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haGalil TV-Radar: Fernsehtipps der Woche

Vom 27.06. bis 03.07.2008 ...

Freitag, 27.06.2008

18:05 Uhr, arte
WunderWelten: Die Länder der Verheißungen
Im Nordosten der israelischen Wüste Negev liegt die Stadt Beer Sheva, in deren Umland rund 45 "wilde" Beduinendörfer angesiedelt sind. Eines wird vom Stamm der Tarabin bewohnt. Im Gegensatz zu den Tarabin leben die Bewohner der benachbarten jüdischen Siedlung Omer in einem gewissen Wohlstand. Ihnen sind die beduinischen Nachbarn ein Dorn im Auge. Sie wollen vielmehr ihre eigene Siedlung vergrößern. Die israelischen Behörden haben mit den Oberhäuptern der Tarabin die Verlegung des umstrittenen Dorfes rund 40 Kilometer weiter ausgehandelt. Die forcierte Umsiedlung der Tarabin steht für das Schicksal der Beduinen, die in Israel wie drittklassige Einwohner behandelt werden.

20:15 Uhr, Phoenix
Hitlers nützliche Idole (1/3)
Max Schmeling - der Boxer
Er war Hitlers "Vorzeigeathlet": Deutschlands Boxlegende Max Schmeling. Kein anderer Sportler war in den 30er Jahren so berühmt, beliebt und geachtet wie der Weltmeister im Schwergewicht. Schmeling selbst bemühte sich um Distanz zum Hitler-Regime. Der Film zeigt ihn und andere Spitzensportler bei der schwierigen Gratwanderung zwischen Opportunismus und Distanz.


Samstag, 28.06.2008

11:05 Uhr, WDR
Salomon und die Königin von Saba
Nach seiner Berufung zum König von Israel errichtet Salomon den heiligen Tempel, baut Jerusalem wieder auf und übergibt seinem älteren Bruder Adonijah, der ihm den Thron neidet, den Oberbefehl über die Armee. Als er gegen den Widerstand der Hohen Priester die Königin von Saba nach Jerusalem einlädt, verfällt er ihrem verführerischen Charme. Wegen der religiösen Unterschiede weigert sie sich allerdings, ihn zu heiraten. Als er ihr erlaubt, mit ihrem Gefolge in der heiligen Stadt ein heidnisches Fest abzuhalten, kommt es zur Katastrophe. Der Tempel wird durch einen gewaltigen Blitzschlag zerstört. Die Ägypter erklären Israel den Krieg, und auch Adonijah rüstet zum Kampf gegen seinen verhassten Bruder. Salomon tötet seinen Bruder und kann auch die Ägypter bezwingen. Die Königin von Saba, die ihn inzwischen aufrichtig liebt, kann er von seinem Glauben überzeugen.

11:45 Uhr, arte
Mit offenen Karten
Terrorismus - Lokales oder globales Problem?
Der Terrorismus gilt heute als eine der größten Bedrohungen für die innere Sicherheit der Staaten. Doch verfolgen Terroristen lokale oder weltweite Ziele?

16:25 Uhr, arte
Das Herz von Amos Klein
Dank einer Kriegsverletzung wird der ängstliche Versagertyp Amos Klein in die nationale israelische Elite aufgenommen. Schon bald steht er an der Spitze des israelischen Militärs, von wo aus er ein hartes Regiment führt. Korruption, Willkür und Folterungen stehen auf der Tagesordnung. Auf dem Höhepunkt seiner Karriere erleidet Amos Klein einen Herzinfarkt und muss notoperiert werden. Während der Operation ziehen die Bilder der bedeutendsten Momente seines Lebens vor seinem geistigen Auge vorüber. Er erinnert sich an die Demütigungen durch seine Klassenkammeraden in Kindheitstagen, an sein Scheitern beim Militärdienst und an den Tag seines unerwarteten Aufstiegs. Die erinnerten Erlebnisse korrespondieren mit Schlüsselereignissen der israelischen Geschichte.

18:05 Uhr, arte
Sklaverei auf Italienisch
Eine Exhumierung auf dem Friedhof der süditalienischen Kleinstadt Cerignola. Der Tote, ein junger Pole, wurde vor einer Weile auf einer Landstraße in der Umgebung aufgefunden, jetzt soll die Todesursache festgestellt werden. Die makabre Szene ist der Ausgangspunkt einer Recherche über die Lebens- und Arbeitsbedingungen auf den Tomatenfeldern Süditaliens. Denn Darek, wie ihn seine Freunde nannten, war einer von Tausenden illegalen Saisonarbeitern, die Jahr für Jahr in das so genannte "Sklavendreieck" zwischen Cerignola, Candela und San Severo strömen und für das vage Versprechen eines schnellen Verdienstes häufig auf grundlegende Arbeits- und Menschenrechte verzichten müssen.

