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haGalil TV-Radar: Fernsehtipps der Woche

Vom 19.09. bis 25.09.2008 ...

Freitag, 19.09.2008

12:50 Uhr, 3sat
Bar Mizwa
Bar Mizwa heißt der jüdische Übergangsritus - Der Film stellt die Initiation zweier jüdischer Jungen in die Welt der Erwachsenen vor.

22:25 Uhr, 3sat
Le Train - Nur ein Hauch von Glück
Frankreich, 1940: Auf der Flucht vor deutschen Truppen lernt der Radiomechaniker Julien im Zug die deutsche Jüdin Anna kennen. Zwischen den beiden entspinnt sich eine zarte Liebe. Nach der Reise trennen sich jedoch ihre Wege. Erst drei Jahre später begegnen sie sich wieder: im Verhörzimmer der Gestapo. - Bewegende Georges-Simenon-Verfilmung mit Romy Schneider und Jean-Louis Trintignant.


Samstag, 20.09.2008

00:00 Uhr, SWR
Daniel Barenboim: Klang ist Leben - Die Macht der Musik
Er ist einer der großen Musiker unserer Zeit, er ist ein berühmter Pianist und ein gefeierter Dirigent, aber er ist noch mehr: ein bewusster Zeitgenosse - Daniel Barenboim.
Seit 1992 ist er Generaldirektor der Deutschen Staatsoper in Berlin. Mit der Gründung des "West-östlichen Diwans", einem Orchester, in dem junge Israelis und junge Araber gemeinsam musizieren, hat er ein politisches Zeichen gesetzt: ein musikalisches Plädoyer für Dialog und Austausch.

18:00 Uhr, arte
Jedem sein Palästina
Sabri, Rawad, Maysoun, Omar, Said - so heißen die jugendlichen Palästina-Flüchtlinge im Libanon. Das Lager von Baddawi, in dem sie geboren wurden, ist ihnen zu einer Heimat auf Zeit geworden. Die Sogwirkung des über 200 Kilometer entfernt liegenden Palästina ist groß. Außerdem gilt es, den ohnehin nicht einfachen Alltag zwischen Ausbildung, Religion, Liebe und fremden und eigenen Erwartungen zu meistern. Nadine Naous und Léna Rouxel geben in ihrer Dokumentation einen Einblick in die Gedanken der Jugendlichen, die am Geschehen in Palästina Anteil nehmen, jedoch nie ganz dazugehören.

19:20 Uhr, 3sat
Kriminalfälle - Wenn Frauen töten (Siebenteilige Reihe)
4. Der Todesengel aus Adelboden
Das Angebot der britischen Militärjustiz an das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement war großzügig: Die Engländer würden die Agentin, die sie in ihrer Hand hatten, an die Schweiz ausliefern - unter der Bedingung, dass ihr die Schweiz den Prozess mache. Dochin Bern befand man: "Hände weg. Die Engländer sollen das Weib selbst zur Verantwortung ziehen." Das war 1946. Bei dem "Weib" handelte es sich um die Berner Oberländer Arzttochter Carmen Mory, die Anfang der 1930er Jahre nach Deutschland ausgewandert war und bald als Spionin für die Gestapo in Paris arbeitete. Schließlich wurde sie in Frankreich verhaftet und zum Tod verurteilt. Nur knapp entging sie der Hinrichtung. Mory schlug sich zurück nach Deutschland durch, wo man sie - vermutlich wegen Verdachts auf Doppelspionage - wieder verhaftete und schließlich ins Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück brachte. Auch dort spielte Carmen Mory eine zweifelhafte Rolle: Nach Kriegsende wurde sie von den Engländern angeklagt, Mitgefangene ermordet zu haben. Obwohl sie auf ihrer Unschuld bestand, verurteilte das englische Gericht die Schweizerin zum Tod. Der Hinrichtung kam Mory im April 1947 zuvor - durch Selbstmord. Das entband die Schweizer Landesregierung von der Peinlichkeit, sich offiziell für eine Kollaborateurin einsetzen zu müssen.

