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Herzlich Willkommen: Anti-Israelismus und Holocaustleugnung

„Die antisemitischen und antiisraelischen Äußerungen des früheren stellvertretenden iranischen Außenministers Mohammed Dschawad Ardaschir Laridschani während der „Dritten Transatlantischen Konferenz der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung“ (HSFK) vom 24.-25. Juni 2008 in Berlin sind nicht nur ein Skandal...

Stellungnahme des Generalsekretärs des Zentralrats der Juden in Deutschland zu den antisemitischen und antiisraelischen Äußerungen des ehemaligen iranischen Vizeaußenministers Laridschani anlässlich der „Third Transatlantic Conference“
am 24. – 25. Juni 2008 in Berlin


„Die antisemitischen und antiisraelischen Äußerungen des früheren stellvertretenden iranischen Außenministers Mohammed Dschawad Ardaschir Laridschani während der „Dritten Transatlantischen Konferenz der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung“ (HSFK) vom 24.-25. Juni 2008 in Berlin sind nicht nur ein Skandal. Antiisraelische Äußerungen und die erneute Leugnung des Holocausts auf einer mit deutschen Steuergeldern, von FES, Auswärtigem Amt, SPD und EKD geförderten und in Berlin ausgerichteten Konferenz, stellen im 70. Jahr der Erinnerung an die Reichspogromnacht die regierungsamtlichen Solidaritätsbekundungen mit Israel in Frage.

Die Tatsache, dass Laridschani, ein Mittäter im Mullah-Regime, auf Anregung des Auswärtigen Amtes eingeladen wurde, ist schon schlimm genug“, so der Generalsekretär Stephan J. Kramer. „Dass weder das Auswärtige Amt noch Außenminister Frank-Walter Steinmeier persönlich den kruden Vergleichen Laridschanis energisch widersprochen haben, zeigt die Doppelmoral und Gleichgültigkeit im Umgang mit dem Mullah-Regime“, kritisiert Kramer.

„Wie bereits in der Tibet-Frage rangieren offenbar handfeste Wirtschafts- interessen vor Menschenrechten und bestimmen den Kuschelkurs des Auswärtigen Amtes und einzelner Mitglieder des deutschen Bundestages mit der Diktatur im Iran. Die Leidtragenden sind nicht in erster Linie die Bürger Israels oder die Juden insgesamt, sondern die verfolgten und unterdrückten Studenten, Frauen und Journalisten im Iran selbst“, betont Kramer.

„Die deutsche Regierung hofiert das Mullah-Regime, indem sie ihm unkritische Plattformen bietet, seine menschenverachtende Propaganda und Hetze zu verbreiten, von der erodierenden Glaubwürdigkeit deutscher Außenpolitik gar nicht zu reden“, so der Generalsekretär.

Berlin, den 27. Juni 2008

Posted 06/28/08 by: admin



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Comments

Elijah wrote:
Mehr und mehr wird es für Deutschland klar und ablesbar, dass trotz dieses völlig unakzeptierbaren Vorfalls während der „Dritten Transatlantischen Konferenz der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung“ (HSFK) vom 24.-25. Juni 2008 in Berlin und der ohnehin unerträglichen verbalen Vernichtungsdrohung gegen Israel durch den iranischen Pseudo-Mahdi, es eine deutliche deutsche wie europäische Verurteilung wie wirtschaftliche Sanktionierung gegen den künftig Atomwaffenbesitzenden Mullahstaat nicht geben wird und es stattdessen zu einer wie auch immer dimensionierten, moralisch pervertierten wirtschaftlicher Belohnung auch für diesen früheren stellvertretenden iranischen Außenminister kommen wird, der sich dafür außer ausgesprochen „harmlose“ Entrüstungen in und von Deutschland „NICHTS“ einfängt.

