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haGalil TV-Radar: Fernsehtipps der Woche

Vom 10.10. bis 16.10.2008 ...

Freitag, 10.10.2008

15:30 Uhr, 3sat
Zwei Völker - ein Geschmack
Wie Hummus Israelis und Palästinenser eint
Israelis und Palästinenser streiten sich um Jerusalem, über Land, Wasser, Siedlungen und Rückkehrrechte, in einem aber sind sie sich einig: Hummus essen Israelis wie Palästinenser leidenschaftlich gern. Hummus ist israelisch, behaupten die Israelis. Hummus ist palästinensisch, eine andere Antwort bekommt man in Nablus nicht. Was am Kichererbsenbrei macht so süchtig, wieso ist er bei Israelis wie Palästinensern so beliebt? Eine kulinarische Spurensuche in Israel und im Palästinensergebiet, ein Blick in arabische Garküchen, eine Suche auf Märkten, ein Gang durch experimentierfreudige israelische Restaurants


Samstag, 11.10.2008

16:30 Uhr, hr
Horizonte: Der Ketzer
Muhammad Kalisch - Ein Muslim zweifelt am Propheten
Muhammad Sven Kalisch galt als Hoffnungsträger. Als Professor für Islamkunde an der Universität Münster sollte er islamische Religionslehrer ausbilden, als erster und bisher einziger Wissenschaftler in Deutschland. Doch dann zweifelte der 42-Jährige, der mit 15 Jahren zum Islam konvertierte, die Existenz des Propheten Mohammad an - öffentlich. Es gebe keine historischen Belege für die Existenz des Propheten. Kalisch kommt auch zu dem Schluss, dass es sich beim Koran wohl kaum um eine Offenbarung, sondern eher um ein Glaubenszeugnis handele, und dass er daher wissenschaftlich wie Literatur zu behandeln sei. Dieser historisch-kritische Ansatz ging dem Koordinierungsrat der Muslime in Deutschland (KRM), dem die vier größten muslimischen Verbände angehören, zu weit. Der KRM kündigte die Zusammenarbeit mit Kalisch und seinem Institut. Obwohl die islamischen Verbände kein Mitspracherecht haben, gab das nordrhein-westfälische Ministerium nach. Seinen Lehrstuhl wird Kalisch zwar behalten, aber nicht mehr für die Ausbildung von Religionslehrern zuständig sein - ein Hinweis, dass sich auch in Deutschland immer mehr die Sicht der orthodoxen Muslime durchsetzt? In "Horizonte" spricht Muhammad Kalisch über seine Ansichten und darüber, was der wissenschaftliche Disput für die Praxis für die Integration der Muslime in Deutschland bedeutet.

20:15 Uhr, 3sat
Orhan Pamuk - Mein Istanbul
Orhan Pamuk, Literaturnobelpreisträger 2006, gilt als der wichtigste Schriftsteller der Türkei. Seine Bücher sind in über 100 Ländern veröffentlicht. Durch seine politischen Äußerungen ist er immer wieder Anfeindungen und Morddrohungen ausgesetzt. Deshalb lebt der Autor in Istanbul unter hohen Sicherheitsauflagen. - Orhan Pamuk führt in dem Film der Reihe "Inter-City spezial" durch seine Heimatstadt.

20:15 Uhr, ZDFinfo
Hitlers Österreich (1/2)
1. Der "Anschluss"
Die zweiteilige ZDF-Dokumentation spiegelt die Rolle Österreichs in der NS-Zeit.
Vor 70 Jahren, am 12. März 1938, ließ Hitler Soldaten der Wehrmacht und Polizisten, insgesamt 105 000 Mann, mit teils schwerer Bewaffnung in Österreich einmarschieren. Drei Tage später, am 15. März, jubelte eine große Menschenmenge auf dem Heldenplatz in Wien ihrem früheren Landsmann Adolf Hitler zu, der "den Eintritt meiner Heimat in das Deutsche Reich" verkündete. Der so genannte "Anschluss" Österreichs an Hitler-Deutschland wurde in kürzester Zeit vollzogen. Die Propagandabilder von jubelnden Menschen, die Hitler und seine Truppen willkommen heißen, suggerierten eine überwältigende Zustimmung in Österreich zu der - wie es damals hieß - "Wiedervereinigung" mit Deutschland.
Wie konnte es dazu kommen? War es ein friedlicher Anschluss oder de facto eine Annexion?