20:15 Uhr, Phoenix
1938 - Das Jahr der Täuschung
1938 ist in der deutschen Geschichte ein Schlüsseljahr: das letzte Jahr im - zumindest äußeren - Frieden und zugleich das Jahr, nach dem eigentlich kein vernünftiger Zweifel mehr an den verbrecherischen Zielen des Regimes bestehen konnte. Es ist - mit dem "Anschluss Österreichs", der Sudetenkrise, dem Münchner Abkommen und der Pogromnacht - innen- und außenpolitisch das entscheidende Jahr des Dritten Reichs.
Die Judenverfolgung wandelt sich in offenen Terror, der Eroberungskrieg wird beschlossen und vorbereitet. Nichts bleibt geheim. Im Gegenteil: Hitler scheint sein Volk in diesem Jahr testen zu wollen. Erstmals können die Deutschen ihn und sein Regime ohne jede friedfertige Camouflage erkennen. Und das Volk? Der Alltag geht weiter, als sei nichts geschehen. Am Ende dieses Jahres wissen die Deutschen, was die Nazis wirklich wollen, und die Nazis wissen: Die Deutschen machen mit.

21:10 Uhr, n-tv
Operation D-Day
Wer seinen Gegner besiegen will, braucht nicht nur eine schlagkräftige Armee. Er braucht detaillerte Karten, um die Operation perfekt vorzubereiten und durchzuführen. Beispiel Zweiter Weltkrieg, Landung der Alliierten in der Normandie. Dabei bereitete ein Thema Churchill besonderes Kopfzerbrechen: die existierenden Karten waren ungenau und veraltet. Für eine alles entscheidende Schlacht schienen sie völlig ungeeignet. Deshalb machten englische Piloten schon lange vor der militärischen Operation unzählige Bilder der französischen Küste. Kartografen werteten die Fotos aus und übertrugen sie auf die 'D-Day Invasion Map'. Im Morgengrauen des 6. Junis 1944 beginnt eine brutale Schlacht, sie stellt die Weichen für den Sieg der Alliierten.


Sonntag, 21.09.2008

20:40 Uhr, arte
Die Spaziergängerin von Sans-Souci
Max Baumstein, Präsident der humanitären Hilfsorganisation "Solidarité Internationale", begeht in Paris ein spektakuläres Attentat: Bei einem Treffen mit dem Botschafter Paraguays wirft er diesem vor, 1933 unter dem Namen Ruppert von Leggaert Mitglied der deutschen Botschaft in Paris gewesen zu sein und Beziehungen zu einer jungen Frau namens Elsa Wiener gehabt zu haben. Als der Diplomat das zögernd bejaht, zieht Baumstein eine Pistole und erschießt ihn. Danach stellt er sich der Polizei.
In der Untersuchungshaft vertraut Baumstein seiner fassungslosen Frau Lina an, warum er den Botschafter getötet hat. Im anschließenden Prozess erfährt Lina Baumstein das ganze Ausmaß der furchtbaren Erlebnisse, die 1933 in der Kindheit ihres Mannes in Berlin begannen: Dort bekam der junge Max den Terror der an die Macht gekommenen Nazis grausam zu spüren, bevor sich das Ehepaar Wiener des misshandelten jüdischen Jungen annahm. Elsa Wiener suchte bald darauf mit Max Zuflucht in Paris. Ihr Mann Michel versuchte, seinen Verlag zu verkaufen und ihnen so bald wie möglich zu folgen, wurde jedoch von den Nazis ins KZ deportiert. Um ihren Lebensunterhalt bestreiten zu können, musste seine Frau als Sängerin in einem Kabarett auftreten. Dort sah Ruppert von Leggaert sie und nutzte ihre Angst um ihren Mann schamlos aus. Das alles erfährt Lina Baumstein während der Gerichtsverhandlung - und sie erfährt auch, dass sie das Ebenbild jener unglücklichen Elsa Wiener ist.