Europa, auch vertreten durch wenige, sehr wenige und glaubwürdige Israelfreundliche Demokraten - Israels atomare, moralische wie demokratische Stärke wie israelische Sicherheits- und Wirtschaftsinteressen im Nahen Osten eher als Hindernis betrachten, ja, als Hindernis im Umgang mit dem eigenen sicherheitspolitischen, moralischem Versagen, da die „käuflichen“ europäischen Sicherheitsinteressen sich nicht an ethisch, moralischen Grundsätzen messen lassen wollen, geht es schließlich um direkte Betroffenheit der deutschen, wie europäischen Wirtschaft von den internationalen Rohstoff-Abhängigkeiten, sprich Abhängigkeit von Energieimporten, die die finanzielle Last für Verbraucher und Wirtschaft in Grenzen zu halten hat und „JEDER“, auch im Nahen Osten und da im Besonderen der Staat Israel, der diesen Rahmen und Kurs übertreten/verlassen sollte/n und beim modernen Europäer, mit für ihn selbst mehr als abstrakten Bedrohungsszenearien, für leichte Irritationen sorgt, damit rechnen muß, sich den deutschen wie gesamteuropäischen Zorn, nein – moralische Miss- und Nichtachtung und vielleicht hier und da vorgeheuchelte „christliche“ Solidarität einzuhandeln.

Auch wenn es Europa diesbezüglich an „echtem Rückgrat“ fehlt und Eingeständnisse des bewusst nicht gewollten und nicht gewünschten militärischen Schulterschlusses mit Israel ausbleiben, es auf der anderen Seite an wirtschaftlichen Einverständniserklärungen nicht fehlt um „blutiges„ Geld in die eigene und iranische Wirtschaft zu stecken, das genauso lange zirkulieren wird wie das Blut im menschlichem Körper. Und dieser biologische Prozess darf in den Köpfen mancher „Antisympathisanten Israels“ nie beendet werden, wird schlussendlich die gegenseitige wirtschaftliche Abhängigkeit im Bewusstsein der europäischen und der deutschen Politiker eines schönen, sonnigen Tages bereits so fest verankert sein wird, dass die existenzielle Bedrohung Israels eine weder herausragende noch sonst erregende Rolle spielt für die nationale/europäische Selbstverwirklichung.

Man könnte fast glauben, dass in Berlin und Brüssel nur zählt was der Mullahstaat in dieser Richtung auf brutale weise vormacht - ohne starken und totalitären Staat also keine Wirtschaft und ohne Wirtschaft – keine Macht und keinen Einfluss - und ohne Kontrolle und Profite - schlussendlich keine Zukunft. Und Demokratie, Sicherheit und Perspektive für Israel und den gesamten Nahen Osten? – Ja, ja die nehmen, bzw. bezahlen wir auch - aber bitte nur dann, wenn dies alles wirtschaftlich, sprich kostengünstig zu haben ist!

Zugegeben – Geldwirtschaft auch in Europa befriedet die Gesellschaft, Kauf ersetzt Raub und Geschenk mit seiner Dankespflicht, da die Geldwirtschaft auch von Nichtkäufern toleriert wird, solange Identifikation mit Käufern ähnlich wie mit Filmhelden möglich ist. Bei diesem System ermöglicht jede Zahlung und jeder Daten- Güter- und Wissenstransfer eine neue Zahlung und ist von anderen Zahlungen abhängig. Die entscheidende Größe, ob eine Zahlung stattfindet oder nicht, ist der Preis. Liegt er im Rahmen der Bereitschaft zur Zahlung, wird die Zahlung getätigt, ist der Preis zu hoch, unterbleibt auch hier die Zahlung nicht, solange man selbst nicht in Gefahr schwebt vernichtet zu werden!

Die Zahlungen erzeugen so immer neue Zahlungen und so erhält sich auch das europäische System Wirtschaft selbst und ist in gewisser Weise abgeschlossen und bleibt doch im Grunde genommen „KEINEM“ moralische Rechenschaft schuldig und man muß wahrlich kein Prophet sein um zu wissen, dass „NIEMAND“ in Berlin und Brüssel es wagen wird öffentlich auszusprechen, geschweige denn seinen eigenen Kindern mit auf den Lebensweg mitzugeben, dass der „moderne europäische wie nichteuropäische Mensch“, sich dieser Marschrichtung auf Gedeih und Verderb unterzuordnen hat, so er denn „profitieren“ möchte.
06/30/08 17:25:01

ben wrote:
Presseerklärung zu den antisemitischen Drohungen des iranischen Funktionärs Laridschani auf der „Third Transatlantic Conference" in Berlin:
Antisemitismusskandal auf der Berliner "Transatlantic Conference"
http://www.mideastfreedomfo...
07/05/08 14:20:05

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