21:10 Uhr, n-tv
Geheimakten: Hitlers letzte Tage
Es ist der 30. April 1945. Der Krieg tobt in Berlin, die Rote Armee hat die Hauptstadt erobert und steht nur wenige hundert Meter vor der Reichskanzlei. Selbst Hitler glaubt nicht mehr an seinen propagierten Endsieg. Seit Tagen hat er sich in seinem Bunker verkrochen. Am Nachmittag ist es soweit: er tötet sich selbst und Eva Braun. Ob er dies mit Blausäure tat oder eine Pistole benutzte, ist umstritten und im Grunde nicht mehr als ein geschichtliches Detail. Aber noch immer kursieren unzählige Legenden über seinen Tod und sogar über sein angebliches Überleben.

21:45 Uhr, Phoenix
ZDF-History
Das U-Boot und die Kinder - Flucht in Hitlers "Wunderwaffe"
Es ist die Geschichte einer ungewöhnlichen Rettungsaktion: Im März 1945 nahm der junge deutsche U-Boot-Kommandant Horst Willner im Ostseehafen Gotenhafen mehr als 50 Kinder an Bord, um sie vor der heranrückenden sowjetischen Armee in Sicherheit zu bringen - obwohl die Mitnahme von Flüchtlingen streng untersagt war. Es begann eine abenteuerliche Fahrt durch die verminte Ostsee.


Sonntag, 12.10.2008

20:15 Uhr, ZDFinfo
Hitlers Österreich (2/2)
2. Der Krieg
Welche Rolle spielte Österreich im Zweiten Weltkrieg? Nach dem so genannten "Anschluss" wurde das Land in "Ostmark" umbenannt. Den Staat gab es nicht mehr. Die Österreicher galten im vergrößerten Hitler-Reich als Deutsche. So wurden auch sie in einen mörderischen Krieg hinein gezogen - ob sie es wollten oder nicht. 1,25 Millionen Österreicher gehörten der Wehrmacht und der SS an. In welchem Umfang waren sie an den Verbrechen des Regimes beteiligt? Gab es Unterschiede zu den so genannten "Reichsdeutschen"?
Der zweite Teil der Dokumentation zeigt Schlüsselmomente der Kriegsjahre in Österreich und schildert Karrieren in der Diktatur wie die des KZ-Arztes Aribert Heim, der in Mauthausen mordete und heute noch immer gesucht wird; aber der Film zeigt auch Beispiele von Mut, von Menschen, die ihr Leben für andere aufs Spiel setzten, wie der Österreicher Erwin Leder, der in einem deutschen Lager Tausenden sowjetischen Gefangenen das Leben rettete, oder Edeltrud Becher, die in ihrer Wiener Wohnung bis Kriegsende drei Juden versteckte.


Montag, 13.10.2008

22:05 Uhr, N24
Hitlers Berlin - Nazibauten in der Hauptstadt
Adolf Hitlers Verhältnis zu Berlin war immer problematisch. Bis zu seinem Selbstmord im Bunker unter der Reichskanzlei habe ihn eine Art Hassliebe mit der Hauptstadt verbunden, meint der Journalist und Buchautor Sven Felix Kellerhoff. Viele der gigantomanischen Pläne des Diktators wurden nie verwirklicht, trotzdem sind in Berlin viele steinerne Zeugen aus der Zeit des Dritten Reichs bis heute zu sehen. N24 erkundet die Hauptstadt und viele ungewöhnliche Bauten der Nazis, begleitet Experten des Vereins Berliner Unterwelten in die Tiefen eines ehemaligen Flakturms und zeigt seltenes Archivmaterial, das die Geschichte des nationalsozialistischen Berlin dokumentiert.


Dienstag, 14.10.2008

14:45 Uhr, 3sat
Tel Aviv - weißer Traum am Mittelmeer
Sprengstoffanschläge auf Cafés und Clubs, Selbstmordattentäter in Linienbussen: Diese Bilder prägen die Vorstellung von Tel Aviv. Dieses Bild stimmt und ist dennoch unpassend. Denn die weiße Stadt am Mittelmeer ist auch lebendig, bunt, lebenslustig, innovativ und unterhaltsam. - Der Film fängt Stimmungen Tel Avivs ein: den heißen Sommer, den Wüstenwind, die legendären Sonnenuntergänge.