19:25 Uhr, KiKa
Willi wills wissen - Wie lustig ist das Zigeunerleben wirklich?
In Deutschland leben ungefähr 140.000 Sinti und Roma. So nennen sich die Menschen selbst, die von anderen oft als 'Zigeuner' bezeichnet werden. Ein Begriff, den viele Menschen als Schimpfwort empfinden. Wo die Sinti und Roma ursprünglich herkommen und was es bedeutet, Sinti oder Roma zu sein, das will Willi wissen. In Frankfurt ist der Reporter zu Gast in der Schaworalle, einer Schule und Tagesstätte. Hier werden nichtdeutsche Roma-Kinder unterrichtet und betreut.


Sonntag, 29.06.2008

10:45 Uhr, hr
Das Sonntagsgespräch: Esther Schapira im Gespräch mit Stefanie Zweig
Mit Büchern über Afrika wurde sie berühmt, die Wahlfrankfurterin Stefanie Zweig. Seit fast sechzig Jahren lebt sie im Frankfurter Nordend - in der Rothschildallee. Auch ihren wohl berühmtesten autobiografischen Roman "Nirgendwo in Afrika" hat sie hier geschrieben. Sie erreichte damit ein Millionenpublikum. Die Verfilmung von Charlotte Link wurde in Hollywood mit dem "Oscar" ausgezeichnet. Es ist die Geschichte ihrer jüdischen Familie, die vor dem Terror der Nazis 1938 nach Kenia floh, als Stefanie Zweig sechs Jahre alt war - ein Emigrantenschicksal wie so viele andere? Stefanie Zweigs Familie ist zurückgekehrt - 1947 - in das Land, in dem Millionen Menschen mit jüdischen Wurzeln im Holocaust ermordet wurden. Wie sie und ihre Familie diese Rückkehr und die Nachkriegszeit in Frankfurt erlebt haben, beschreibt sie im zweiten Teil ihrer Afrika-Autobiografie "Irgendwo in Deutschland". Nun hat Stefanie Zweig einen fiktiven historischen Roman geschrieben, der um die Wende zum 20. Jahrhundert spielt. Schauplatz und Entstehungsort ist ihr eigenes Zuhause, "Das Haus in der Rothschildallee". Diesmal geht es nicht um Afrika. Doch wieder geht es um die Frage, ob eine jüdische Familie in Deutschland eine wirkliche Heimat finden kann - eine Frage, die Stefanie Zweig auch oft gestellt wird. Wo ist ihre Heimat? Was bedeutet ihr Frankfurt, was Afrika? Welche Bilder dominieren den Rückblick auf ihr Leben?

15:00 Uhr, Phoenix
24. Juni 1922 - Ermordung von Walther Rathenau
Walther Rathenau, ältester Sohn des jüdisch-deutschen Industriellen, Reichsaußenminister der Weimarer Republik, wurde am 24. Juni 1922 Opfer eines politischen Attentats, das von zwei Mitgliedern der rechtsradikalen "Organisation Consul" (OC) verübt wurde.

ca. 15.00 - Dokumentation: Walther Rathenau - Außenminister und Industriekapitän

ca. 15.45 - Dokumentation: Walther Rathenau - Untersuchung eines Attentats


Montag, 30.06.2008

22:25 Uhr, 3sat
Kreuz & Ouer:
Homosexuell und dennoch Christ - Kirche unterm Regenbogen
Jahrhundertelang war es theologisch wie politisch üblich, Homosexualität als Störung der Ordnung zu sehen. Humanwissenschaftliche Erkenntnisse haben jedoch gezeigt, dass Homosexualität weder krankhaft noch abnorm ist.Doch vor allem die römisch-katholische Kirche ignoriert dieses Wissen. - Dokumentation über homosexuelle Christen, die in Konflikt mit kirchlichen Positionen geraten.

22:55 Uhr, 3sat
Kreuz & Ouer: Homo-Ehe - warum nicht?
Eine rechtliche Gleichstellung für homosexuelle Paare sieht der Entwurf für ein "Lebenspartnerschaftsgesetz" vor, den die österreichische Justizministerin Maria Berger 2007 in eine Arbeitsgruppe eingebracht hat. Bei einer Einigung könnte das Lebenspartnerschaftsgesetz im ersten Halbjahr 2008 beschlossen werden. - Günter Kaindlstorfer diskutiert mit seinen Gästen über die Homo-Ehe.