Montag, 22.09.2008

13:00 Uhr, arte
Baukunst: Das Jüdische Museum in Berlin
Der Bau des Architekten Daniel Libeskind, der zwischen 1993 und 1998 in Berlin errichtet wurde, warf von vorneherein eine Frage auf, mit der sich die Architektur üblicherweise nicht beschäftigt - und zwar die nach den eigenen Grenzen. Wie kann man dort bauen, wo alles zerstört wurde? Wie kann sich Architektur mit Geschichte auseinander setzen - vor allem mit diesem Teil der Geschichte? Daniel Libeskind fand mit seinem Erstlingswerk eine sowohl direkte als auch indirekte Antwort.

23:15 Uhr, WDR
Berthold Beitz - Der Herr der drei Ringe
Ein Weltbürger mit pommerschen Wurzeln ist er - und einer der wichtigsten und einflussreichsten Wirtschaftsführer der Bundesrepublik: Berthold Beitz.
Am 26. September wird er 90 Jahre alt. In seinem langen Leben hat Berthold Beitz viele Ehrungen erhalten.
Herausragend ist diejenige, die ihm der Staat Israel verliehen hat: Beitz gilt als "Gerechter unter den Völkern", weil er während des Krieges als junger Industrieller in Galizien vielen Juden das Leben gerettet hat.


Mittwoch, 24.09.2008

ab 21:00 Uhr, arte
Nach Fahrplan in den Tod
21:00 Uhr Teil 1
21:50 Uhr Teil 2
Die von den Nationalsozialisten beschlossene Deportation jüdischer Mitbürger in die Todeslager wurde mit Zügen von Viehwaggons durchgeführt. Die Deutsche Reichsbahn arbeitete direkt mit dem Reichssicherheitshauptamt zusammen. Wie steht es um die Mitverantwortung der Eisenbahnen in den besetzten europäischen Ländern? Kollaborierten sie mit den Nazis, oder hatten sie keine andere Wahl?
Am 20. Januar 1942 wird auf der sogenannten Wannsee-Konferenz in Berlin die Koordinierung der "Endlösung der Judenfrage" in Europa auf den Weg gebracht. Millionen von Menschen sollen aus Deutschland und aus dem deutschen Machtbereich in die Vernichtungslager nach Polen transportiert und dort ermordet werden. Adolf Eichmann koordiniert die Deportationen aus allen Teilen Europas in enger Zusammenarbeit mit der Deutschen Reichsbahn.
Im Juni 2006 verurteilt das Verwaltungsgericht in Toulouse den französischen Staat und die staatliche Bahngesellschaft SNCF wegen der Deportation von Juden während des Zweiten Weltkriegs. Das Gericht sieht eine Mitverantwortung der SNCF und der französischen Republik.
Die SNCF ist allerdings nicht die einzige Bahngesellschaft, die sich diesen Vorwürfen stellen muss. Auch andere europäische Bahnen wie die Slowakische Staatsbahn "Slovenské zeleznice" und die "Nederlandsche Spoorwegen" stellten den Deutschen Waggons, Lokomotiven, Kohle und Personal zur Verfügung und arbeiteten Fahrpläne aus. Zeitzeugen berichten von der unmenschlichen Behandlung auf den Transporten.

23:30 Uhr, ARD
Die Jagd nach Dr. Tod
Ein Mann wird gesucht, der seit fast einem halben Jahrhundert verschwunden ist: ein mutmaßlicher Massenmörder. Dr. Aribert Heim steht auf der Liste der meistgesuchten NS-Verbrecher ganz oben. Im österreichischen Konzentrationslager Mauthausen soll er hunderte Menschen auf äußerst grausame Weise ermordet haben. Nach dem Krieg hat er zunächst unbehelligt in Baden-Baden als Frauenarzt gearbeitet. Bis 1962 ein Haftbefehl erlassen wurde, dem er durch eine Flucht entging, die bis heute andauert.



Zusammenstellung. Holger Raak

Category: Medien
Posted 09/19/08 by: admin



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