21:00 Uhr. arte
Themenabend: Amerika in Gottes Hand!
Wählt Jesus!
Der aus Israel stammende Filmemacher Ilan Ziv folgt nicht in erster Linie den Präsidentschaftskandidaten selbst auf ihrem Weg zur Nominierung, sondern beleuchtet die Hintergründe der Kampagnen im Vorwahlkampf. Er richtet das Augenmerk dabei auf die Bedeutung religiöser Gruppen und deren Einfluss auf die US-Politik.
Die 4.000 Meilen lange filmische Reise beginnt im US-Bundesstaat Iowa. Hier gewinnt Barak Obama, der Hoffnungsträger der Demokratischen Partei der USA, die Vorwahl zur Nominierung als Präsidentschaftskandidat. Weiter geht es nach New Hampshire, Kentucky, South Carolina, Georgia, Alabama und Texas. Überall trifft Filmemacher Ilan Ziv freiwillige Wahlhelfer der Kandidaten von Demokraten und Republikanern, mit denen er über die Bedeutung von Gott und Religion in der amerikanischen Politik und vor allem in der aktuellen Wahlkampagne 2008 spricht.


Mittwoch, 15.10.2008

21:00 Uhr, arte
Henry Kissinger - Geheimnisse einer Supermacht
Seit mehr als 30 Jahren besetzt Henry Kissinger kein politisches Amt mehr. Dennoch ist der Rat des ehemaligen amerikanischen Außenministers bis in höchste politische Kreise sehr gefragt. Filmemacher Stephan Lamby ist es gelungen, den Friedensnobelpreisträger zu einem ausführlichen Gespräch vor die Kamera zu holen. Außerdem kommen hochkarätige Zeitzeugen zu Wort, unter anderem US-Präsident George W. Bush sowie General Alexander Haig, Helmut Schmidt und der kurz nach den Dreharbeiten verstorbene Schriftsteller Norman Mailer. Sendung innerhalb des Programmschwerpunkts "USA 2008".

21:15 Uhr, 3sat
Iran - Galgen für eine 16-Jährige
Warum Atefeh hingerichtet wurde
"Tod durch Erhängen", so lautete das Urteil gegen die 16-jährige Atefeh R. Ihr wurde "unkeusches Verhalten" vorgeworfen. Atefeh R. war die Tochter eines Drogenabhängigen und Halbwaise, die von den Großeltern mehr schlecht als recht betreut wurde. Eine Streunerin, die sich freier gab als andere Mädchen in ihrem Alter. Das wurde ihr zum Verhängnis. Bereits mit 13 Jahren geriet sie in die Fänge der islamischen "Moral-Polizei". Im Namen Gottes wurde sie verprügelt und eingesperrt - wie es die strengen Scharia-Regeln bestimmen. Weil andere Teenager abgeschreckt werden sollten, wurde sie schließlich in einem unrechtmäßigen Verfahren zum Tode verurteilt. Der Richter hatte der jungen Frau eigenhändig den Strick umgelegt. Der Galgen stand mitten in der nordiranischen Stadt Neka, und die Bevölkerung schaute bei der Hinrichtung zu. Die Geburtsurkunde von Atefeh R., so die späteren Recherchen von Menschenrechtlern und Journalisten, war gefälscht worden. Denn auch der Gottesstaat Iran hat die UN-Kinderkonvention unterzeichnet, wonach Minderjährige nicht hingerichtet werden dürfen.


Donnerstag, 16.10.2008

09:55 Uhr, arte
Jedem sein Palästina
Sabri, Rawad, Maysoun, Omar, Said - so heißen die jugendlichen Palästina-Flüchtlinge im Libanon. Das Lager von Baddawi, in dem sie geboren wurden, ist ihnen zu einer Heimat auf Zeit geworden. Die Sogwirkung des über 200 Kilometer entfernt liegenden Palästina ist groß. Außerdem gilt es, den ohnehin nicht einfachen Alltag zwischen Ausbildung, Religion, Liebe und fremden und eigenen Erwartungen zu meistern. Nadine Naous und Léna Rouxel geben in ihrer Dokumentation einen Einblick in die Gedanken der Jugendlichen, die am Geschehen in Palästina Anteil nehmen, jedoch nie ganz dazugehören.



Zusammenstellung: Holger Raak

Category: Medien
Posted 10/10/08 by: admin



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