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PDS droht weiter ins Zwielicht zu geraten: Zwischen Genozid-Leugnern und Genozid-Planern

Mitglieder der eigenen Bundestagsfraktion drohen für die PDS zu einer immer größeren Belastung zu werden. Jetzt wurden erneut massive Vorwürfe gegen den PDS-Bundestagsabgeordneten Keskin laut: Er bestreite fortgesetzt den Genozid an den Armeniern. Gleichzeitig will Lafontaine den iranischen Diktator besuchen...

Von Jörg Fischer

Zum wiederholten Male erregt Hakki Keskin, seit der Bundestagswahl 2005 Abgeordneter der Linkspartei.PDS im Bundestag, Aufsehen mit seinen Aussagen zum Völkermord an den Armenien 1915/16. Zwar habe es, so Keskin, die Vertreibung der Armenier durch die Türken zum fraglichen Zeitpunkt gegeben, aber keinen Genozid. In einer Meldung der Deutschen Presseagentur (dpa), veröffentlicht am 22.12.2006, heißt es: "In einem Brief an den Tagesspiegel bestreitet der frühere Bundeschef der Türkischen Gemeinde in Deutschland zwar nicht, daß es 1915/16 im Osmanischen Reich eine Vertreibung von Armeniern mit zahlreichen Opfern gegeben hat. Daß es sich dabei um einen Genozid gehandelt hat, will er nicht anerkennen. Keskin reagierte auf einen Bericht des BerlinerTagesspiegel, wonach die Fraktionsführung ihn trotz seiner Haltung gewähren lässt."

Der Zentralrat der Armenier erneuerte seine scharfe Kritik an Keskin und der Linkspartei/PDS. Partei- und Fraktionsführung spielten eine ähnlich "unrühmliche Rolle" wie einst das Deutsche Reich als Bündnispartner des türkischen Regimes: "Um die Stimmen des türkisch-nationalistischen Spektrums zu gewinnen, werfen die Führer der heutigen deutschen Sozialisten in Nibelungentreue mit dem Genossen Keskin jeglichen moralischen und politischen Anstand über Bord."

Über die Reaktionen der PDS-Spitze kann in der Wochenzeitung "Die Zeit" (Online-Ausgabe) nachgelesen werden: "Der Vizechef der Linksfraktion, Bodo Ramelow, sagte dem Tagesspiegel, er sehe in der Angelegenheit keinen Handlungsbedarf. Es für ihn 'keine Frage', daß es sich 1915/16 um einen Genozid gehandelt habe. Der Standpunkt von Keskin in seiner Rolle als Vertreter der Türken in Deutschland leuchte ihm aber ein, erklärte Ramelow: 'Er bleibt sich treu.'"

Auch Fraktionschef Oskar Lafontaine sorgt weiterhin für Kritik, da er an seinem Plan festhalten will, den iranischen Diktator Achmadinedschad zu besuchen, für dessen Politik er auch schon mal eher verständnisvolle Worte findet. Dass der iranische Staatschef die Vernichtung Israels und seiner Bevölkerung ganz unverholen als Staatsziel verkündet und Holocaust-Leugnern ein Podium bietet, scheint den Linkspolitiker ebensowenig zu stören, wie die mannigfaltigen Menschenrechtsverletzungen im Iran. Der letzte Besuchstermin mußte verschoben werden, da er zeitgleich mit der in Teheran abgehaltenen Holocaust-Leugnerkonferenz zusammen gefallen wäre, was dann wohl sogar Lafontaine hinsichtlich der Außenwirkung doch etwas zu unpassend erschienen sein dürfte.

Links zum Thema:

Querfront – Angst vor den Oskars
In bewährter Manier: Jürgen Elsässer propagiert "Tal der Wölfe"
Wie Jürgen Elsässer zur extremen Rechten kam
Die Schnittmengen linker Politik und islamischer Religion: Die verblüffenden Entdeckungen des Oskar Lafontaine

Category: Querfront
Posted 12/26/06 by: admin



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Comments

wrote:
xxxx xx xxxx xx

Beiträge (xxx) wurden durch die Administration editiert...

Nach zahlreichen Diffamierungen und Störaktionen aus dem Umfeld des "Capo Cristiana", die unter zahlreichen "Pseudonymen", die offensichtlich alle identisch sind, veröffentlicht wurden, mussten wir die Möglichkeit zur direkten Kommentierung unserer Artikel weitgehend einstellen.

