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Sicheres Gespür

Zur Diskussion um Formen der "Israel-Solidarität" und die Erinnerung an die Shoah...

Von Hans Branscheidt, WadiBlog v. 11.12.2008

Die Damen und Herren von Casmii, der bekanntesten pro-Ayatollah Jubeltruppe, haben ein sicheres Gespür, wer sich langsam aber sicher ihrer Seite annährt. Nun ist es der Thomas Schmidinger, dessen Artikel von der Seite Hagalil sie begeistert auf ihre kopieren. Und zu Recht.

Unter dem Titel "Die falschen Freunde? Wider die Instrumentalisierung der Shoah" erklärt der Wiener Politologe da:

Die Instrumentalisierung der Shoah und damit der Millionen Toten ist auch dann widerwärtig, wenn sie von proisraelischen Lobbyisten kommt. Manche Formen der “Israel-Solidarität” schaden mit ihrer extrem einseitigen Sicht auf den Nahostkonflikt langfristig auch Israel selbst…

Schmidinger, der auch schon anders redete, - nämlich ein wenig so, wie er es heute schrecklich kritisiert, - zahlt für seine petite Metamorphose jene entsetzliche Strafe, die alle zahlen müssen, die aktuell in inflationärer Zahl vorgeben, endlich einmal in Sachen Israel aussprechen zu wollen, was sie früher ‘nie aussprechen durften’: sie tun dies und können dies nur tun von einer Oberhohen Warte höchster Moral, einer verlogenen Fiktion, die bei allen hiervon Befallenen stets mit folgenden redundanten Sätzen eröffnet:

“Manche Formen der “Israel-Solidarität” schaden mit ihrer extrem einseitigen Sicht auf den Nahostkonflikt langfristig auch Israel selbst… “.

Das ist reiner intelligibler Schmidinger, aber auch - beobachten Sie es selber! - der Generalsatz bei allen anderen entsprechenden Spezies. Eine Art Lackmus-Satz der letztendlichen, nämlich der simulierten “Freunde” eines von ihnen bereits jetzt schon tatsächlich final gedachten Israels”.

SIE, die Schmidingers, hätten es dann immer schon gesagt und wären wieder einmal unschuldig an allem.

Ansonsten sagt Schmidinger, der auch als “Politologe” nicht gerade eine Leuchte ist, zu Grigats Argumentation inhaltlich nichts. Er positioniert sich mit leeren Sätzen nur bei denen, deren Applaus er neuerdings einheimsen möchte.

Thomas Schmidinger:
Die falschen Freunde? - Wider die Instrumentalisierung der Shoah
Die Instrumentalisierung der Shoah und damit der Millionen Toten ist auch dann widerwärtig, wenn sie von proisraelischen Lobbyisten kommt. Manche Formen der "Israel-Solidarität" schaden mit ihrer extrem einseitigen Sicht auf den Nahostkonflikt langfristig auch Israel selbst...

Stephan Grigat:
Iran und der 9./10. November 1938
Der toten Juden wird gedacht, die lebenden lässt man im Stich. Wäre dem nicht so, müsste sich die deutsche Politik endlich zu einer harten Sanktionspolitik gegen das iranische Regime entschließen...

Category: General
Posted 12/15/08 by: admin



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Comments

Sonia Ahmad wrote:
Branscheidt/Lessmann – nicht ganz bei Trost...

Vor ein paar Tagen erhielt ich – ungefragt – eine Aussendung einer gewissen „Theo van Gogh Gesellschaft“, die den Beitrag „Sicheres Gespür“ verschickte.

Unterzeichnet wurde der Beitrag von einem gewissen „Alexander Lessmann“ aus Kronberg im Taunus. Ich verstand nur teilweise, was Herr Lessmann mir mitteilen wollte, und ordnete seinen Absender in den Spamverteiler, um in Zukunft von wirren Aussendungen seiner „Van Gogh Gesellschaft“ aus „Kronberg“ verschont zu bleiben.

Nun erscheint der selbe Beitrag unter dem Namen „Hans Branscheidt“ auf dem blog der Lobby-Organisation Wadi eV.

Wer auch immer für diese wirren Zeilen verantwortlich ist: mein sicheres Gespür sagt mir: der Autor ist nicht ganz bei Trost. Sein Geschwafel ist schwer verständlich, und was davon verständlich ist, ist gelinde gesagt skurril. Schreiben scheint nicht ganz seines zu sein. Viel mehr ist zu dieser Figur und seinem peinlichen Versuch, Thomas Schmidinger zu diffamieren, auch nicht zu sagen.

Zu Thomas Schmidinger und zu Hagalil, die oft Schmidinger- Beiträge veröffentlichen, möchte ich anmerken:
Ich schätze diese Artikel sehr und bin froh, dass es in fortschrittlichen und israelsolidarischen Kreisen PublizistInnen und PolitikwissenschafterInnen solchen Kalibers gibt. Dass Schmidinger von Islamisten, Nazis, Rassisten und Teilen der sich selbst als „Anti-deutsche“ definierenden Menschen derart attackiert wird (amüsant/erschreckend aber doch auch bezeichnend die kleine Auswahl des „best off“ auf dessen homepage!) spricht Bände - und für ihn. Auch wenn es sicherlich nicht immer lustig ist, Zielscheibe von all diesen Herren zu sein, so wünsche ich Schmidinger alles Gute, und hoffe bald wieder von ihm auf Hagalil zu lesen / zu hören. Gestern las ich dessen Artikel in der Wiener Zeitung , „Wie universell ist die Aufklärung“? – Gratulation, hervorragender Beitrag! Weiter so!

Mit freundlichen Grüßen,
Sonia Ahmad
12/15/08 21:11:15

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