Dienstag, 01.07.2008

06:50 Uhr, arte
Mit offenen Karten: Geopolitik der Schiiten
Der Sturz Saddam Husseins im Irak 2003, der Libanonkrieg im Sommer 2006 und das Atomreaktorproblem im Iran haben die schiitischen Muslime in den Vordergrund des internationalen Geschehens gerückt. "Mit offenen Karten" geht der Frage nach, ob die Schiiten eine Bedrohung für die Stabilität dieser Staaten und des Mittleren Ostens darstellen


Mittwoch, 02.07.2008

03:45 Uhr, Phoenix
Bis zum letzten Tropfen: Israel - Blut für Wasser
Im besetzten Westjordanland geben die Israelis nur eine Stunde am Tag die Wasserleitungen frei. Während in den Gärten der Kibbuzim das Wasser sprudelt, ist in den palästinensischen Siedlungen Wasser Mangelware. Wasser ist im Nahostkonflikt zum politischen Faustpfand geworden. Im Sechs-Tage-Krieg 1967 eroberten die Israelis nicht nur das Westjordanland, sondern auch die unterirdischen Wasservorräte und Flüsse. Während am Toten Meer und am Rande der Wüste Hoteltürme und Swimmingpools entstehen, warten Palästinenserinnen auf Zisternenwagen, die das tägliche Frischwasser verkaufen.

19:00 Uhr, BR
Stationen: Halleluja mit David und Dimitry
Es tut sich was in Bayerns Synagogen auch musikalisch. Die vielen neuen Gemeindemitglieder, die in den vergangenen Jahren aus den ehemaligen GUS-Staaten kamen, haben nämlich etwas Kostbares mitgebracht: ihre Stimmen. Und so entstanden vielerorts Synagogenchöre mit ungeahnt professionellen Leitern. Dimitry Braudo aus Moskau ist einer von ihnen. David Rees kam aus den USA nach München. Dass er heute den Chor Schma Koleinu der Synagoge am Jakobsplatz leitet, ist für alle Beteiligten ein Glücksfall.

20:15 Uhr, ARD
Alles auf Zucker
Jakob Zuckermann ein Jude? "Mit dem Club habe ich nichts zu tun," verkündet Jaeckie Zucker voller Inbrunst. Doch da irrt er sich. Denn dem zu DDR-Zeiten beliebten Sportreporter und Lebemann steht das Wasser bis zum Hals: Der Gerichtsvollzieher droht mit Knast und seine Frau Marlene mit Scheidung. Für den gewitzten Billardspieler gibt es nur noch eine Hoffnung: Das mit 100.000 Euro dotierte European Pool Turnier. Doch unmittelbar vor Turnierbeginn stirbt Jaeckies Mutter. Und Mammes Testament hält eine besondere Überraschung parat: Das Erbe fällt ihnen nur dann zu, wenn sich die seit über 40 Jahren verfeindeten Söhne Samuel und Jakob versöhnen - und wenn sie samt ihrer Familien das jüdische Gesetz einhalten und sieben Tage strengste Totenwache halten. Während Marlene einen Crashkurs in Sachen jüdischer Tradition absolviert und die orthodoxe Verwandtschaft mit koscheren Häppchen versorgt, gibt es für Jaeckie ein ganz anderes Problem - das Billardturnier wurde soeben eröffnet ...

21:00 Uhr, arte
Ich war ein Kamikaze
Der Dokumentarfilm lässt ehemalige japanische Flugzeugpiloten zu Wort kommen, die im Pazifikkrieg von 1941 bis 1945 ihre Kamikazeangriffe auf amerikanische Stellungen überlebt haben. Ihre Aussagen, ergänzt durch Archivmaterial und Historikerberichte, dokumentieren die Ausbildung junger Männer zu Selbstmordattentätern und den verächtlichen Umgang eines militärisch autoritär geführten Staates mit seinen Soldaten.


Donnerstag, 03.07.2008

19:15 Uhr, Phoenix
Schicksal Fünfeichen - Das sowjetische Speziallager Nr. 9
"Fünfeichen" - das war während des Zweiten Weltkriegs ein Kriegsgefangenenlager. Danach wurde es vom sowjetischen Geheimdienst bis 1948 weiter genutzt. Mehrere zehntausend Menschen waren zwischen 1936 und 1948 hier unter härtesten Bedingungen inhaftiert. Tausende haben dieses Schicksal nicht überlebt. Selbst nach Ende des Krieges starben hier noch 30 Prozent der Inhaftierten. Erst die Wiedervereinigung bot nach den Jahren des Verschweigens und Vertuschens die Möglichkeit, von den barbarischen Lagerbedingungen auch nach dem Krieg zu erzählen. So wurde der ehemalige Hitlerjunge Horst Köbbert 1945 von einem unbekannten Mann zum Verhör gebracht.



Zusammenstellung: Holger Raak

Category: Medien
Posted 06/26/08 by: admin



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