2006-12-27 -- 16:14
Monika
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2006-12-27 -- 08:18
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2006-12-24 -- 09:55
Hard Stein
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Sollten Ihnen weitere Verdächtigungen und Verleumdungen gegen uns zugetuschelt werden, bitten wir Sie, diese direkt an uns weiterzuleiten. Lassen Sie sich nicht in einen Sumpf aus Lüge und Hass ziehen.

An dieser Stelle sei noch einmal darauf hingewiesen, dass wir weder in einer Villa neben Mooshammer leben, noch zu den global Players der Rüstungsindustrie gehören. Wir haben auch kein Diamantendepot in Antwerpen und keine Etagenwohnung in Tel Aviv. Wir haben weder wertvolle Fotografien aus deutschem Kulturbesitz "abgezockt", noch sind wir mit Stasi, StB, KGB und Mossad "versindelt". Auch der behauptete Treuhandbetrug beruht auf freier Erfindung. Dass inzwischen das nazistische Stoertebeker-Netz bei ausgewiesenen AntiFa-Größen abschreibt, könnte diesen zu denken geben.

Wir dachten bisher, dass jeder halbwegs bewusste Demokrat schnell begreifen dürfte, woher der Wind weht, wenn ihm solche oder ähnliche Verleumdungen http://www.hagalil.com/tmun... serviert werden. Dem scheint aber nicht so zu sein.

Auch die Foren sind vorerst nur sehr eingeschränkt zur Verfügung. Die geschlossenen Bereiche sind allerdings in alter Form zugänglich.

Administration haGalil.com
12/27/06 08:13:28

wrote:
Jetzt prügeln die Hagalil-Betreiber also mal wieder auf die PDS ein.
Demnächst wieder auf die CDU, dann auf die SPD, oder auf welche Partei auch immer.

Verwunderlich ist da nur, dass die Betreiber von Hagalil sich tatsächlich noch wundern, dass die Lust der Geprügelten immer weiter abnimmt, Hagalil für die Prügel auch noch finanziell zu fördern.
.
12/27/06 14:54:20

wrote:
xxxx xx xxxx xx

Beiträge (xxx) wurden durch die Administration editiert...

Nach zahlreichen Diffamierungen und Störaktionen aus dem Umfeld des "Capo Cristiana", die unter zahlreichen "Pseudonymen", die offensichtlich alle identisch sind, veröffentlicht wurden, mussten wir die Möglichkeit zur direkten Kommentierung unserer Artikel weitgehend einstellen.

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Monika
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Sollten Ihnen weitere Verdächtigungen und Verleumdungen gegen uns zugetuschelt werden, bitten wir Sie, diese direkt an uns weiterzuleiten. Lassen Sie sich nicht in einen Sumpf aus Lüge und Hass ziehen.

An dieser Stelle sei noch einmal darauf hingewiesen, dass wir weder in einer Villa neben Mooshammer leben, noch zu den global Players der Rüstungsindustrie gehören. Wir haben auch kein Diamantendepot in Antwerpen und keine Etagenwohnung in Tel Aviv. Wir haben weder wertvolle Fotografien aus deutschem Kulturbesitz "abgezockt", noch sind wir mit Stasi, StB, KGB und Mossad "versindelt". Auch der behauptete Treuhandbetrug beruht auf freier Erfindung. Dass inzwischen das nazistische Stoertebeker-Netz bei ausgewiesenen AntiFa-Größen abschreibt, könnte diesen zu denken geben.

Wir dachten bisher, dass jeder halbwegs bewusste Demokrat schnell begreifen dürfte, woher der Wind weht, wenn ihm solche oder ähnliche Verleumdungen http://www.hagalil.com/tmun... serviert werden. Dem scheint aber nicht so zu sein.

Auch die Foren sind vorerst nur sehr eingeschränkt zur Verfügung. Die geschlossenen Bereiche sind allerdings in alter Form zugänglich.

Administration haGalil.com
12/27/06 16:14:46

wrote:
Krienen: Thema wieder einmal verfehlt.

Und Tschüss!
12/27/06 22:34:22

wrote:
Ach Mertes,

mit kommen die Tränen wegen der SED-Nachfolgeverbrecherpartei PDS, also wirklich.
12/27/06 22:35:31

wrote:
Interessantes Demokratieverständnis hat der Herr Mertes.
12/27/06 22:39:21

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