rechte Auge: SOS per Telegramm

Rassistischer Übergriff in Magdeburg, Jüdischer Friedhof geschändet, Prozeßbeginn im Fall Ermyas M., Haftbefehle nach Brandanschlag...

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Rassistischer Übergriff in Magdeburg

In der sachsen-anhaltinischen Landeshauptstadt Magdeburg wurden in einer Straßenbahn zwei Studenten aus Israel und dem Jemen von Rechtsextremisten angegriffen. Wie die Polizei mitteilte, ereignete sich der Vorfall bereits am Freitag, dem 6. Januar. Zunächst wurden sie von zwei Männern beschimpft, geschubst und geschlagen. Weitere Männer haben sich dann an den Attacken beteiligten, einer soll die beiden Studenten mit einem Messer massiv bedroht haben. Die Angegriffenen konnten sich jedoch erfolgreich wehren und blieben unverletzt. Die vom Straßenbahnfahrer alarmierte Polizei konnte vier Tatverdächtige festnehmen. Gegen sie laufen nun Ermittlungen wegen Volksverhetzung, Bedrohung und Körperverletzung.

Obernkirchen: Jüdischer Friedhof geschändet

In der Sylvesternacht wurde der Jüdische Friedhof in Obernkirchen (Westfalen-Lippe) geschändet, dabei wurden mehrere Grabsteine umgeworfen und beschädigt. Die antisemitischen Täter könnten, so die ersten Vermutungen, aus dem Umfeld der in der Region aktiven neonazistischen Gruppe „Nationale Offensive Schaumburg“ (NOS) stammen.Personen, die sich zur NOS bekannten, hatten bereits öffentlich angekündiogt, das, wenn sie „in Deutschland die Macht haben, es hier keine Juden mehr geben“ würde.

Prozeßbeginn im Fall Ermyas M.

Am kommenden Mittwoch beginnt in Potsdam der Prozeß im Fall Ermyas M. Der aus Äthiopien stammende, 38jährige Mann war am Ostersonntag 2006 in Potsdam rassistisch beschimpft, brutal niedergeschlagen und lebensgefährlich verletzt worden. Der Vorfall erregte bundesweite Aufmerksamkeit. Die angeklagten Männer sind 31, bzw. 29 Jahre alt. Ihnen wird gefährliche Körperverletzung, bzw. unterlassene Hilfeleistung vorgeworfen. Wie auf Tonaufnahmen, die per Handy gemacht wurden, deutlich zu hören ist, hatten sie ihr Opfer u.a. als „Scheiß Nigger“ beschimpft. Auch wurden im Auto des Hauptangeklagten CDs mit ausländerfeindlichen und rechtsextremen Liedern gefunden. Dennoch ist von einem rechtsextremen, bzw. rassistischen Hintergrund der Tat in der Anklageschrift nichts zu finden.

Haftbefehle nach Brandanschlag

Nach Informationen der in Halle erscheinenden „Mitteldeutschen Zeitung“ (Montags-Ausgabe) wurde nach einem ausländerfeindlichen Brandanschlag auf eine Asylbewerberunterkunft in Sangershausen Haftbefehl gegen einen 25- und einen 26jährigen Mann erlassen. Den beiden wird von der Staatsanwaltschaft Halle versuchter Mord und schwere Brandstiftung vorgeworfen. Nach einer Party in der örtlichen Neo-Nazi-Szene sollen die beiden Männer am Samstagmorgen drei Molotow-Cocktails in die Wohnung der Asylbewerber geworfen haben. Die Opfer hatten sich noch rechtzeitig in Sicherheit bringen können. Die Festgenommen sind wegen Körperverletzung und rechtsextremer Propagandadelikte bereits Polizeibekannt.

Category: Kurzmeldungen
Posted 01/22/07 by: admin



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