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Was nicht in der Presse steht: "Wir bauen eine U-Bahn von Dortmund bis nach Auschwitz"

Das Eintreten gegen den immer deutlicher werdenden Antisemitismus in Deutschland, wird immer mehr zur Privatangelegenheit einiger weniger. Ein Bericht aus Dortmund.

Gegen 17.30h bewegten sich ca 10 "jugendliche Fussballfans" in Dortmund von der Buslinie 438 Aplerbeck über Hacheney Richtung Westfalenstadion. An der Haltestelle Hacheney sangen sie lauthals das in Dortmund bekannte Lied "Wir bauen eine U-Bahn von Dortmund bis nachAusschwitz".

Weder von den 200 anwesenden Fahrgästen, dem U-Bahn-Personal oder den Wachleuten der DSW Dortmund, noch von den am Dortmunder Hauptbahnhof von Passanten alarmierten Bundesgrenzschutzbeamten kam eine Reaktion. Man sehe sich nicht in der Lage, irgend etwas zu unternehmen. Insbesondere gebe es auch keine Handhabe die Fans an einer Teilnahme am Fussballspiel (Pokalspiel des DFB BVB gegen Hannover) zu hindern.

Der von unseren Lesern E.D. alarmierte Bundesgrenzschutzbeamte der Wache Hbf Dortmund wollte noch nicht einmal eine Bestätigung geben, dass ihm dieser Vorfall gemeldet wurde.

Unsere Leserin E.D. berichtet: "Als ich ihn bat, es doch zu tun, damit ich den Rat der Stadt Dortmund sowie den DFB und die DSW besser informieren könnte, weigerte Er sich (mit fadenscheinigen Begründungen). Wir halten diesen Zustand für unglaublich, sind aber im Moment (ausser das wir uns beschweren werden) beim BVB, beim dt. Fussballbund und bei den Dortmunder Stadtwerken durch dieUntätigkeit der Polizei bzw. des BGS kaum in der Lage,erfolgreich etwas zu tun. Wir waren in Mannheim beim Kongress gegen Antisemitismus und versuchten auch im Dortmunder Bündnis gegen Rechts und beim DFB etwas gegen Antisemitismus anzuregen. Leider bisher nur mit wenig Unterstützung"...

Category: General
Posted 10/24/06 by: admin



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Comments

wrote:
Untätigkeit seitens der deutschen Polizeibehörden ist im Zusammenhang mit rechtsradikalen Vorkommnissen des öfteren zu beobachten. und warum sollte die Ausbreitung radikaler Ansichten gerade vor der Polizei haltmachen. Diese Staatsbehörden sind schon lange rechtsradikal verseucht und somit drängt sich dem Bürger auf, das Solches zur Meinungsfreiheit in Deutschland gehört und völlig normal sei.Ich selbst habe leider schon solche Erfahrungen gemacht. Bei einem Gespräch mit Polizeibeamten über den Beitritt Polens zur EU, bekam ich zu hören : " Wir holen uns doch nur unsere Ostgebiete zurück " . Eine solche Aussage von einem Bürger mit besonderer Staatstreue braucht niemand mehr zu kommentieren.
10/25/06 08:10:31

wrote:
auch wenn es eigentlich meinen Überzeugungen widerspricht: Gegen Rassismus und Antisemitismus während und im Umfeld von Fußballspielen hilft wohl nur Repression, z.B. Stadionverbote bei einschlägigen Äußerungen. Ausländische Vereine wie Leeds United oder Feyenoord Rotterdam haben wohl so entsprechende Probleme in den Griff bekommen.

Jedenfalls darf rechtes Gedankengut im und um Stadion nicht hingenommen werden. Es muss für Antifaschisten, Demokraten, Angehörige von Minderheiten etc. möglich sein und bleiben, Fußballspiele zu besuchen.
10/25/06 20:10:54

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